Die Magie des Augenblicks

28.07.2009 um 22:15 Uhr

~> Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 4)

von: angelmagia   Kategorie: ~ Fantasy

Von Mandy (Gast).

Ich legte ihm wieder die Hände ans Gesicht und schob den Schild aus meinen Gedanken, dann machte ich da weitert, wo ich aufgehört hatte - bei der kristallklaren Erinnerung andie erste Nacht in meinem neuen Leben ... bis ins kleinste Detail.
,,Zum Teufel damit", sagte er und wanderte mit gierigen Küssen an meinem Hals herunter.
,,Wir haben noch genug Zeit, um daran zu arbeiten", erinnerte ich ihn.
,,Für immer und ewig und allezeit", murmelte er.
,,Das klingt wie Musik in meinen Ohren."
Glückselig setzten wir unsere Reise in den kleinen, aber vollkommenen Teil unserer Ewigkeit fort.

 


Aus: "Bis(s) zum Ende der Nacht " von Stephenie Meyer

 

 


 

05.08.2008 um 01:41 Uhr

~> Die Meisterin (3)

von: dreifingerfaultier   Kategorie: ~ Fantasy

Als Rothen langsam dämmerte, worum es ging, starrte er Sonea an. Automatisch zählte er die Monate seit ihrer Verbannung aus Kyralia. Dreieinhalb, vielleicht vier. Die Roben würden es gut verbergen...

Sie sah ihn an und verzog dann entschuldigend das Gesicht. "Es tut mir Leid, Rothen. Ich wollte es Euch in einem besseren Augenblick erzählen, aber als ich Jonna sah, musste ich die günstige Gelegenheit einfach -"

Sie zuckten beide heftig zusammen, als Jonna plötzlich in lautes Gelächter ausbrach und auf Rothen zeigte. "Diesen Blick habe ich nicht mehr gesehen, seit ich Ranel davon erzählt habe, dass ich ein Kind erwarte! Ich denke, diese Magier sind vielleicht nicht gar so klug, wie sie es gern behaupten. "Sie grinste Sonea an. "Also. Du bekommst ein Baby. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Kind zu einem vernünftigen Menschen wird, wenn es nur von Magiern umgeben ist."

Sonea lächelte schief. "Ich auch nicht. Also, wirst du noch einmal darüber nachenken?"

Jonna zögerte, dann nickte sie knapp. "Ja. Wir werden für eine Weile bei dir einziehen."


Aus "Die Meisterin" (Dritter Teil der Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier") von Trudi Canavan.

05.08.2008 um 00:39 Uhr

~> Die Novizin (2)

von: dreifingerfaultier   Kategorie: ~ Fantasy

Als sie die Tür erreicht hatte, lief sie die Treppe hinauf. Bevor sie den Empfangsraum erreicht hatte, wehte eine Stimme von unten zu ihr herauf.

"Zumindest werden die Morde jetzt aufhören."

"Für den Augenblick", erwiderte Akkarin. "Bis der Nächste kommt."

Sonea drückte die Klinke herunter und stolperte in das Empfangszimmer. Schwer atmend lehnte sie sich an eine Wand, während eine Welle der Erleichterung über sie hinwegschwemmte. Sie hatte sich ihrem Alptraum gestellt und überlebt. Aber sie wusste, dass sie von nun an nicht mehr allzu gut schlafen würde. Sie hatte Akkarin töten sehen, und das war etwas, das sie niemals vergessen würde. 


Aus "Die Novizin" (Zweiter Teil der Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier") von Trudi Canavan.

 

05.08.2008 um 00:11 Uhr

~> Die Rebellin (1)

von: dreifingerfaultier   Kategorie: ~ Fantasy

Rothen lachte. "Ich mag deinen Freund. Ich billige nicht, was er tut, aber ich mag ihn."

Sonea nickte, dann schürzte sie die Lippen. "Rothen, besteht auch nur die geringste Möglichkeit, dass irgendjemand uns hier hören könnte?", fragte sie. "Diener? Andere Magier?"

Er schüttelte den Kopf. "Nein."

Sie beugte sich vor. "Seid Ihr Euch absolut sicher?"

"Ja", sagte er.

