Des Elbens Leid

22.04.2009 um 16:39 Uhr

Endlich! Subway to Sally in concert.

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte

Musik: Subway to Sally - Aufstieg

 

Es ist soweit.

Das Highlight des Aprils.

Es ist STS-Zeit!

Heut gehts ins X-Tra Zürich

zu einem genialen Konzertabend.

 

Der Elb singt schon jetzt:

"Meister, Meister, gib mir Rosen...

Rosen auf mein weißes Kleid!!!"

:D

 

 

19.02.2009 um 10:42 Uhr

Konzert: Apoptygma Bezerk + The Anix

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte

Es wird in der Tat mal wieder Zeit für ein Konzert:
 
 
Divus Modus & Abart present:
The Rocket Sience Tour 2008
APOPTYGMA BERZERK (nor) + The Anix
Abart, Zürich
 

15.11.2008 um 18:39 Uhr

Konzert!!!

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte

:D:D:D

Heute Rohstofflager Zürich.

Die Subways inklusive Blood Red Shoes.

:D:D:D

Rockääääääään!!!!

 

 

14.07.2008 um 19:21 Uhr

Subway to Sally in Concert - Photostream

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte   Stichwörter: subway, to, sally, frankfurt, bunter, hering, konzert, live

 

Wer Lust hat einen netten Photostream

mit Impressionen

des Subway to Sally - Konzerts anzuschauen

der folge bitte dem Link:

 

http://www.flickr.com/photos/elren/sets/72157606165902523/show/

 

Wer alle Bilder einzeln anschauen möchte

hier klicken:

 

http://www.flickr.com/photos/elren/sets/72157606165902523/

 

Nach dem Sortieren usw. sind es etwa 120 Bilder

geworden, die, wie ich finde, recht gelungen sind.

Viel Spass beim Anschauen.

 

13.07.2008 um 23:05 Uhr

Subway to Sally in Concert.

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte   Stichwörter: subway, to, sally, frankfurt, bunter, hering, konzert, live

Stimmung: könnte nicht besser sein

 

Ich bin hin und weg

von dieser Band.

Ein Konzert wie im Traum,

2 Stunden gespielt,

2 Zugaben,

grandiose Stimmung

und Show.

Und das ganze für LAU!

 

DANKE FRANKFURT/ODER

das Du diese Band zum Stadtfest geladen hast.

 

Ich bin hin und weg,

von dieser Band

und

vom ganzen Wochenende.

 

sbs

sbs

sbs

sbs

sbs

sbs

sbs

sbs

sbs

sbs

sbs

sbs

 

21.03.2008 um 18:42 Uhr

Der Wolf und der Elb...

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte

...geben sich heute im Volkspalast Leipzig die Ehre.

eventbild

Nach grandiosen Gitarrenspiel

und einem entspannten Donnerstag

werden wir uns heute die elektronische Keule geben.

Fröhlich

Let's Play
Wide Road

19.03.2008 um 18:28 Uhr

Editors in Concert...

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte

Wünsche allen einen wundervollen Abend. :)

I'm so glad I've found this
I'm so glad I did
 People are fragile things, you should know by now
Be careful what you put them through
 It breaks when you don't force it
It breaks when you don't try
 People are fragile things, you should know by now
Be careful what you put them through
 With one hand you calm me
With one hand I'm still
 You'll speak when you're spoken to
He'll speak when he's spoken to
She'll speak when she's spoken to

22.11.2007 um 23:07 Uhr

Konzertbericht, die Zweite... Interpol supported by Blonde Redhead, Columbiahalle, 17.11.2007

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte   Stichwörter: Interpol, supported, by, Blonde, Redhead, Columbiahalle, 17, 11, 2007, our, love, to, admire, tour, live

...und was kam war an konzertechnischer Schönheit und Perfektion kaum zu überbieten. Wir genossen eine große Show mit einer Band in Topform. Die Setlist enthielt alle "Hits", favorisierte dabei aber keins der 3 Alben. Paul Bank's Stimme klang ausgesprochen gut (das war nicht immer der Fall, hatte ich doch vorher schon den einen oder anderen Mitschnitt gehört, immer sehr der Tagesform entsprechend), Dan Kessler bereitete mit seiner Gitarre einen vitalen Pfad für die Kompositionen, Sam Fogarino's Drums, perfekt, während Carlos Dengler immer wieder Highlights am Bass setzte. All dies zusammen zeigte Menschen die sich untereinander verstehen und genau wissen was sie live bieten wollen.

Und, verdammt, die Soundkulisse klang so gut, so rund. Die Lichtshow tat ihr übriges um eine stimmungsvolle Athosphäre zu erzeugen. Das Publikum war energiegeladen und weinte, sang und tanzte jeden einzelnen Song mit.

Setlist:

PIONEER TO THE FALLS

Die ersten Kesslerschen Gitarrenriffs erklangen...

...und gleich in den ersten 5 Minuten brach uns Mister Banks das Genick, mit dem Opener des aktuellen Albums, zweifelsohne eines der Highlight des Werks und einer der größten Tracks von Interpol überhaupt:


OBSTACLE 1

Sie brachen uns das Genick um uns im nächsten Moment hochzuhelfen. Großartige Gitarren, großartige Drums.

"But she can read, she can read, she can read, she can read, she's bad
Oh, she's bad!!!"

 

NARC

Eins der ganz Großen...

"Oh, all your history's like fire from a busted gun" 

 

 

C´MERE

Ich liebe es, ein wütendes Liebeslied, mit einem der genialsten Gitarrenriffs...

"You said today, you know exactly how I feel
I had my doubts little girl
I'm in love with something real
It could be me, that's changing!" 

