Küss' mich - wenn Du kannst!

16.12.2012 um 10:30 Uhr

Ausnahmen

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

Letztens sagte ein Freund einen schönen Satz, den ich mir gerne zu Herzen nehmen würde. Ich hatte mich ihm vor einiger Zeit offenbart. Er fragte mich und ich antwortete ohne groß darüber nachzudenken oder abzuwiegen und seine Reaktion war ganz toll. Er sieht mich als Mensch und macht mich nicht an dem fest was ich tue. Es fühlt sich wunderbar an sich so geben zu können wie man ist mit allem was man tut. Das wollte ich ihm nochmal sagen und darauf antwortete er:

"Wenn du das Gefühl hast etwas verbergen zu müssen dann kannst du auf diese Menschen verzichten."

Und doch fällt es schwer, weil in vielen Köpfen Schubladendenken herrscht. Weil sie bewerten und verurteilen ohne sich die Mühe zu machen genauer hinzusehen. Weil es einfacher ist. Und solche Menschen sind einfach mal viel zu selten zu finden.

23.02.2012 um 11:24 Uhr

Zeit

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

ist eine Illusion. Nicht neu aber gerade wurde es mir wieder bewusst. Was wenn es keine Zeitrechnungen oder Uhren gäbe? Wir denken sie wahrzunehmen weil Dinge ihren Zustand ändern, wir uns an Erlebtes erinnern oder unsere Körper altern. Und selbst diese Erscheinung entspringt nur dem kollektiven Geist... Das alles geschieht im Jetzt.

 

07.06.2011 um 10:16 Uhr

Leiser Abschied

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

Gestern verabschiedete sich eine Kollegin. Es wurde Gebärmutterhalskrebs bei ihr diagnostiziert. Sie arbeitete erst seit Kurzem bei uns. Auch deshalb hatten wir nur sehr wenig miteinander zu tun. Ich war mir nicht sicher, wie ich darauf reagieren bzw. mit der Situation umgehen sollte. Als sie ging lächelten wir uns an. Etwas schwang da mit... bei ihr sicher etwas ganz anderes als bei mir. Dennoch berührten wir uns, für den Bruchteil einer Sekunde. Wahrscheinlich wird sie sich nun den klassischen Anwendungen der Schulmedizin unterziehen, zu denen ich meine ganz spezielle Meinung habe. Ich überlegte ganz kurz. Doch ließ es dann. Es hätte sie überfordert und es stand mir auch nicht zu.

 

17.04.2011 um 09:36 Uhr

Der Baum

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

Es stehen viele Bäume vor meinem Fenster. Doch dieser eine, den ich von meinem Bett aus schon sehen kann wenn ich morgens die Augen öffne ist etwas ganz besonderes für mich. Er ist groß und kräftig und wenn er reden könnte, hätte er gewiss vieles zu erzählen. Er begleitet mich durch die Jahreszeiten und seine wechselnden Kleider lassen mich immer wieder ehrfürchtig staunen. Er ist einfach da und kümmert sich nicht um die Sorgen der Menschen. Sie sind vergänglich, wie auch er einmal vergehen wird. Und wenn wir schon lange nicht mehr da sind wird er immer noch dort stehen - wenn die Menschen ihn lassen.

09.04.2011 um 12:27 Uhr

Die Krankheit Mensch

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

Heute morgen beim Aufwachen kamen mir wieder Gedanken über die Zerstörung der Erde durch den Menschen in den Sinn. Eigentlich sinnlos darüber zu schreiben weil es sich eh nicht ändern wird. Und außerdem haben schon so viele Menschen darüber sinniert, geschrieben und verurteilt. Der Mensch ist und bleibt so. Trotzdem. Es macht mich einfach nur traurig weil ich mich frage, wieviel Macht diese Menschen brauchen, um glücklich zu sein. Wobei das der völlig falsche Ansatz ist. Macht kann nicht wirklich glücklich machen. Jene Menschen speisen damit nur ihr armseliges verkrüppeltes Ego. Deshalb kann es auch niemals genug sein. Sie werden niemals Glück empfinden. Weil es ihnen niemals Irgendwer von außen in ihr Herz trägt. Mich k*otzen solche Menschen einfach nur an und trotzdem muss ich mit ihnen auf diesem Planeten leben. Dem Krebsgeschwür Mensch, dass die Erde zerstört.

04.02.2011 um 23:44 Uhr

Aber...

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

 

wenn Zeit relativ ist oder es sie gar nicht gibt - warum altert dann alles was lebt?

Die Welt ist ein Recyclinghof...

 

24.01.2011 um 19:36 Uhr

Wege

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

Oft muss man erst den falschen Weg gehen um den richtigen zu finden. Aber genau genommen ist doch genau der falsche Weg der richtige...