"Da ist etwas..." Sie hielt inne, dann glitt sie von ihrem Stuhl, ließ sich neben Rothen auf die Knie nieder und senkte die Stimme zu einem Flüstern. "Lord Lorlen hat gesagt, dass ich Euch etwas erzählen muss."


Aus "Die Rebellin" (Erster Teil der Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier") von Trudi Canavan.


23.07.2008 um 20:36 Uhr

~> Der letzte Elf

von: Jari   Kategorie: ~ Fantasy

"Und die Prophezeiung?", fragte sie noch. "Dein Schicksal? Das Mädchen, deren Name dem der Morgenröte gleicht?"
Yorsch zuckte die Achseln und sah sie an. Er errötete heftig und machte eine unbestimmte Bewegung.
"Unser Schicksal ist das, was wir wollen, nicht das, was in eine Wand gemeisselt wurde, es ist unser Leben, nicht der Traum, den jemand anderer geträumt hat."
Robi nickte zustimmend. Sie beugte sich hinunter und setzte ihr Schiffchen mit der kleinen Puppe darin aufs Wasser und sah ihnen zu, wie sie sachte schaukelten. Das waren die Spielsachen, die ihre Eltern für sie gemacht hatten, alles, was von ihnen übrig war, ausser einer Schleuder, ihrem Namen und ihr selbst.
"Meine Kinder werden damit spielen", sagte sie mit Bestimmtheit. Sie wusste das. Sie hatte es gesehen.
Sie fragte sich, ob sie es ihm sagen sollte, Yorsch, das mit ihrem Namen und der Prophezeiung.
Sie konnte sich das in aller Ruhe überlegen.
Sie hatte ein ganzes Leben lang Zeit dafür."


Aus "Der letzte Elf" von Silvana de Mari

 

 

09.06.2008 um 23:09 Uhr

~> Das Wunder der angehaltenen Zeit

von: schneehase   Kategorie: ~ Fantasy

Dann tauchte er und hob die verletzte Fluke in die Luft. "Das ist er!", rief Kate.

Isabella beobachtete, wie der Wal verschwand. "Ich habe das Gefühl, ihr zwei begegnet euch wieder." "Vielleicht."

"He", sagte Jim, "ist noch jemand hungrig? Ich bin in der Stimmung für eine große Portion irgendwas. Wie wäre es mit Rührei à la Baja?" Isabella schmollte. "Ich habe von Pfannkuchen geträumt." "Na schön. Wir werfen eine Münze." "Moment", sagte Kate. "Ich habe eine." Sie griff in die Tasche und holte eine Silbermünze heraus, so glänzend, als wäre sie gerade geprägt worden. Einen alten spanischen Peso.

Das Tauchboot schaukelte auf der Dünung, während über ihm eine einsame Möwe kreischte. Wellen hoben und senkten sich im Rhythmus der See.


Aus: "Das Wunder der angehaltenen Zeit " von T. A. Barron.

 

 

01.06.2008 um 21:18 Uhr

~> Darkside - Die Schattenwelt

von: Jari   Kategorie: ~ Fantasy

"Wie oft wärst du in Darkside beinahe draufgegangen?"
"Deshalb muss ich dorthin zurück! Ich hab noch viel zu lernen. Carnegie, ich bin auch Darksider, schon vergessen? Darkside ist ein Teil von mir!"
Carnegie drehte sich um und eilte vom Flussufer fort. Jonathan rannte hinter ihm her und umrundete die Touristenansammlungen.
"Du könntest mir die Sehenswürdigkeiten zeigen!"
"Sehenswürdigkeiten? Welche Sehenswürdigkeiten?", rief der Wermensch über seine Schulter zurück.
"Nun... Raquella sagte, sie würde mit mir mit dem Zug zum Ödmoor fahren."
"ZUM ÖDMOOR!", brüllte Carnegie und scheuchte ein paar Tauben auf, die ängstlich davonflatterten.
"Hast du eine Vorstellung, wie gefährlich es dort ist?"
"Deswegen musst du mit mir kommen", erwiderte Jonathan. "Sonst gerate ich in alle möglichen Schwierigkeiten."
Carnegie starrte Jonathan lange und durchdringend an. Schliesslich gab er seufzend nach und wuschelte ihm durchs Haar.
"Na komm schon, Junge. Wenn wir den Übergang durchqueren wollen, sollten wir es jetzt tun." Er blickte zum Himmel. "Es wird bald dunkel."