 

 

THE SCALE

noch so ein Genickbrecher...

 

 

dann, und das solls für heut erstmal gewesen sein mit

SAY HELLO TO THE ANGELS

als kleinen Gute-Nacht-Gruß. :D

Gute Nacht, Fortsetzung folgt...

.elrenluthien 

22.11.2007 um 00:10 Uhr

Konzertbericht, die Erste... Interpol supported by Blonde Redhead, Columbiahalle, 17.11.2007

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte   Stichwörter: Interpol, supported, by, Blonde, Redhead, Columbiahalle, 17, 11, 2007, our, love, to, admire, tour, live

Stimmung: Ich geh noch immer 2 Meter überm Boden...
Musik: Interpol - Lighthouse

Interpol - vor etwa einem Jahr hörte ich diese Band das erste mal. "Leif Erikson" kam über einen "Ähnliche Künstler wie Placebo"-Stream von LastFM.de. Der Anfang einer Liebe...


Ich habe eine Musik-Macke, das gebe ich zu, doch gibt es wenige Bands und Künstler, die es bis ganz tief hinein schaffen, in mein Herz. Bis vor kurzem waren das noch Placebo, die für jede Gelegenheit , jede Stimmung, das passende Lied parat hatten. Sie sind noch immer da mit ihren frühen Melodien, ihrer Theatralik, ihrer Melancholie. Doch das letzte Album "Meds" hatte nicht mehr die Durchschlagskraft ihrer früheren Werke, ein grandioses Konzert konnte darüber nicht hinwegtäuschen...

Und dann kam Interpol...

Mit "Leif Erikson"...

Ausgerechnet.

Einem Song, bei dem alles passt, dem nie die Ideen ausgehen, der an Genialität und Perfektion kaum zu überbieten ist, den man wohl kaum "über"hören kann.

Die Textzeile:

"She feels that my sentimental side should be held with kids gloves.
But she doesn't know that I left my urge in the icebox..."

wird sich wohl für immer und ewig in mein Hirn gebrannt haben.

 

Und dann kam Interpol...

Diese Indipendent-Band aus New York, deren Alben "Turn on the bright lights", "Antics" und ihrem neuestem Werk "Our love to Admire" Gesamtkunstwerke allererster Güte darstellen.

Daniel Kessler'sche Gitarren-Ouvertüren, die einem eine Gänsehaut über den Rücken jagen,

Carlos Denglers formidables Bassspiel, der als Motor und Triebkraft gilt und dessen Zündkerzen nie zu erlöschen scheinen,

Sam Fogarino am Schlagzeug, der dem ganzen etwas PostPunk beimischt,

und nicht zuletzt die Stimme von Sänger Paul Banks, in dessen Welt, wie er sie besingt, der Himmel nachts schwärzer als im Jetzt zu sein scheint und der Tag unterscheidet sich davon nur in Nuancen. Sterne mag es wohl länger schon keine mehr geben und für Wettervorhersagen bleibt kein Platz. Denn Regen ist hier Dauerzustand, der nur selten vom Nebel unterbrochen wird. Eine fordernde Kälte liegt dabei in Banks Stimme, deren Fundament jedoch mehr aus Stolz, als aus ignoranter Ablehnung oder unterschwelliger Larmoyanz gegossen sein mag.

Das ist es, was diese Band auszeichnet: Die moderne Lyrik von Paul Banks, die in ihrer Metaphernfülle immer eine Mehrzahl an Interpretationsmöglichkeiten offen hält. Und trotz aller poetischer Darkness, die er in energischer Weise in den Vordergrund hebt, wird sie von den darunter schwebenden Instrumenten auf melodramatischen Wogen getragen und immer wieder aufgefangen. Wenn das Gemüt auch von dunklen Wellen umflutet wird, die es fast zum Ertrinken ins Meer betten, strahlt immer irgendwo von fern der Leuchtturm einer rettenden Insel dieser schiffbrüchigen Seele entgegen, um das Schwarz aus dem Nachthimmel zu nehmen.

Nun begaben sich die 4 New Yorker anläßlich der Veröffentlichung von "Our love to admire" auf Welttournee, mit Zwischenstation Columbiahalle Berlin am 17.11.2007.

Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Erst wollte ich alleine gehen, weil niemand so recht mitwollte, aber, zu meiner Überraschung, gesellte sich spontan mein Leipziger Kollege dazu, setzte sich Freitagnachmittag in den Zug und kam angerappelt. Es war ein herrausragendes Wochenende mit viel Humor, einer durchzechten und durchtanzten Freitagnacht (der 18 Jahre alte Whiskey mußte weg und eine Menge Cuba Libre wartete auf uns.

Und es war durchgeplante Perfektion, die wir am Samstag sahen, eine 3 Stundenshow (inkls. Vorband), die keine Wünsche offen gelassen hat und mich absolut sprachlos zurücklässt...

Der Support Blonde Redhead fing mit ihrer Präsentation das perfekte Interpol-Feeling bereits ein. Ähnlich im interpolischem Stil, beklatscht und bejubelt, absolut gelungen.

Um 21.30 Uhr war es denn endlich soweit...

In gedämpften Licht, begleitet von einem sehr schönen Intro und dem Albumcover im Supergross-Format betraten sie die Bühne.

5 hochgeschlossene Herren in Anzügen und Hemden/Krawatten (Ein Keyboarder als musikalische Unterstützung hatte sich dazugesellt)...

 

 

Fortsetzung folgt...

18.02.2007 um 23:51 Uhr

Der Bundesvision Song Contest oder entweder hat Deutschland Style oder Deutschland hat keinen Style...

