Klitzekleine Korrektur
Ich hab nochmal nachgedacht. Möglicherweise war ich vorhin ein bisschen einseitig. Denn inzwischen bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass ich, selbst wenn niemand am anderen Ende der Welt an irgendwelchen Fäden zöge, trotzdem traurig wäre heute. Oder melancholisch, oder in Weltschmerzstimmung, oder was weiß denn ich. Aus dem einfachsten aller Gründe: Morgen ist das vorletzte Mal, dass um 04.45 Uhr mein (erster) Wecker klingelt, ich in aller Eile mein "Pausenbrot" schmiere, der Zug mich eine halbe Stunde Richtung Sonnenaufgang fährt und ich acht Stunden meines Tages inmitten von liebenswerten Verrückten und auch Patienten verbringen werde. Ja, das waren in der Tat verdammt wichtige vier Monate.. und ich glaube, dass Abschied weh tut, ist ziemlich normal..
(Wie soll das denn erst morgen... oder gar am Dienstag werden??)
