30.06.2006 um 15:13 Uhr
30.06.2006 um 14:54 Uhr
Verschämt und ganz klein ganz groß..
28.06.2006 um 01:07 Uhr
Ach ja
28.06.2006 um 00:50 Uhr
Ich wollte es mit einem Foto versuchen..
27.06.2006 um 12:54 Uhr
Hopp Schwiiz!
26.06.2006 um 10:55 Uhr
Wohnen nach Wunsch
Oder: Ich hab den Durchblick!
Oder: Jahaa, ich hab gestern Fenster geputzt. Ein bisschen dem ollen Aberglaubewunsch folgend, es würde anschließend ein Platzregen folgen, der sich gewaschen hat. Aber nüschte. Pfurztrocken die Welt. Und heiß. Vielleicht sollte ich meinen Herrn Papa bitten, bei uns im Hof seinen Wagen (ich wollte immer schon mal Wagen statt Auto sagen) zu waschen. Todsichere Methode. Nur wird er sich wohl kaum überzeugen lassen. 500 Gründe, die dagegen sprechen. 500 kleine Kilometerchen.. hach.
24.06.2006 um 10:40 Uhr
Hallo Maamiiis
Hört mal zuuuuuuuuu!
Wie ich diese Drecksbälger verabscheue.. Diese Voll-mit-guten-Früschten-und-guter-Mülsch-Fruchtzwerge-löffelnden Patienten. Und wie die erst ihre Mütter später hassen werden.. wenn sie konfrontiert werden mit ihrem neurotischen Geplärre. Warum ich mich so aufrege? Weil ich eben die Fernbedienung nicht schnell genug gefunden habe. Ich hab gewöhnlich ne ziemlich hohe Toleranzschwelle, was Werbung angeht. Aber bei dieser einen wird mein pawlow'scher Umschaltreflex aufs beste trainiert.. Übrigens dicht gefolgt von der Activia-Madame, die so anschaulich ihre Bauch-Entspannung gestisch unterlegt..
24.06.2006 um 00:08 Uhr
Was geht denn so?
Nehee, ich sitze nicht den ganzen Tag im flaggengeschmückten Kämmerlein und beobachte knackige Fussballerhinternse (Ach, ich würde aber gern!), stattdessen bücke ich mich so sechs, sieben manchmal auch acht Stunden am Tag in meine Bücher und eigne mir haufenweise Wissen an. Zur Ätiologie der depressiven Störungen beispielsweise. Da machen sich hunderte Fachleute jahrelang Gedanken, dabei ist die Lösung so einfach: Zwinge einen Menschen unter dem Vorwand, es stünden enorm wichtige Diplomprüfungen an, dazu, das Ereignis schlechthin, das in Einmaligkeit kaum zu übertreffen ist, nahezu zu verpassen, lustige Abende und Nachmittage im Kreise seiner Beamer-fixierten Freunde zu versäumen und sich stattdessen durch endlos dicke Wälzer zu quälen, und voilá: Da hast du ihn - den depressionsgebeutelten Menschen. Soziale Isolation? Vorhanden! Interessenverlust? Indirekt. Ich kann meinen wirklichen Interessen schließlich nicht nachgehen. Gedrückte Stimmung und Traurigkeit? Hallo, ich verpasse die We-ehemm! Antriebsminderung? Ha, erzähl mir was neues! Aber wer wird sich denn beklagen? So eine Jammer-Depression ist schließlich eine höchst unhübsche Diagnose. Man macht sich damit so unbeliebt bei den Therapeuten.
Naja neenee (wie Ex-LAG D. immer so schön geseufzt hat).. wird schon, wa? Morgen Achtelfinale mit echtem Interessenkonflikt. Natürlich kein Vergleich mit der Haderei, wenn erstmal Deutschland und die Schweiz im Finale stehen. (Das Lachen habe ich überhört!)..
Tschuldigung.. das, was an konstruktiven Gedanken noch vorhanden war (habe ich den depressionsbedingten Konzentrationsmangel schon erwähnt?), habe ich vorhin geballt in einer einzigen E-Mail aufgebraucht. Leichte Ermüdbarkeit. Stimmt, das sollte man natürlich auch nicht vergessen.