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte

Stimmung: gigantisch, nicht verwunderlich wenn man so nette Begleitung hat
Musik: The Good, the Bad and the Queen - The Good, the Bad and the Queen

Scheisse, was müssen ganze Wochen auch immer so an einem vorbei rennen. Das Ereignis schon gar nicht mehr war und's Elbli packts nich was in den Blog zu hacken. Nungut egal, vielleicht kann sich ja doch noch jemand erinnern...

Ich beginne einmal mit einem sehr treffenden Zitat von einem wie immer lässig vor sich hin näselnden Jan Delay, Hamburg, kurz vor der Bekanntgabe der Entscheidung:

"Entweder Deutschland hat Style oder Deutschland hat keinen Style..."

(Die Antwort darauf überlaß ich mal jedem selbst. Dies war aber mithin die geilste AUssage die der BuviSoCo 2007 zu bieten hatte)

Das Niccilein kam aus dem weiten Erfurt gereist, schrie nach einer Begleitung und Klein-Elli folgte auf dem Fuße.

Nach einem freitäglichem Nachmittag mit leckerem Kaffee, netten Gesprächen und Fressalien der Marke BK...

Das Niccilein und ich also auf großer Berlin-Reise, mit einigen zugegebnermaßen mir zuschulde kommenden Umwegereien, aber immer das Ziel Tempodrom vor Augen...

Um 10 vor 8 waren wir dann drin. Durchsage: "Bitte begeben Sie sich zu Ihren Plätzen, in 5 Minuten verriegeln und verrammeln wir alles und Ihr seid für den Rest des Abends mit 3000 anderen Menschen zusammengefercht." Hörte sich doch klasse an. Mit der Angst im Nacken nicht zum erlesenen Kreise zu gehören, verzichteten wir darauf unsere Jacken an der Garderobe abzugeben und begaben uns, wie uns geheißen wurde, unverzüglich zu unseren Plätzen.

Kurze Stimmungsmache der Regisseurin/Aufnahmeleitung whatever diese Frau da war, und dann gings auch schon los...

Stefan Raab begrüsste das Publikum und stellte gleich darauf auch noch seine nette Co-Moderatorin vor, Johanna Klum, nungut die kennt zwar keine Sau aber egal, nett anzuschauen war sie trotzdem, obwohl so manche weibliche Person Ihr Kleid als "unmöglich" bezeichnete (kleiner Seitenhieb auf B. Fröhlich)...

Mir in meiner männlichen Geilheit gefiel sie ungemein:

Dann gings auch gleich mit dem ersten Knaller los. MIA aus Berlin:

Wirklich eine Supershow und ein super Liedlein. Am Trapez in luftiger Höhe und auf ebener Erde am Leierkasten begeistert MIA-Frontfrau Mieze Katz das Publikum.

Es folgte D-Flame für Hessen, nunja, mittelprächtig würde ich sagen, nicht mein Ding. Dann für Mecklenburg-Vorpommern, Melotron, mit einer ganzen Armada von fahnentragenden Cheerleadern. Hierzulande glaube ich relativ unbekannt, obwohl die schon jede Menge Alben rausgebracht haben und mitunter auch zu meinen Lieblingen zählen, wobei es viel bessere Stücke gibt als "Herz". Dieser Track war vielleicht nicht die glücklichste Wahl, obwohl die DepecheMode-artige Show zu gefallen wußte:

hier gehts zum Auftritt, Youtube gabs nicht her, leider: klick 

Nach den eher schlecht als rechten Manja, Sachsen, und Jenna+Ron, Sachsen-Anhalt (sorry aber mit denen konnte irgendwie so keiner etwas anfangen) folgten meine persönlichen Lieblinge des Abends B-Stinged Butterfly aus dem Saarland mit sehr geil gemachten Rock. Krachende Gitarren, fliegende Mähnen und hymnischer Gesang, was will man mehr?

Brandenburg – Beatplanet, no Comment, nicht mein Ding, Brandenburg hat mit Sicherheit besseres zu bieten, vor allen Dingen, weil ich von da komme... Eine Enttäuschung, aber wers mag, bitte sehr...

Es folgten Pohlman für Nordrhein-Westfalen, sehr angenehmer Zeitgenosse mit sehr angenehmer und vor allen Dingen intelligenter Musik.

Über die Rheinland-Pfalz mit Kalle feat. M.A.R.S. braucht man kein Wort zu verlieren, einfach nur schlecht. Anajo feat. Suzie Kerstgens, Bayern, dasselbe, 08/15-Gesinge.

Niedersachsen – Oomph! feat. Marta Jandová. Etwas für die Freunde der härteren Gangart: Satte Gitarren und Cheerleader in Schuluniform, angeführt von Die-Happy-Frontfrau Marta bringen die Halle zum Kochen. Ich fands geil:

Danach gaben für Baden-Württemberg Tele mit „Mario“ zum Besten, so lala, gleiches gilt für Lea-Finn, die für Hamburg antrat. Gleich darauf taten wir uns dann Kim Frank, Ex-Echt-Frontmann und Teilnehmer für Schleswig-Holstein, sein etwas zu schlagerig angehauchtes "Lara" (ansonsten doch sehr nett, geiles Streich-Orchester) an. Und was soll man sagen, der Junge hats immer noch drauf, die Frisur ist zwar ein wenig komischer und dei Augenringe dicker geworden, doch geile Musik und super Lyrics kann der Junge immer noch machen:

Endlich kamen die Kracher des Abends:

