Gedanken voller Leere
Ich bin allein, wo ist mein Glück
Hab es verloren, kommt’s je zurück
Kann’s nicht mehr sehen, bleibt mir die Zeit
Die all die Wunden in mir heilt
Spür ich denn jemals noch den Hauch
Von Zuversicht, ich seh’ nur Rauch
Der mir den Blick nach vorn verwehrt
Werd ich jemals noch sein begehrt
Von einem Menschen, den ich auch will
Auch dummes Herz, sei einfach still
Halt dich doch einfach raus, aus meinem Leben
Ich will doch alles und kann doch gar nichts geben
Realität hält mich in ihrer Hand
Da hilft kein Herz, nur der Verstand
Ich seh’ das Leben wie es ist
Und in mir stirbt der Optimist
Der bisher alles hat ertragen
Der mir stets Halt gab an den dunklen Tagen
Doch seine Kräfte, sie verlassen ihn
Steht nicht mehr sicher, rutscht heut auf knien
Und lässt mich nun auch noch im Stich
Er hat’s versucht, ganz ritterlich
Und jetzt hat er kapituliert
Hat aufgegeben, resigniert
Ich steh also alleine da
Wie ich’s auch dreh, es ist wohl wahr
Begleiter bleibt die Einsamkeit
Und die hat so verdammt viel Zeit
Wird bei mir bleiben, lange wohl
Mein Inneres wirkt kalt und hohl
Ruf ich hinein, hör ich nur mich
Wo ist die Wärme, wo das Licht
Das mir den Weg weist, das mich führt
Bis mich ein neues Glück berührt
Bis eine Hand, ganz weich und warm
Die meine nimmt und meinen Arm
Um sich an mir dann anzulehnen
Da ist es wieder dieses Sehnen
Nach Dir, nach Deiner Nähe, Deinem Duft
Und da mein Herz, das nach Dir ruft
Und den Verstand noch übertönt
Ihn nicht beachtet, eher verhöhnt
Und ich, ich stehe mittendrin
Und such ihn noch, den wahren Sinn
Und find ihn auch, im morgen sicherlich
Und weiß nur eins - ich will nur Dich