Zwischenwelt(en)

18.03.2006 um 19:54 Uhr

Na dit war jetz aber sinnvoll

Oder anders ausgedrückt. Hielte am Morgen der anbrechende Tag eine ungefähre Skizze seines Verlaufes für den Aufwachenden parat, wäre das eine ungemeine Hilfe beim Treffen von mehr oder weniger wichtigen Entscheidungen. Oder noch anders. Hätte ich heut morgen gewusst, dass dieser Tag einer derjenigen ist, die man getrost in die Tonne tritt, hätte ich mir die Mühe mit Aufstehen, Säubern, Anziehen und dem ganzen Kram gespart, und wäre einfach liegen geblieben. Oder ganz anders. Ich hasse die Tage nach durchgearbeiteten Nächten. Sie sind so überflüssig. So bäh. Keine Lust auf nix. Sogar mein schlechtes Gewissen pennt, und das hat für gewöhnlich einen leichten Schlaf. Ahaber, da ich mir nicht vorwerfen lassen möchte, mich nicht auch an Kleinigkeiten freuen zu können, folgt nun eine Auflistung der Dinge und/oder Ereignisse, deretwegen sich dieser Tag dann doch irgendwie gelohnt hat.

 

  • Ich bin alleine in der WG, und demzufolge hat keiner meiner Mitbewohner mich oder meine Augenringe heute gesehen
  • Mein Kühlschrank ist gefüllt mit allerlei leckeren Dingen, und ich könnte die nächsten zwei Wochen problemlos überleben, ohne die Wohnung verlassen zu müssen.. obwohl…ach nee, der Zigarettenautomat zählt ja quasi noch zum Haus
  • Ich habe mit meiner Ma telefoniert. Sie hat sich so herrlich aufgeregt. Und zwar nicht über mich.
  • Ich habe beim WWM-Trainingslager eine Million Euro gewonnen. Deshalb der volle Kühlschrank. Ehm.
  • Ich habe einen Anruf bekommen, der zumindest ansatzweise klärend war. Ausbaufähigkeit. Das klingt nach Zukunft.
  • Ich kriege beim Gedanken an Zukunft nicht automatisch Herzrasen.

 

15.03.2006 um 01:12 Uhr

Ferienlagereinblicke...

B.und ich machen heute Ferienlager… unverhofft. Und sie hat mir heut einen Text vorgelesen. Von ihr verfasst. Treffend. Auf viele Lebenslagen. Jedenfalls von meiner Seite. Und bitte: B.:

07.02.2006

Bin ich es nicht selber, bin ich nicht das, was ich dem J. stets vorgehalten habe, ein Filou? Ich betrüge die anderen um ihr Wissen über mich, ich betrübe ihren Blick und verschleiere mich selbst auf dem Weg mich zu finden. Meine Fragen zu beantworten. Meine Augen sind taub, und meine Ohren sind blind. Hätte ich Farbe und Pinsel, ich würde mir ein glänzendes Blech ins Gesicht malen. Glänzend für die Fassade, den Schein. Glänzend als Symbol für den Schmuck, der mich kleidet. Glänzend für das Material, und glänzend für die eiskalte Fassade mir selbst gegenüber.

 

Habe mir vor zwei Tagen ein Stück Blei gekauft. Welch Ironie des Schicksals 

 

 

Ich glaube, es gibt einen, dem ich Einblick gewähre. Mein P., mein Mann, mein Herz, meine Seele, meine Rettung, mein Leben. Auch wenn ich schon zu vorschnell den Anker hissen wollte. Er hat gekämpft. Um mein Gesicht, um mich, er hat gewonnen.  

 

Danke. Für diesen (Ein)Blick.

12.03.2006 um 23:32 Uhr

Nun ja.

Es tropft… und tropft… nein,

kein Wasserhahn.

Die Seele verliert an Substanz.

In Würfelform.

Kubusklumpen. Ins Leere hinein.

Und hinaus.

Fließender Identitätsverlust.

 

12.03.2006 um 23:07 Uhr

Kunst

Wissen Sie, verrückt zu werden ist nicht schwer. Die Kunst besteht allein darin, es auch zu bleiben. Nur bin ich kein Künstler. Und die Seele ist kein Gemälde. Man kann nicht beliebig drüberpinseln. Der ein oder andere wird es gern versuchen. Aber Aquarell auf Sperrholz, nun, das ist und bleibt einfach eine schlechte Idee. 

12.03.2006 um 22:42 Uhr

go for future

Ich muss grad mal einen Lobgesang an/auf/für die Technik und das Zeitalter der Multimedialität anstimmen. Rief mich doch eben Mitbewohner A. über das WG-interne Telefon an, um mir mitzuteilen, dass sein Fernsehbild einwandfrei funktioniert. Das ist zwar angesichts unserer unnötig verkomplizierten Satelitenverkabelungstechnik durchaus erwähnenswert, "früher" hätte man sich darüber aber bei einem zufälligen Treffen im Flur oder aber per ICQ ausgetauscht.. Der Fortschritt ist einfach nicht aufzuhalten.