Thüringen – Northern Lite feat. Chapeau Claque - Enemy, auf die warteten wir schon den ganzen Abend, und es war so geil, wirklich eine Super-Performance, einfach perfekt:

und Jan Delay mit „Feuer“. Dieser Hamburger Junge brachte ganz zum Schluß das ganze Tempodrom in begeisterte Rage und putschte die Stimmung in ungeahnte Höhen. Dieser Auftritt war das absolute Highlight des ganzen Abends, ein super Song, Explosionen, Feuerring um die Bühne, Flammenwerfer und eine tolle Choreografie. Mit einem Knall, der so ziemlich jeden in der Arena aus dem Stuhl hob (wohl zuviel TNT genommen was? Dieser Knall war wirklich sehr derb, jeder der dabei war wird mir zustimmen. *gg) endet der Auftritt des letzten Wettbewerbers:

Während des überaus zeitaufwendigen Votings mit bestimmt einer halben Stunde raabscher Erklärung warum wie was und überhaupt gemacht werden muss präsentierten sich noch Seeed mit dem Vorjahres-Gewinner-Titel:

Sehr geil gemacht, wirklich wirklich. Ich denke ich werde mir dieses Jahr noch ein Konzert der Berliner HipHopper geben.

Nach dem endlosen Voting-Prozedere und ganzen 16 merh oder weniger dämlichen Radio-Moderator-Ansagen stand der Sieger fest: Oomph!

Und irgendwie wollte sich Berlin sogarnicht darüber freuen. Pfiffe, Buhrufe, kippende Stimmung allenthalben, ich weiß ja nicht ob man das am TV so mitbekommen hat, aber es war echt übel und nicht gerade ein positives Beispiel für ein Publikum. Passend kommentierte der Oomph!-Sänger das Pfeifkonzert mit einem knochentrockenen "Wir wollten uns dafür bedanken das Berlin so faire Verlierer sind."

Eigentlich hatte er recht, ließ sich auch nicht weiter aus der Reserve locken, obwohl amn den Eindruck hatte er würde gleich die Kettensäge rausholen und einmal durch die Masse pflügen. Zum Schluß gab die Band ganz leidenschaftslos und professionell ihren Siegertitel zum Besten.

Jo, Show vorbei, Klein-Nicci und Klein-Elli rappelten nach Hause und quatschten und betranken sich noch die halbe Nacht um dann friedlich nebeneinander in einem Bett einzuschlafen und das Vorurteil zu revidieren das man(n) und frau am ersten Abend gleichmal in der Kiste landen um wilde Dinge zu tun.

Also in der Kiste gelandet schon, nur halt nich so, naja Ihr wißt schon...

Liebste Nicci, es war mir eine überaus große Freude und Ehre Dich endlich mal wiederzusehen und diesen wirklich vortrefflich herrlichen Abend mit Dir verbringen zu dürfen.

Vielen Dank für die Einladung! Fröhlich

21.12.2006 um 23:43 Uhr

Placebo am 15.12.06 in der Arena Berlin - ein Konzertbericht Part II

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte

Stimmung: im schwärmen

Die ganze Arena im Vollrausch. Wir gaben uns vollkommen der Musik hin, saugten jeden Gitarrenriff, jeden Trommelschlag und jede Zeile des Gesangs in uns auf...

Die Band hatte sichtlich Spass am Spiel, ließ sich feiern, lachte...

Irgendwann war aber auch das vorbei, die letzte Zugabe war gespielt. Nach 1 und einer dreiviertel Stunde war dieses große Ereignis vorüber, aber nicht ohne das sich die Band standesgemäß verabschiedete.

Mit "20 Years" in Über-Überlänge wurde noch einmal alles aus den Instrumenten geholt was ging...

Dann verabschiedeten sie sich, bis zum nächsten mal...


 
 

Das konzert war vorbei, das große Nach-Hause-Rammeln ging los. Ich blieb noch stehen, genoss noch den Augenblick. Ich wollte nicht mit der Maße mit, das wäre glaube ich nicht so spannend geworden...

Ich hatte Durst, nach 10 Minuten an der Bar hatte ich ein Wasser. Gut, Überblick verschaffen. Garderobe? Voll! Aber richtig voll...

Hm, gut, gehen wir erstmal zum Merchandising. 3 völlig überforderte Menschen versuchten die gierenden Massen irgendwie zu befriedigen. Nach einer weiteren viertel Stunde und einem leeren Plastikbecher in der Hand hielt ich dann ein Tour-T-Shirt und die CD der "Howling Bells" in den Händen...

Dann gings auf zum Garderobenkampf, was mich nochmals 20 Minuten kostete. Man muss sich das ungefähr so vorstellen, das sich etwa 10 Mann auf einer Fläche von einem Quadratmeter quetschen, und sich alle paar Minuten geschlossen im Mob ein paar Zentimeter fortbewegen. Der Druck von hinter einem stehenden Menschenmassen wird bisweilen natürlich irgendwann etwas grösser, alle wollen ja dahin. Gekrönt wird das Ganze dann von zwischenzeitlich durchrollenden Güterzügen, in Form von Menschen, die mit Ihren Jacken voran in genau die entgegengesetzte Richtung gen Ausgang stürmen. Die wollen ja schließlich raus und haben was sie wollten.

Rundum ein ziemlich lustige Angelegenheit und auch das war dann irgendwann gechafft.

Fertig, aber überglücklich trotte ich zu meinem Parkplatz, aber nicht bevor ich einem netten Franzosen, der vor der Halle steht und Plakate verkaufte ganze 3 Stück für nen Zehner abgeknöpft hatte...

Preistechnisch war das völlig in Ordnung, beim letzten Konzert habe ich damals noch 8 Euronen für eins bezahlt, und qualitativ war dies bei weitem schlechter.

Das 3er-Golf-Cabrio gurkte immernoch umher... Offen wohlgemerkt.

"Babyyyyyyyyyyyyyyy, did you forget your Meds!!!" dröhnt es wieder.