Aus: "Darkside - Die Schattenwelt" von Tom Becker

 

 

14.05.2008 um 18:19 Uhr

~> Eragon (Teil 2)

von: angelmagia   Kategorie: ~ Fantasy

Eragon konnte den Zauber nicht länger aufrechterhalten und ließ das Bild verblassen. Erschöpft lehnte er sich an die Zeltwand zurück. "Ja, sie lebt", sagte er. "Und wahrscheinlich hält man sie auf dem Helgrind gefangen, dem Unterschlupf der Ra'zac." Eragon packte Roran bei den Schultern.

"Die Antwort auf deine Frage lautet: Ja, Bruder. Ich gehe mit dir nach Dras-Leona. Ich helfe dir, Katrina zu befreien. Und danach werden wir die Ra'zac töten und unseren Vater rächen."

 


Aus: "Eragon - Der Auftrag des Ältesten " von Christopher Paolini

 

 


 

 

22.04.2008 um 08:54 Uhr

~> Erinnerungen der Nacht

von: Jari   Kategorie: ~ Fantasy

"Nein, das würde ich auch nicht von dir verlangen. Ich habe meine Strafe verbüsst, Rhiannon. Du hast mir die Schlüssel gegeben, mit denen ich mich befreien konnte."
Da lächelte sie so schelmisch und diabolisch, wie er es in den vergangenen Tagen vermisst hatte. "Sag es mir noch mal."
"Ich liebe dich, Rhiannon."
Er stand auf und legte ihr die Arme um die Taille. Sie liess ihre auf seine Schultern wandern. Er küsste sie lang und innig auf den Mund, als würde er ihren Geschmack das erste Mal kosten.
"Dein Vater hat sich geirrt, Rhiannon. Wusstest du das schon? Du bist ein Schatz, so selten und so kostbar... den man suchen und finden, aber niemals besitzen kann. Nur eine Weile halten."
"Dann halte mich, Roland. Halte mich für lange, lange Zeit."


Aus "Erinnerungen der Nacht" von Maggie Shayne

 

 

21.04.2008 um 21:39 Uhr

~> Teuflisches Genie

von: Jari   Kategorie: ~ Fantasy

"Ich habe nämlich dieses Bild in meinem Kopf. Ich sehe dich und mich, und wir spielen irgendwo im Park miteinander Schach. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie wichtig diese Vorstellung für mich ist. Aus irgendeinem Grund denke ich sehr oft daran: Wir sitzen im Park und spielen Schach - den ganzen Nachmittag lang, während die Schatten länger werden und die anderen Parkbesucher langsam nach Hause gehen. Alle bis auf uns.
Vielleicht hat es etwas zu bedeuten, auch wenn ich nicht weiss, was.
Vielleicht bin ich letzendlich doch nicht so intelligent."


Aus: "Teuflisches Genie" von Catherine Jinks

 

 

21.04.2008 um 18:55 Uhr

~> Bis(s) zum Abendrot (Teil 3)

von: sweetigirli111   Kategorie: ~ Fantasy

So war es viel besser. Jetzt hörte ich nur noch das leise Rascheln des Laubteppichs unter meinen Krallen, das Flüstern des Flügels einer Eule über mir, den Ozean - weit, weit im Westen -, der sich stöhnend an des Strand warf. Das hören, sonst nichts. Nichts fühlen als Geschwindigkeit, nichts als den Zug von Muskeln, Sehnen und Knochen in ihrem harmonischen Zusammenspiel, während ich Meile um Meile zurücklegte.

Wenn das Schweigen in meinem Kopf anhielt, würde ich nie zurückkehren. Ich wäre nicht der Erste, der sich für diese Gestalt und gegen die andere entschied. Wenn ich nur weit genug weglief, musste ich vielleicht nie mehr hören ...

Ich trieb meine Beine noch mehr an und ließ Jacob Black hinter mir zurück.

 


Aus: "Bis(s) zum Abendrot " von Stephenie Meyer .

 

 


 

 

 

 

20.04.2008 um 21:25 Uhr

~> Bis(s) zur Mittagsstunde (Teil 2)

von: angelmagia   Kategorie: ~ Fantasy

Von Chaotika .

