Zwischenwelt(en)

25.09.2009 um 21:03 Uhr

Time to say adieu..

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Heute also die letzte Nacht. Allein, zwischen Gerippen von Regalen und vollgestopften Kisten. (Dann sinds doch mehr geworden, als gedacht, hossa, hab ich viel Zeug angesammelt..)
Ab morgen wohnt also jemand anderes hier.
Sehr befremdlich der Gedanke.
Sehr.

24.09.2009 um 10:43 Uhr

Der Tag danach.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Schon merkwürdig. Das überwältigende YEAH - Gefühl blieb bisher aus, aber vielleicht brauchts das ja auch nicht. Möglicherweise ist die schleichende Erleichterung noch besser?!
Eventuell liegts aber auch daran, dass unmittelbar die nächsten Aufgaben anliegen. Aufgaben? In meiner Welt sind das Umstürze! Kein perspektivloses Herumdümpeln jetzt, es müssen Entscheidungen getroffen und Schritte gegangen werden. Aber die sind nicht angstbesetzt, und die geh ich auch nicht alleine. Neu-Anfang also, während das andere ja eher dem Abschließen dient(e). Dem Abschluss. Dem Diplom. Seit gestern hab ich sie alle hinter mir, diese hässlichen sechs mal dreißig, vierzig Minuten, wegen derer ich immer, am besten Jahre vorher schon, bald kollabiert bin.
Vorbei.
Alle geschafft. Für ein kleines yeah reichts schon!

01.09.2009 um 11:40 Uhr

My home is my castlechen.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Ist doch noch gar nicht lange her, das letzte Casting potentieller Mitbewohner. Die paar Jahre.. Ab morgen ist es wieder soweit.
Klingeling. Ach Du bist also die Hermine, na dann komm mal rein. Platznehmen. Texte abspulen. Ja, wir gucken uns das Zimmer einfach mal an.
Huch.
Da ist er, der Unterschied.
Diesmal sind es meine höchst heiligen Räumlichkeiten, die ich anpreisen und deren *hust* Fehlerchen ich durch lautes Sprechen oder geschickte Schritte, naja, verdecken muss.
Die Anzeige war gestern noch nicht ganz weggeschickt, rief auch schon die erste Interessentin an. Inzwischen habe ich sieben Leute auf der Liste und schon gar keine Lust mehr.
Ich weiß, ich hab seit Monaten nicht mehr drin genächtigt (das Schmockbettargument ist einfach zu schlagkräftig), aber trotzdem.. es ist doch mein Zimmerchen, bis oben hin voll mit Vergangenheit. Hach.
.

07.08.2009 um 10:54 Uhr

Post-diagnostisches Lebensgefühl.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Himmel, bin ich entspannt heute!
Der gewohnte Blick auf die Uhr, verbunden mit dem pawlowresk antrainierten schlechten Gewissen ("Oh Gott, schon so spät, und noch so viel zu tun.. nur noch xx Tage") wird seltener. Denn: Ich hab sie bestanden. Die angstbesetzteste aller Prüfungen ist vorbei!
Gut, mit Ruhm bekleckert hab ich mich nicht, aber ich habs überlebt (und diese Wortwahl ist gar nicht mal so übertrieben, wie es vielleicht den Anschein macht. Jawohl).
Jetzt sind es noch zwei, und die Diplomarbeit natürlich, und auch da werd ich kurz vorher wieder herzklöpfelnd dem Zusammenbruch nahe sein, aber gestern... das war was anderes. Ich spare nicht mit Schmalz und Pathos: Das war DAS Fach! (Fanfaren bitte!)
Aber wie das so ist: Ohne die geballte Daumenkraft wärs nicht gegangen. Deshalb:
Danke!

