wie wenn Honig in ein Fass voll Watte tropft..
... schmierig, klebrig, zäh. Die Gedanken tropfen in ein Fass voll Watte bis irgendwann alles ein großer Klumpen ist, der nicht mehr gedacht werden kann. Die Attacke gestern kam nicht. Was blieb, war die Angst davor. Ein großes Wort: Die Angst vor der Angst. Sie hatte mich im Griff..und sie hat es irgendwie noch. Hab dann A. angerufen, irgendwann in der Nacht. Es ging ihm nicht gut - das Gefühl muss ansteckend sein. Bisschen geredet, auch viel geschwiegen. "Geh ins Bett!" "Ja, ich versuch's." ... als die nächste Welle kam, entschied ich mich für eine Änderung der Taktik. Aushalten? Nicht mit mir. Stattdessen Rotwein und Diphenhydraminhydrochlorid... ich weiß, dass das keine konstruktive Bewältigungsstrategie ist, aber immerhin hab ich ein paar Stunden am Stück geschlafen.
Und jetzt? Kaffee oder ins Bett? Kaffee oder ins Bett? Kaffee oder ins Bett? Kaffee im Bett.. das klingt gut.