"Edward drückte mich sanft. "Ich bin da."
Ich holte tief Luft.
Das stimmte. Edward war da, und er hielt mich im Arm.
Solange das so war, konnte ich alles ertragen.
Ich straffte die Schultern und ging weiter, um meine Strafe anzutreten, Edward verlässlich an meiner Seite."


Aus: "Bis(s) zur Mittagsstunde " von Stephenie Meyer.
 

 

14.04.2008 um 18:21 Uhr

~> Bis(s) zum Morgengrauen (Teil 1)

von: sweetigirli111   Kategorie: ~ Fantasy

"Bella." Er strich über meine Lippen. "Ich bleibe bei dir - ist das denn nicht genug?" Mein Mund weitete sich unter seinen Fingerspitzen zu einem Lächeln. "Für den Moment, ja." Stirnrunzelnd registrierte er meine Hartnäckigkeit. Keiner von uns beiden würde an diesem Abend nachgeben. Er atmete aus, und es klang beinahe wie ein Knurren. Ich berührte sein Gesicht. "Edward. Ich liebe dich mehr als alles andere in der Welt zusammen. Ist das denn nicht genug?" "Doch, es ist genug", antwortete er lächelnd. "Genug für alle Zeiten."

Und er beugte sich hinab, um abermals seine kalten Lippen an meine Kehle zu legen.


Aus "Bis(s) zum Morgengrauen " von Stephenie Meyer.


 

 

16.03.2008 um 17:50 Uhr

~> Die Schlüssel zum Königreich (4) - Rauer Donnerstag

von: Jari   Kategorie: ~ Fantasy

"Ich bin Major Pravuil. Führe Eilbotschaft vom GHQ mit mir. Abänderung Eurer Ephemeride."
"Abänderung? Das hat es noch nie gegeben!"
"Planänderung für den Feldzug", erklärte Pravuil gelassen. "Sir Donnerstag will die Burschen diesmal richtig prüfen. Voilá. Wenn Ihr bitte rechts untenunterschreiben möchtet, Sir, und dann das Blatt auf Eure Ephemeride legen würdet."
(...)
Nach kurzen Wartenschlug Nage die Ephemeride beim aktuellen Tag auf. Er las zweimal, was dort stand, und sein Stirnrunzeln kehrte zurück.
"Aber was ist das? Alle vier Tore öffnen? Das widerspricht den Dauerbefehlen!"


Aus: "Die Schlüssel zum Königreich - Rauer Donnerstag" von Garth Nix

 

 

13.03.2008 um 21:42 Uhr

~> Die Hüter der Schatten

von: angelmagia   Kategorie: ~ Fantasy

"Emily", flüsterte er, "du wirst ... mein Concerto spielen ..."

Und dann zog Leslie ihn in die Arme und spürte, wie er vor Schmerz und Verzweiflung zitterte. Zugleich aber wusste sie mit einer Klarsicht, die nicht von dieser Welt war, dass er jetzt für immer ihr gehörte und dass sie ihr Leben damit verbringen würde, ihm die grausame Wahl, die er getroffen hatte, erträglich zu machen,

Regungslos und totenbleich stand Colin da, doch seine Augen blitzten triumphierend.

Und Chrissy rappelte sich auf und blinzelte.

"Mommy", jammerte sie. "Ich will zu meiner Mommy."

 


Aus: "Die Hüter der Schatten " von Marion Zimmer Bradley

 

 


 

31.01.2008 um 22:06 Uhr

~> Die Schlüssel zum Königreich - Schwarzer Montag (1)

