Küss' mich - wenn Du kannst!

28.01.2011 um 18:43 Uhr

Sparsamkeit

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

 

Für heute reicht's. Der Mensch spart heutzutage an allem.

Sogar an der Liebe.

 

27.01.2011 um 10:49 Uhr

eindrucksvoll

Da waren Spinnen im Raum. Überall. Alles war überzogen von Spinnnetzen. Zart und fein, kaum zu sehen. Und dann wieder zäh und fest. Man sah die Spinnen nicht gleich. Erst durch genaueres Hinsehen. Noch nie habe ich so exotische Spinnen gesehen. Ihr Aussehen passte sich wie bei Chamäleons der jeweiligen Raumgestaltung an. Ich erinnere mich noch an eine die gelbschwarz war und eher an eine Biene erinnerte. Sie war wunderschön geformt. Bei ihrem Anblick vergaß ich fast, dass es mir vor Spinnen eigentlich grauste. Dann war da noch eine an der anderen Seite. Sie schillerte edel in grün, blau und schwarz und sah aus wie eine Mischung aus Paradiesvogel und Fisch. Sie waren alle so groß und dennoch ganz anmutig. Als ich mich umdrehte stand da die Freundin von Helen und ich sah wie ihr eine kakerlakenähnliche Spinne halb im Kragen saß. Obwohl es mir vor Kakerlaken noch mehr gruselt als vor Spinnen sah das auch hier auf erstaunliche Weise so wunderschön aus und imposant, dass ich dieses Bild unbedingt festhalten wollte. Die junge Frau schien gar nicht zu bemerken, was da jetzt bei ihr hineinschlüpfen wollte. Ich wollte etwas sagen, war aber wie gebannt von diesem Anblick. Ich war voller Ehrfurcht vor diesen Geschöpfen. Dennoch spürte ich ein gewisses Unbehagen...

 

26.01.2011 um 13:50 Uhr

Unerwartet

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

Wenn ich was zu kopieren habe gehe ich immer ins nahe gelegene Einkaufscenter. Zehn Stück sollten es diesmal sein. Ich stellte mich vor das Gerät, legte die Vorlage rein und suchte in meiner Tasche nach Kleingeld. Direkt neben dem Apparat stand eine Bank auf der ein junger Mann saß. Schon als ich ankam bemerkte ich wie er mich freundlich ansah. Er beobachtete unverhohlen jede meiner Bewegungen ohne dass es aufdringlich wirkte. Eher interessiert. Vielleicht kam ich ihm etwas zerstreut vor denn ich kramte immer noch in meiner Tasche wo sich das doofe Portemonaie nicht finden ließ. Zu blöd nur - denn im Anschluss wollte ich gleich noch einkaufen gehen. Dann sprach er mich an: "Kann ich vielleicht irgendwie helfen?" "Ach das ist nett von Ihnen aber ich suche mein Portemonaie und kann es nicht finden." entgegnete ich. "Ist doch kein Problem." meinte er. "Wieviel brauchen Sie denn?" Ich glaubte nicht richtig zu hören denn meistens lautet die Frage mit dem Euro doch genau umgekehrt. Etwas geniert sagte ich ihm, dass ich einen Euro bräuchte. Er zückte sein Portemonaie und gab mir einen Euro. Ich fand das so nett, dass ich mich wahrscheinlich noch zehn mal mehr bedankt hätte, hätte er nicht abgewunken und gemeint: "Einer schönen Frau helfe ich doch immer gerne." Dann stand er auf und wünschte mir im Weggehen noch einen schönen Tag. Das Lächeln in meinem Gesicht über diese freundliche Begegnung dauerte noch den ganzen Einkauf über an. An der Kasse bezahlte ich dann mit Karte, die ich zum Glück dabei hatte.

 

26.01.2011 um 09:27 Uhr

Störenfriede

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

Musik: bumbumbumbum von nebenan

Jetzt ist die Technik schon so weit und jeder macht allen Schnickschnack mit aber an meinen Nachbarn scheint das alles unbemerkt vorbeigezogen zu sein. Wie sonst ist es möglich, dass die sich nicht mal Kopfhörer ins Ohr drücken können wenn sie auf so laute Mucke stehen. Ich habe mir jetzt meine eigenen Kopfhörer ins Ohr gestopft und höre das Gewummer immer noch. Da wirste doch verrückt im Kopp.

 

25.01.2011 um 14:01 Uhr

So wird der Mensch vera*rscht

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

 

Die temperamentvolle Juristin

 

Hab' ich da was nicht mitgekriegt?

 

25.01.2011 um 11:40 Uhr

Multipel

Ich entdeckte da diesen Test und war zunächst überrascht denn dieser sagte mir ich würde wie Rainer Maria Rilke scheiben. Wow! Wie Rilke?! DER RILKE? Mein Ego fühlte sich geschmeichelt. Doch dann wollte ich es genau wissen. Je länger die Textprobe desto exakter und eindeutiger wäre das Ergebnis. Also nahm ich als Gegenprobe Texte aus meinem Blog und einst geschriebene Briefe...

Plötzlich schrieb ich wie Johann Wolfgang von Goethe, wie Sigmund Freud, Peter Handke (den ich zu meiner Schande gar nicht kenne) Ildiko von Kürthy und Melinda Nadj Abonij (kenne ich auch beide nicht). Dann wieder wie Rilke. Dann ließ ich es. Du meine Güte! Was soll ich denn jetzt von meinen multiplen Schreibstilen halten!?

 

24.01.2011 um 19:36 Uhr

Wege

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

Oft muss man erst den falschen Weg gehen um den richtigen zu finden. Aber genau genommen ist doch genau der falsche Weg der richtige...

 

04.01.2011 um 15:28 Uhr

Ohne Mitgefühl

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

Im Radio berichteten sie, dass ca. 5000 Vögel tot vom Himmel fielen. Ich habe die Meldung nicht komplett gehört aber noch mitgekriegt, dass sie auf Silvester bezogen war.

Heute schaue ich auf die Straße und sehe wie der Berg mit einst gesunden und wunderschönen Weihnachtsbäumen immer weiter wächst. Achtlos nach etwa 14 Tagen auf der Straße entsorgt. Jetzt nur noch ein lästiges Übrigbleibsel, um deren Abtransport sich niemand schert. Einer fängt an, Die anderen machen es nach. Jedes Jahr auf's Neue. 

Nur zwei Beispiele von völliger Ignoranz und Missachtung der Natur. Der Mensch muss sich bespaßen. Egal zu welchem Preis. Ich habe das so satt und bin so wütend weil ich kaum etwas dagegen tun kann. Weil Menschen eben so sind. Mensch was bist Du bloß für ein Untier?!