 

29.06.2009 um 11:11 Uhr

Familienangelegenheiten.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Na wenn das nicht ein Wochenende der Überraschungen war. Der Schmock und ich auf großer Fahrt in die Heimat mit der kleinen großen Neuigkeit im Gepäck. Schließlich sind die älteren Herrschaften grad auf Landurlaub - die Konstellation muss genutzt werden.
Erster Abend: Die Bombe platzt nach Steilvorlage zunächst ganz unauffällig aber wirksam im schwesterlichen Garten.
Nein, so eine Freude!
Die Eltern allerdings sind auswärts mit Freunden grillen und fragen (noch unwissend) nach einem kurzen Besuch unsererseits. Hmmm, hmm, na gut. Dann eben vor Publikum. Die Reaktion war dann die Überraschung für MICH: Der befürchtete sorgenvolle Tonfall bleibt aus, stattdessen restlos erfreute Herzlichkeit und "Hach" und "Oh nein, das ist ja dann noch weiter weg..." und spontane Massenumarmungen.
Zweiter Tag: Frau Mama droht angesichts des verordneten Stillschweigens zu platzen, und so ziehen wir den ohnehin geplanten Bruderbesuch vor. Die Schwägerin flippt gar nicht mehr ein und fortan weht ein Hauch von Dauergrinsen über der gesamten Familie.
Der dritte Tag ist dann einfach nur dem allgemeinen Zusammensein gewidmet.
So hab ichs mir nicht vorgestellt. So schön wirklich nicht.
Der Bauchzwerg ist jetzt also ganz offiziell angekündigt.

04.06.2009 um 22:47 Uhr

President Charming.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

2,2 km Luftlinie von hier schläft heut der mächtigste Mann der Welt.
Teuer, sinnlos, überzogen hin oder her. Ich find das ja mal äußerst aufregend :)

16.04.2009 um 23:02 Uhr

Und Dieter Nuhr hat´s empfohlen.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Wieder eines geschafft. 445 Seiten, an einem Tag durchgemurpt. Murp!
Ich hatte mir fest vorgenommen, während des Lesens reifte dieser Plan, eine besonders humoreske und pointierte Stelle zu zitieren, um alle Welt zu überzeugen: Ich lese hier grad wirklich witzig wichtiges.
Jetzt finde ich sie nicht mehr, auf die Schnelle jedenfalls nicht. Weil ich nämlich im Dienste der Unvollkommenheit (man möge mir das Paradoxon verzeihen) alles richtig gemacht habe.
Den ganzen Tag habe ich vergeudet. Lesend, mit einem permanent pochenden schlechten Gewissen in Form des notwendigen „Eigentlich müsste ich..."
Und das prüfungsrelevante, die zu erwähnende Passage nämlich, habe ich nicht notiert. Nicht gekennzeichnet, ich weiß nur noch, dass es um Hundeerziehung und Reformhauskundschaft ging.
Oliver Uschmann. Murp!

31.03.2009 um 13:16 Uhr

Stein auf Stein.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Ein Bauklotz mit Signalcharakter hat sich da heute hübsch zu den schon vorhandenen gesellt.
Das Diplom wächst. Langsam. Sehr langsam. Aber das ist mit Sicherheit nicht der Tag, an dem man Geschwindigkeiten beklagen sollte. Heute gönne ich mir die volle Ladung Erfolgsfreude.

19.03.2009 um 22:21 Uhr

Gewählt.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

„An dem Wagen...da ist uns die Schraube plötzlich davongefallen."

Davongefallen.
Umgehend meldepflichtig bei: ElitePartner.de. Die Adresse für Singles mit Niveau. Moment.
Bist ja gar kein Single. Schmock, möchtest Du mir etwas mitteilen?

