und da ist doch noch was...
Diese zwei Tage, die nicht mal ganz zwei Tage waren, haben wieder einiges an Fragen aufgeworfen.. von Erkenntnissen will ich noch gar nicht sprechen. Vielleicht werde ich die Fragen in Erkenntnise umwandeln. Doch dazu brauche ich vermutlich etwas Zeit. Und viel Tinte. Ich habe mir vorgenommen, die Fragen schriftlich zu beantworten. Mal wieder eine selbstverordnete Therapie also. Was könnte ein Fachmann Schmott mit mir machen! Ich habe mir hohe Ziele gesteckt: Mir diesen Filz, diesen Kleinstadtfamilienschleim, der immer noch an mir klebt, Punkt für Punkt vor Augen zu führen, um mich endlich gesund davon distanzieren und meine Familie irgendwann einfach nur liebhaben oder zumindest ertragen zu können. Nein, ich bin nicht in einer Horde von übeltätigen Monstern aufgewachsen. Ich wurde nicht geschlagen, vernachlässigt oder missbraucht. Aber 32 Stunden in dieser Stadt und ich sehne mich nach meinen 200km Distanz. Es muss doch möglich sein, diese Zeitspanne ein wenig zu verlängern..
