22.09.2011 um 10:00 Uhr
30.08.2011 um 21:43 Uhr
Jeder sollte einen haben.
So einen Finanzberater wie unseren Herrn Gierig, meine ich.
Natürlich heißt er nicht tatsächlich so, ich habs aber verstanden, als er sich uns vorstellte.
Seitdem kann ich einfach nicht anders, Agathe Bauer lässt grüßen.
Selten eine so heitere Atmosphäre erlebt, wenn die *hüstel* wirklich wichtigen Dinge des Lebens wie Erweiterung der Zugriffsrechte auf bestehende oder Eröffnung neuer Konten besprochen werden.
Eine wirklich eloquente Labertasche, stets bemüht um einen informiert wirkenden, geselligen und kundenorientierten Eindruck. Dabei aber versteckt unsicher und überraschend persönlich.
Hei, nicht, dass ich die Frage nach Offenbarung meines Studiengangs nicht schon gewohnt *gähn* wäre, aber in dieser Situation? Was haben Sie denn zu verbergen, Herr Gierig, dass sie meine Analyse fürchten?
Schade, schade, dass nun alles erledigt ist, diese nachmittaglichen Termine hatten durchaus ihren Charme.
11.08.2011 um 11:25 Uhr
Erschwängert.
Nachts schlafen ist so unvergleichlich gut! Und auf Geburt und alles hatte ich auch nicht die mindeste Lust. Dann kam die Angst. Weil ausweichen nicht möglich. Da muss ich also durch, alleine, nimmt einem ja niemand ab sowas. Schöne Scheiße.
Habs nicht zu Ende gebracht, weil ich plötzlich auf den Malediven war. Mal ehrlich, die hab ich mir aber anders vorgestellt. Kiefern, die von Wasser umspült sind?! Palmen lediglich in Blumentöpfen.. für die Touristen, die zum Dank ihre alten Kaffeemaschinen im Meer entsorgen. Pack! Überhaupt alles total überlaufen dort. Klassenkameraden aus einer Zeit, die ja schon nicht mal mehr wahr ist. Also Urlaub mit aus Deutschland importiertem Schlemmerfilet mach ich da nicht mehr. Auch nicht auf Rezept.
27.07.2011 um 13:12 Uhr
Unlustig.
26.05.2011 um 21:15 Uhr
Mein Senf auch. Nur extra.
Eigentlich war die Sache für mich schon durch. Verbucht als eine schöne und unbedingt wiederholungspflichtige Begegnung. Dann kam die sms, ich las die Texte, und dachte: Hm. Tatsächlich nicht viel mehr als das. Weil ich mir das Denken nämlich irgendwie abgewöhnt habe. Und das Fühlen gleich mit. Kein besonders erstrebenswerter Zustand, wie ich finde.
Und dann hab ich doch mal nachgeguckt, ob da noch was ist, das gehaltvoller nachschwingt, als ein "Hach ja, sollte man wirklich öfter machen." Denn: Wieso sollten wir das wieder machen? Einfach, weils nett war? Auch. Aber vor allem, mal so richtig egoistisch, weil ich dann vielleicht mal wieder herauskäme aus dieser Tretmühle emotionaler und kognitiver Langsamkeit.
Ich finde, diese Konstellation hat unglaubliches Potential... an Witzigkeit, Feingeist, emotionaler Vielfältigkeit und -Tiefe. (Ich würd da vorerst keine führende Rolle übernehmen, sondern nur nutznießen :-)).
Wie wars denn nun aber wirklich für mich... so, mal jenseits von witzig und co.? Ein bisschen befremdlich. Und absurd eigentlich auch. Früher, als man noch von Angesicht zu Angesicht Menschen kennen lernte, entwickelte sich das Bild vom Gegenüber durch die Begegnung, durch Interaktion: Wenns gut läuft, findet man sich sympathisch, kommt sich näher, wird sich vertraut. Selbst wenn man sich übers Internet nahe kommt, geht das ja meistens zumindest über Mails, private Nachrichten und weiß der Teufel, was noch. In diesem Fall ging dem tatsächlichen Kennenlernen, nein, der überhaupt ersten (mit Frau W. die hmmm fünften, sechsten? aber eben auch nicht expliziten) Begegnung schon eine gehörige Portion Vertrautheit voraus. Weil man ein bisschen am Leben des anderen teilhat, ohne überhaupt ein Wort (privat, ohne kommentierende Zuleser) miteinander wechseln zu müssen. Von der verstärkenden Funktion des Herrn Z. mal ganz abgesehen.
Ich finde, diese angelesene Vertrautheit kann durchaus eine große Hemmung sein, ganz vor allem, wenn man nur selten direkt kommuniziert. Es geht nicht nur darum, dass ich auf der Suche nach meinem Bild, das ich mir von dem Menschen gemacht habe, bin, sondern auch darum, dass viel ungewisse Information im Raum schwebt. Was weiß ich denn, ohne dass du mir es persönlich gesagt hast? Was hast du gelesen von mir? Was wisst ihr anderen voneinander? Wie vertraut seid ihr miteinander? Fühl ich mich nur als Außenseiter oder bin ich es? Und das nicht nur mit einer Person, sondern wild über Kreuz! Über Schein und Sein einer "Blogpersönlichkeit" reden wir da mal gar nicht.
