Die Kuh im Hasenfell

20.04.2012 um 13:15 Uhr

Große Schweinerei

von: S_Hase

Diesen Sonntag ist die "Große Schweinerei" im Warder-Park, da fahren wir wahrscheinlich hin. Ich finde es ja ein bisschen grenzwertig, wenn man die kleinen Schweine füttert und streichelt - und nebenan steht ein Grill mit deren Verwandten auf dem Rost. Hmm... so ist das eben, es sind ja alte Nutztierrassen, die in diesem Park gehalten werden und die Leute wollen immer süße, kleine Ferkel sehen...

http://www.arche-warder.de

Große „Schweinerei“

Unser alljährlicher Tag zu Ehren der Schweine, den intelligentsten und geselligsten Tieren unter unseren Haustieren. Dieser Tag ist voller Aktivitäten für alle, vom Schweine-Fan bis zum Schweinezüchter. Alle Schweinefans dürfen mithelfen einen riesigen Schweinesalat zuzubereiten und ihn anschließend an alle Schweine im Park zu verfüttern. Für Schweinezüchter steckt dieser Tag voller Möglichkeiten sich über die Zucht alter Rassen zu informieren und sich zu vernetzen. Spiele, ein Kinderprogramm, sowie Kochkunst rund ums Schwein runden diesen Tag ab.

11.04.2012 um 14:59 Uhr

Einsam?

von: S_Hase

Angeblich fühlen sich viele einsam, ohne das zuzugeben - oft nicht mal vor sich selbst. Es wird als Makel empfunden, man gehört nicht dazu. Andere haben Verabredungen, gehen auf Partys, ins Kino oder zum Essen, man selbst bleibt außen vor, kann nicht mitreden, ist nicht interessant genug... Dabei spielt es nur eine untergeordnete Rolle, dass man eigentlich kein Partytyp ist, grundsätzlich lieber allein ins Kino geht und auch sonst seine Zeit nicht zu verplant haben möchte.

Ich bin gern allein, genieße die Freiheit, gerade das zu tun, wonach mir ist, mich nicht unterhalten und nett sein zu müssen, das zu essen, worauf ich Appetit habe... sehr selten fühle ich mich dabei einsam und dann auch nur kurz. Öfter habe ich das Gefühl von Einsamkeit, wenn ich unter Menschen bin. Um mich herum tobt das Leben - und ich bleibe auf meiner Insel - anwesend, aber nicht wirklich wahrgenommen oder gar einbezogen, ich fühle mich einsam.

Das ist schmerzlich und einmal so bewusst wahrgenommen, lässt es sich auch nicht einfach abstellen, im Gegenteil. Die eigenen Makel kommen mir dann in den Sinn; je länger ich darüber nachdenke, umso mehr fallen mir ein. Wahrscheinlich merkt man mir das auch an und so werde ich noch unattraktiver. Wenn es möglich ist, flüchte ich dann. Erfolgs-oder Glückserlebnisse sehen anders aus.

Natürlich werde ich nicht immer ausgeschlossen, sondern fühle mich angenommen - und gelegentlich sogar geschätzt. Das ist immer Ansporn, mich vielleicht doch öfter auf andere Menschen einzulassen oder wenigstens darüber nachzudenken...obwohl...nachdenken macht man ja eher allein, besser ist wohl, etwas zu tun.