Küss' mich - wenn Du kannst!

16.03.2012 um 19:36 Uhr

bereuen was man nicht getan

von: nacktschnecke   Kategorie: Märchenmann

Auf dem Weg nach Hause fuhren wir am Park vorbei. Überall sah man Menschen, die die ersten Frühlingsstrahlen genießen. Ich fragte ihn ob er Zeit hätte, sich für eine halbe Stunde mit mir auf die Wiese zu setzen. Ohne darüber nachzudenken schüttelte er energisch den Kopf. Ich sah im Geiste, wie er an meinem Grab stehen würde weil mir unverhofft etwas zugestoßen ist und weinen würde, weil er mir diesen simplen Wunsch gerade noch abgeschlagen hat. Innerlich winkte ich dann ab. Dass würde in seinem flüchtigen Wesen wahrscheinlich gar nicht so lange haften bleiben. Außerdem war der Nachmittag viel zu schön, um traurig zu sein. Später fragte ich ihn, was er denn noch gemacht hat, nachdem er mich zu Hause abgesetzt hat. Er war sein Auto waschen...

 

17.11.2011 um 09:15 Uhr

Ratlos

von: nacktschnecke   Kategorie: Märchenmann

Eine Entscheidung ist nötig. Eine, vor der ich mich schon im entspannten Zustand drückte. Nun ist es ernst und Du sagst zwar ich sollte es lassen wenn ich kein gutes Gefühl dabei hätte. Bin mir aber nicht sicher in wieweit das Deiner subtilen Art entspringt mich zu manipulieren und mir ein schlechtes Gewissen einzuflüstern wenn ich es nicht mache. Die Nacht nach Deiner Eröffnung hatte ich Magenkrämpfe. Kein besonders hoffnungsweisendes Zeichen. Ich bin ratlos. Wäge Für und Wider gegeneinander ab während der Bauch nein schreit. Wenn ich es nicht tue ist es das Ende für Dich. Wenn ich es tue muss ich Dir blind vertrauen und reiße mich wenn was schief geht selbst mit hinein. Vertrauen... genau das was mir bei Dir bisher immer fehlte. Wenn ich es tue, dann mit Bauchschmerzen. Wenn nicht, mit einem schlechten Gewissen. Ich darf mich nun zwischen Pest und Cholera entscheiden und das am besten gleich gestern schon weil die Zeit drängt. Mache ich es bin ich vielleicht am A.... tue ich es nicht BIN ich der A.... 

Du bist nicht zufällig hingeraten wo Du jetzt stehst. Eigentlich ist es nur die logische Konsequenz mit der Du früher oder später rechnen musstest. Ich könnte fragen, was habe ich damit zu tun? Kann ich das ohne gleichzeitig als Egoist dazustehen, dem alles egal ist? Aber soll ich Deinem Untergang beiwohnen obwohl ich etwas tun könnte? Etwas, was ich eigentlich gar nicht will? Was ich mir nicht ausgesucht hätte weil mein Lebensplan ein anderer ist? 

Wieviel Verantwortung muss man für andere übernehmen und muss man das überhaupt? Soll das jetzt MEINE Herausforderung sein und ich habe es nur noch nicht erkannt? Ich bin zufrieden, so wie es ist in meinem Leben. Das Risiko liegt ganz bei mir. Warum sollte ich das tun?

Was mach ich bloß???

 

10.02.2011 um 17:50 Uhr

Augenblicke

von: nacktschnecke   Kategorie: Märchenmann


"Du denkst zu viel nach. Ich bin schon der Richtige für Dich."


 

18.07.2010 um 12:13 Uhr

Geht's noch?

von: nacktschnecke   Kategorie: Märchenmann

Inzwischen ist die Wut etwas abgeklungen.

Dennoch. Was geschehen ist wird auch durch Deine Lippenbekenntnisse nicht wieder ungeschehen.

Ich solle Anerkennung zeigen...

Das ist doch jetzt nicht wahr oder? Wofür denn bitte?

