Die Ruhe des Lebens wird nur unterbrochen durch die Stille des Seins.

23.04.2007 um 13:48 Uhr

Gedanken voller Leere

von: Dormi1

Ich bin allein, wo ist mein Glück

Hab es verloren, kommt’s je zurück

Kann’s nicht mehr sehen, bleibt mir die Zeit

Die all die Wunden in mir heilt

 

Spür ich denn jemals noch den Hauch

Von Zuversicht, ich seh’ nur Rauch

Der mir den Blick nach vorn verwehrt

Werd ich jemals noch sein begehrt

 

Von einem Menschen, den ich auch will

Auch dummes Herz, sei einfach still

Halt dich doch einfach raus, aus meinem Leben

Ich will doch alles und kann doch gar nichts geben

 

Realität hält mich in ihrer Hand

Da hilft kein Herz, nur der Verstand

Ich seh’ das Leben wie es ist

Und in mir stirbt der Optimist

 

Der bisher alles hat ertragen

Der mir stets Halt gab an den dunklen Tagen

Doch seine Kräfte, sie verlassen ihn

Steht nicht mehr sicher, rutscht heut auf knien

 

Und lässt mich nun auch noch im Stich

Er hat’s versucht, ganz ritterlich

Und jetzt hat er kapituliert

Hat aufgegeben, resigniert

 

Ich steh also alleine da

Wie ich’s auch dreh, es ist wohl wahr

Begleiter bleibt die Einsamkeit

Und die hat so verdammt viel Zeit

 

Wird bei mir bleiben, lange wohl

Mein Inneres wirkt kalt und hohl

Ruf ich hinein, hör ich nur mich

Wo ist die Wärme, wo das Licht

 

Das mir den Weg weist, das mich führt

Bis mich ein neues Glück berührt

Bis eine Hand, ganz weich und warm

Die meine nimmt und meinen Arm

 

Um sich an mir dann anzulehnen

Da ist es wieder dieses Sehnen

Nach Dir, nach Deiner Nähe, Deinem Duft

Und da mein Herz, das nach Dir ruft

Und den Verstand noch übertönt

Ihn nicht beachtet, eher verhöhnt

Und ich, ich stehe mittendrin

Und such ihn noch, den wahren Sinn

Und find ihn auch, im morgen sicherlich

Und weiß nur eins - ich will nur Dich

23.04.2007 um 13:47 Uhr

Herbstzeit

von: Dormi1

Der Herbst ist wohl die schönste Jahreszeit

Dann wenn die Blätter leis zu Boden schweben

Denn er bringt Wärme, sie macht sich breit

Bringt Zuversicht in manches Leben

 

Er strahlt in tausend Farben

Wird es auch noch so feucht und warm

So schließt er manch tiefe Narben

Mit sanftem, engelhaftem Scharm

 

Doch ist der Herbst in sich auch endlich

Und nach ihm folgen Eis und Schnee

Macht er doch vieles wieder lebendig

So dass man sagt: „Ja ich seh,

 

ich seh der Farben buntes Spiel

den Strahl der Sonne, der sich wärmend auf mich legt

und all die Blätter, es sind so viel

die leis und sanft der Wind bewegt“

 

All dies lässt keinen Raum für Trübsinn

lässt keinen Platz für Traurigkeit

gibt er sich letztlich Eis und Schnee hin

bleibt der Herbst wohl trotzdem die schönste Jahreszeit.