Kaffee... intravenös bitte, Schwester!
Was ein Tag.. Bäh.. bäh. Ich sag's gern noch mal. Bäh. Mal wieder arbeiten gewesen. Gott, was hab ich mich durch die Nacht gequält. Dabei war's anfangs noch recht witzig. A. hat mich nämlich besucht.. weil doch unser Ostermontagsspaziergang aufgrund widriger Wetterumstände nicht stattgefunden hat. Auf ein Bierchen wollte er bleiben. Räusper. Naja, wie das so ist mit derartigen Vorsätzen – kannste knicken. Mich hat's gefreut. Obwohl ich unter Beobachtung arbeite wie ein Anfänger. Als er weg war, verpuffte augenblicklich die gute Stimmung und der Feierabend wollte einfach nicht näher kommen. Gegen fünf lag ich dann endlich im Bett… aber an einschlafen nicht zu denken. Ständig hatte ich das Gefühl, meine Fußsohlen würden verkrampfen. Unangenehm sag ich, unangenehm. Ja, zwei Stunden Schlaf waren mir vergönnt, dann klingelte mein Telefon. ??? Bitte nicht! Todsicher, um diese Zeit weder zuhören noch reden zu können, drück ich den Anrufer weg, um danach ne Stunde lang zu grübeln, ob es vielleicht doch wichtig gewesen sein könnte. Ein sms- Wechsel bringt Klarheit. Keine Tastensperre.. ein Versehen also. Draußen ist es längst hell und an Schlaf nicht mehr zu denken. Dafür sorgen unter anderem auch die netten Zulieferer des anliegenden Supermarktes. Ich möchte heulen. Oder zumindest mein Telefon an die Wand schmeißen. I am a loser, I am a loser, I am so lost without youuuu… Der morgendliche Ohrwurm sorgt für den passenden Soundtrack..
