Die Ruhe des Lebens wird nur unterbrochen durch die Stille des Seins.

13.06.2007 um 02:08 Uhr

Am Strand des Lebens

von: Dormi1

Ich sitze hier, am Strande meines Lebens

Schau ich zurück, seh ich verbranntes Land

Vor mir das Meer

Und Sand rinnt leis durch meine Hand

 

Ich weiß genau zu wem mein Herz gehört

Doch weiß diejenige es heut nicht mehr

So schau ich sehnsuchtsvoll aufs Wasser

Und liebe sie, nur sie, so sehr

 

Leis spieln die Wellen ihren Reigen

Und greifen sanft nach mir

Will soviel sagen , doch ich muss schweigen

Und sehne mich doch so nach ihr

 

Einst saßen wir gemeinsam

Betrachteten den Sonnenuntergang

Ohne sie ist er nur halb so schön

Und die Tage ohne sie, sie sind so lang

 

Ich bau mir eine Burg aus Sand

Und ziehe stilvoll ein

Reicht sie auch für uns beide

Wohn ich doch hier allein

 

Leis greift das Wasser

Nach mir und nach meinem Leben

Und seine Kühle mich ergreift

Sie ist für mich das Leben

 

Und ich schau auf

Und seh die Sonne untergehn

Und mit ihr auch mein Leben

Ich werd es nie verstehn

 

Ich liebe sie

Und denke viel zu oft – an sie

Brauche dieser Liebe keinen Namen geben

Sie hat ihn schon, ihr Name – Annelie.

10.06.2007 um 23:02 Uhr

Ich lauf im Kreis

von: Dormi1

Ich komme momentan nicht weiter

Laufe im Kreis, um ja nicht stillzusteh’n

Fühl mich nicht traurig, fühl mich nicht heiter

Schließe die Augen, um zu sehn

 

Es folgt das Heute auf das Gestern

Und morgen schon, ist jetzt vorbei

Ich schau mir viel zu oft den Rest an

Den’s gar nicht gibt, der gar nicht da ist von uns zwei

 

Wo liegt der Höhepunkt im Leben

Wie’s scheint, am Ende liegt er nicht

Kann heute dir gar nichts mehr geben

Dieser Gedanke im Herz sticht

 

Ich laufe weiter, noch ne Runde

Denn bleib ich steh’n, ist es vorbei

Und denk an dich in mancher Stunde

Ach wärst du mir nur einerlei

 

Dann geb’ es sicher neue Wege

Zur Zeit kann ich sie noch nicht seh’n

Solang ich laufe, ich auch lebe

Und werd sie irgendwann auch geh’n

 

Doch noch mal so ein Glück zu finden

Daran zu glauben fällt mir schwer

Noch mal mein Herz so fest zu binden

Ich glaub das kann ich niemals mehr

 

Zu sehr steckst du in jedem Stück

Des Narbengewebes in mir fest

Und find ich auch kein zweites Glück

So hoff ich doch, dass das Leben mich am Leben lässt.

10.06.2007 um 23:00 Uhr

Auf Sand gebaut

von: Dormi1

Hab ich mein Leben auf Sand gebaut

Hab ich zu sehr auf dich vertraut

Hab ich für uns zuviel verschwendet

Hab ich’s beim Sieben schon beendet

 

Gib mir zurück, mein Leben nur

Bleibt auch von Liebe keine Spur

Zumindestens von deiner Seite

Ist scheiß egal wie sehr ich leide

 

Ich will nur leben für die zwei

Der Rest, der ist mir einerlei

Ich kann’s nicht ändern, kann’s nicht dreh’n

Die Jahre werden schon vergeh’n

 

Und schwindet auch die Zuversicht

Dich je vergessen werd ich nicht

Mein Herz, es ist in deiner Hand

Wie dein Besitz, so wie dein Land

 

