Über die Unmöglichkeit des Seins

17.02.2011 um 00:59 Uhr

Darf man eigentlich wirklich über das Leben nachdenken?

Viele Menschen, oder eher wahrscheinlich ein jeder schonmal, hat sich schon Gedanken über den Sinn des Lebens, oder vllt. auch präziser den Sinn seines eigenen Lebens zu hinterfragen, bzw. überhaupt erstmal zu finden.

Ich gebe zu möglicherweise voreingenommen zu sein, da ich leider selbst nach etlichen um die Ohren gehauenen Nächten zu keinem wirklich Ergebniss gekommen bin.

Ok, klar mein Leben verläuft soweit nicht schlecht, je nach Definition, was soviel heißt das ich halt wie wohl viele nach ihrer schulischen Laufbahn und der danach kurzfristigen Zwangsrekrutierung zum Staatsdienst halt irgendwas brauchte was man den ganzen Tag so machen kann. Heißt hier konkrekt ich hab erstmal angefangen mit studieren. Warum auch nicht wenn man schon das Glück hat es zu können.

 Das Problem ist nur ich hab einfach keine Ahnung ob ich das will...

Es ist nicht so das es zu schwer wäre, oder nicht interessant. Auch die arbeitsmöglichkeiten in dem Feld reizen mich durchaus.

Aber die Entscheidung etwas zu machen, ist eigentlich keine Entscheidung für etwas, als viel mehr eine Entscheidung gegen alles andere..

Ich kann zwar in dem Bereich eine Menge lernen. Aber genaugenommen lerne ich dadurch nicht wirklich viel, sondern nehm mir direkt die Möglichkeit soviele andere Dinge zu (er)lernen. 

Es gibt einfach so unvorstellbar viele Dinge nach denen wir unser Leben richten und auslegen können. Aber die Festlegung auf etwas kommt immer einher mit dem Verlust der Möglichkeiten auf alles andere. 

Selbstverständlich könnt man danach auch einfach noch mehr studieren, lernen, erleben... aber irgendwie wollen die ganzen Jahre ja später auch mal abbezahlt werden können. Ist ja nicht so als wenn man studieren und wohnen für umsonst bekommen würde.

 

Von daher ist genaugenommen danach erstmal wieder arbeiten angesagt, ist ja auch vernünftig ich will ja auch gar nicht erwarten alles umsosnt zu bekommen.

Aber das führt uns wieder zurück zum Anfang.. Die Arbeit erfordert notwendigerweise weitere Zuwendung zu vorher erlernten Dingen, was direkt einhergeht mit mangelnder Zeit für sämtliche andere Dinge, jedenfalls wenn es darum geht Dinge über Stammtisch Niveau kennenzulernen.

 

Wo ist in dieser Hinsicht also eine Möglichkeit gegeben dem Leben einen Sinn zu geben?

Und wenn nicht hier wo dann?

Es gibt Leute die ihren Sinn darin sehen anderen leuten durchs Leben zu helfen.

Dies ist insofern gut, da sie etwas haben das ihnen das Gefühl gibt wirklich nützlich zu sein, und ich möchte dieses Engagement auf keinen Fall schlecht reden, ich respektiere alle die für sich ein Ziel gefunden haben das sie ausfüllt.

Aber im Endeffekt läuft das Leben nur auf den Tod hinaus, bei manchen eher bei manchen später.

Wenn es im leben also nur darum geht überhaupt zu leben so könnt ich es auch direkt sein lassen, weil davon hab ich mittlerweile defintiv schon genug gesehen, als das ich sagen könnte, das ist hundertprozent das was ich möchte.

Ist es nach dem Leben aus kommts auf 1-2 Jahre mehr oder weniger erst recht nicht an.

Gehts danach weiter, kanns ja eigentlich auch nich zwingend langweiliger oder weniger spannend sein von daher warum bitte möglicherweise so lange drauf warten?

 

Schlussendlich hab ich mittlerweile fast keine Lust mehr mir darüber den Kopf zu zerbrechen.