 

04.01.2011 um 15:28 Uhr

Ohne Mitgefühl

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

Im Radio berichteten sie, dass ca. 5000 Vögel tot vom Himmel fielen. Ich habe die Meldung nicht komplett gehört aber noch mitgekriegt, dass sie auf Silvester bezogen war.

Heute schaue ich auf die Straße und sehe wie der Berg mit einst gesunden und wunderschönen Weihnachtsbäumen immer weiter wächst. Achtlos nach etwa 14 Tagen auf der Straße entsorgt. Jetzt nur noch ein lästiges Übrigbleibsel, um deren Abtransport sich niemand schert. Einer fängt an, Die anderen machen es nach. Jedes Jahr auf's Neue. 

Nur zwei Beispiele von völliger Ignoranz und Missachtung der Natur. Der Mensch muss sich bespaßen. Egal zu welchem Preis. Ich habe das so satt und bin so wütend weil ich kaum etwas dagegen tun kann. Weil Menschen eben so sind. Mensch was bist Du bloß für ein Untier?!

 

29.12.2010 um 11:26 Uhr

Die Menschen um uns herum

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

Eine junge Frau sollte ihren Hausrat auf 100 materielle Dinge beschränken. Sie gingen mit Müllbeuteln durch ihre Wohnung, um alles andere zu entsorgen.

Das war gar nicht so leicht. Aber als erstes entschied sie sich für ihren Haarglätter, auf den sie keinesfalls verzichten wollte. Dann begann sie Gruppen zu bilden, die jeweils als 1 Ding gelten sollten, wie zum Beispiel die Kosmetik oder die Bekleidung. Letztlich schaffte sie es nicht oder nur mit Mühe sich auf 100 Dinge zu beschränken.

Wenn ich mich in meiner Wohnung umschaue weiß ich sofort, dass mich weit mehr als 1000 Dinge umgeben. Vieles könnte ich auf Anhieb entbehren. Aber würde ich es wohl schaffen mich auf 100 Dinge festzulegen? Na gut, mit Gruppenbildung vielleicht. ;)

Dann stelle ich mir vor, wieviele Menschen jeweils mit jedem Ding Berührung hatten, bevor es in meine Wohnung kam um genau seinen jetzigen Platz einzunehmen. Von der Gewinnung des Rohstoffes über die Vorbereitungen zur Herstellung, der Herstellung selbst, bis hin zum Verkauf.

Ich stelle mir vor was und wieviele Menschen das waren. Wo sie herkommen, was sie bewegte und welche Energien davon um mich herum über das jeweilige Ding noch vorhanden sind. 

Selbst wenn ich mich auf 100 Dinge beschränken könnte wären das immer noch tausende von Menschen. Mit welchen davon könnte ich und mit welchen gar nicht...

Was für ein unglaublicher Gedanke auch wenn ich es nicht schaffe ihn ganz zu Ende zu denken...

 

10.11.2010 um 20:14 Uhr

Wenn Träume wahr werden

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

Bei vielen Träumen, die ich in letzter Zeit träume bin ich froh zu erwachen, um dann festzustellen, dass es nur ein Traum war. Als ich diesmal aus einem schönen Traum erwachte, stellte ich mir vor wie es wäre, wenn wir uns alles herträumen könnten. Tataa! Aufwachen und alles ist neu.

Der Spiritualismus geht ja davon aus, dass alles schon im Überfluss vorhanden ist. Dass man nur durch seine Gedanken und das Visualisieren alles erreichen kann. 

Auch schön. Dauert vielleicht nur etwas länger...

 

04.11.2010 um 09:32 Uhr

Wozu schreibe ich hier?

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

Manchmal würde ich hier gerne viel viel mehr schreiben. Tausende von Gedanken schlängeln durch meinen Kopf, drehen sich im Kreis oder erzeugen neue. Besonders nachts. So sehr, dass ich oft aufstehen müsste, um sie wegzuschreiben. 

Ich stelle fest, dass ich hier vieles zurückhalte bzw. filtere. Und dann tut sich die Frage auf, wieso ich denn dann hier überhaupt schreibe. Niemand kennt mich hier persönlich. Ich könnte die Sau raulassen. Und es könnte mir egal sein, was andere von meinen gedanklichen Ergüssen halten.

Manchmal könnte ich mich so richtig auskotzen. Doch im gleichen Moment bremse ich ab weil ich mich frage, wer das wissen will. Will überhaupt jemand wissen was ich hier zu sagen habe? Aber ist das der Sinn eines Blogs? Jeder schreibt hier aus anderen Gründen. Und es gibt viele unterschiedliche Bloggesichter. Ich habe meinen Platz noch nicht gefunden.

Die Frage, warum ich in anderen Blogs lese und was mich an ihnen fasziniert ist dagegen viel leichter zu beantworten. 

