Die Ruhe des Lebens wird nur unterbrochen durch die Stille des Seins.

21.05.2007 um 20:30 Uhr

Der Schmetterling

von: Dormi1

Flieg los, du kleiner Schmetterling

Auf ihrem Herzen lass dich nieder

Und bring es schnell zurück zu mir

Ich will sie immer noch, ich will sie wieder

 

Lass dich nicht stoppen

Nicht von Stürmen, nicht von Regen

Flieg schnell zu ihr

Ich brauche sie zum Leben

 

Beschreiben brauch ich sie dir nicht

Du wirst sie leicht erkennen

Sie ist die schönste unter allen

Für sie, da lohnt es sich, zu verbrennen

 

Folg einfach ihrem Duft

Und lass dich von ihm leiten

Und fliegen wirst du nicht allein

Meine Gedanken werden dich begleiten

 

Gedanken, die wie Schmetterlinge

Als Schutz dich stets umgeben

Und dich dadurch unsterblich machen

Eine jeder schenkt dir stets ein Leben

 

Und ihre Zahl ist endlos

Und so lebst du für immer

Noch einen Kuss, nimm auf die Reise mit

Und flieg hinauf zu ihrem Zimmer

 

Flieg los, du kleiner Schmetterling

Auf ihrem Herzen lass dich nieder

Ich warte hier, bei Tag und Nacht

Und wünsche nur, du bringst sie wieder.

21.05.2007 um 03:09 Uhr

Wenn Du gehst

von: Dormi1

Nichts hilft den Schmerz mir zu erleichtern

Weinen, Heulen, Schrein

Ich gehe dran kaputt

Ich will nur bei Dir sein

 

Der Magen wird zum Stein

Der Hals, er schnürt sich zu

Der Körper, er verkrampft sich

Das was er will, bist Du

 

Gedanken an den Tod breiten sich aus

Die als Erlöser nach ihm flehen

Und ihn ersehnen

Ich will Dich wiedersehen

 

Er kommt als Freund, will mich begleiten

Der Tod erscheint so freundlich

Kann ich mich ihm erwehren

Und ich denk immer nur das eine, ich will Dich

 

Wie soll ich wieder ins Leben finden

Wenn mein Leben mit Dir geht

Und nicht davon zurücklässt

Die Liebe zu Dir, sie besteht

 

Herausreißen will ich mein Herz

Damit es aufhört weh zu tun

Will nicht mehr an Dich denken

Doch all meine Gedanken bei dir ruh’n

 

So bleibt mir nur zu weinen

Zu schreien, zu heulen – ja, genau

Ich werd Dich immer lieben

Wenn Du auch gehst, bleib ich Dein Mann und Du für mich auf immer meine Frau

 Ich liebe Dich!

21.05.2007 um 02:25 Uhr

Annelie

von: Dormi1

Was einst am Feuer hat begonnen

Geht nicht einfach vorbei

Wenn Du auch gehst

Und mit dem andern lebst

Meine Gedanken, sie sind stets dabei

 

Du bist für mich

Die Liebe meines Lebens

Lebst tief in mir

In Liebe eingebettet

Das zu verdrängen, es ist vergebens

 

Du hast Dich abgewandt von mir

Und einem anderen Dein Herz geschenkt

Die Leere die zurückbleibt

Der Schmerz, die Sehnsucht, diese Liebe

Wird niemals wohl verdrängt

 

Ich habe Dich verloren

Verlor mein Glück, mein Leben auch mit Dir

Wie lange kann man das ertragen

Wann bricht man unter dieser Last

Mein Herz, es schreit nach Dir

 

Doch hörst Du seine Schreie nicht

Kein Ton dringt zu Dir vor

Es blutet meine Seele

Und Trauer frisst mich auf

Zuviel, was ich verlor

 

Seh Dich nur noch von weitem

Und die Erinnerungen quälen mich

An schöne, traumhaft schöne Zeiten

Als wir ein Traumpaar waren

Annelie, ich liebe Dich!

