Zwischenwelt(en)

23.09.2008 um 20:56 Uhr

Dankeschön.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Für die Tageserfahrung, dass manche Impulse eben wirklich überwunden werden sollten.
Danke auch für die Musik.
Und für das Gefühl, dass 3 Jahre eine gefühlte Ewigkeit sein können.
Für den leckeren Wein sowieso. Klar.
Aber auch die Bestätigung. Dass sich etwas getan hat. Dass immer noch so manches im (Gut-) Werden ist.
Die Realitäten nähern sich mitunter auch ohne Tischbeine ziemlich präzise an, wie?

 

18.09.2008 um 23:08 Uhr

Geballte Probe.

von: Discovery   Kategorie: Beziehungsweise

Morgen gehts los.
Wir (langsam, ganz langsam kommt mir das "wir" ohne Stocken aus Kehle und Fingern) besuchen Heimat inklusive versammelter Familie mit Nachwuchs und allem, was an Erinnerungen und Tradition und Fußfesseln noch so dranhängt.
Überraschungspotenzial.
Manche kennt er schon, andere noch nicht. Und zum ersten Mal in meiner eigenen zwischenweltlich zwischenmenschlichen Geschichte ist es mir egal, ob er "passt" oder "punktet".
Das heutige Wir wiegt schwerer als das gewesene.
Ein bisschen Aufregung darf trotzdem sein. Hu hu.

18.09.2008 um 22:58 Uhr

Traurig.

Immer wieder ohne Grund, aber gründlich. Und fröhlich auch.
Im nächsten Augenblick sogar. Der Unterschied: Ich unterdrücke nichts.
Emotionale Ansprechbarkeit. Ein wichtiges Kriterium für so vieles. Leben zum Beispiel.
Keine Fortschritte?
Doch, und zwar nach meinen eigenen Maßstäben.
 

16.09.2008 um 23:54 Uhr

Morgen.

Geht es wieder los mit der moderierten Innenansicht und entsprechendem Ausdruck derer. Ein halbes Jahr (plus x Wochen zuvor) verborgen vor ihr, verleugnet, verwirkt. Jetzt soll es echt werden, damit es wirklich Hilfe sein kann. Manchmal braucht man eben mehr als einen Anlauf. Ich bin trotzdem sehr angespannt. Das halbe Jahr und dessen Anlass dürfte schließlich von Interesse und Fokus der "Unterhaltung" sein. Aufwühlen vielleicht. Oder sachlich abhaken. Ne Mischung vermutlich. Den März nicht allein ansehen und erinnern müssen und vor allem ins richtige Licht rücken. Ohne Zeitzwang.

16.09.2008 um 14:08 Uhr

Herbst.

Ich habe bisher kein Blatt fallen sehen. Nur die Röte im Kirschbaum misstrauisch beäugt.
Noch finden die Stürme drinnen statt.
Die Musik wird leiser und die Umarmungen länger.

13.09.2008 um 05:58 Uhr

So wie heute.

von: Discovery   Kategorie: Beziehungsweise

Ich schau ihn immer wieder an. Über den Tresen hinweg, hinterm Ventilator versteckt. Damit seine Freunde mich dabei nicht erwischen. Oder er.
So unglaublich gut aussehend dieser Mann, in schwarz oben und Jeans unten.
Der gehört zu mir?
Jawohl! Heut war ich ganz besonders verliebt. Und ich freue mich sehr, dass es immer noch steigerungsfähig ist.
Nur noch mit ihm.

09.09.2008 um 14:38 Uhr

ach ach ach...

von: Discovery   Kategorie: Für die Ohren

Schön..

08.09.2008 um 01:26 Uhr

Melusine! (Kraweel, Kraweel!)

von: Discovery   Kategorie: Beziehungsweise

Ich habe Schluckauf, und er schnarcht. Neben mir.
Zusammen geben wir keine besonders geräuschlose Kulisse ab.
Es gibt so viel Reibungsfläche.
Schmirgelpapier an jeder Ecke oder Kante. Doch irgendwie nutzen sich die splitternden Stellen allmählich ab. Nicht weniger schmerzhaft, aber schneller.
Undiskutiert sind wir wieder an sprachfähiger Stelle. In diesem Beziehungsstadium hilft auch eine Umarmung immer noch über das Gröbste hinweg.
Verliebtsein tut gut, vor allem den Augen, die gelegentlich beglänzt werden.

07.09.2008 um 22:36 Uhr

Beglückwünscht.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Alles Gute zum Geburtstag, Bruderherz, und noch größeren zum Stammhalter, Sohn und jüngstem Familiennachwuchs.. alles an einem Tag, wie?
Also wenn, dann richtig.
Lass Dir gesagt sein, dass der Spe-Onkel ganz reizend herzlich von ihm, Deinem Sohn, spricht. Ganz lieb klingt der Name aus seinem Mund. Auch von baldigem Besuch und sogar von Nachahmung ist die Rede.
Es wird ernst.
Und fühlt sich so phantastisch fremd an.
Stell Dir vor, Bruderherz, er will es wirklich. Mich. Mich!
Der größte Beweis ist, dass er ganz selbstverständlich mit Schafen spricht.
Und ein von mir gemaltes Bild mit Rahmen und allem über sein Bett hängen wird.

 

03.09.2008 um 16:56 Uhr

Schade.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Wirklich.

02.09.2008 um 23:30 Uhr

Von einem Termin zum anderen..

Tipp Tapp.
Und immer mit Atempausen, einem Apnoe-Taucher gleich.
Das Studium trotz groben März-Unfugs vielleicht noch rettbar, dran bleiben muss ich. Irgendwie aber alles höchst unsicherheitsbesetzt und deshalb gern in den Keller gelegt. Oder auch betäubt. Organisieren, kümmern. Das liegt mir ja nun gar nicht. Erste Überwindung gestern. Manche Professoren scheinen wohlwollend und gutherzig zu sein. Die Probe, wenn's richtig drauf ankommt, mal lieber abwarten. Man wird so misstrauisch. Ach.
Die Beziehung schön, aber nicht unkompliziert.
Freizeitaktivitäten. Dürfen nicht vergessen werden. Zum Beispiel morgen, nicht wahr?
Chaotischer als früher, aber darüber weniger erbost.
‚Erbost' in den Wortschatz aufgenommen.
Beim Arbeiten weniger unentspannt. So kennt man mich gar nicht, ich mag mich so.
Ich schwebe. Nicht unbeschwert, aber durch eine Gedankengasblase aufrechterhalten.
Familie mit einem Arm gernhabend. Vielleicht sind Schwestern ja wirklich gut. Gut, eine Schwester zu haben und eine zu sein.
Ich bin die Heldin der Evolution. Sagt mir der Schmock, inspiriert durch einen Kommentar von Markus Lanz. Na also. Unglücklichsein lohnt sich. Wenn auch erst langfristig.
Kurzfristig macht es ihm Angst und mir Tränen.
Nichts steht still, und wie ich höre, geht es genau darum. Punkt und so.

 

01.09.2008 um 10:56 Uhr

Erschöpft.

Aber nicht zerschlagen.