05.02.2009 um 19:56 Uhr

Murphy hört meine Gedanken.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Und dabei summte ich noch halblaut „Freu dich bloß nicht zu früh..."
Ganz schnell ne Flasche Wein, Brot und Butter einsacken, dachte ich mir, als ich vorhin eigens zu diesem Zwecke noch mal das Haus verließ. Zum Supermarkt zu dem man nicht endlos weit laufen muss meines Vertrauens. Meine Dosis Außenwelt mit überfülltem Linienbus und Stinkehörsaal hatte ich schon weg, deswegen die Eile. Wagen nehmen? Blödsinn. Hatte auch alles in Rekordzeit eingesammelt und mich auf dem kürzesten Weg zur Kasse begeben.
Normalerweise stelle ich mir die Frage nach der falschen Schlange nur, um mir selbst zu gratulieren, dass mir das im Grunde gleichgültig ist. Sollen sich andere darüber aufregen, dass sie immer, aber auch wirklich immer *gähn* verkehrt stehen. Mir egal. Dann erfreue ich mich Polyanna like an den verdrehten Augen vor oder hinter mir, irgendjemand flucht ja immer, vielleicht schon aus Prinzip, wer weiß.
Aber heute.
Trotz misanthropischer Gemütslage lasse ich mich nicht provozieren. Soll er doch - oh ganz plötzlich - beschleunigen, aus Versehen meinen Weg kreuzen, mich dabei noch fast über den Haufen rennen und *huch* vor mir das Schlangenende erreichen. Du Fellkapuzenheini kannst mir gar nichts. Nimm deine Biomilch und hau ab!
Moment. Die andere Kasse ist ja auch besetzt, ich kann also ganz einfach an dir vorbei spazieren, satte Meter gut machen und dir mal eben demonstrieren, wie man das macht, mit der Gelassenheit und so. Der virtuelle Mittelfinger. Zack!
Und ich bin sicher, es wäre auch alles so gekommen wie erwünscht, hätte ich mich nicht explizit darüber gefreut, dass es so läuft, wie erwünscht.
Der Kapuzenkassenstrom kam jäh zum Erliegen, als ein Kunde 12(!) Produkte zur Reklamation vorlegte. Inklusive irgendwie undurchsichtigem Kassenbon. Einzelheiten blieben mir dank der Geschwindigkeit, mit der ich mich selbst dem Bezahlvorgang näherte, verborgen. Siehste, haste nun davon. Lass die Milch nicht sauer werden, adios! Hämisches Grinsen.
Doch dann.
„Der zeigt mir hier irgendwas von Systemfehler..." Vor mir übertreffen sich Kunde und Kassiererin im Blödegesichtermachen.
Karte rein, ratsch, Karte raus. Und noch mal. Ratsch. Nichts geht mehr.
Klingling.
„Du Jenny, ich brauch hier mal ´n ganzen Bon storniert."
„Hm? Moment."
Komm schon Jenny, mach hin, ich seh im Augenwinkel die Kapuze hinter mir auftauchen, die andere Schlange flutscht bereits wieder.
Jenny nimmt diese höchst brisante Situation für meine Begriffe etwas zu gelassen (schließlich geht's hier ums Prinzip und wer weiß, um was sonst noch!), aber sie kriegts hin, wenn auch nur eben noch rechtzeitig.
Mein Rotwein verließ vor der Milch den Laden.
Tschakka!

09.12.2008 um 11:45 Uhr

Modern.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Ich will es nicht glauben. Die Vokuhila, das größte figaröse Verbrechen der 80er, reinkarniert ungestraft vor sich hin. Überall.
Als ich das bei einem Freund eines Freundes eines Freundes sah, drehte ich mich betreten weg, den nackten Finger in der Tasche verbergend.
In der Straßenbahn konnte ich das ungläubige Glotzen nicht mehr verhindern. Der sprichwörtliche Unfall, von dem man nicht wegsehen kann.
Gerade gönne ich mir zum Essen ein bisschen Fernsehen und bin sprachlos. Wie kann man denn... Ich prangere das an!

05.11.2008 um 15:50 Uhr

Sport ist Mord.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Oder zumindest versuchter Totschlag. Meine Fresse, tun mir die Füße weh.

