~> Das Zeitalter der fünf Götter (Teil 3)
"Der Kaiser lachte leise. 'Ich hoffe, du hast recht, mein Sohn. Ich hoffe, du hast recht.'"
Aus: "Das Zeitalter der fünf Götter" von Trudi Canavan .
"Der Kaiser lachte leise. 'Ich hoffe, du hast recht, mein Sohn. Ich hoffe, du hast recht.'"
"Ich werde es tun. Und ich hoffe für sie, dass sie eine rasche Auffassungsgabe hat.
Er lächelte.
Die hat sie. Glaub mir, die hat sie wirklich. Danke Emerahl.
Das wirst du eines Tages wiedergutmachen , hörst du?
Ganz sicher, versprach er. Das werde ich."
"'Ich weiß es nicht. Es ist dein Traum, Auraya von den Weißen, und ich möchte keinen Anteil daran haben. Leb wohl.'
Sie blickte auf.
Er war verschwunden."
"Irgendwann in nächster Zeit werden wir uns verabschieden und eine Welt zurücklassen, in der stets ein gefährliches Gleichgewicht herrscht; früher oder später wird es zerbrechen, und es wird wieder Krieg geben. Ich weiss aber auch, dass dann wieder Friede und Hoffnung einziehen werden und danach erneut Finsternis und Verzweiflung. Liegt nicht in diesem ewigem Kreislauf der Sinn unseres Daseins?"
_____________________________________________________________
Aus: "Die Drachenkämpferin - Der Talisman der Macht (Teil 3) " von Licia Troisi
"Sie riss sich zusammen und ging weiter hinein, unter den Sträussen von Trockenblumen hindurch, die von der Decke hingen, bis sie die gedrungene, über eine geöffnete Pergamentrolle gebückte Gestalt erblickte. Die Alte fuhr herum, und ein zweideutiges Lächeln zeichnete sich auf ihrem runzligen Gesicht ab. Nihal blickte sie einige Augenblicke an und erklärte dann mit fester Stimme: `In Ordnung Rais, ich bin marschbereit`"
_____________________________________________________________
Aus: "Die Drachenkämpferin - Der Auftrag des Magiers (Teil 2) " von Licia Troisi
"'Das reicht jetzt!', unterbrach sie der Gnom. Mit gesenktem Haupt blieb Nihal auf der Schwelle stehen. Sie hatte Angst. In diesem Augenblick würde sich ihr Leben entscheiden. Dann merkte sie, dass Ido auf sie zugetreten war. 'Oarf erwartet dich. Morgen früh beginnen wir mit dem Unterricht.' Das Mädchen fiel ihm um den Hals. Sie lachte. Sie war wieder zu Hause."
____________________________________________________________
Aus: "Die Drachenkämpferin - Im Land des Windes (Teil 1) " von Licia Troisi .
"Das Elfenbeinpferd stieg vor ihnen vom Himmel herab. Legte die Schwingen an und berührte die starren Züge mit der Schnauze. Aus seinen weisen dunklen Augen blickte es auf Tarik, dann auf Sabatea und Junis.
Sie kauerten alle drei schweigend im Staub. Maryam hatte recht gehabt. Die Sonne schien so hell."
"Und in einem Zelt, tief im Dschinnland, flüsterte Junis einen Namen.
'Maryam.'"
Von Mandy (Gast).
Ich legte ihm wieder die Hände ans Gesicht und schob den Schild aus
meinen Gedanken, dann machte ich da weitert, wo ich aufgehört hatte -
bei der kristallklaren Erinnerung andie erste Nacht in meinem neuen
Leben ... bis ins kleinste Detail.
,,Zum Teufel damit", sagte er und wanderte mit gierigen Küssen an meinem Hals herunter.
,,Wir haben noch genug Zeit, um daran zu arbeiten", erinnerte ich ihn.
,,Für immer und ewig und allezeit", murmelte er.
,,Das klingt wie Musik in meinen Ohren."
Glückselig setzten wir unsere Reise in den kleinen, aber vollkommenen Teil unserer Ewigkeit fort.
Als Rothen langsam dämmerte, worum es ging, starrte er Sonea an. Automatisch zählte er die Monate seit ihrer Verbannung aus Kyralia. Dreieinhalb, vielleicht vier. Die Roben würden es gut verbergen...