16.06.2006 um 10:42 Uhr
Kleines Resümee
Etwas verspätet zwar, die selbstgesetze Frist ist seit zwei Tagen verstrichen, aber ein Wort trotzdem. Oder zwei. Mein "Projekt" lief soweit ganz gut, so dass ich mir erneute vierzehn Tage gebe.
Ansonsten? Leuchtet die Welt schwarz, rot, gold. Es ist ein Fest! Turbulent auch die fußballfreie Zeit, aber das gehört vielleicht dazu. Zu dem, was man so Sommer, Freundschaft, Leben nennt.
08.06.2006 um 12:02 Uhr
That was weird!
Oh wie hab ich gut geschlafen letzte Nacht. Nicht zuletzt eines endlos langen Traumes wegen.. Man mag es gutheißen, verteufeln oder gekonnt ignorieren - die [aufgrund des berechtigten Kommentars editiert:] Fußball - WM 2006 ist allgegenwärtig. Selbst nachts. In meinem Kopf. Tzz. Wenn es nach meinem Unterbewusstsein geht, findet das Eröffnungsspiel in meinem Heimatort statt. Meine Familie hat 6 ungültige Eintrittskarten und vor dem Stadion stehen ganze 5 Dixi-Klos, keine Schlangen davor. Ist doch was! 1,5 Stunden vor Anpfiff stelle ich fest, dass ich immer noch im 150km entfernten Bett liege und eigentlich keine Chance auf Pünktlichkeit habe. Da wird mir bewusst, dass ich das alles nur träume und bin ganz gelassen. Nach dem Motto: Wenn ich will, schaff ich es trotzdem. Und so finde ich mich mitten in den verregneten Rängen wieder. Gleich gehts los. Ein Blick auf die Uhr verrät mir: Es ist plötzlich 20.15 Uhr. Hä? Sollte das Spiel nicht 18.00 Uhr beginnen? Ich habe das ganze Spektakel verschlafen!
Schnitt.
Eine Psychiatrie auf dem Lande. Ich habe die Seiten gewechselt und befinde mich relativ orientierungslos in einem riesigen Schlafsaal. Die Patienten wirken alle ziemlich entspannt und auch sonst erweckt die gesamte Szenerie eher den Eindruck einer großzügigen Kuranstalt für Menschen mit eher alltäglichen Seelen-Wehwehchen. Auf der sonnigen Terrasse entdecke ich meinen besten Freund aus Pubertätstagen, und freue mich, dass er mich besucht. Hier. Soweit draußen. Ich stelle fest, dass er ebenfalls Insasse ist. Was ihm fehlt, weiß ich allerdings nicht. Er ist gerade ins Gespräch mit 2 Mitpatienten vertieft und teilt mir im Nebensatz mit, dass Deutschland 3:0 gewonnen hat. (Na das lässt doch hoffen für morgen, oder? Hm.) Tablettenausgabe. Ein Pfleger, der in einer Art Fahrkartenhäuschen sitzt, reicht mir eine handvoll dicker blauer Pillen rüber. Auf meine Frage, was das denn sei, nennt er mir zwar den Namen des Medikaments, ich kann damit allerdings wenig anfangen und beschließe, das Zeug nicht wahllos zu schlucken, sondern den Chefarzt persönlich um Erklärung zu bitten. Dieser, in Gestalt meines Praktikums-Chefs, begegnet mir umgehend auf dem Flur. Er habe mich schon gesucht. Hm?? Da ein Gespräch unter vier Augen an diesem Ort nicht möglich ist, veranstalten wir ein gar lustiges Schauspiel, um uns ins Turmzimmer zu verabschieden. Auf dem Weg dahin suche ich nach Erklärungen für meine Anwesenheit. Sein Piepser geht. Moment. Nee, das war mein Handy. Auf meinem Nachttisch. SMS. Argh! Alle Versuche, meinen Traum und damit meine entschuldigenden Ausführungen fortzusetzen, schlagen fehl. Ich geh Kaffee kochen.