Ich hab ja neuerdings das Laufen für mich entdeckt, bzw. zwinge ich das Laufen, sich von mir entdecken zu lassen. Einen Haufen Kohle hab ich bereits investiert, in der kalten Jahreszeit muss der Körper schließlich mit allerlei Funktionsklamotte vor der Außenwelt geschützt werden.
Hätte ich noch mehr Fachzeitschriften (einfach loslaufen is ja nich, bzw. brachte nur den halben Spaß) gewälzt, wäre ich vermutlich auch von der Notwendigkeit einer Pulsuhr, eines Flaschengürtels und Eiweißpräparaten überzeugt worden. Aber wenn man den Stil eines holzbebeinten Pinguins an den Tag legt, muss das Outfit eben so einiges kaschieren. Das heißt, selbst wenn ich demnächst bemerke, dass die Rennerei so was von überhaupt nichts für mich ist, muss ich weitermachen - eine andere Sportart kann ich mir schlicht nicht mehr leisten.

Das aufregendste beim Projektstart war allerdings der Schuherwerb. Die erste bittere Lektion: Nicht auf Äußerlichkeiten achten, sonst gehst du leer aus. Die reinsten Designdesaster, durch die Bank weg - aber darum geht's ja nicht, ließ ich mir sagen. (Erklär das mal dem Pinguin!)
Ich muss zugeben, dass ich drei Anläufe brauchte, um an den Punkt zu kommen sagen zu können: Ich hab da jetzt welche. Meine.

Der erste war eher ein Anläufchen. Kaum standen wir im Läuferladen interessiert vor dem Regal, überfiel mich ein pickliger Verkäuferazubi, drohte mir mit halbstündiger Analyse und derlei Kram, dass mich die nackte Angst überkam und wir das Weite suchten.

Beim zweiten Mal, circa drei Wochen später, hatte ich mich belesen, schon eine kleine Vorauswahl getroffen und fühlte mich gut gerüstet, dem Fachhandelsgesäusel mutig begegnen zu können. Welches dann alles andere als säuselig war. Ich wurde gut beraten, ging stolz mit einem Paar amwenigstenhässlichen Tretern nach Hause und wollte die gar nicht mehr ausziehen. Bis ich das erste Mal mit denen rennen war. Aua. Blasen. Die auch beim zweiten und dritten Mal hartnäckig wiederkamen. So geht's ja nicht, also umtauschen.

Das war am Montag. Um diesmal wirklich ganz ganz sicher zu gehen, ließ ich sie über mich ergehen, die ganze Prozedur mit Laufband-Video-Analyse, Scanner, Maßnehmen, noch mal Laufband, probieren und drücken und wieder probieren. Von wegen halbe Stunde, kurz vor Ladenschluss war ich wieder draußen. Aber immerhin mit Schuhen, die nicht nur mit fröhlichem pinguinschwarz, sondern auch einer besseren Passform mein Herz erobert haben.
Heut morgen hab ich den Versuch gewagt.

Siehe oben.

In Zukunft mit Pflastern, Krücken und Motor.

 

