Rektorat Duisburg geräumt – Friedliche Studierende brutal niedergeschlagen
Die BesetzerInnen waren gerade im Begriff den jahrelang angesammelten Schmutz aus dem Gebäude zu entfernen, als ein alkoholisierter Wachmann die Initiative ergriff. Aus Treuepflicht gegenüber seinem Dienstherren, welchen er als Vorbild für die Repression der Studierenden betrachtet, stürmte der Wachmann in das Gebäude und traf auf die friedliche Menschenansammlung. Dieses unverhältnismäßig friedliche Verhalten konnte der Wachmann nicht tollerieren und griff zu Schlagstock und Pfefferspray. Zehn der Studierenden schlug der Wachmann nieder, setzte drei weitere mit Pfefferspray außer Gefecht und trieb die restlichen „Randalierer“ in die Flucht.
Kanzler Rainer Ambrosy ehrte den Mann wenige Stunden später mit dem „goldenen Schlagstock für erfolgreiche Repression“. Er nannte die Aktion der Studierenden eine „nicht hinzunehmende Aktion für freie Bildung“, welche es an dieser Universität nicht geben dürfe.
Aus Freude an der gewaltsamen Niederknüppelung der Studierenden zündete Rektor Lothar Zechlin vor dem Rektoratsgebäude eine Deutschland-Fahne an (http://www.rilbfhpa.de/00001/mischmasch/060611-um2/foddos/um20148.jpg).