Wie einst Columbus alles verbrennt

Ich dir gehöre, konsequent

Mein Kompass zeigt halt nicht nach Nord

Sucht nur nach dir, in einem fort

 

Wär’n es nur Meere, die uns nicht binden

Und Ozeane zu bezwingen

Dann wär die Chance relativ groß

Doch so zerbricht es wohl, mein Floß

 

Auf dem ich rudere wie wild

Alles bekämpfe ohne Schild

Ich werde letztlich untergeh’n

Und du, du wirst es nicht versteh’n

 

Weil du zu sehr im eignen Schiff

Umsegelst kühn, so manches Riff

Warum ein Floß dann noch beachten

Wozu die Liebe noch betrachten

 

Was Leben ist, was Leben war

Es gab’s mit dir, mit dir war’s wahr

Nun ist das Ende wohl erreicht

Ob es zum Ende auch wohl reicht

 

Ich bin am Leben, doch leb ich nicht

Zu sehr verschleiert’s mir die Sicht

Und so wird der Sand, der wohl nachgabt

Letztlich für mich, das sichre Grab.

08.06.2007 um 21:37 Uhr

Wahre Freunde

von: Dormi1

Gib mir Hoffnung, gib mir Mut

Lösche in mir die alte Glut

Um was neues zu entfachen

Und bring mich einfach nur zum lachen

 

Halte mir den Rücken frei

Geht es mir schlecht, bist du dabei

Und bitte auch, wenn’s mir gut geht

Unsere Freundschaft, sie besteht

 

Du bist mir wichtig, gibst mir Halt

Wie schon gesagt, Engelsgestalt

Und deine Ehrlichkeit, sie macht mir klar

Was Realität, was wirklich wahr

 

Ich weiß, ich bin zur Zeit nicht schlau

Genau das weißt du ganz genau

Und du stehst trotzdem hinter mir

Was du mir gibst, finde ich nur bei dir

 

Seh ich nur Wasser und kein Land

Reichst du mir helfend deine Hand

Und wirfst den Rettungsring nach mir

Wer weiß, vielleicht wär ich sonst nicht mehr hier

 

Ich weiß, ich rede manchmal kaum

Und trotzdem ziehen die Gedanken durch den Raum

Und du, du fängst sie ein

Wo du auch bist, du lässt mich nicht allein

 

Ich brauche dich, als Freund im Leben

Und will dir selbes immer geben

Werd dasein, wenn du weinen musst

Und gönne dir das Glück, die Lust

 

Ich sage danke, das es dich gibt

Egal ob Freund oder verliebt

Und das, was zwischen uns besteht

Echt stärker ist und nicht vergeht.

05.06.2007 um 20:46 Uhr

Der Mann am Klavier

von: Dormi1

Leise greift er in die Tasten

Und er spielt für dich sein Lied

Und du hörst die ersten Töne

Weißt nicht gleich, wie dir geschieht

 

Er versteht es dich zu fesseln

Zieht dich ganz eng, in seinen Bann

Ständig schaust du zu ihm rüber

Woher kennst du nur den Mann?

 

Sein Gesicht hält er verborgen

Seine Finger, lang und dünn

Hinüberschauen willst du nicht mehr

Und schaust trotzdem, immer, immer wieder hin

 

Und er spielt und spielt

Immer nur das eine Lied

Welches dich ganz in Besitz nimmt

Und ein Hauch von Kälte dich umgibt

 

Und du weißt nicht mehr wie lang schon

Du dem Klang der Tasten folgst

Und merkst nicht, wie du dahingehst

Und in ihm da wächst der Stolz

 

Weiter spielt er, wird nicht müde

Stunden zieh’n, als Leben sanft dahin

Deine Hingabe alleine

Ist sein Ziel, ist sein Gewinn

 

Und das Lied ist, seines ganz alleine

Und er spielt es, jedem irgendwann

Leise greift er in die Tasten

Spielt für dich, der Sensenmann.

05.06.2007 um 20:45 Uhr

Es bleibt der Traum

von: Dormi1

Träume sind im Leben

Wohl das einzige was bleibt

Wenn Realitäten

Dich zerren durch die Zeit

 

Bleibt doch am Ende

Zurück ein schöner Traum

Und du streckst die Hände

Nach ihm, doch erreichst du ihn wohl kaum

 

Leise schleicht das Glück sich

Verstohlen aus der Tür

Schaut nicht zurück, es trifft kein Blick dich

Du bleibst alleine hier

 

Und dein Begleiter

Ist nur noch ein Traum

Doch ein Wegbereiter

Ist er sicher kaum

 

Keinen Schmetterling

Er für dich bereit hält

Wo bleibt da der Sinn

Stehst allein da in der Welt

 

So wie ein Prinz aus einer Geschicht

Dem das Pferd abhanden kam

Suchst noch verzweifelt nach dem Licht

Welches wunderbar und warm

 

Dich einst noch hat geleitet

Durch deinen Leben, durch die Zeit

Stets hat es dich einst begleitet

Und hielt fern von dir das Leid

 

Dunkel ist es heute

Was dich umgibt, erkennst du kaum

Du wirst viel zu leichte Beute

Doch was bleibt, das ist dein Traum

 

Siehst du selbst auch ein

Das er nur Traum noch ist

Fühlst dich dann so klein

Fragst dich wer du bist

 

Die Zeit, sie zieht sich hin

In tiefer Traurigkeit

Der Traum, er gibt ihr Sinn

Bleibt immer, in Ewigkeit

Und wenn man nicht mehr träumt

Dann ist man wohl schon tot

Egal was man versäumt

Der Traum zerrt dich zurück ins Boot

 

