Zwischenwelt(en)

31.10.2007 um 23:14 Uhr

Wenn, dann.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Wenn man sich mal entschieden hat, dass nichts mehr zu verlieren, also alles nur noch zu gewinnen  ist, dann... dann! Und zwar kompromisslos.

31.10.2007 um 23:04 Uhr

Der Unterschied..

.. zwischen den Welten. Marginal meinetwegen. Und dennoch entscheidend.

31.10.2007 um 17:13 Uhr

Zauberkräfte vielleicht.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Fest vorgenommen hatte ich es mir. Mein Schweigen zu einer ganz kleinen ausgewählten Winzigkeit. Von Bedeutung wohl, aber nur für mich. Doch irgendwie.. ich weiß nicht, wie er es immer macht. Oder sind meine Vorsätze einfach zu schwach?

30.10.2007 um 21:05 Uhr

Nicht mal ein Titel fällt mir ein..

Cold, cold water surrounds me now
And all I've got is your hand
Lord, can you hear me now?

Brüllt's mir der Herr R. grad ins Ohr. Ich wollte so viel schreiben heute. Ach, was hätte ich nicht alles zu erzählen gehabt! Vielleicht wären es nicht meine Geschichten gewesen, aber wen interessiert das? Stattdessen halte ich fest, dass ich mich selbst in die Manövrierunfähigkeit geputzt habe. Klingt dämlich. Ist es tatsächlich auch. Und hinter der Musik ahne ich Feuerwerk. Irgendwo da draußen.

30.10.2007 um 00:01 Uhr

Kein Platz für Überraschungen.

Ich kenne jede Ecke in jeder Kiste in meinem Wohnbereich. Das war ein ganzes Stück Arbeit, und so manche Erinnerung flog auf den Müll.. einszweidrei, das braucht kein Mensch mehr.
Tabula-Rasa für Arme.
Und das auch nur auf 16+8 qm.
Aber ich fühle mich freier.

25.10.2007 um 18:18 Uhr

Tramödie..

Was ist wohl schlimmer.. nicht oder zu ernstgenommen zu werden?

25.10.2007 um 14:23 Uhr

Der erste Auftritt

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Willkommen im großen Theater, kleiner, neuer Hobbit! Ich sag dir, dein Papa hörte sich sehr stolz an. Die geschwellte Brust durchs Telefon lauschbar sozusagen. Mach es besser als der Rest!

25.10.2007 um 12:52 Uhr

An die Theatraliker:

Wenn die Generalprobe ein voller Erfolg war... ist die Premiere automatisch zum Scheitern verurteilt?

24.10.2007 um 09:40 Uhr

Ganz einfach.

Wenn's Maskerl nicht mehr passt, es zwackt und verrutscht, geh ich nicht raus. Da bleib ich hinterm Vorhang.

22.10.2007 um 16:21 Uhr

Zitiert und weitergefühlt

Ach, dieser Vorgang war mir nicht neu und unbekannt, ich kannte ihn, ich hatte ihn mehrmals schon erlebt, jedesmal in Zeiten der äußersten Verzweiflung.
Jedesmal war bei diesem schwer aufwühlenden Erlebnis mein jeweiliges Ich in Scherben zerbrochen, jedesmal hatten Mächte der Tiefe es aufgerüttelt und zerstört, jedesmal war dabei ein gehegtes und besonders geliebtes Stück meines Lebens mir untreu geworden und verlorengegangen.[...]
Und jedesmal war dem Abreißen einer Maske, dem Zusammenbruch eines Ideals diese grausige Leere und Stille vorangegangen, diese tödliche Einschnürung, Vereinsamung und Beziehungslosigkeit, diese leere öde Hölle der Lieblosigkeit und Verzweiflung, wie ich sie auch jetzt wieder zu durchwandern hatte.
Bei jeder solchen Erschütterung meines Lebens hatte ich am Ende irgend etwas gewonnen, das war nicht zu leugnen, etwas an Freiheit, an Geist, an Tiefe, aber auch an Einsamkeit, an Unverstandensein, an Erkältung.
(Hermann Hesse. Der Steppenwolf.)

Selten ein Buch, das ohne Umwege so direkt meine Mitte getroffen hat. Sei sie nun existent oder erwünscht oder verhasst.

19.10.2007 um 00:53 Uhr

Müde bin ich, geh zur Ruh...

Ich denke zuviel und handle zu wenig.
Wache aus flüchtigen Träumen auf und wundere mich. Darüber, dass mit der Zeit
nichts geschieht.
Meine Zeit. Meine
einzige.
Manchmal ungenutzt oder unerträglich. Viel zu oft gleichgültig.
Als ob es je eine Rolle gespielt hätte.

