Grinsekatze. Oder: Manchmal haut es ganz einfach hin.
Gnadenlos unausgeschlafen aber mit Muskelkrampf in den Wangen schleiche ich durch den Tag. Ich hab heute das Gefühl, die Welt geht mich nichts an. Denn: ICH hab gestern einen guten Tag gehabt. Einen guten Abend. Eine gute Nacht.
Die letzte Schicht im Laden war von einem nahezu ununterbrochenen Hach-Gefühl durchzogen, auf dem ich ohne Schirm und Stange spaziert bin, und ganz nebenbei noch Geld verdient hab. Ex-Mitbewohner P. und Ex-LAG D. kamen zu später Stunde hereingeschneit, brachten Neuigkeiten (früher hätte der Buschfunk sowas schneller erledigt, aber die Obertrommler scheinen auswärts zu sein) und es war einfach nur.. na hach eben. Insbesondere die (für unsere Nach -Trennungs -Verhältnisse) ungewöhnlich langen Begrüßungs- und Verabschiedungsdrückungen mit D. taten mal richtig gut. Viel unausgesprochenes zwischen uns. Aber manchmal kann auch das durchaus positiv sein.
Zu noch späterer Stunde tauchte dann jemand auf, auf den ich den ganzen Abend irgendwie gewartet, und dessen Erscheinen im Türrahmen ich mit breitem Grinsen (eben jenes, das bis heute anhält) quittiert habe. Doppelt hach. Ich sag mal so: Dafür, dass in den letzten Wochen eher wenig in Richtung kennen lernen passiert ist, nahm das Ganze gestern eine vergleichsweise rasante Entwicklung. Na mal kieken, wa?
Nach dem Dienst haben Mitbewohner A. und ich noch lang auf dem Balkon gesessen. Wirklich lang.

cuZooN.