Ich kann darüber nur den Kopf schütteln.

Du rufst mich von Dir aus an und machst mir dafür hinterher ein schlechtes Gewissen. Wer hat Dich denn darum gebeten? Und wenn die Gelegenheit danach ruft ist kein Bedarf da. Was soll ich davon halten? Du sollst anrufen weil Du es willst. Offenbar war das gestern zu keiner Zeit der Fall. 

Ich werde nicht dankbar sein weil es Dir ein Opfer ist mich anzurufen. 

 

19.06.2010 um 05:07 Uhr

Wann

von: nacktschnecke   Kategorie: Märchenmann

 

...habe ich eigentlich gesagt, dass wir wieder ein Paar sind? Wie selbstverständlich er diese Worte aussprach, die vermuten ließen, alles wäre beim alten. Ich muss das heute auf jeden Fall richtig stellen damit das nicht wieder über Hand nimmt. Wie heißt es doch so schön? "Wehret den Anfängen." Gleich heute werde ich das tun. Warum habe ich nicht sofort den Mund aufgemacht? Statt es wieder mit in die Nacht zu nehmen. Ich war überrollt. Ob ihm das überhaupt so bewusst war? Oder ist es Kalkül um damit bewusst auszutesten, wie weit er gehen kann? Irgendwie ja schon frech zumal ich ihm bei jeder Gelegenheit zu verstehen gebe wo seine bzw. meine Grenzen sind. Und es tat gut mir den nötigen Abstand zu schaffen. Seit dem ist alles so viel entspannter. Ich weiß gar nicht wie er plötzlich dazu kommt auf einmal solche Töne anzuschlagen. Wir sind KEIN Paar mehr. Es ist meine Sache, was ich tue und wie ich mit den Dingen umgehe.

 

02.06.2010 um 21:44 Uhr

Talfahrt

von: nacktschnecke   Kategorie: Märchenmann

 

Eigentlich sollte es hier heulfrei bleiben. Doch heute kann ich nicht anders.

Die Ambivalenz nagt an mir. Und zwei imaginäre Gestalten reden ständig auf mich ein. Hört auf! Mein Kopf will zerspringen. Ist schwer wie Blei. Lasst mich endlich in Ruhe.

Ich weiß. Ein Fingerschnipp von mir und der ganze Spuk wäre vorbei. Der Schmerz wäre weg. Aber dann?

Nein. Mein Verstand sagt: Zieh das jetzt durch. Mein Herz weint unterdessen dicke Tränen.

Bitte lass' mich los. Damit ich Dich loslassen kann.

 

 

30.05.2010 um 15:15 Uhr

Jetzt ist Feierabend

von: nacktschnecke   Kategorie: Märchenmann

 

Auch Freunde müssen ehrlich zueinander sein.

Punkt!

 

20.05.2010 um 17:20 Uhr

Gib mir Kraft

von: nacktschnecke   Kategorie: Märchenmann

 

Aber es fällt irre schwer.

Jetzt schon.

Mal sehen wie lange ich das durchhalte.

 

 

20.05.2010 um 08:13 Uhr

Logische Konsequenz

von: nacktschnecke   Kategorie: Märchenmann

 

Nicht nur der Märchenmann muss lernen loszulassen. Ich muss es auch. Das ist mir gestern klar geworden. Kein Wunder eigentlich denn das was wir seit unserer Trennung tun und er mir signalisiert lässt auf alles schließen... außer auf Trennung. Was soll das denn bitte werden so ganz ohne Konsequenzen? Das glaubt mir doch kein Mensch.

Ich nehme das jetzt in die Hand. Damit er das realisieren kann und ich auch.

 

13.04.2010 um 21:28 Uhr

Lippenbekenntnis

von: nacktschnecke   Kategorie: Märchenmann

 

Habe ich noch immer die Wahl?

Fragst Du.

Ja, lüge ich. 

In der Hoffnung, dass Du es nicht darauf ankommen lässt.