Zwischenwelt(en)

01.08.2005 um 12:18 Uhr

gleich fünf vor zwölf

Mein Kaffee ist kalt geworden.. egal. Hauptsache er vertreibt diese Dauermüdigkeit irgendwann..

Und gestern? Ein verdammt schöner Abend. H. und ich waren dann doch am Wasser. Haben uns ein schönes Plätzchen gesucht, schnell die Decke hingeworfen und aaaaahh.. entspannen. Die ersten Sterne tauchen auf, schwach noch, aber sichtbar. Der große Wagen - na klar. Ist ja leicht. Ich kann den Schwan nicht finden. H. zeigt ihn mir. Aha, ja, ich sehe.  Und das Sommerdreieck. Schön. Die Stadt schläft noch nicht, die Straßen murmeln vor sich hin. Plötzlich in der Ferne ein Feuerwerk. "Das hast du aber geschickt arrangiert" sage ich. "Na klar" sagt er. Es scheint gar nicht enden  zu wollen. Beeindruckend diese bunten glitzernden Bälle in der Luft. Es wird kälter und wir legen uns gemeinsam unter eine Decke. Sternschnuppenwarten. Und tatsächlich.. 3 an der Zahl. Wünsche hab ich genug. Wir reden über Träume, Halluzinationen und Beziehungen. Ich fühle mich sehr wohl und glaube, H. geht es ähnlich. Gegen Null Uhr bin ich wieder zu Hause... wir plaudern noch ein bißchen über ICQ und wünschen uns eine gute Nacht. Die hatte ich auch. Verwirrende Filme im Kopf, aber nicht unangenehm. Jetzt muss ich nur endlich aufwachen. Die Bücher warten.


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