12.03.2006 um 21:44 Uhr

Hinter dem Horizont

Hab ich gestern wieder mal gesehen. Und wieder mal geheult. Aber nur ein bisschen. Ehrlich! Ich mag diese Farben und ich mag die Geschichte. Irgendwie. Tröstende Illusionen, wenn man sich mit trüben Gedanken trägt. Aber weil die Gedanken derzeit gar nicht so trübe sind, war es eben nur ein bisschen und nicht ein bisschen viel. Und anschließend hab ich geschlafen. Richtig gut sogar. Um heute morgen beim Blick aus dem Fenster wieder nichts als Neuschnee zu sehen. Ich bin ihn leid, diesen Anblick, und ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin.

Ja, und dann hatte ich heut Besuch. Ex-LAG D. hat eineinhalb Jahre nach seinem Auszug Mikrowelle und Rechner abgeholt und bei der Gelegenheit nen Kaffee getrunken, meinen Musikvorrat ein wenig aufgestockt und sich zu einem Dreistundenschwatz hinreißen lassen. Ich mag die Art, wie wir inzwischen miteinander umgehen. Eine Mischung aus Vorsicht und Vertrautheit. Wir kennen unsere Hoheitsgewässer recht gut und schippern gekonnt um die Sandbänke herum, ohne einen Lotsen ordern zu müssen. Das ist was wert.

Ansonsten ging heut nicht viel. Weiß auch nicht, der Tag ist plötzlich vorbei. Aber ich denke, das geht im Rahmen meiner selbstverordneten Vierzehntagenachpraktikumsauszeit schon in Ordnung. Schlimm genug, dass ich diese zum Zwecke des Geldverdienens am Freitag bereits unterbrechen musste. Jaha, ich stand wieder im Laden hinterm Tresen und habe gierigen Studenten den Bierdurst gestillt. Vor einem, insbesondere vor seinem Kommunikationsbedürfnis, hätte ich beinah Angst bekommen.. "Herr Bielefeld" hatte zweifelsohne einen an der Waffel. Und zwar ganz gehörig. Da tat sich in mir ein Widerspruch auf: Therapeutische Empathie oder kellnerische Aversion? Ich entschied mich für letzteres. Schon allein deshalb, weil Alkohol kein zugelassenes Psychopharmakon ist, und ich auf  seine plumpen, wenn möglicherweise auch sozialphobisch motivierten, Kontaktgesuche nichts anderes zu erwidern wusste als: "Zweifuffzich. Bitte."

10.03.2006 um 17:43 Uhr

Her mit dem Staubwedel!

Manchmal, und dieses Wort impliziert, dass es durchaus keine Alltäglichkeit ist, kommt es innerhalb einer Freundschaft vor, dass man alte Kamellen aus der gemeinsamen Geschichte hervorkramt, und diese bei der ein oder anderen Flasche Beck's ausführlichst neu beleuchtet. Dies kann unter dem Vorzeichen einer "Ach,-weißt-du-noch-damals,-das-war-ja-so-lustig–Nostalgie" geschehen – man blättert das virtuelle Fotoalbum durch, und feiert den ein oder anderen Schnappschuss mit herzlichem Gelächter. Oder man erinnert sich an dunkle Momente, fiese Streitigkeiten oder Tragödien und klopft sich gegenseitig auf die Schulter: "Dass wir das überstanden haben…" *Pling* Prost!

Und dann gibt es noch die etwas andere Art der Rückblende. Eine, die ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen oder zumindest einen ausreichenden Alkoholspiegel erfordert. "Sag mal, habe ich Dir je irgendwie weh getan? Also, *nachtrink*, habe ich dich jemals durch mein Verhalten irgendwie verletzt?" Na wenn das keine Aufforderung ist, endlich die Liste mit den gesammelten Vorwürfen herauszuholen, die man immer schon mal loswerden wollte. Blöd nur, wenn man keine derartige Liste hat. Dann fängt man an, herumzueiern, verwaschene Erinnerungsfetzen irgendwie daherzustammeln, um letztlich doch zu dem Schluss zu kommen, dass es keiner Vorwürfe bedarf, um sagen zu können: "Weißt Du, ja klar, es gab da bestimmt ein paar Dinge, die hätten besser oder, naja (ganz diplomatisch) anders laufen können, aber es hat sich gelohnt, für das, was wir jetzt miteinander haben." Worauf ich hinaus will? Gestern Abend haben A. und ich eine Art vorgezogene (von ihm initiierte) Einjahresbilanz gezogen. Zwar war ich darauf, insbesondere auf seine ungewohnte Emotionalität, nicht vorbereitet (wie gern hätte ich eine Liste gehabt), würde aber trotzdem behaupten wollen, dass dieses Gespräch längst überfällig und im Resultat äußerst befriedigend war. Ab und an ist es ist es sinnvoll, die gemeinsame Basis zu hinterfragen und auch mal das ein oder andere Tabu zu entstauben… Frühjahrsputz im zwischenmenschlichen Kämmerlein sozusagen.

