Der Tag danach.
Schon merkwürdig. Das überwältigende YEAH - Gefühl blieb bisher aus, aber vielleicht brauchts das ja auch nicht. Möglicherweise ist die schleichende Erleichterung noch besser?!
Eventuell liegts aber auch daran, dass unmittelbar die nächsten Aufgaben anliegen. Aufgaben? In meiner Welt sind das Umstürze! Kein perspektivloses Herumdümpeln jetzt, es müssen Entscheidungen getroffen und Schritte gegangen werden. Aber die sind nicht angstbesetzt, und die geh ich auch nicht alleine. Neu-Anfang also, während das andere ja eher dem Abschließen dient(e). Dem Abschluss. Dem Diplom. Seit gestern hab ich sie alle hinter mir, diese hässlichen sechs mal dreißig, vierzig Minuten, wegen derer ich immer, am besten Jahre vorher schon, bald kollabiert bin.
Vorbei.
Alle geschafft. Für ein kleines yeah reichts schon!
Eventuell liegts aber auch daran, dass unmittelbar die nächsten Aufgaben anliegen. Aufgaben? In meiner Welt sind das Umstürze! Kein perspektivloses Herumdümpeln jetzt, es müssen Entscheidungen getroffen und Schritte gegangen werden. Aber die sind nicht angstbesetzt, und die geh ich auch nicht alleine. Neu-Anfang also, während das andere ja eher dem Abschließen dient(e). Dem Abschluss. Dem Diplom. Seit gestern hab ich sie alle hinter mir, diese hässlichen sechs mal dreißig, vierzig Minuten, wegen derer ich immer, am besten Jahre vorher schon, bald kollabiert bin.
Vorbei.
Alle geschafft. Für ein kleines yeah reichts schon!

So lass mich dir dazu gratulieren. Zu deinem Abschluss. Freut mich sehr für dich. ;)
Ich wünsche dir für alles was kommen mag Kraft, Zuversicht und jede Menge Selstvertrauen. Ich denke das kann man immer gebrauchen.
Ein kleines Yeah das ist bestimmt nicht verkehrt. :-)
Liebe Grüsse an dich.
Wolf
Es ist noch nicht der ganze Abschluss, aber der Teil, vor dem ich (bisher) die meiste Angst hatte.
Und Du hast sehr recht, so eine gelassene Welle hat durchaus was für sich.. plätscher, plätscher.. kann man nebenher noch zum Ufer winken..
Wink!
Was das große YEAH betrifft, so sehe ich das folgendermaßen:
Wenn man solche langandauernden Belastungsphasen mit Erfolg hinter sich läßt, ist das wohl eher mit einem Marathonlauf oder einer Tour de France Etappe vergleichbar, die man gewonnen hat. Die Euphorie des Sieges wird zunächst erstmal vom Schmerz der Strecke üderdeckt. Mehr als ein erleichtertes Lächeln und ein müdes Winken wird man von solchen Kämpfern kaum zu sehen bekommen. Das erwartet sicher auch keiner. Später dann - im gleichen Maße, wie der Schmerz nachläßt - kommt die eigentliche Reflexion des Erreichten. Aber eben langsam und allmählich. Die filmreife Euphorie bleibt jedoch aus.
Und das ist nicht nur im Sport so. Im Grunde gibt es keinen Unterschied zwischen einem körperlichen und einem geistigen Marathon - außer daß der Schmerz vielleicht an anderer Stelle sitzt. ;)
Ich habe das selbst schon oft erlebt: Man erwartet eigentlich dieses Yeah, aber es bleibt aus. Manchmal ist man dann sogar von seinen eigenen Emotionen enttäusch, weil man doch irgendwie einen rauschählichen Zustand erwartet hat.
Was jedoch bleibt, ist ein Gefühl, das weniger schrill ist, dafür aber länger anhält und das Selbstbewußtsein stärk - das Gefühl, mit eiserner Arbeit und der Hinnahme von Rückschlägen etwas erreicht zu haben, was man unbedingt wollte. Das ist einfach nur schön und nachhaltig... und es spendet neue Energie für Kommendes.
In diesem Sinne wünsche ich Dir jetzt eine besinnliche Erholungsphase und viel nachhaltige Motivation.
((@))
Das Bild war wieder mal sehr treffend gewählt. Und das mit der Enttäuschung über das eigene Gefühl stimmt. Aber vorhin hab ich dann doch was von der erwarteten Euphorie gemekrt.. es brauchte einfach nur den richtigen musikalischen Anstoß :-)
:)))
An Herrn Z.: Na so ähnlich... :-)