27.10.2008 um 13:08 Uhr

Blogeintrag zur Erledigungsvermeidung wichtiger aber langweiliger Angelegenheiten.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Wieder drei Tage für die Seele waren das. (Ich lasse dem Kitsch freien Lauf.)
Nur zwei Wochen Vorbereitung, ich denke, das kann man noch unter spontan verbuchen.
Mitbewohner A., der Schmock und ich auf dem Weg an die See, das allein ist freudeträchtig, aber B. besuchen, das ist sensationell.
Ganz nebenbei haben wir hinfahrend sogar Hamburg kennen gelernt. Im Dunkeln. Unbeabsichtigt. Atlanten in der Beifahrertür mögen spießig sein, wären aber an manchen Stellen sehr nützlich gewesen, denn es besteht ein frappierender Unterschied zwischen ‚Sich den richtigen Weg merken' und ‚Auf den richtigen Weg zurück finden'.
Freitag Abend gab es nach dem großen Wiedersehenstanz nicht nur Kartoffeln mit Quark, sondern auch einen Abstecher zu B.s Freunden, welche sehr sympathisch und außerdem trinkfest sind. Wir wären ja gern noch länger geblieben, aber nachdem die Gastgeber ins Bett gegangen waren, hielten wir es für angemessen, leise die Wohnung zu verlassen.
Der Samstag begann mit einem ausgedehnten Frühstück, wie es sich für Urlaube gehört, und schließlich schmeckte auch der Kaffee im zweiten Anlauf ganz wie gewünscht. Den ganzen Nachmittag lang schien uns am Strand die Sonne auf den Kopf, der Schmock erfreute sich an der eigens erworbenen Lenkmatte und ich... hab gelacht. Über vieles und zwar kräftig. Wie gut so ein kurzer Horizontwechsel tut. Andere Luft, anderer Laufgrund. Memo an mich: Öfter machen! Die Schweinekatze muss davon ja nichts mitbekommen.
Am Abend lernten wir weitere Freunde von B. kennen. Noch sympathischer und noch trinkfester. Ich kann jetzt „achtundachtzig" auf Holländisch sagen. Wer weiß, wozu das im Leben noch mal gut sein wird.
Der Sonntag Morgen kam dann viel zu plötzlich. Doch weil ich von allen am wenigsten verkatert und noch dazu bester Laune war, durfte ich zusammen mit B. ihr zurückgelassenes Auto und bei der Gelegenheit gleich Brötchen holen.
Ich.
Selbst.
Fahren.
Und noch dazu dem Schmock sein Wagen! Ich habe seit bestimmt drei Jahren nicht mehr hinterm Lenkrad gesessen. Nagut, als das Auto neu war, zum Anfühlen. Aber da parkte es auf dem Hof.
Alles ging gut, beulenfrei bin ich hinter B. durch die Stadt getuckelt. Die zwei chaotischen Hühner in der Frauenversion von Cobra 11. Großartig.
Bei der Frühstücksvorbereitung überfiel mich die Erkenntnis, dass ich mit dem ganzen Beziehungsding schon beinah so geworden bin, wie ich nie sein wollte. Elternprägung lässt grüßen, es ist ernüchternd. Aber das muss noch durchdacht und darf besprochen werden, darin liegt die Chance, vor dem Rollenungeheuer nicht zwangsläufig zu kapitulieren.
Dem weiten Heimweg geschuldet hieß es gleich nach dem zum Brunch gewordenen Frühstück Abschied nehmen, feste drücken und winken. Im Regen, wie passend aber auch. Manchmal glaube ich, dass das Wetter das extra macht. Es hat Spaß an Melodramatik.
Dieses Mal gabs die Verfahrung erst in ehemals heimatlicher Umgebung, Teufel, wie schnell man doch vergisst. Dafür bin ich den Rest dann gefahren, alles andere als entspannt zwar, weil Autobahn und dunkel und überhaupt, aber immerhin auch dieses Mal beulenfrei. An dieser Stelle spende ich mir selbst tosenden Applaus.
Und eigentlich wars das dann auch schon. Schmuckloser Schluss.

 

20.10.2008 um 13:34 Uhr

Er läuft und läuft und läuft..

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Den halben Marathon ist er gerannt und die Freundin klatschte stolz, als er mit einem Grinsen an ihr vorbei fegend die Zielgerade besiegte.

06.10.2008 um 13:11 Uhr

Ein rauschendes Fest.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Es begann Donnerstag Abend und hörte und hörte nicht auf. Naja doch.
Gestern Morgen mit reichlich Kopfschmerz und Lethargie, die mich zwang, den Tag im Bett zu verruhen.
Aber in der Zwischenzeit wurden Wort- und Weinvorräte für Wochen geschröpft. Der Körper verachtet mich dafür, aber die Seele ist sehr dankbar. Was ein Spaß!
Natürlich mussten zuerst die alten Geschichten dran glauben. Zerschlissen und bis zur Unkenntlichkeit verzählt, wurden sie immer und immer wieder in den Ring geworfen und unter Tränen ausgelacht.
Am Freitag gabs nachmittags Kultur und Abends Geld.
Der eigentliche Höhepunkt folgte allerdings Samstag.
Großartig, also wirklich. Nein, es war weder in- noch offiziell mein Fest, aber ich hab es erlebt als ob.
Die Bilanz: Nein. Kann ich nicht, will ich nicht ziehen. War vollgestopft mit Nähe, Authenzität und Prosecco, harsss, ich hab immer noch Blasen im Kopf.
Gut, gut, gut! Und glücklich.