10.03.2006 um 12:25 Uhr

H5N1.. oder: Dem Tod ins Auge geblickt..

von: Discovery   Kategorie: So gesehen

Eigentlich sehen sie doch so friedlich aus...

Aber wehe dem, der sich täuschen lässt..

Und dann nen Abflug machen, als sei nichts gewesen..

07.03.2006 um 21:27 Uhr

Mein Glas ist halbleer, na und?

Ich habe vorhin mit Erschrecken feststellen müssen, dass ich nur noch den morgigen Tag zum Urlauben habe. Ja, ich gebe zu, ich gehöre nicht zu diesen optimistischen Sorge-dich-nicht-lebe-Typen, die sich an dieser Stelle sagen würden: Schön, da habe ich ja noch einen ganzen Tag Zeit zum Fotografieren, Wandern, Horizont gucken und Seele baumeln lassen! Ich bin eher von jener Sorte Mensch, die sich schon am ersten freien Tag sagen hört: Och nee, der Urlaub ist ja schon fast wieder vorbei.. Und warum? Weil ich einfach nicht genug kriegen kann. Von dieser phantastischen Landschaft. Von diesem irrsinnig blauen Himmel. Von dieser Luft, die jede Einschlafpille überflüssig macht. Von dem Gefühl, Zeit ganz für mich allein zu haben.. Hat nicht mein Kopf gerade erst angefangen, mal so richtig nichts zu denken... ?? Wenn man das Gefühl des Vermissens, des "Du fehlst mir jetzt schon" nur lange genug vorweg nimmt, sich quasi ordentlich plastisch vor Augen führt und jede Abschiedszeremonie im Geiste vorher feiert, dann ist es am Ende vielleicht gar nicht mehr so furchtbar.. In diesem Sinne: Rügen, ich werd dich vermissen..

07.03.2006 um 15:10 Uhr

Damals war's..

Wenn man an besonderen Orten (mit besonderen Menschen) besondere Dinge erlebt hat, sollte man vermeiden, diese Erlebnisse mit Vorsatz in irgendeiner Form replizieren zu wollen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Vorhaben scheitert, ist ganz einfach zu groß. Manche Dinge behält man lieber glorifiziert und rundgelutscht im Gedächtnis und lässt die Finger davon. Denn nichts lässt eine schöne Erinnerung schneller verblassen, als der Versuch, sie genau so, oder schlimmer noch, in anderer Besetzung aufleben zu lassen. Denn wenn man sich zum wiederholten Male an den Schauplatz der Erinnerung begibt, lauert irgendwo im Hinterhalt das Gift für jegliches genießende Erleben: Der Vergleich.

Die Vergiftung ist in zweierlei Hinsicht wirksam. Sie kann einem sowohl das vergangene als auch das jetzige Erlebnis so richtig versauen.

Ersteres, wenn man beispielsweise den Ort ganz anders, viel schöner, größer und glanzvoller in Erinnerung hat, als man ihn jetzt vorfindet.

Als ich Kind war, sind wir, wenn es viel geschneit hatte, immer zu einem besonderen Rodelberg gefahren. Die ganze Großfamilie. Ein riesiger Hang, eine endlose Abfahrt. Wahnsinn! Jahre später bin ich dort zufällig mal vorbei gekommen. Lächerlich dieses Hügelchen. Das Rodelglück von damals hat sofort an Glanz eingebüßt, weil es der Realitätsprüfung einfach nicht standgehalten hat.

Die zweite Vergiftungsvariante wirkt ebenfalls im Moment des Zweiterlebens, allerdings mittels sinnlos quälender Fragen wie: War ich nicht damals irgendwie glücklicher? Was ist denn anders, dass ich mich jetzt nicht so fühlen kann wie damals? Und warum sagt der andere jetzt nicht das, was ihm die Rolle in meinem Erinnerungsdrehbuch vorschreibt? Der Vergleich mit dem Vergangenen hemmt die Wahrnehmung des Hier und Jetzt. Die Genussrezeptoren kommen gar nicht erst zum Einsatz und die Chance für eine potenzielle schöne Erinnerung ist flöten.

Das Gegengift? Den Dingen ihren einmaligen Charakter zugestehen, Erinnerungen Erinnerungen sein lassen und künftig eben jene bereits beladenen Orte, die Situationen und Menschen meiden. Das hilft am zuverlässigsten, ist wohl aber in den seltensten Fällen machbar.