09.10.2007 um 14:50 Uhr

112

von: Discovery   Kategorie: Im Laden

Im Laden hatten wir ja schon öfter die Gelegenheit, den Notarzt oder zumindest einen Rettungswagen zu rufen. Platzwunden am Kopf, ausgekugelte Schulter oder Fenstersprung.. nichts, was es nicht schon gegeben hätte.
Gestern war es wieder soweit. Mitten im größten Stress brüllt es hysterisch aus der zweiten Reihe: „Ruft einen Krankenwagen! Ruft einen Krankenwagen!"
Da stand ein junger Mann und hielt krampfhaft seinen bewusstlosen Freund im Arm. Na prima. Kollege B. angewiesen, den Notruf zu wählen. „Wie ist denn die Nummer?" 110?"
Im Eifer des Gefechts kann man das schon mal verwechseln, ich habe dafür vollstes Verständnis. *hüstel*.
Inzwischen lag der Patient schon auf dem Bier - versifften Boden und wurde vom umstehenden Pöbel abwechselnd brutal ins Gesicht geschlagen. Wirklich brutal. Aufgewacht ist er trotzdem nicht.
Gefühlte Stunden später öffnete er dann langsam die Augen, war einigermaßen orientiert und dann sogar in der Lage, sich Richtung Haupteingang zu bewegen, um dort von den Sanitätern abgeholt zu werden.
Was seinen plötzlichen Schwächeanfall verursacht hat, blieb ungeklärt. Sollte es tatsächlich der Alkohol gewesen sein? Gewagte Hypothese...

09.10.2007 um 13:40 Uhr

Am Tresen mitgehört.

von: Discovery   Kategorie: Im Laden

Der Job bringt es mit sich, dass man, auch wenn man sich noch so sehr aufs Bier - Zapfen konzentriert, das ein oder andere Gespräch an der Theke mehr oder weniger freiwillig belauscht.

Gast 1 (in jugendlicher Aufdringlichkeit Aufgeschlossenheit zu seinem Nachbarn, der entspannt an seiner Cola nippt): „Kommst du aus Frankreich?"
Gast 2: „Aus Tunesien."
Gast 1: „Woher?"
Gast 2: „Tunesien."
Gast 1: „Ah, aus Spanien."
Gast 2: „Nein, Afrika, ganz oben. Tunesien!"
Schweigen.
Gast 1: „Und woher da genau?"
Gast 2: „Hör doch auf, du kennst doch gar keine Städte dort."
Gast 1: „Doch, ein paar schon. Sag mir noch mal, wie die Hauptstadt heißt."
Gast 2: „Tunis."
Gast 1: „Wie?"
Gast 2: „Tunis!"
Gast 1: „Nie gehört."
Gast 2: (Verdreht nur die Augen.)
Gast 1: „Nagut. Ich habs versucht. Man sieht sich."

08.10.2007 um 14:34 Uhr

Trend

Ich habe heute gelacht. Und es hat sich gut angefühlt. Fehlt noch das Verschwinden der Ambivalenz.

05.10.2007 um 19:17 Uhr

...

(An)Gezogen und geführt. Mit einem Ruck in den Sog. Heute aus nicht erkannten Gründen. Ein Schub. So fühlt es sich an.

04.10.2007 um 01:15 Uhr

Suche beendet.

Es ist fast nicht zu glauben. Seit nunmehr über zehn Jahren suche ich mehr oder weniger intensiv nach einem ganz bestimmten Orgelstück von J.S. Bach. Wusste weder Namen noch Verzeichnis und konnte bisher grad mal notdürftig die Melodie daherpfeifen. So geschehen beim letzten Telefonat mit meiner Schwester. Zufällig eher. Tüdelüüüt, na wie man eben so pfeift. Und jetzt? Wiederholt sich der CD-Player tot... weil da eine CD in meinem Briefkasten lag...

Danke! Ich bin kurz vorm heulen... tztztz.

02.10.2007 um 22:28 Uhr

Serielle Gedanken

Es ist so anstrengend... ich zu sein... na manchmal eben. Aber Monk sein wäre wohl schlimmer. Was ein skurriler Abend.

02.10.2007 um 14:52 Uhr

Wohin denn sonst..

von: Discovery   Kategorie: Im Laden

Sammelbecken der gescheiterten Existenzen.
Mutantencombo.
Auffanglager perspektivloser Akademiker..
Kollegenfreund B. wählt wirklich nicht die blumigsten Worte für die Crew. Aber wo er Recht hat...
Und trotzdem war es irgendwie gut gestern, nach zwei Wochen Pause wieder gemeinsam den Laden zu schmeißen. Weisse bescheid..

02.10.2007 um 13:30 Uhr

Geradliniges GrauinGrau

von: Discovery   Kategorie: So gesehen