Die Ruhe des Lebens wird nur unterbrochen durch die Stille des Seins.

28.05.2008 um 23:18 Uhr

Meeresbezwinger

von: Dormi1

Ich treibe im Meer des Lebens,

Umspült von Wellen der Illusion

Auf Hilfe zu warten, scheint mir vergebens

Hier draußen, wer sucht mich da schon?

 

*

 

Viel zu lange treibe ich nun hier

Hab fast vergessen mich zu fragen „Warum?“

Hier zählen keine Werte mehr

Und ringsumher ist alles stumm

 

*

 

Selbst die Wellen höre ich nicht

Viel zu abstrakt war je für mich ihr Ton

Und überall ist Helligkeit, aber kein Licht

Wozu auch, denn was sieht man hier schon

 

*

 

Und immer öfter gehe ich unter

Und über Wasserhalten fällt mir schwer

Mein Blick, er ist schwarz-weiß, war früher bunter

Er sah so vieles und heute ist er leer

 

*

 

Und ich denke „Warum noch schwimmen, wozu noch leben,

Es gibt doch keine Rettung mehr.“

Und ich bin versucht schon aufzugeben

Da schau ich noch einmal übers Meer

 

*

 

Und was ist das? – ein Mast, ein Kiel

Ist das ein Schiff, ein Boot?

Mit unbekanntem Ziel

Kommt es zu mir in meiner Not?

 

*

 

Jetzt, grade jetzt, als Aufgeben für mich die Rettung war

Wo ich beschlossen hatte, es ist vorbei

In dem Moment, da ist es da

Ein Boot, ein Mensch – das heißt wir sind schon zwei

 

*

Ich hinterfrage immer wieder meinen Verstand

Ist es wahr, das, was mir mein Blick da zeigt

Es muss wahr sein, denn eine Hand

Ist deutlich zu erkennen und ein Mensch, sich zu mir neigt

 

*

 

Es ist die Chance auf Rettung, sicher, ja

Und dennoch zögere ich

Was ist der Sinn, warum ist er da

Was meint er wirklich, meint er mich?

 

*

 

Und während ich noch überlege

Wirft er den Anker und bleibt da

Ist das die Aussicht auf neue Wege?

In seinem Blick liegt eine Antwort – JA

 

*

 

Oh gib mir Kraft und gib mir Halt

Gib meinem Leben neues Leben

Gib meiner Seele neue Gestalt

Und einen Sinn, für neues Streben

 

*

 

Und ich entscheide mich, das Wagnis einzugehen

Und greife nach der Hand

Und hab die Hoffung, es wird weitergehen

Er bringt mich vielleicht an sichres Land

 

*

 

Welches dies ist, das werde ich dann sehen

Das ist derzeit zur Unrelevanz verschoben

Aber es gibt ein sichres Ufer, das werde ich begehen

Und ich geh nicht mehr unter – nein, ich stehe oben

 

*

 

Und ich trete die Reise an

Mit diesem Unbekannten

Weiß nichts von ihm – weiß was ich kann

Doch mir Vertrauen und Ehrlichkeit, einen kleinen Teil der Ängste bannten

 

*

 

Und ich merke plötzlich, das Boot ist grün

Ich seh die Farbe, höre den Wind

Und mir ist klar, ich muss mich bemüh’n

Ein neuer Weg für mich beginnt

 

*

 

Ich treibe im Meer des Lebens? – Nein!

Ich segle aufrecht und ganz klar

Spielen Illusionen auch mit rein
Ich möchte leben, ganz sicher – JA!