Bisher fand ich hier nur sehr wenige Blogs, bei denen ich das Gefühl habe, hier nehme ich wirklich teil und werde ein Stück mitgenommen. Sie berühren durch ihre ungeschminkte Art zu schreiben. Sie scheinen sich nicht darum zu sorgen, ob es den Mitlesern gefällt. Genau diese Blogs sind es, die ich am liebsten begleite und hinter denen ich den echten Menschen erahnen kann.  

Ich fühle mich gerade ein bisschen... Die Gedanken liegen schwerer in der Seele. Mag sein, dass das am Herbst liegt, der mir nicht so liegt. Er hat jedesmal ein bisschen was von Sterben. Abschied nehmen ist nicht gerade meine Stärke. Aber wessen Stärke ist das schon?

 

21.07.2010 um 16:16 Uhr

Prioritäten

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

 

Gerade hatte ich einen Moment zur Muße und kam darüber zu der Überlegung was mir im Leben wichtig ist. Nur für mich ganz allein.

Als erstes fiel mir der Begriff "Selbstbestimmtheit" ein. Erst dann die Gesundheit obwohl die doch eigentlich an erster Stelle stehen sollte. Denn ohne Gesundheit könnte es gut vorbei sein mit der Selbstbestimmtheit. Wie auch immer. 

Gesundheit und Selbstbestimmtheit.

Alles andere sind Zugaben.

 

12.07.2010 um 20:55 Uhr

Im Wandel der Zeit

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

 

Wie lange gibt es eigentlich schon diese B*acardi Werbung mit diesen jungen, schönen und verboten gut gebauten Menschen, die ausgelassen und frei von allen Sorgen am Strand tanzen? Ganz schön lange, ist mir heute bewusst geworden. Ich weiß noch wie ich damals als Kind sehnsüchtig darauf hoffte, bald selbst in dieses tolle Alter zu gelangen. Frei und erwachsen. Alles tun zu dürfen was man will...

Heute sah ich diese Werbung nach langer Zeit einmal wieder und ich erinnerte mich sofort an meine damalige Sehnsucht. Die jungen schönen Menschen sind irgendwie gar nicht älter geworden und tanzten immer noch unbekümmert, gut gebaut und fröhlich am Strand. Während sich meine Entwicklung nicht aufhalten ließ. Auch heute spürte ich wieder etwas. Diesmal war es keine Sehnsucht sondern eher etwas in Richtung Melancholie. Ich dachte an die Zeit, in der ich jünger war. So jung wie die schönen, gutgebauten ... na ihr wisst schon. *hachseufz* 

 

12.07.2010 um 12:19 Uhr

Gefällt mir

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

 

Ein Satz der mich heute inspiriert:

Ich liebe alle Menschen. Aber ich bin nicht mit allen in einer Geschichte.

Das hat sowas...

Beruhigendes?

 

 

06.07.2010 um 16:05 Uhr

Grund zur Hoffnung?

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

 

Zum ersten mal habe ich das Gefühl, dass es klappen könnte. Aber wie stelle ich es an?

Zu blöd, dass ich mich auf diesem Gebiet nicht auskenne und auch sonst niemanden weiß mit dem ich darüber reden kann...

 

01.07.2010 um 18:21 Uhr

Lügen

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

 

Es gibt drei Arten von Lügen:

  1. Notlügen

2. infame Lügen

  3. Statistiken

 

29.06.2010 um 15:50 Uhr

Staugedanken

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

 

Als ich heute so im Stau herum tuckelte bemerkte ich einen vorübergehenden Mann, der mir irgendwie bekannt vor kam. Ich wusste, dass ich ihn nicht kenne nur, dass dieser Mann mich an irgend jemanden erinnert. Dann kam ich ins Spinnen und stellte mir vor, wie es wäre, wenn man eine oder mehrere Gruppen sich sehr ähnelnder Menschen zu einer Art psychologischem Experiment zusammen trommeln könnte. Oft habe ich das Gefühl, dass sich diese Menschen nicht nur im Optischen sehr ähneln sondern auch in ihrem Wesen, in der Art zu reden oder sich zu geben. Wie also wäre es, würden solche Menschen mal für eine bestimmte Zeit unter bestimmten Bedingungen zusammen gesteckt werden? In wie weit würde dieses Ähnlichsein zum Tragen kommen? Würden sie getreu dem Motto: "Gleich und gleich gesellt sich gern" super miteinander auskommen bzw. sich ergänzen oder könnte vielleicht das Gegenteil eintreten weil sie miteinander konkurrierten und sich entsprechend abheben wollten? Wären sie sich einander symphatisch oder eher nicht? Oder käme das darauf an, wie sehr sie sich jeweils selbst mögen? Würden sie diese Ähnlichkeit überhaupt so wahrnehmen wie das Außenstehende tun? Ich finde diese Überlegung hochinteressant nur leider ließe sich das sicher nur sehr schwer umsetzen sonst hätte das sicher schon jemand erforscht. Oder ist es sogar schon erforscht und keiner hat's mir gesagt?! ;-)