Ich möchte beinahe sagen ich bin eifersüchtig auf die Leute die einen Sinn für sich entdeckt haben. Aber so lang ich auch Suche und so sehr ich auch versuche einen Sinn zu finden, So sehr ich auch etliche unterschiedliche Dinge probiere , Ich finde einfach für mich keinen Sinn.

 

Warum dann nicht gleich irgendwo runterspringen? .. Naja vllt naive Hoffnung oder Angst, ich weiß es nicht,,, Das zu wissen verhindert aber leider nicht das ich die Frage satt bin, nur ohne diese Frage nur vor mich hinleben.... Ich bin mir nicht sicher ob das wirklich eine Alternative ist... 

 

Bleibt eigentlich nur noch die Frage , wenn das keine Alternative ist, was bitte war denn dann der Ausgangspunkt zu dem die Alternative die Alternative ist, die ja anscheind keine ist....

 

Tja wenn ich doch nur so weit wär behaupten zu können das zu wissen, dann könnt ich wenigstens sicher sein möglicherweise irgendwann diese Ausgangslage zu finden und darin aufzugehen....

 

Am liebsten nicht mehr drüber nachdenken, aber eigentlich ist das nicht drüber nachdenken auch nichts anderes als der Versuch einen Sinn in dem Chaos der Sinnlosigkeit zu erhaschen..

 

So far

 

10.02.2009 um 13:34 Uhr

Einmal Gott sein

Einmal Gott sein…

Blasphemie, vielleicht

Und doch kann ich nicht anders

Muss es wollen

Nicht aus Machtgier

Verlangen

Liebe

Geld

Gesundheit

Unsterblichkeit

Es gibt nur einen Grund

Einmal

Ein einziges Mal die Macht haben

Die Macht haben die Hüllen der Menschen zu brechen

Die Hüllen all derer die mich umgeben

Falsche Spiele spielen

Falschen Götzen dienen

Sich um ihr eigenes Leben betrügen

All denen wünsche ich nur eins

Ich will das sie sich selbst sehen

, dass Sie die Möglichkeit verlieren sich zu verstecken

vollkommen offen in ihre Gesichter schauen

Damit Sie erkennen Sie sind nichts

Damit Sie begreifen wie lächerlich sie sich machen

Damit Sie begreifen was ich ihnen nicht begreiflich machen kann

Damit Sie Begreifen was ich denke

Fühle

Meine

Damit Sie mich begreifen

Sie sollen einsehen das ihre Art zu Leben lächerlich ist

Ein lächerliches Versteckspiel

Ein Spiel in dem sie früher oder später sowieso verlieren

Damit Sie begreifen das sogar ihre Hoffnung gelogen ist

Weil sie nicht hoffen können

Weil sie nicht lieben können

Weil sie nicht denken können

Weil sie nich trauern können

Weil sie nicht erkennen können

Sie sollen Wissen was Ich Weiß

Das dieses Leben für niemanden von uns etwas verheißt

Das .. Ich kann nichtmal sagen was sie erkennen sollen

Ich kann nicht in Worte fassen was ich Fühle

Aus diesem Grund…

Einmal Gott sein

10.02.2009 um 13:32 Uhr

Vergangenheit

Das schlimme an der Vergangeheit ist nicht, dass sie vorbei ist,

sondern vielmehr, dass sie dich immer wieder einholt.

24.11.2008 um 23:00 Uhr

Warum

Sitz ich hier also rum und schmoll so vor mich hin. Kein ding könnt man sagen. Müsst aber irgendwie Mathe lernen, aber man kann nicht alles haben. Das was wirklich wichtig ist, ist das ich keine Ahnung von meiner Zukunft hab. Das viele nicht wissen was sie später mal machen wollen ist ja noch ok. Aber ich hab nichtmal eine grobe Richtung. Es gibt vieles was ich gerne tue, aber nichts was ich beruflich machen will. Ich will durchaus arbeiten, weil es ja eh nicht anders geht. Aber da ist nichts. Keine Idee. Keine Vorstellung. Keine Richtung. Keine Motivation. Kein gar nichts.