Sie sah ihn an und verzog dann entschuldigend das Gesicht. "Es tut mir Leid, Rothen. Ich wollte es Euch in einem besseren Augenblick erzählen, aber als ich Jonna sah, musste ich die günstige Gelegenheit einfach -"
Sie zuckten beide heftig zusammen, als Jonna plötzlich in lautes Gelächter ausbrach und auf Rothen zeigte. "Diesen Blick habe ich nicht mehr gesehen, seit ich Ranel davon erzählt habe, dass ich ein Kind erwarte! Ich denke, diese Magier sind vielleicht nicht gar so klug, wie sie es gern behaupten. "Sie grinste Sonea an. "Also. Du bekommst ein Baby. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Kind zu einem vernünftigen Menschen wird, wenn es nur von Magiern umgeben ist."
Sonea lächelte schief. "Ich auch nicht. Also, wirst du noch einmal darüber nachenken?"
Jonna zögerte, dann nickte sie knapp. "Ja. Wir werden für eine Weile bei dir einziehen."
Aus "Die Meisterin" (Dritter Teil der Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier") von Trudi Canavan.
Als sie die Tür erreicht hatte, lief sie die Treppe hinauf. Bevor sie den Empfangsraum erreicht hatte, wehte eine Stimme von unten zu ihr herauf.
"Zumindest werden die Morde jetzt aufhören."
"Für den Augenblick", erwiderte Akkarin. "Bis der Nächste kommt."
Sonea drückte die Klinke herunter und stolperte in das Empfangszimmer. Schwer atmend lehnte sie sich an eine Wand, während eine Welle der Erleichterung über sie hinwegschwemmte. Sie hatte sich ihrem Alptraum gestellt und überlebt. Aber sie wusste, dass sie von nun an nicht mehr allzu gut schlafen würde. Sie hatte Akkarin töten sehen, und das war etwas, das sie niemals vergessen würde.
Rothen lachte. "Ich mag deinen Freund. Ich billige nicht, was er tut, aber ich mag ihn."
Sonea nickte, dann schürzte sie die Lippen. "Rothen, besteht auch nur die geringste Möglichkeit, dass irgendjemand uns hier hören könnte?", fragte sie. "Diener? Andere Magier?"
Er schüttelte den Kopf. "Nein."
Sie beugte sich vor. "Seid Ihr Euch absolut sicher?"
"Ja", sagte er.
"Da ist etwas..." Sie hielt inne, dann glitt sie von ihrem Stuhl, ließ sich neben Rothen auf die Knie nieder und senkte die Stimme zu einem Flüstern. "Lord Lorlen hat gesagt, dass ich Euch etwas erzählen muss."
"Und die Prophezeiung?", fragte sie noch. "Dein Schicksal? Das Mädchen, deren Name dem der Morgenröte gleicht?"
Yorsch zuckte die Achseln und sah sie an. Er errötete heftig und machte eine unbestimmte Bewegung.
"Unser Schicksal ist das, was wir wollen, nicht das, was in eine Wand gemeisselt wurde, es ist unser Leben, nicht der Traum, den jemand anderer geträumt hat."
Robi nickte zustimmend. Sie beugte sich hinunter und setzte ihr Schiffchen mit der kleinen Puppe darin aufs Wasser und sah ihnen zu, wie sie sachte schaukelten. Das waren die Spielsachen, die ihre Eltern für sie gemacht hatten, alles, was von ihnen übrig war, ausser einer Schleuder, ihrem Namen und ihr selbst.
"Meine Kinder werden damit spielen", sagte sie mit Bestimmtheit. Sie wusste das. Sie hatte es gesehen.
Sie fragte sich, ob sie es ihm sagen sollte, Yorsch, das mit ihrem Namen und der Prophezeiung.
Sie konnte sich das in aller Ruhe überlegen.
Sie hatte ein ganzes Leben lang Zeit dafür."
Dann tauchte er und hob die verletzte Fluke in die Luft. "Das ist er!", rief Kate.
Isabella beobachtete, wie der Wal verschwand. "Ich habe das Gefühl, ihr zwei begegnet euch wieder." "Vielleicht."