25.05.2008 um 00:24 Uhr

Dämonen dürfen nicht gewinnen

von: Dormi1

Dunkel ist es, Wolken ringsum, laut heult der Wind
Regen peitscht von allen Seiten, irgendwo, da weint ein Kind
Mein Blick, er ist düster, so, wie diese Welt
Ein Flammenmeer der Gefühle, das mir nicht gefällt

*

Und der Wind, er wird stärker, nimmt mir schon die Luft
Verzweiflung macht sich breit und ein fahler Duft
Kriecht in meine Lunge und steig ins Hirn hinauf
Versteh nicht was geschieht, doch, es nimmt seinen Lauf

*

Noch denke ich, was ist das, vielleicht der Untergang
Dieser kalten, kranken Welt, die schon jahrelang
Auf diesen Moment zusteuerte, direkt, unaufhaltsam
Da spüre ich mit einem Mal etwas, es greift nach meinem Arm

*

Es reißt mich los vom Boden, zieht mich aus mir heraus
Ich sehe mich selber stehen und meine Augen, gehen langsam aus
Übrig bleibt mein Körper, er funktioniert noch gut
Doch ist er leer von innen, kein Glück, keine Angst, keine Liebe und keine Wut

*

Doch ich steig immer höher, in einen Himmel voller Glut
Der Regen, er wird stärker, doch spür ich ihn nicht mehr, er tut nicht mehr gut
Dämonengleiche Wesen, kommen auf mich zu
Ich frag mich noch, was wollen sie, da schlagen sie schon zu

*

Sie brechen meinen Willen, geben mich nicht frei
Wehren ist vergebens, wann ist es vorbei?
Sie lachen laut und hämisch, so künstlich doch real
Und laben sich an meiner Seele, genießen meine Qual

*

Ich weiß nicht mehr wie lange, sie daran Freude hatten
Irgendwann, ließen sie ab, und stoben davon, als wären sie nur Schatten
Noch bevor ich begriff, dass es vorbei war, fiel ich zur Erde zurück
Jetzt könnte man meinen, das ging noch mal gut aus, das sei mein Glück

*

Ich kam in meinem Körper an, der unversehrt da stand
Doch passte er nicht mehr zu mir und nicht, zu meinem Verstand
Er war zu perfekt, zu makellos, gesund und unverletzt
Doch meine Seele, war das Gegenteil, sie war nicht mehr ganz, sie war zerfetzt

*

Und schlagartig hörte das Heulen auf, des Windes um mich her
Kein Regentropfen mich mehr traf, die Sonne kam raus, doch mein Blick blieb leer
Ich habe gehört, das es schöne Dinge geben mag, wohl auch für mich
Doch erkenne ich nichts mehr, seit jenem Tag – nein, ich sehe sie nich(t)

*

Warum hat man nicht bloß meinen Körper verletzt, die Wunden wären vernarbt
Das Blut meiner Seele fließt unentwegt, in stillen Bächen, von mir herab
Und mit diesen Bächen fließen unkontrolliert, meine Gefühle aus mir heraus
Ich wûrde sie so gerne erleben, doch kenne ich mich, in mir selber nicht mehr aus

*

Oh ihr Dämonen jener dunklen Nacht, was habt ihr mir angetan
Habt mir meine Seele zerrissen, habt ihr weh getan
Hab mir meine Gefühle geraubt, den Glauben an mich selbst
Wenn dich so ein Dämon verletzt, sind es nicht Narben, sondern Wunden, die du behältst

*

Doch ich hab mir geschworen, dass ich kämpfe – fûr mich, der Sieg gehört letztlich mir
Ihr werdet es sehen, ich steh ûber euch, ganz aufrecht, im Jetzt und Hier
Und wenn auch der Weg den ich gehen muss, sehr lang wird und sehr steil
Und wenn auch die Wunden bleiben, der Schmerz, er geht vorbei

*

Dunkel ist es, Wolken ringsum, laut heult der Wind
Regen peitscht von allen Seiten, irgendwo, da lacht ein Kind
Mein Blick, er ist hell und strahlend und froh, ich renn durch den Regen voller Glück
Und spüre, wie mich Gefûhle ergreifen und ich genieße es, Stück fûr Stück

