Die Magie des Augenblicks

30.07.2009 um 10:21 Uhr

~> Die Deutschen und ihre Nachbarn - Dänemark

von: Jari   Kategorie: ~ Ratgeber / Sachbuch

"Die Welt ist den Dänen zwar fremder geworden, die Nachbarn sind ihnen dafür näher gekommen, vielleicht sind sie ihnen ja auch sympathischer geworden. Dass Deutschland und spezielle Berlin auf den dänischen Hitlisten stehen hat nicht nur mit der durch die deutsche Einheit gewonnenen Attraktivität zu tun - Berlin war und ist die nächste Metropole in Dänemarks Umkreis -, sondern auch mit der Verunsicherung über die fremde ferne Welt.


Aus: "Die Deutschen und ihre Nachbarn - Dänemark" von Bernd Henningsen

 

 

28.07.2009 um 22:15 Uhr

~> Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 4)

von: angelmagia   Kategorie: ~ Fantasy

Von Mandy (Gast).

Ich legte ihm wieder die Hände ans Gesicht und schob den Schild aus meinen Gedanken, dann machte ich da weitert, wo ich aufgehört hatte - bei der kristallklaren Erinnerung andie erste Nacht in meinem neuen Leben ... bis ins kleinste Detail.
,,Zum Teufel damit", sagte er und wanderte mit gierigen Küssen an meinem Hals herunter.
,,Wir haben noch genug Zeit, um daran zu arbeiten", erinnerte ich ihn.
,,Für immer und ewig und allezeit", murmelte er.
,,Das klingt wie Musik in meinen Ohren."
Glückselig setzten wir unsere Reise in den kleinen, aber vollkommenen Teil unserer Ewigkeit fort.

 


Aus: "Bis(s) zum Ende der Nacht " von Stephenie Meyer

 

 


 

27.07.2009 um 15:48 Uhr

~> The Uncommon Reader

von: Jari   Kategorie: ~ Englische Bücher

"Furnished with the advice of the attorney general on this very point, the prime minister smiled and almost apologetically made his objection. "Yes, ma'am, I agree, but the difference, surely, is that His Royal Highness wrote the book as Duke of Windsor. He could only write it because he had abdicated."
"Oh, did I not say that?", said the Queen. "But... why do you think you're all here?"


Aus: "The Uncommon Reader" von Alan Bennett

 

 


 

26.07.2009 um 17:03 Uhr

~> Wilde Schafsjagd

von: Jari   Kategorie: ~ Prosa

"Ich ging den Fluss entlang bis zu Mündung, setzte mich an den Strand, die fünfzig Meter Sandstrand, die man verschont hatte, und weinte, zwei Stunden lang. Ich weinte, wie ich noch nie in meinem Leben geweint hatte. Nach zwei Stunden gelang es mir, wieder aufzustehen. Wohin, wusste ich nicht, aber ich stand jedenfalls auf, klopfte mir den Sand von der Hose und lief los.
Es war stockduster, und hinter mir rauschten leise die Wellen."
 

 

05.07.2009 um 15:45 Uhr

~> Felis, Felis

"Dann können wir ja jetzt gehn."
"Gehn? Ich bin doch grade erst gekommen."
"Nicht gehen. Weglaufen."
"Weglaufen. Ach so."
"Dann gehn wir jetzt also?"
"Bei dem Wetter?"
"Das Wetter ist genau richtig. Das hast du selber gesagt."
"Natürlich ist es richtig", sagte Venezia. "Warum soll ich dann weglaufen?"
"Aber du wolltest doch weglaufen", sagte Felis.
"Ich?"
"Du."
"Nicht heute. Heute wolltest du weglaufen."
"Ich?", lachte Felis. "Wenn hier jemand weglaufen will, dann bist du es."
Venezia liess ihre Augen schweifen und schnurrte. "Das muss ich mir noch überlegen", sagte sie schliesslich. "Es ist gar nicht so übel bei euch, wie ich dachte."


Aus: "Felis, Felis" von Hanna Johansen

 

 

02.07.2009 um 21:10 Uhr

~> Teuflisches Team

"Verstehst du, Fiona und ich... wir sehen einem wunderbaren gemeinsamen Leben entgegen", erklärte Saul behutsam. "Aber so ein Leben kann man nicht anfangen, wenn man jemanden vermisst, sich um jemanden Sorgen macht und ständig das Gefühl hat, dass etwas nicht in Ordnung ist, weil... nun, weil jemand, der da sein sollte, fehlt."
"Du hast von Anfang an dazugehört", stellte Fiona fest. Cadel spürte ihren warmen Atem am Ohr. "Ohne dich hätten Saul und ich uns nie getroffen. Wir hätten niemals auf der gleichen Steite gestanden. Du bist sowieso schon Teil dieser Familie. Wir müssen es nur noch offiziell machen."
"Natürlich nur, wenn du das möchtest", schloss Saul so unbeholfen, dass Cadel einfach lächeln musste. Es war wirklich ein Witz. Wie konnte es da einen Zweifel geben? Wie konnte so ein intelligenter Mensch nur so dumm sein?
Aber Cadel war nicht dumm. Er wusste, was er wollte.
"O ja. Ja, bitte", keuchte er atemlos und mit glänzenden Augen.
Dann erwiderte er Fionas Umarmung. Und obwohl er sich dabei unbeholfen anstellte - schliesslich fehlten ihm viele Jahre der Übung -, legte er eine Begeisterung an den Tag, die all das mehr als ausglich.


Aus: "Teuflisches Team" von Catherine Jinks