"He", sagte Jim, "ist noch jemand hungrig? Ich bin in der Stimmung für eine große Portion irgendwas. Wie wäre es mit Rührei à la Baja?" Isabella schmollte. "Ich habe von Pfannkuchen geträumt." "Na schön. Wir werfen eine Münze." "Moment", sagte Kate. "Ich habe eine." Sie griff in die Tasche und holte eine Silbermünze heraus, so glänzend, als wäre sie gerade geprägt worden. Einen alten spanischen Peso.
Das Tauchboot schaukelte auf der Dünung, während über ihm eine einsame Möwe kreischte. Wellen hoben und senkten sich im Rhythmus der See.
Aus: "Das Wunder der angehaltenen Zeit " von T. A. Barron.
"Wie oft wärst du in Darkside beinahe draufgegangen?"
"Deshalb muss ich dorthin zurück! Ich hab noch viel zu lernen. Carnegie, ich bin auch Darksider, schon vergessen? Darkside ist ein Teil von mir!"
Carnegie drehte sich um und eilte vom Flussufer fort. Jonathan rannte hinter ihm her und umrundete die Touristenansammlungen.
"Du könntest mir die Sehenswürdigkeiten zeigen!"
"Sehenswürdigkeiten? Welche Sehenswürdigkeiten?", rief der Wermensch über seine Schulter zurück.
"Nun... Raquella sagte, sie würde mit mir mit dem Zug zum Ödmoor fahren."
"ZUM ÖDMOOR!", brüllte Carnegie und scheuchte ein paar Tauben auf, die ängstlich davonflatterten.
"Hast du eine Vorstellung, wie gefährlich es dort ist?"
"Deswegen musst du mit mir kommen", erwiderte Jonathan. "Sonst gerate ich in alle möglichen Schwierigkeiten."
Carnegie starrte Jonathan lange und durchdringend an. Schliesslich gab er seufzend nach und wuschelte ihm durchs Haar.
"Na komm schon, Junge. Wenn wir den Übergang durchqueren wollen, sollten wir es jetzt tun." Er blickte zum Himmel. "Es wird bald dunkel."
Eragon konnte den Zauber nicht länger aufrechterhalten und ließ das Bild verblassen. Erschöpft lehnte er sich an die Zeltwand zurück. "Ja, sie lebt", sagte er. "Und wahrscheinlich hält man sie auf dem Helgrind gefangen, dem Unterschlupf der Ra'zac." Eragon packte Roran bei den Schultern.
"Die Antwort auf deine Frage lautet: Ja, Bruder. Ich gehe mit dir nach Dras-Leona. Ich helfe dir, Katrina zu befreien. Und danach werden wir die Ra'zac töten und unseren Vater rächen."
"Nein, das würde ich auch nicht von dir verlangen. Ich habe meine Strafe verbüsst, Rhiannon. Du hast mir die Schlüssel gegeben, mit denen ich mich befreien konnte."
Da lächelte sie so schelmisch und diabolisch, wie er es in den vergangenen Tagen vermisst hatte. "Sag es mir noch mal."
"Ich liebe dich, Rhiannon."
Er stand auf und legte ihr die Arme um die Taille. Sie liess ihre auf seine Schultern wandern. Er küsste sie lang und innig auf den Mund, als würde er ihren Geschmack das erste Mal kosten.
"Dein Vater hat sich geirrt, Rhiannon. Wusstest du das schon? Du bist ein Schatz, so selten und so kostbar... den man suchen und finden, aber niemals besitzen kann. Nur eine Weile halten."
"Dann halte mich, Roland. Halte mich für lange, lange Zeit."
"Ich habe nämlich dieses Bild in meinem Kopf. Ich sehe dich und mich, und wir spielen irgendwo im Park miteinander Schach. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie wichtig diese Vorstellung für mich ist. Aus irgendeinem Grund denke ich sehr oft daran: Wir sitzen im Park und spielen Schach - den ganzen Nachmittag lang, während die Schatten länger werden und die anderen Parkbesucher langsam nach Hause gehen. Alle bis auf uns.
Vielleicht hat es etwas zu bedeuten, auch wenn ich nicht weiss, was.
Vielleicht bin ich letzendlich doch nicht so intelligent."