08.12.2007 um 21:26 Uhr

Wenn's interessiert

von: Dormi1

der schaut hier nach: www.eichhoernchen-picture.de

27.07.2007 um 03:21 Uhr

Freundschaft

von: Dormi1

Tage kommen, Tage geh’n

Und ich muss endlich mal versteh’n

Dass es so ist, so wie es ist

Dass du nicht länger bei mir bist

 

Doch ein Gefühl in mir schreit NEIN

Das kann und darf nicht sein

Und stellt sich gegen die Vernunft

Gewährt dir ewig Unterkunft

Die du nicht nötig brauchst, nicht nötig hast

So ist das halt, wenn man sein Leben voll verpasst

 

Ach ja das Leben, da war doch was

Wo ist die Freude, wo der Spass

Allein die Früchte von unserm Lieben

Sind mir auch weiter treu geblieben

Und das Glück, es ist noch hier

Es schickte einen Engel mir

 

Mit ihm, da flog ich durch die Nacht

Hab selbige zum Tag gemacht

Und fand zurück zu meinem Lachen

Wie lange wird sie wohl noch wachen

Über mich und meine Seele

Stets ist sie da, wenn ich mich quäle

Und stellt den Boden unter mich

Wenn er verschwunden ist aus meiner Sicht

 

JA schrei ich laut, es geht mir gut

Ein Engel macht mir wieder Mut

Und zeigt mir stets, was geht, was nicht

Seh ich nur Finsternis, dann macht sie Licht

Und treibt mich dann zurück ins Leben

Wie soll ich danken, was kann ich ihr geben

 

Eins weiß ich wohl, die Ehrlichkeit

Und auch Vertrauen, Offenheit

Mehr braucht es nicht, das ist mir klar

Und ihre Nähe, sie bleibt wahr

Mit einem Engel befreundet sein

Kein Glück kann letztlich größer sein

 

Es ist egal, ob es nen 2., 3. Flug noch gibt

Egal, ob ich noch bin verliebt

Die Freundschaft selbst ist schon genug

Es bleibt auch stets noch der Gedankenflug

Und eben diese Freundschaft, die so stark

Ertragen lässt das größte Leid – an jedem Tag

 

Ach ja die Tage, sie kamen und sie geh’n

Doch ich werd bleiben, werde besteh’n

Mit Ehrlichkeit, die so besteht

Bedingungslos das Leben trägt

Kurz um mit einer Freundschaft die so stark

Mein Leben hält und es zu halten auch vermag.

13.06.2007 um 02:08 Uhr

Am Strand des Lebens

von: Dormi1

Ich sitze hier, am Strande meines Lebens

Schau ich zurück, seh ich verbranntes Land

Vor mir das Meer

Und Sand rinnt leis durch meine Hand

 

Ich weiß genau zu wem mein Herz gehört

Doch weiß diejenige es heut nicht mehr

So schau ich sehnsuchtsvoll aufs Wasser

Und liebe sie, nur sie, so sehr

 

Leis spieln die Wellen ihren Reigen

Und greifen sanft nach mir

Will soviel sagen , doch ich muss schweigen

Und sehne mich doch so nach ihr

 

Einst saßen wir gemeinsam

Betrachteten den Sonnenuntergang

Ohne sie ist er nur halb so schön

Und die Tage ohne sie, sie sind so lang

 

Ich bau mir eine Burg aus Sand

Und ziehe stilvoll ein

Reicht sie auch für uns beide

Wohn ich doch hier allein

 

Leis greift das Wasser

Nach mir und nach meinem Leben

Und seine Kühle mich ergreift

Sie ist für mich das Leben

 

Und ich schau auf

Und seh die Sonne untergehn

Und mit ihr auch mein Leben

Ich werd es nie verstehn

 

Ich liebe sie

Und denke viel zu oft – an sie

Brauche dieser Liebe keinen Namen geben

Sie hat ihn schon, ihr Name – Annelie.