KEINE ZUKUNFT

Nicht nur deswegen, sondern auch wegen einfach allem anderen. Nur richtet sich der Frust im Moment halt gegen die Zukunft auf Job mäßiger Ebene. Vllt ist das aber schon ein Schritt in die richtige Richtung. Immerhin hab ich langsam mal eingesehen, dass ich mich notwendigerweise nach der Gesellschaft richten muss. Dumm nur das einen das ein klein wenig nervt und man deswegen ziemlich scheiße drauf ist. Tja

 

Tja Ade

30.10.2008 um 21:17 Uhr

Unser eingebildetes Selbst?

Hm ok .. mal ein kleines Gedankenspiel. Muss nicht stimmen, mir aber auch egal. Geht mir grad nur so durch den Kopf. Und da muss definitiv nichts wirklich richtiges und sinnvolles bei rauskommen. Sogar ziemlich sicher nicht. Aber ich schweif schon wieder ab.

Wir alle begründen unser "Selbst" aus mehreren Dingen:

1. Unsere eigenen Erfahrungen

2. Unsere Erziehung

3. Unser soziales Umfeld

4. Das was uns "schlaue" Menschen so sagen

5. Das was uns "dumme" Menschen sagen  ( Tv, diverse Zeitungen )

 

Ok gehen wir doch mal einen Schritt weiter und schauen uns an ob das auch alles so passt.

Punkt 1. :

 Unsere Erfahrungen. Sicherlich gibt es durchaus Erfahrungen die uns wirklich helfen. Tief greifende Veränderungen in unserem Leben, die auch tatsächlich passiert sind. Andernseits gehen viele unserer Erinnerungen auch auf Spekulationen und Vermutungen zurück. Diese Vermutungen sind beeinflusst von allen andern Punkten und, je nach Person verschieden, unseren Reaktionen darauf, oder kurz sie sind beeinflusst von unserer Persönlichkeit und unseren Emotionen. Mit der Zeit jedoch werden Vermutungen zu Fakten, die sich in unsere Seele brennen und die wir von nun an als Erfahrung, also Teil unseres "Selbst" definieren. Dieses "Selbst" ist jedoch keineswegs faktisch begründet und belegt und somit auch eher kontraproduktiv bzw. unangebracht. Trotzdem prägt es uns enorm. So ändern wir viel eher unsere Persönlichkeit und unsere Ansichten selbst, als das sie geändert werden. Leider bekommen wir diesen Prozess nicht mit und sind somit hilflos unserem Unterbewusstsein ausgeliefert. Außerdem beruhen Erfahrungen sinnigerweise auf Erinnerungen. Erinnerungen werden von unserem Unterbewusstsein mit der Zeit verändert, angepasst, geschönt. Somit wird auch unser "Selbst" verändert, angepasst, geschönt. Sicherlich ist das alles nicht so schlimm, da wir es erstens eh nicht mitbekommen und zweitens ja vllt. auch nicht ganz so gravierend ist. Allerdings kann es auch passieren, dass wir durch o.g. Spekulationen etc. eine falsche Wahrnehmung entwickeln und uns im schlimmsten Fall einfach in die falsche Richtung entwickeln und z.b. depressiv, agressiv oder sonst was werden, obwohl es eigentlich vollkomen unnötig ist, weil unser Umfeld solch eine Reaktion nicht verlangt/benötigt. Dies führt zu Unverständniss, dadurch bedingt zu schlimmeren Depressionen, Agressionen etc.. Und das alles vollkommen unnötiger Weise. Tja dumm gelaufen würd ich sagen.Und im Endeffekt sind wir jetzt wirklich wir? Oder sind wir viel eher ein Produkt zufälliger Spekulationen und unserer eigener getrübten Wahrnehmung?

Punkt 2.:

 

Mach ich die Tage vllt. mal. Und ich hab wieder mal Recht behalten und etwas geschrieben das weder vollständig ist, noch irgendwem was bringt und nichtmal so vollkommen schlüssig ist. Ihr könnt mir ja einfach glauben das es in meinem Kopf besser klingt und mir einfach nur jegliche Begabung zum schreiben fehlt.

 

Schönen Abend noch