Küss' mich - wenn Du kannst!

19.04.2011 um 10:36 Uhr

Antennen

Es ist erstaunlich welche Antennen Männer ausfahren, wenn man selbst beginnt loszulassen. Aber vielleicht bilde ich mir das ja auch nur ein.

17.04.2011 um 17:57 Uhr

Frühlingsgefühle

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

Jetzt ist die Sonne doch noch rausgekommen. Für's draußen sitzen ist es jetzt allerdings schon einen Tick zu kühl. Ich höre die Stimmen von unten. Alles hört sich irgendwie nach Sonntag an. Und ich fühle mich einsam. Hätte große Lust mich wieder richtig zu verlieben. Es erschreckt mich ein wenig, dass ich offen dafür bin.

Ich weiß von einem "Interessenten", der sich sehr begeistert und immer wieder nach mir erkundigt hatte nachdem er mich das erste mal sah. Blöderweise habe ich ihn nicht oder nur schemenhaft von Weitem gesehen.

Ich sollte mich schämen. Tue es aber nicht. Bisschen neugierig bin ich ja schon...

17.04.2011 um 09:36 Uhr

Der Baum

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

Es stehen viele Bäume vor meinem Fenster. Doch dieser eine, den ich von meinem Bett aus schon sehen kann wenn ich morgens die Augen öffne ist etwas ganz besonderes für mich. Er ist groß und kräftig und wenn er reden könnte, hätte er gewiss vieles zu erzählen. Er begleitet mich durch die Jahreszeiten und seine wechselnden Kleider lassen mich immer wieder ehrfürchtig staunen. Er ist einfach da und kümmert sich nicht um die Sorgen der Menschen. Sie sind vergänglich, wie auch er einmal vergehen wird. Und wenn wir schon lange nicht mehr da sind wird er immer noch dort stehen - wenn die Menschen ihn lassen.

16.04.2011 um 21:35 Uhr

Nie wieder Cellulite

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

 
 
 
 
 
 

 

14.04.2011 um 11:48 Uhr

Der Nachbar

Vor ein paar Tagen träumte ich nachts sehr intensiv von meinem Nachbarn. 

Ich befand mich gerade in einem Geschäft, in dem man mir davon erzählte. Die Nachricht wurde an mich herangetragen als würde es mich mehr betreffen als es eigentlich der Fall war. Genau genommen so, als würde es überhaupt nur mich betreffen. In der Tat war ich sehr bestürzt. Er hatte sich das Leben genommen und niemand hat es vorher geahnt. Schnell ging ich nach Hause und sah von Weitem schon wie einige Männer in seiner Wohnung geschäftig die Spuren beseitigten. Ich sah das Blut auf dem Boden und fragte mich, wie er es denn getan hat.  Das fand ich nicht heraus. Ich versuchte mir vorzustellen, wie er sich in den letzten Tagen seines Lebens gefühlt haben muss und fragte mich WARUM? 

Immer wieder denke ich an diesen Traum, der sich irgendwie festgefressen hat und weiß nicht was das zu bedeuten hat.

09.04.2011 um 12:27 Uhr

Die Krankheit Mensch

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

Heute morgen beim Aufwachen kamen mir wieder Gedanken über die Zerstörung der Erde durch den Menschen in den Sinn. Eigentlich sinnlos darüber zu schreiben weil es sich eh nicht ändern wird. Und außerdem haben schon so viele Menschen darüber sinniert, geschrieben und verurteilt. Der Mensch ist und bleibt so. Trotzdem. Es macht mich einfach nur traurig weil ich mich frage, wieviel Macht diese Menschen brauchen, um glücklich zu sein. Wobei das der völlig falsche Ansatz ist. Macht kann nicht wirklich glücklich machen. Jene Menschen speisen damit nur ihr armseliges verkrüppeltes Ego. Deshalb kann es auch niemals genug sein. Sie werden niemals Glück empfinden. Weil es ihnen niemals Irgendwer von außen in ihr Herz trägt. Mich k*otzen solche Menschen einfach nur an und trotzdem muss ich mit ihnen auf diesem Planeten leben. Dem Krebsgeschwür Mensch, dass die Erde zerstört.