10.06.2007 um 23:02 Uhr

Ich lauf im Kreis

von: Dormi1

Ich komme momentan nicht weiter

Laufe im Kreis, um ja nicht stillzusteh’n

Fühl mich nicht traurig, fühl mich nicht heiter

Schließe die Augen, um zu sehn

 

Es folgt das Heute auf das Gestern

Und morgen schon, ist jetzt vorbei

Ich schau mir viel zu oft den Rest an

Den’s gar nicht gibt, der gar nicht da ist von uns zwei

 

Wo liegt der Höhepunkt im Leben

Wie’s scheint, am Ende liegt er nicht

Kann heute dir gar nichts mehr geben

Dieser Gedanke im Herz sticht

 

Ich laufe weiter, noch ne Runde

Denn bleib ich steh’n, ist es vorbei

Und denk an dich in mancher Stunde

Ach wärst du mir nur einerlei

 

Dann geb’ es sicher neue Wege

Zur Zeit kann ich sie noch nicht seh’n

Solang ich laufe, ich auch lebe

Und werd sie irgendwann auch geh’n

 

Doch noch mal so ein Glück zu finden

Daran zu glauben fällt mir schwer

Noch mal mein Herz so fest zu binden

Ich glaub das kann ich niemals mehr

 

Zu sehr steckst du in jedem Stück

Des Narbengewebes in mir fest

Und find ich auch kein zweites Glück

So hoff ich doch, dass das Leben mich am Leben lässt.

10.06.2007 um 23:00 Uhr

Auf Sand gebaut

von: Dormi1

Hab ich mein Leben auf Sand gebaut

Hab ich zu sehr auf dich vertraut

Hab ich für uns zuviel verschwendet

Hab ich’s beim Sieben schon beendet

 

Gib mir zurück, mein Leben nur

Bleibt auch von Liebe keine Spur

Zumindestens von deiner Seite

Ist scheiß egal wie sehr ich leide

 

Ich will nur leben für die zwei

Der Rest, der ist mir einerlei

Ich kann’s nicht ändern, kann’s nicht dreh’n

Die Jahre werden schon vergeh’n

 

Und schwindet auch die Zuversicht

Dich je vergessen werd ich nicht

Mein Herz, es ist in deiner Hand

Wie dein Besitz, so wie dein Land

 

Wie einst Columbus alles verbrennt

Ich dir gehöre, konsequent

Mein Kompass zeigt halt nicht nach Nord

Sucht nur nach dir, in einem fort

 

Wär’n es nur Meere, die uns nicht binden

Und Ozeane zu bezwingen

Dann wär die Chance relativ groß

Doch so zerbricht es wohl, mein Floß

 

Auf dem ich rudere wie wild

Alles bekämpfe ohne Schild

Ich werde letztlich untergeh’n

Und du, du wirst es nicht versteh’n

 

Weil du zu sehr im eignen Schiff

Umsegelst kühn, so manches Riff

Warum ein Floß dann noch beachten

Wozu die Liebe noch betrachten

 

Was Leben ist, was Leben war

Es gab’s mit dir, mit dir war’s wahr

Nun ist das Ende wohl erreicht

Ob es zum Ende auch wohl reicht

 

Ich bin am Leben, doch leb ich nicht

Zu sehr verschleiert’s mir die Sicht

Und so wird der Sand, der wohl nachgabt

Letztlich für mich, das sichre Grab.

08.06.2007 um 21:37 Uhr

Wahre Freunde

von: Dormi1

Gib mir Hoffnung, gib mir Mut

Lösche in mir die alte Glut

Um was neues zu entfachen

Und bring mich einfach nur zum lachen

 

Halte mir den Rücken frei

Geht es mir schlecht, bist du dabei

Und bitte auch, wenn’s mir gut geht

Unsere Freundschaft, sie besteht

 

Du bist mir wichtig, gibst mir Halt

Wie schon gesagt, Engelsgestalt

Und deine Ehrlichkeit, sie macht mir klar

Was Realität, was wirklich wahr

 

Ich weiß, ich bin zur Zeit nicht schlau

Genau das weißt du ganz genau

Und du stehst trotzdem hinter mir

Was du mir gibst, finde ich nur bei dir

 