Ich habe Hunger. Da kommt doch so ein grillender netter junger Mann, der sich bei um die 0° Grad draußen hinstellt und Bratwürste feil bietet, gerade recht. War echt lecker das Ding.

Während des Essens schaue ich mich um, lauter glückliche freundliche Gesichter, inklusive dem meinem. 

Nun endlich am Auto angekommen, werfe ich das neuerworbene Album ein und fahre zufrieden und vor mich hinträumend nach Hause.

Relativ unspektakuläre Geschichte, außer das ich mich schon in diesen 45 Minuten in die "Howling Bells" verliebt habe...

Ich komme zuhause an, ich mache mir ein Bier auf, checke meine Mails.

ich lasse den Abend Revue passieren und bin glücklich dabei gewesen zu sein.

ich überlege was ich noch machen könnte. 

Ich könnte mir noch einen runterholen, oder noch ein Bier aufmachen, oder einfach ins Bett gehen um glücklich und zufrieden einzuschlafen.

Ich rauche noch eine und entscheide mich für letzteres...

 

Danke "Howling Bells"

 

 

Danke "Placebo"

 

Danke Crowd

 

 

 Für diesen unvergesslichen und wunderschönen Abend.

 

Bildquellen:

Placebo-Forum

Berlin-Online

18.12.2006 um 23:19 Uhr

Placebo am 15.12.06 in der Arena Berlin - ein Konzertbericht Part I

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte

Stimmung: losgelöst, von allem

Freitag, 15.12.2006... 

Um 18 Uhr mache ich mich auf den Weg, circa 40 Kilometer sollte mit dem Auto in einer guten dreiviertel Stunde zu schaffen sein. Alles läuft gut, zwar dichter Verkehr, aber das sind wir ja von der B1 gewöhnt...

Vorher noch schnell auf die Karte und in den Routenplaner geschaut, Eichenstraße 4 in 12435 Berlin, gut das ich da schonmal zu "Caveman" war, kurz die Route eingeprägt, Frankfurter Tor links rum, dann die Warschauer runter dann wieder links auf die Schlesische, 1-2 Kilometer, Parkplatz suchen, was wohl der zeitaufwendigste Akt an der ganzen Kiste werden wird...

Gut ich bin auf der B1, im Player gröhlt mir Mr. Molko schon jetzt sein "See you at the bitter end" von der 2003er-Konzert-DVD entgegen, auf voller Lautstärke, meine Stimmung steigt, ich grinse vor mich hin...

Da! Frankfurter Irgendwas! Cool. Jetzt heißts abbiegen. Ich stehe auf der Linksabbieger-Spur. Was ist das!? Was sehen meine kranken Augen? U-Bahnhof Frankfurter ALLEE!

Args, ich Depp. Kannst Du nicht lesen?? Frankfurter Tor! Kann doch nicht so schwer sein.

Gut, egal nix wie wieder rauf auf die B1, noch schnell nen Straßenbahn-Bordstein mitgenommen (mein armes Auto), nochmal schnell nen Blick auf die Karte, 1 Kilometer weiter. Die Aktion sollte mich nur ein paar Minuten gekostet haben.

Endlich. Das Frankfurter Tor. Jetzt links rum! Cool, denke ich so bei mir, links ist alles voll, da wollen alle hin. Mag auch daran gelegen haben, das der Alex so ziemlich ganz völlig abgeriegelt war.

10 Minuten an dieser bekloppten Stelle gestanden, dann Glück gehabt, grün und Gas.

Lied 13 --> "Taste in Men", diese unglaubliche Basslinie, die sie bei Konzerten mindestens eine Minute für sich alleine laufen lassen.

Ich rauche eine, öffne die Fenster, das auch jeder mitkriegt wo ich hinfahre.

ich wackel mit dem Kopf, singe lauthals mit.

Sehr geil, dieses Berlin, denke ich bei mir, immer was los, jede Menge Leute unterwegs. Faszinierend.

Der Rest des Weges gestaltet sich unkritisch, halb Treptow hat "Centrefolds",  "Peeping Tom" und "Without you I'm nothing" mitbekommen, so scheint es mir.

Ich bin da, ich erinnere mich an die Lokalität. Damals mit C. und Ihren kollegen, war lustig. und "Caveman" war so wahr...

Gut, Parkplatz in der Mitte voll, oder eher schlecht. Egal, nächstbeste Seitenstraße eingebogen, alles voll, nächste Seitenstraße... YES! Da ist was frei. Nicht schlecht, den nehmen wir, ist zwar ne Einfahrt, aber das Tor ist so zugewuchert, das da in hundert Jahren niemand kommt um da rein zu fahren. Und wenn bräuchte er erstmal eine Kettensäge um holz- und gestrüpptechnisch ein wenig für Ordnung zu sorgen.

Alles eingepackt.

Check.

Zigaretten (sehr wichtig)

Handy (heute eher nicht wichtig, aber man weiß ja nie)

Karte (überaus wichtig, weil ohne  Karte nix Konzert)

geliehenen Fotoapparat, Filme (im Endeffekt völlig nutzlos, dem Teil fiel dann ein batterietechnisch den Geist aufzugeben, sollte wohl mal in eine DigiCam investieren. So hatte ich das sperrige Ding das ganze Konzert an der Backe, störte mich aber dann auch nicht mehr.)

Autoschlüssel (spätestens zur Rückfahrt unerläßlich)

Geldbörse inkl. Geld (Wichtigkeit nicht zu unterschätzen, spätestens wenn man Durst hat)

Alles klar, alles dabei, Auto zu, loslaufen, erstmal eine rauchen, ich bin aufgeregt, schnellen Schrittes eile ich den Kilometer der Arena entgegen.