So viele Unsicherheitsfaktoren, und da soll man sich entspannt der Tiefe widmen? Ich glaube, das wär zuviel verlangt, und deshalb hab ich das auch meinen Erwartungen eingeimpft: Ihr bleibt heut mal schön zu Hause! Die ein oder andere war mitgekommen, das gebe ich zu. Sie wurden auch nicht enttäuscht, und freuen sich schon aufs nächste Mal. Weil: Ja, das will ich wirklich. Und die unverkrampft vergnügte Stimmung, in der mich der Schmock am Nachmittag antraf, ließ mich in Gedanken schon Pläne schmieden... die ich inzwischen allerdings schon wieder begraben hab, weil ich ja das Denken und Phantasieren gar nicht mehr gewöhnt bin.
12.05.2011 um 14:25 Uhr
Boak Boak Boak (Sieht doch irgendwie blöd aus)
Aber nett! Und das umso sehrer. Wirklich.
Sollte man viel öfter machen, auch, oder gerade, in dieser Konstellation.
Bisschen Wunschdenken ist doch erlaubt, oder? Tat der Seele nämlich sehr gut. Der besondere Dank gilt dafür natürlich dem Gockel (Cock, tztz).
07.03.2011 um 09:56 Uhr
22.01.2011 um 00:14 Uhr
Heute vor einem Jahr..
Klang es laut hinter dem grünen Vorhang.. das erste "Whääääää".
Jetzt übst Du Dich schon im Laufen und plapperst den ganzen Tag.
Ich hab Dich sehr lieb, mein Hüpfekind (und freu mich auf die Lego-Steine, die Du heut geschenkt bekommst).
11.01.2011 um 12:26 Uhr
Schade aber auch.
10.01.2011 um 16:12 Uhr
06.01.2011 um 16:38 Uhr
Keine Lust, jetzt sms zu schicken. Und auf vieles andere auch nicht.
Wollt ich nur gesagt haben. Und das Handy ist ohnehin unerreichbar fern in der Nachttischschublade, was wiederum ein schönes Wort ist.
15.12.2010 um 15:00 Uhr
Es tanzt.
So wie es vor gefühlten Ewigkeiten gehüpft ist, tanzt es jetzt, das Kind - im Schneidersitz. Und zwar NICHT zur Münchener Freiheit.
08.12.2010 um 17:10 Uhr
Schweigende Paare.
Sie schweigen nicht aus Langeweile. Sie schweigen, weil zu viele widerstreitende Gefühle sich prügeln um die enge Pforte der Worte.
Sie schweigen, weil sie dem kakophonischen Lärm ihrer inneren Stimmen zuhören müssen, um die Stimme der Vernunft herauszufinden. So ist das nämlich.
Stefan Schwarz. Hüftkreisen mit Nancy.
08.11.2010 um 12:02 Uhr
Ein fleißiges Bienchen.
So wird's noch was mit dem Buggy fürs Hüpfekind. Oder doch lieber das Bobbycar? Vielleicht ja auch das Laufrad. Oder alles zusammen. China ist ja weit genug weg. Gnarf.
05.10.2010 um 20:18 Uhr
Die Neue.
Jetzt heißt es Hornhäute auf Fingerspitzen und Stimmbändern wachsen lassen und tapfer gegen nachbarschaftliches Wändeklopfen anmusizieren.
05.10.2010 um 15:39 Uhr
Treff der Giganten.
"Ja, und es wird hoffentlich nicht das letzte Mal gewesen sein.", verabschiedeten sich die Schwiegereltern in Lauerstellung und meine Eltern gestern nach einem feuchtfröhlichen Nachmittagabend und ließen ein angenehmes Gefühl von Gelungensein im Raum zurück.
Ich glaube, die waren sich wirklich sympathisch... na zumindest fanden sie sich nicht total zum kotzen, aus reiner Höflichkeit wären sie vermutlich nicht so lang geblieben.
Vielleicht wäre ich ja sogar ohne die halbe Flasche Rotwein vor dem Kaffeetrinken entspannt gewesen, geschadet hat sie aber nicht.
Hat Spasss jemacht. Gerne wieder. Aber nicht sofort.
01.10.2010 um 20:21 Uhr
Komplimente gabs heute.
"Der ist ja echt einer zum Mitnehmen.", flötete die Kinderärztin, nachdem das Hüpfekind trotz Impferei nicht vom Anlächeln und Rumspaßen abzubringen war.
"Bitte, gern.", wäre meiner Stimmung entsprechend die richtige Antwort gewesen.
"Ja, ja, ganz ein fröhlicher.", sagte ich stattdessen, zugegeben, nicht weniger wahrheitsgemäß.
Trotzdem bin ich froh, dass alles mal ein Ende hat - sogar diese lästigen Dienstreisen. Nur noch 3 Stunden...
29.09.2010 um 10:30 Uhr
In der Fremde.
Die anderen arbeiten nicht, weil die einen streiken.. und verbringen unverhofft den Tag am Lieblingsozean. Tz.
28.09.2010 um 20:38 Uhr
Es ist so eigenartig.
Dabei kannte ich ihn ja in dem Sinne gar nicht.. Wie dann diese, hm, Traurigkeit?