Ins Boot das dich durchs Leben trägt

Egal wie hoch die Wellen sind

Verlier ihn nie, sonst wär’s zu spät

Weil dann kein neuer Tag beginnt

04.06.2007 um 21:16 Uhr

Egal ob du am Leben bist

von: Dormi1

Ob am Leben oder nicht

Ist scheiß egal

Lässt’s dich im Stich

Wozu noch im Leben leben

Wenn du nichts mehr hast zu geben

Wozu sich darauf vertraun

Wenn nichts da, ums aufzubaun

Wozu noch nach Liebe suchen

Wenn es sinnlos ist, es zu versuchen

Wiegst du Leid gegen Liebe auf

Kommst du sicher schnell darauf

Das die Rechnung nicht aufgeht

Das die Liebe nicht besteht

Das von dem, wofür du lebtest

Nicht mehr da ist, wonach du strebtest

Wozu dann noch Liebe suchen

Wozu Glück, als Ist verbuchen

Lass es sein

Geh doch heim

Hat keinen Sinn

Such keinen Sinn

Denn die Suche wird zur Qual

Denkst du an sie, jedes Mal

Allein dein Schmerz wird immer stärker

Denkst du an sie, ganz ohne ärger

Doch du weißt, du willst nur sie

Weißt du auch, dass du schaffst es nie

Sie zu gewinnen

Neu zu beginnen

Es bleibt dir halt verwehrt

Egal wie sehr sie ist von dir begehrt

Es soll nicht sein

Bleibst halt allein

Und fragst nur noch nach einem Sinn

Den du nicht siehst, weißt nicht wohin

Und alles wird dir scheiß egal

Stehst ganz allein, egal wie voll der Saal

Und suchst nicht mehr, nach deinem Leben

Beendest dann auch all dein Streben

Nach Wärme und nach Zärtlichkeit

Und gibst dich hin der Einsamkeit

Es wird egal, der nächste Tag

Und du denkst das „Ich ihn nicht mag“

Und schenkst ihm auch keine Beachtung

Um dich herum, nur noch Umnachtug

Und Einsamkeit ist dein Begleiter

Steht dir zur Seite, als Mitstreiter

Und Leben findet nicht mehr statt

Du bist vom Leben völlig satt

Hast jahrelang, für sie gelebt

Hast nur nach ihrem glück gestrebt

Hast dich dabei fast aufgegeben

Heut reicht es kaum noch aus zum leben

Doch nicht zum Leben reicht es jetzt

Fühlst dich durchs Leben nur gehetzt

Weißt nicht, wohin du gehen sollst

Willst schnitzen, doch es fehlt das Holz

Scheiße ist das einzige was du noch denkst

Keine Schritte du mehr lenkst

Lässt das Leben jetzt vergehen

Denn kein Glück will noch bestehen

Keine Liebe dich berührt

Niemand da, der will verführt

Nur zwei Herzen, noch ganz klein

Halten dich im Leben, ganz allein

Und du weißt, du lebst für sie

Und verlässt sie nicht, nein, nie

Und den Halt geben sie dir

Hast du sie, im Jetzt und Hier

Sind das einzige was zählt

Egal wie sehr du auch gequält

Nur die beiden sind dein Leben

Für sie wirst du alles geben

Und es ist dir nicht egal

Egal wie groß ist auch die Qual

Und du weißt auf einem Mal

Das du lebst, ist nicht egal.

04.06.2007 um 19:44 Uhr

Es bleibt der Traum

von: Dormi1

Träume sind im Leben

Wohl das einzige was bleibt

Wenn Realitäten

Dich zerren durch die Zeit

 

Bleibt doch am Ende

Zurück ein schöner Traum

Und du streckst die Hände

Nach ihm, doch erreichst du ihn wohl kaum

 

Leise schleicht das Glück sich

Verstohlen aus der Tür

Schaut nicht zurück, es trifft kein Blick dich

Du bleibst alleine hier

 

Und dein Begleiter

Ist nur noch ein Traum

Doch ein Wegbereiter

Ist er sicher kaum

 

Keinen Schmetterling

Er für dich bereit hält

Wo bleibt da der Sinn

Stehst allein da in der Welt

 

So wie ein Prinz aus einer Geschicht

Dem das Pferd abhanden kam

Suchst noch nach dem Licht

Welches wunderbar und warm

 

Dich einst noch hat geleitet

Durch deinen Leben, durch die Zeit

Stets hat es dich begleitet

Und hielt fern von dir das Leid

 

Dunkel ist es heute

Was dich umgibt, erkennst du kaum

Du wirst leichte Beute

Doch was bleibt, das ist dein Traum

 

Siehst du selbst auch ein

Das er nur Traum noch ist

Fühlst dich dann so klein

Fragst dich wer du bist

 

Die Zeit, sie zieht sich hin

In tiefer Traurigkeit

Der Traum, er gibt ihr Sinn

Bleibt immer, in Ewigkeit

 

Und wenn man nicht mehr träumt

Dann ist man wohl schon tot

Egal was man versäumt

Der Traum zerrt dich zurück ins Boot

 

Ins Boot das dich durchs Leben trägt

Egal wie hoch die Wellen sind

Verlier ihn nie, sonst wär’s zu spät

Weil dann kein neuer Tag beginnt

04.06.2007 um 19:43 Uhr

Scheiß egal

von: Dormi1

Machst gut du Glück

Hau ab du Liebe

Wozu brauche ich euch schon

Scheiß auf die Welt

Scheiß auf das Leben

Alles erscheint nur noch als Hohn

 

Ich geb es auf, ich will kein Glück mehr

Wozu brauch ich denn jetzt noch Liebe

Bin doch nicht einsam

Hab noch die Schmerzen

Kommt, tretet zu, auch wenn ich schon am Boden liege

 

Ist doch egal, ist doch nicht wichtig

Ob man das Glück hat oder nicht

Ich renne lachend noch vor Wände

Verbrenn mir freudig meine Hände

Ist scheiß egal, aus meiner Sicht