Auf dem Weg sehe ich nette Leute mit noch netteren Schildern. "Suche Karten". Ich grinse innerlich.

Nix gibts, nicht mal für eine Million gebe ich das Schätzelchen in meiner Innentasche her.

Vor der Arena gurkt ein 3er Golf Cabrio umher, offen, wie mutig von den Jungs, bei einer geschätzten Umgebungstemperatur von 1 Grad, aber irgendwie cool. Musiktechnisch hat er, wie solls auch anders sein, die aktuelle Platte von Placebo "Meds" zu bieten. Leute singen mit. "Baaaaaaaaaaaaaabyyyyyyyyyy, did you forget to take your Meds" dröhnt es.

Ohja! Wir haben alle unsere Medikamente genommen, unsere tägliche Dosis Placebo. Ich lächle.

Zweite Zigarette auf dem Weg, ich komme am Einlass an, gut voll, aber nicht zu übertrieben.Ich hol das Schätzchen raus, laß es abreißen, mich abtasten, und dann bin ich drin, aber nicht vorher noch eine an der frischen Luft geraucht zu haben...

Direkt neben den Tour-LKWs. An einem flattert ein Zettel:

"Die Show von Placebo beinhaltet lichttechnische Effekte (Stroboskope, Videoleinwände, etc.), die bei Epileptikern zu gesundheitlichen Problemen führen können."

Aha, danke für die Info.

Ich beobachte die Menschen, die vorbeilaufen.

Verschiedenste Klientel.

Punks, Goths, Rollstuhlfahrer, Normalos, Junge, Alte, Pärchen, Singles, Gruppen, Tokiohotel-Fans,  Zahnspangen-Träger/-innen, eigentlich so ziemlich alles was  die Gesellschaft so zu bieten hat.

So, drin, erstmal einen Überblick verschaffen, aha gleich links die Garderobe. Voll. Im Sinne von so richtig voll. Gut hol ich mir erstmal ein Bier. Hauptbar, auch voll. Gegenüberliegend, die 2. Bar, auch voll aber nicht so ganz, daneben die 2. Garderobe, relativ leer, haben wohl noch nicht alle mitgekriegt. Jacke weg, alles nötige in den Hosentaschen verstaut, Bier holen, 5 Minuten später habe ich es.

Das Bier war schnell alle. Bier wirkt beruhigend.

Ich postiere mich circa 25 Meter vor der Bühne vor der Lichttechniker-Insel.

Warten auf die Vorband. Eigentlich warten alle auf Placebo. "She wants Revenge" ist laut Karte angesagt. Eine gute Wahl, wirklich nett die Band.

Aber es sollte anders kommen, die "Howling Bells" betreten die Bühne, und das toppte vorbandtechnisch wirklich alles.

Ich zitiere hier mal einen Text von dort , besser hätte ich es wirklich nicht beschreiben können:

"...Doch jetzt ist Zeit für "Indie Noir." Für Howling Bells. Der Einstieg ist perfekt gewählt, "Blessed Night" elektrisiert sofort, die einnehmende Stimme der charismatischen Sängerin Juanita Stein sowie das magische Gitarrenspiel ihres Bruders Joel lassen keine Zweifel: Eine große Band steht uns gegenüber.

Wenig später bringt "Setting Sun" einen nahezu um den Verstand. Melodietrunkener, betörender Gesang, sehnsüchtige Gitarrenlinien, ein sich zum Himmel erhebender Refrain, ein einziges entrücktes Schweben: "But we'll rise and fall just like the setting sun."

Doch die Reise in höhere Sphären ist noch nicht zu Ende. Das bezaubernde "Velvet Girl" entführt noch einmal ins Reich der fantastischen Hooklines: "Be my velvet boy." Aber gerne doch. Sofort.

Dem Publikums gefällt's, selbst der Vater mit dem Sohnemann auf den Schultern wippt mit.

"You are very kind to a band you've never heard before", bedankt sich Juanita für die entgegengebrachte Begeisterung. Insgesamt ist alles etwas druckvoller und rockiger, als auf dem selbstbetitelten Debüt...

...Die schneidenden Gitarren des intensiven "Wishing Stone", das wundervolle, anrührende "The Night Is Young." Zum Schluss der achte und leider schon letzte Song: "Low Happening." Alles andere als das, ist der heutige Auftritt von Howling Bells. Eine unglaubliche Version, die einen atemlos zurücklässt..."

Es war ein Gedicht, etwas besseres zur Einstimmung konnte mir garnicht passieren. Ich ließ mich fallen, war gefangen von den sphärischen Gitarrenteppichen und der glockenhellen Stimme von Miss Stein. Es war grandios.

Sicher gab es aber auch einige im Publikum, die mit den "Howling Bells" nicht wirklich viel anfangen konnten, war mir aber auch wurscht.

Ich machte zum Abschluß dann die Erfahrung, wenn man schlanke 1,87m groß ist, das es immer noch Menschen gibt, die noch viel größer sind als man selbst und das diese Menschen geradewegs den Hang dazu haben sich genau vor einem zu postieren. 

Gut, die Damen und Herren hatten eine halbe Stunde gespielt, was meinetwegen auch noch länger hätte gehen können. Zeit für das zweite Bier. Ich sah zwischen den beiden Kreuzen vor mir eh nur noch recht sparsam.

Wieder zurück von der Bar, den angestammten Platz zurückerkämpft, warteten ich und rund 7.000 andere Mannen auf unsere Favourits. Neben mir gesellte sich ein kleines Trüpplein von 3 Jungs und 2 Mädels dazu, wir kamen ins Gespräch unterhielten uns nett.