20.05.2007 um 23:18 Uhr

Reiselust

von: Dormi1

Ich habe schon gepackt

Für meine letzte Reise

Ging ziemlich schnell

Man braucht ja nichts

Geht einfach leise

 

Noch eine letzte Zigarette

Diesen Satz, den kenn man gut

Verraucht das Leben

Steigt hinauf im kalten Rauch

Und verbrennt in ihrer Glut

 

Mein Blick geht weit ins Nichts

Ich seh all das, was nicht da ist

Halte die Bilder fest

Doch sie verschwimmen

Ich folge meinem Optimist

 

Er ist bereits vorausgegangen

Nachdem er auf den Knien kroch

Hat lange durchgehalten

War tapfer und war stolz

Bis er nur noch den Boden roch

 

Ich folge ihm aus dieser Welt

Hinein in all die Endlichkeit

Der Weg ist kurz und einfach

Kein Zögern

Vorbei ist die Beharrlichkeit

 

Leb wohl du Heute

leb wohl du Morgen

ich lasse euch zurück

und auch meine Vergangenheit

und auch all meine Sorgen

 

Das Licht, das ich gleich sehe

Es wird mir Trost für alles sein

Verlieren werd ich die Gefühle

Die Gedanken und die Liebe

Und egal ist dann, dass ich allein

 

Ich schließe alle Türen hinter mir

Mach keine neue Tür mehr auf

Die Reise, sie beginnt, ich gehe

Machs gut mein Leben

Lass nun den Dingen ihren Lauf

 

Ein letzter Gedanke bleibt mir noch

Er gehört euch, ihr meine beiden

Ich seh euch wieder irgendwann

Verzeiht mir bitte

Ich kann nicht bleiben

 

Ich werde bei euch sein

Als Windhauch, jeden Tag

Ich liebe euch

Lebt wohl

Ich konnt es so nicht mehr ertragen.

20.05.2007 um 00:45 Uhr

Freund des verlorenen Lebens

von: Dormi1

Die Zeit heilt alle Wunden

So heißt es doch, nicht wahr?

Warum macht es dann jeder Tag

Nur schlimmer, und das noch nach einem Jahr

 

Ich liebe Dich unendlich

Vermisse Dich und leide

Was hat es nur zerstört

Wir warn ein Traumpaar, wir zwei beide

 

Ich blätter durch die Fotos

Erkenn ich sie auch kaum

Denn hinter meinen Tränen

Da verschwimmt mein einziger Traum

 

Es tut so schrecklich weh

Ich halte es kaum aus

Kein Boden unter mir

Nur Schmerzen, ich will hier raus

 

Ich leg mich in den Schoß, der dunkel sich auftut

Und warte auf die ewige Nacht

Nur Stille um mich, die so gut tut

Welch wunderschöne neue Macht

 

Komm nimm mich mit, in deine Welt

Reiß mir mein Herz raus, es schlägt kaum noch

Und bring mich hin, wo nichts mehr zählt

Komm nimm mich mit, ich will es doch

 

Oh dunkler Freund, hilf in der Not

Hol mich hier weg

Komm nimm mich mit, komm sanfter Tot

 

Was hält mich noch ein diesem Leben

Hab alles verspielt, alles verloren

Selbst wenn ich will, kann nichts mehr geben

Nur eine Frage bleibt, warum wurd ich geboren

 

Ich will nicht mehr und kann auch nicht

Komm schließ  mich fest in deinen Arm

Und langsam verlischt das letzte Licht

Ist es auch kalt und gar nicht warm

 

Und doch gibst du mir Sicherheit

Du gibst mir Halt und stehst mir bei

Nimmst von mir all die Qual, das Leid

Los nimm mich mit, ich bin bereit

 

Mein Leben war doch schön und gut

Die meisten aller Tage

Doch nun ist er verschwunden, all der Mut

Ich kann es nicht mehr so ertragen

 

Ich hab verloren, im Spiel des Lebens

Hab Fehler gemacht, das ist mir klar

Doch Hoffnung suche ich vergebens

Komm nimm mich mit, ich bin dir nah

 

Leg deinen Mantel über mich

Raub mir die Sinne, den Verstand

Ich will es jetzt, ich brauche dich

Komm nimm mich mit, ich reich dir meine Hand

 

Komm lass uns gehen, es wird zeit

Ich will es mir nicht überlegen

Lass mich vergessen all das Leid

Deine Umarmung, welch ein Segen

 

Ich will vergessen alle Tage

Die schönen und die derben

Sag einfach nichts, stell keine Frage

Komm nimm mich mit und lass mich sterben!