von: Jari   Kategorie: ~ Fantasy

"Ed, ruf die 911 an!", befahl das Mädchen. Sie war es, die Arthur den Inhalator gegeben hatte.
"Der Kranke hat mein Telefon konfisziert", antwortete der Junge. Ed.
"Okay, dann lauf zurück zur Sporthalle", sagte das Mädchen. "Ich werde versuchen, Weightman zu erwischen."
"Wozu?", fragte Ed. "Solltest du nicht besser hierbleiben?"
"Nee, wir können nichts tun, ausser Hilfe zu holen", erklärte das Mädchen. "Weightman hat ein Telefon. Wahrscheinlich ist er schon auf dem Rückweg. Bleib einfach hier liegen und atme weiter."
Die letzten Worte waren an Arthur gerichtet. Er nickte schwach und winkte mit der Hand, dass sie ruhig gehen sollten. Jetzt, nachdem sein Gehirn wenigstens teilweise wieder funktionierte, war ihm die ganze Sache schrecklich peinlich. Der erste Tag an der neuen Schule, und er hatte es nicht einmal bis zum Mittagessen gepackt. Und es würde noch schlimmer sein, nach einem Monat zurückzukommen. Er würde wie ein totaler Verlierer dastehen und keine Chance haben, den Stoff leicht nachzuholen oder Freunde zu finden..."


Aus: "Die Schlüssel zum Königreich - Schwarzer Montag" von Garth Nix

 

 

12.01.2008 um 13:52 Uhr

~> Die Schlüssel zum Königreich - Grimmiger Dienstag (2)

von: Jari   Kategorie: ~ Fantasy   Stichwörter: Schluessel, koenigreich

"Arthur konnte noch eine einzelne Pfote sehen, die hinter dem Hydranten hervorlugte. Eine Pfote, die langsam zerfloss und verschiedene andere Formen annahm: Tatze, Klaue, sogar rudimentäre Hand. Er konzentrierte sich auf diesen Anblick und hielt den grünen Stoffeinband des Atlas fest in den Händen.
Was ist dieses Ding, das sich hinter dem Hydranten versteckt?
Der Atlas schlug mit einem Knall auf. Obwohl darauf gefasst, fuhr er erschrocken zurück und wäre fast über sein Fahrrad gefallen.
Diesmal schrieb der unsichtbare Schreiber hastig und direkt in Englisch, wobei er Tinte über die ganze Seite kleckerte.

Nihilmorph! Lauf weg!"



Aus: "Die Schlüssel zum Königreich - Grimmiger Dienstag" von Garth Nix

 

 

20.12.2007 um 21:45 Uhr

Bartimäus - Das Amulett von Samarkand (1)

von: Jari   Kategorie: ~ Fantasy

"Ich verwandelte mich in eine dicke, bis zur Decke brodelnde Rauchsäule und erfüllte das Zimmer, das für mich von Augenblick zu Augenblick unwirklicher wurde.
Die letzte Verbindung riss wie eine Kette.

Ich verschwand und hinterliess ihm eine Duftwolke aus beissendem Schwefelgestank. Sozusagen als kleines Andenken - damit er mich nicht vergisst."


Aus: "Die Bartimäus Trilogie" von "Jonathan Stroud".

 

 

 

Doppelt gepostet, aber nicht schlimm. Andere Diskussion: Hier .

09.12.2007 um 20:40 Uhr

~> Das Bernsteinteleskop (3)

von: angelmagia   Kategorie: ~ Fantasy   Stichwörter: Pullmantrilogie

"In dem anderen Oxford, wo sie und Will ihren Abschiedskuss getauscht hatten, würden jetzt ebenfalls die Glockem ein Uhr schlagen, eine Nachtigall würde singen und die Blätter der Bäume im Botanischen Garten würden im Wind rascheln.

'Und dann?', fragte ihr Dämon schläfrig. 'Was soll dann gebaut werden?' 'Die Republik des Himmels', sagte Lyra. "


Aus: "Das Bernsteinteleskop " von Philip Pullman .

 

 

09.12.2007 um 20:35 Uhr

~> Das magische Messer (2)

von: angelmagia   Kategorie: ~ Fantasy   Stichwörter: Pullmantrilogie

"Die beiden dunklen Gestalten der bene elim hatten sich nicht von der Stelle gerührt. Doch jetzt sprachen sie. 'Komm mit uns. Lord Asriel braucht dich unverzüglich, denn die Macht des Feindes wächst jeden Augenblick. Der Schamane hat dir gesagt, was deine Aufgabe ist. Folge uns, und hilf uns siegen. Komm mit, hier entlang. Komm.'

Will sah von ihnen zu Lyras Rucksack und wieder zurück, und er hörte nicht ein Wort von denm was sie sagten."

 


Aus "Das magische Messer " von Philip Pullman .