Placebo-Smalltalk: "Und wo warst Du schon zum Konzert?", "Wie fandet Ihr die Vorband?", "Ich seh nix, ah jetzt gehts.", "Ich will Brian sehen, ich will Stef sehen", "Das Bier schmeckt" "Bla..."

Insgesamt eine recht nette Unterhaltung und ich hatte Anschluß zum Feiern und Pogen gefunden.

Dann, um Punkt 21.00 Uhr begann es also, das Licht ging aus...

Die ersten Gitarrenriffs von "Infra-Red" erklangen und es war grandios, alle rissen die Arme hoch, schrien, brüllten, pfiffen...

Und dann stürmten sie auf die Bühne.

Von Beginn an rockten Mr. Molko, Mr. Olsdale und Mr. Hewitt so dermaßen die Arena, das es schon beängstigend war, wie das Publikum in einen absoluten Rausch verfiel...

Der Sound war absolute klasse, die Lichtshow ein Ereignis... 

Wir werden begrüsst mit einem näselnden "Einen schönen guten Abend, hier sind die Damen und Herren von Placebo!"

(nach anschließenden Recherchen scheint das wohl momentan Brian Molkos Lieblingsspruch zu sein...) 

Es folgten "Meds", "Because I Want You", "Drag", alles Songs aus dem aktuellem Album "Meds"

Dann:

Space Monkey (grandiose Performance)

Soulmates

I Know

Song To Say Goodbye (bei diesem Song gab es für alle kein Halten mehr)

Follow The Cops Back Home

Every You Every Me (komplettes Totalausrasten war angesagt)

Special Needs

One Of A Kind 

Without You I'm Nothing

Bionic

Blind

Special K

The Bitter End

Running Up That Hill

Taste In Men (ich verweise hier auf oben genanntes Autogeschichtlein *gg, die Basslinie, die Basslinie!!!)

Twenty Years (mit Endlos-Ende, Stef konnte nach minutenlangen Gitarrengeschrammel nicht mehr, machte aber trotzdem weiter, Steve war vollends naß und verdrosch zum Abschluß sein Schlagzeug noch einmal so richtig und Brian entlockte seiner Gitarre die übelsten und geilsten Töne...)

Da mir jetzt die Gedanken ausgehen, ich in mich gehen muss, um auch noch die letzten Eindrücke in Worte zu fassen, gibts erstmal die Part I-Veröffentlichung.

Ich kann nur eins sagen, der Abend und das Wochenende waren noch lange nicht vorbei. 

Wer einen Eindruck des Abends gewinnen will, sollte mal dort schauen:

Foto-Gallerie 

15.12.2006 um 12:50 Uhr

Baby...did you forget to take your meds?

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte

Stimmung: etwas rührt sich im Inneren und will heute raus...

Heute ist es also soweit, meine absolute Lieblingsband wird in der Arena Berlin spielen und ich werde dabei sein.

Erinnerungen kommen auf an den Mai 2003.

Bereits an diesem denkwürdigen Tag durfte ich diese Ausnahmekünstler in der Columbiahalle in Treptow-Köpenick zusammen mit meiner Verflossenen erleben und geniessen...

Und es war ein Gedicht.

Erinnerungen kommen auf an glückliche Tage, die jetzt wieder zu kommen scheinen. 

Kaum eine Band schafft es die akustischen Versprechen die sie albumseitig geben auch live umzusetzen. Placebo schaffen diese Gradwanderung, den Sound und die Athmospäre den sie live erzeugen könnte auch direkt von einem Ihrer Alben stammen...

Der Klang der Instrumente, die unglaubliche Stimme des Frontmanns, diese metaphorische Mischung aus tiefgehender Melancholie und Euphorie...

Diese Kunst jedes einzelnen Musikstückes für jede Lebenslage "da" zu sein und Mut und Antrieb  an de Hörer abzugeben... 

Das erweckt schon seit Jahren meine Faszination.

Auch nach dem x-ten Male des Hörens keine Gefahr von Langeweile oder Anzeichen des "Überhör"-Syndroms.

Es wird auch heute ein Fest, ich freue mich darauf.

 

 

Konzert beschreibung von www.arena-berlin.de:

Bei ihren umjubelten Auftritten bei Rock am Ring und Rock im Park entpuppten sich Placebo als heimlicher Headliner. Ihre Show wollten genauso viele Besucher sehen wie die der ganz großen Zugpferde Depeche Mode, Guns N' Roses oder Metallica. Dabei war die Placebo-Euphorie so erstaunlich gar nicht, hat sich das Trio um den charismatischen Frontmann Brian Molko doch längst zu einem der größten und besten Alternative-Acts dieses Planeten entwickelt. Die Rockpresse feiert sie regelmäßig mit ausführlichen Titelstorys und Placebo-Alben stürmen heute bei ihrer Veröffentlichung regelmäßig in weit mehr als 20 Ländern in die Top Ten.

So können Brian Molko und seine Mitstreiter Stefan Olsdal (Bass) und Steve Hewitt (Drums) auch ihr fünftes Studioalbum "Meds" bereits als vollen Erfolg verbuchen. In Deutschland wurde mit der Platte binnen kurzer Zeit Goldstatus erreicht, bis zur Platinveredelung fehlt nicht mehr viel, und das in Zeiten, wo Großbritannien scheinbar jeden Monat eine neue Britpop-Sensation parat hat. Placebo sind keine Sensation mehr, sondern längst eine Klasse für sich, die sich im Laufe der Jahre fest in der Popwelt etabliert hat.