23.09.2008 um 20:56 Uhr

Dankeschön.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Für die Tageserfahrung, dass manche Impulse eben wirklich überwunden werden sollten.
Danke auch für die Musik.
Und für das Gefühl, dass 3 Jahre eine gefühlte Ewigkeit sein können.
Für den leckeren Wein sowieso. Klar.
Aber auch die Bestätigung. Dass sich etwas getan hat. Dass immer noch so manches im (Gut-) Werden ist.
Die Realitäten nähern sich mitunter auch ohne Tischbeine ziemlich präzise an, wie?

 

07.09.2008 um 22:36 Uhr

Beglückwünscht.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Alles Gute zum Geburtstag, Bruderherz, und noch größeren zum Stammhalter, Sohn und jüngstem Familiennachwuchs.. alles an einem Tag, wie?
Also wenn, dann richtig.
Lass Dir gesagt sein, dass der Spe-Onkel ganz reizend herzlich von ihm, Deinem Sohn, spricht. Ganz lieb klingt der Name aus seinem Mund. Auch von baldigem Besuch und sogar von Nachahmung ist die Rede.
Es wird ernst.
Und fühlt sich so phantastisch fremd an.
Stell Dir vor, Bruderherz, er will es wirklich. Mich. Mich!
Der größte Beweis ist, dass er ganz selbstverständlich mit Schafen spricht.
Und ein von mir gemaltes Bild mit Rahmen und allem über sein Bett hängen wird.

 

03.09.2008 um 16:56 Uhr

Schade.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Wirklich.

11.02.2008 um 15:05 Uhr

Persönlicher Einsatz.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Geschäftemacher. Verkäufer. Vertreter. Irgendwie mag ich dieses Völkchen nicht. Soll heißen, ich hege ein gewisses Maß an Misstrauen, wenn sie mir am Telefon ins Ohr säuseln, besondere Angebote müssten umgehend wahrgenommen werden. Und wenn die Kundin aber so gar nichts angeboten bekommen möchte, weil sie mit dem, was sie hat, recht zufrieden ist, macht das auch nichts. Dann gibt's eben ein Angebot, mit dem fast alles so bleibt, wie es ist. Aber auch nur auf Vorschlag des Händlers selbstverständlich.
Ein solches windempfindliches Verkäufer-Fähnchen „beriet" mich eben bezüglich meines Handyvertrages. Hausbesuch inbegriffen. Die Szene erinnerte mich irgendwie an Hinterhofverhandlungen der Spielfilmmafia. „Und wenn doch mal was ist mit dem Handy, dem Akku oder so *flüsterflüster*, immer mich anrufen. Ich kenn da ein paar Tricks, auch wenn das Telefon mal verloren geht, ne neue Karte oder so.." Ah ja. Nee, schon klar. Sind eben harte Zeiten für die Kommunikationsbranche, jeder Kunde ist wichtig, da sind theatralische Töne angebracht.
So richtig glücklich ist er mit mir nicht geworden, glaub ich. Aber ich hab ja jetzt seine Nummer. Und wenn mich das kleine Schwarze im Stich lässt, ist er der erste, den ich kontaktiere.. Verkäuferehrenwort.

12.12.2007 um 19:48 Uhr

Bang Boom Bang.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Na endlich! Da war es wieder.. die Sorte Trommelei, die mal so richtig gut und weh tat. Selbst das Stück, das letzte Woche noch wie ein Angriff auf die Menschenwürde wirkte, war heute wohltätig. So und nicht anders wollen wir das.. 's Narzisschen und ich.