Die Ratiopharm-Variante: Wenn sich ein Zweiterleben beim besten Willen nicht verhindern lässt, der Situation mit winzigen Detailänderungen bewusst einen Touch von Einmaligkeit oder Andersartigkeit verleihen! Wenn man am Rodelberg vorbei fährt, eben nach links aus dem Fenster sehen. Wenn man ins Restaurant eingeladen wird, in das einen der Ex zum Jahrestag ausgeführt hat, dann doch wenigstens an einen anderen Tisch setzen. Und wenn man bei Sonnenschein an der Steilküste spazieren geht, um Himmels Willen nicht „I’m on standby“ hören..

05.03.2006 um 19:43 Uhr

Irre

Dieses Gefühl.. allein (nicht einsam!) am Ende der Seebrücke. Den Sonnenuntergang im Rücken, den Horizont ziemlich greifbar direkt vor der (noch immer seuchenfreien) Nase. Der Wind ist kalt, aber nicht bösartig. In den Ohren das beste aller derzeit denkbaren Lieder... dieser einen Stunde wegen heute am Strand hat sich der Urlaub bereits gelohnt.. mehr kann ich dazu jetzt gar nicht sagen. Den Rest will ich einfach nur fühlen.

03.03.2006 um 00:35 Uhr

Ein Bad kann himmlisch sein (Die Mischbatterie)

Lautet der Titel eines Bildes von Willy Wolff, das ich vorhin in einer Ausstellung gesehen habe. Das brachte mich auf die Idee: Ich möchte Maler werden! (Jaja, ich weiß schon. Erst Nonne auf Zeit, und jetzt das.) Nicht, weil ich besonderes zeichnerisches Talent hätte, nein, ich will mir auch so tolle Bildunterschriften ausdenken dürfen! Ich finde nämlich, dass die Titel die eigentliche Kunst an der Kunst sind. So ein Arrangement aus Schwarz und Grün und Rot und ein bisschen Weiß, das einem das Gefühl vermittelt: 'Pfff, na das kann ich ja wohl auch!', gewinnt quasi zwangsläufig an Stil und weist einen in die eigenen malerischen Schranken, wenn man folgende Zeilen auf dem kleinen Schildchen daneben liest: "Verschoben – Weiß im Zentrum". Da möchte man einfach nur noch ehrfurchtsvoll danieder knien und sich wünschen, irgendwann vielleicht auch die verborgene Schönheit von Mischbatterien oder Türzargen oder Mistgabeln entdecken zu können.

 

Und morgen fahre ich an die See. 6, in Worten sechs, Tage Urlaub. Ich freu mich. Euphorisch sehnsüchtig.

.-.. you know.

01.03.2006 um 14:49 Uhr

...

Also gestern, ja? Das war ja, nun, turbulent könnte man sagen. Auf der Bahnfahrt mit neuer Lieblingsmusik in ordentliche Endzeitstimmung gebracht, trat ich meinen letzten Tag an. (Na, wenn das nicht nach Aufbau eines Spannungsbogens klingt! Aber Romane schreiben liegt mir nicht, daher fasse ich mich kurz.) Gearbeitet habe ich nicht mehr, dafür eine große Abschiedstournee durch das Klinikgelände veranstaltet, Briefe, Kuchen und Süßkram verteilt (ohne albernes HoHoHo), und im Austausch dafür herzliche Umarmungen, gute Wünsche und jede Menge äußerst erfreuliches Feedback eingesackt. Ja, das war schon schön. Sehr sogar. Und traurig. Sehr sogar. Aber ich hatte selbst nach "Feierabend" keine Chance, mich nur ansatzweise in Selbstmitleid zu suhlen, weil: keine Zeit. 

B. ist nämlich in der Stadt und hat gestern bei mir übernachtet. Ferienlager!!! Ja, und da haben wir Rotwein getrunken bis zum Abwinken, geredet, geredet, geredet und gelacht. Und uns gefreut, dass wir uns haben, immer wieder, weil sich zwischen uns nichts ändern wird. Nie! Gegen Drei waren wir dann müde vom reden, reden, reden und lachen, und sind zur Wiederholung der "Gilmore Girls" eingeschlafen. Für immerhin vier Stunden. Dann hatte der Sandmann offenbar keinen Bock mehr und hat mich aus dem Nimmerland geschmissen. Was mir sowas von egal ist, denn heut muss ich ganz einfach nicht ausgeruht, konzentriert oder mental anwesend sein. Heute ist es völlig ausreichend, wenn ich einfach nur existiere..

01.03.2006 um 13:47 Uhr

Es ist März..

von: Discovery   Kategorie: So gesehen

War da nicht was, Frühling und so? Hmpf..