Als Placebo 1996, zwei Jahre nach ihrer Gründung, das unbetitelte Debütalbum veröffentlichten, flogen ihnen - vor allem aus dem Lager von Cure-Fans und Glam-Rockern - schnell die Herzen zu, auch wenn manchen das androgyne Auftreten von Frontmann Brian Molko etwas suspekt war. Dass Hits wie "36 Degrees", "Bruise Pristine" oder "Nancy Boy" keine Eintagsfliegen waren, zeigte dann 1998 "Without You I'm Nothing", ein unschlagbares Meisterwerk des melancholischen Britpop. Selbst David Bowie war schwer beeindruckt und sang mit Molko im Duett den düsteren Titeltrack. Placebo hatten ihren Platz in der Musikgeschichte hier bereits sicher.

Stillstand ist für einen Künstler bekanntlich inakzeptabel, und so hat sich der Hunger nach Entdeckung und Innovation bei Placebo nie vermindert. Das dritte Album "Black Market Music" von 2000 überraschte mit gewagten Ausflügen in HipHop- und Disco-Gefilde. 2003 schöpften Placebo dann mit "Sleeping With Ghosts" noch stärker die Möglichkeiten aus, die ein elektronisch gut ausgerüstetes Studio bietet. Die Fans entwickelten sich mit den Musikern, beide Alben verkauften sich deutlich mehr als eine Million Mal und stürmten in den meisten europäischen Hitparaden auf die Pole Position. Im Rahmen der sich an "Sleeping With Ghosts" anschließenden 18-monatigen Welttournee spielten Placebo allein in Paris vor 18.000 Fans.

Anlässlich der 2004 erschienenen Single-Compilation "Once More With A Feeling" verkaufte das Trio die Londoner Wembley Arena aus. Placebo waren nun endgültig angekommen im Rock-Olymp. Auch den schwierigen US-Markt hatte man inzwischen geknackt, die erste Südamerikareise geriet zum absoluten Triumphzug (in Chile, Argentinien und Brasilien spielten Placebo in meist ausverkauften Hallen vor 7.000 bis 9.000 Fans), und nach David Bowie und Frank Black (Pixies) standen Molko, Olsdal und Hewitt zudem in Wembley mit einem weiteren persönlichen Helden auf der Bühne: Robert Smith von The Cure.

Im Sommer 2004 zogen sie sich nach Südfrankreich zurück, um mit Dimitri Tikovoi das aktuelle Album "Meds" vorzuproduzieren. Geplant war, das elektronischste Album der Bandgeschichte zu machen, doch es sollte anders kommen. Endgültig realisiert wurde die Platte in den Londoner RAK Studios, und Tikovoi, seit Jahren schon Freund und Begleiter der Band, forderte die Musiker auf, ihre Songs live einzuspielen. "Dimitris Idee bei diesem Album war, dass wir quasi wieder ein Debütalbum machen sollten", blickt Brian Molko zurück. Nach anfänglichem Widerwillen stellten Placebo fest, dass es wunderbar funktionierte, die zuvor mit Hilfe von Sequenzern, Synthesizern und Keyboards erzeugten Sounds organisch zu reproduzieren. "Der ursprüngliche Plan hatte sich umgekehrt", erzählt Molko. "Statt möglichst dick aufzutragen, machten wir alles so simpel wie möglich und verzichteten auf Effekthascherei."

Der Mut zur Einfachheit hat sich gelohnt. "Meds" ist so ungeschminkt, berührend und tiefgehend, wie sich die Band seit "Without You I'm Nothing" nicht mehr präsentiert hat. Und dabei musikalisch so überzeugend, wie man es von einer weltweit gefeierten Band erwarten darf. "Wir haben in den letzten Jahren viel dazugelernt, die Band ist live enorm gewachsen", resümiert Stefan Olsdal. "Bei der letzten Tour waren fünf Musiker auf der Bühne, was Brian und mir die Freiheit eröffnete, mehr Showelemente einzubringen." Konzerte von Placebo waren schon immer ein klangliches und visuelles Ereignis. Das wissen nicht nur die Glücklichen, die die Gastspiele bei Rock am Ring und Rock im Park, wo Placebo ein Rockspektakel der Extraklasse ablieferten, miterlebt haben, sondern auch Tausende von Fans vor den TV-Geräten. Dei Übertragung der Placebo Show hatte nämlich bei weitem die höchsten Einschaltquoten von allen aufgezeichneten und in die Wohnzimmer gesendeten Gigs. Und dem Geschmack der Fans sollte man ruhig vertrauen.

06.09.2006 um 09:01 Uhr

Klein-Elren geht zum Konzert

von: elrenluthien   Kategorie: .Konzerte

Stimmung: aufgeregt
Musik: Placebo - Where is my Mind

Placebo in Concert

Die Musik dieser Band stellt einen essentiellen, wenn nicht sogar den wichtigsten Bestandteil meines Musikgeschmackes dar.

Sie gibt mir Kraft in allen Lebenslagen, ob himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt.

Vor circa 2 Jahren durfte ich schoneinmal Mister Brian Molko, Mister Stefan Olsdal und Mister Steve Hewitt live in der Columbia-Halle erleben. Ein unvergessliches Event.

Diese Stimme, dieser Sound, diese Atmosphäre.

Da Weihnachten ja bald ran ist, beschenk ich mich mal selber:

Ich komme nicht umhin 43,90 € zu investieren, da eine der, subjektiv gesehen, genialsten Rockbands unserer Zeit mal wieder in Berlin spielen.

 

Jungs, Ihr ward zwar auch schonmal preiswerter (zum Vergleich letztes Konzert noch ca. 26 €), aber ich weiß Ihr werdet mich nicht enttäuschen.

Ich freue mich auf mein persönliches Highlight in diesem Jahr.

Placebo live in Paris: