Die Ruhe des Lebens wird nur unterbrochen durch die Stille des Seins.

05.06.2007 um 20:46 Uhr

Der Mann am Klavier

von: Dormi1

Leise greift er in die Tasten

Und er spielt für dich sein Lied

Und du hörst die ersten Töne

Weißt nicht gleich, wie dir geschieht

 

Er versteht es dich zu fesseln

Zieht dich ganz eng, in seinen Bann

Ständig schaust du zu ihm rüber

Woher kennst du nur den Mann?

 

Sein Gesicht hält er verborgen

Seine Finger, lang und dünn

Hinüberschauen willst du nicht mehr

Und schaust trotzdem, immer, immer wieder hin

 

Und er spielt und spielt

Immer nur das eine Lied

Welches dich ganz in Besitz nimmt

Und ein Hauch von Kälte dich umgibt

 

Und du weißt nicht mehr wie lang schon

Du dem Klang der Tasten folgst

Und merkst nicht, wie du dahingehst

Und in ihm da wächst der Stolz

 

Weiter spielt er, wird nicht müde

Stunden zieh’n, als Leben sanft dahin

Deine Hingabe alleine

Ist sein Ziel, ist sein Gewinn

 

Und das Lied ist, seines ganz alleine

Und er spielt es, jedem irgendwann

Leise greift er in die Tasten

Spielt für dich, der Sensenmann.

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