Seh ich nur Wasser und kein Land

Reichst du mir helfend deine Hand

Und wirfst den Rettungsring nach mir

Wer weiß, vielleicht wär ich sonst nicht mehr hier

 

Ich weiß, ich rede manchmal kaum

Und trotzdem ziehen die Gedanken durch den Raum

Und du, du fängst sie ein

Wo du auch bist, du lässt mich nicht allein

 

Ich brauche dich, als Freund im Leben

Und will dir selbes immer geben

Werd dasein, wenn du weinen musst

Und gönne dir das Glück, die Lust

 

Ich sage danke, das es dich gibt

Egal ob Freund oder verliebt

Und das, was zwischen uns besteht

Echt stärker ist und nicht vergeht.

05.06.2007 um 20:46 Uhr

Der Mann am Klavier

von: Dormi1

Leise greift er in die Tasten

Und er spielt für dich sein Lied

Und du hörst die ersten Töne

Weißt nicht gleich, wie dir geschieht

 

Er versteht es dich zu fesseln

Zieht dich ganz eng, in seinen Bann

Ständig schaust du zu ihm rüber

Woher kennst du nur den Mann?

 

Sein Gesicht hält er verborgen

Seine Finger, lang und dünn

Hinüberschauen willst du nicht mehr

Und schaust trotzdem, immer, immer wieder hin

 

Und er spielt und spielt

Immer nur das eine Lied

Welches dich ganz in Besitz nimmt

Und ein Hauch von Kälte dich umgibt

 

Und du weißt nicht mehr wie lang schon

Du dem Klang der Tasten folgst

Und merkst nicht, wie du dahingehst

Und in ihm da wächst der Stolz

 

Weiter spielt er, wird nicht müde

Stunden zieh’n, als Leben sanft dahin

Deine Hingabe alleine

Ist sein Ziel, ist sein Gewinn

 

Und das Lied ist, seines ganz alleine

Und er spielt es, jedem irgendwann

Leise greift er in die Tasten

Spielt für dich, der Sensenmann.

05.06.2007 um 20:45 Uhr

Es bleibt der Traum

von: Dormi1

Träume sind im Leben

Wohl das einzige was bleibt

Wenn Realitäten

Dich zerren durch die Zeit

 

Bleibt doch am Ende

Zurück ein schöner Traum

Und du streckst die Hände

Nach ihm, doch erreichst du ihn wohl kaum

 

Leise schleicht das Glück sich

Verstohlen aus der Tür

Schaut nicht zurück, es trifft kein Blick dich

Du bleibst alleine hier

 

Und dein Begleiter

Ist nur noch ein Traum

Doch ein Wegbereiter

Ist er sicher kaum

 

Keinen Schmetterling

Er für dich bereit hält

Wo bleibt da der Sinn

Stehst allein da in der Welt

 

So wie ein Prinz aus einer Geschicht

Dem das Pferd abhanden kam

Suchst noch verzweifelt nach dem Licht

Welches wunderbar und warm

 

Dich einst noch hat geleitet

Durch deinen Leben, durch die Zeit

Stets hat es dich einst begleitet

Und hielt fern von dir das Leid

 

Dunkel ist es heute

Was dich umgibt, erkennst du kaum

Du wirst viel zu leichte Beute

Doch was bleibt, das ist dein Traum

 

Siehst du selbst auch ein

Das er nur Traum noch ist

Fühlst dich dann so klein

Fragst dich wer du bist

 

Die Zeit, sie zieht sich hin

In tiefer Traurigkeit

Der Traum, er gibt ihr Sinn

Bleibt immer, in Ewigkeit

Und wenn man nicht mehr träumt

Dann ist man wohl schon tot

Egal was man versäumt

Der Traum zerrt dich zurück ins Boot

 

Ins Boot das dich durchs Leben trägt

Egal wie hoch die Wellen sind

Verlier ihn nie, sonst wär’s zu spät

Weil dann kein neuer Tag beginnt