Willkommen bei Susanne Ulrike Maria Albrecht

18.02.2011 um 14:03 Uhr

HEILIGER ERZENGEL GABRIEL

 

                                HEILIGER ERZENGEL GABRIEL,

                                Verkünder von Gottes Wort, Botschafter von

                                Gottes Gnade, Träger der Göttlichen Liebe,

                                Botschafter zwischen Himmel und Erde,

                                im Namen Jesus Christus, des Erlösers der Seelen,

                                danke ich Dir von ganzem Herzen.

 

                                DANKE FÜR DIE ERFÜLLUNG!

                                von Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

                                Das Himmelsdach erstrahlt in klarem Blau.

                                Die Wiesen stehen in einem satten Grün.

                                Blumen recken sich der Sonne entgegen,

                                Blühen in ihrer schönsten Pracht

                                Und färben sich täglich bunter.

                                Lieber Frühling, auf Deine Treue ist Verlass.

                                Voll Freude, danken wir Dir, Herr, Du

                                Schöpfer alles Lebens, für Deinen Segen,

                                Und die Wunder der Natur.

 

                                Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

                               

17.02.2011 um 15:03 Uhr

LIEBE

 

                             Die Liebe allein versteht das Geheimnis,

                             andere zu beschenken und dabei selbst

                             reich zu werden.

                                           Clemens Brentano

 

                              Liebe macht vollkommen.

                                            Michelangelo 

 

                             Dankbarkeit und Liebe sind Geschwister.

                                            Christian Morgenstern

 

                             Das Glück ist die Liebe, die Lieb' ist das Glück,

                             ich hab' es gesagt und nehm's nicht zurück.

                                            Adalbert von Chamisso

 

 

              "Süßer Amor verweile im melodischen Flug." Diese wunderbare zeitlose Poesie

               eines Momentes wurde von dem Dichterfürst Friedrich von Schiller niedergeschrieben.

               Viele romantische Gedichte wurden von Rainer Maria Rilke verfasst.

               Ein klassisches Liebesgedicht von ihm:

               Lösch mir die Augen aus ...

               Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn,

               wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,

               und ohne Füße kann ich zu dir gehen,

               und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.

               Brich mir die Arme ab, ich fasse dich

               mit meinem Herzen wie mit einer Hand,

               halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,

               und wirfst du in mein Hirn den Brand,

               so werd ich dich auf meinem Blute tragen.

               Ludwig Uhland brachte die folgenden traumhaften Zeilen zu Papier:

               Seliger Tod

               Gestorben war ich

               Vor Liebeswonne:

               Begraben lag ich

               In ihren Armen;

               Erwecket ward ich

               Von ihren Küssen;

               Den Himmel sah ich

               In ihren Augen.

 

               Ich liebe dich, weil ich dich lieben muss

               Ich liebe dich, weil ich dich lieben muss;

               Ich liebe dich, weil ich nicht anders kann;

               Ich liebe dich nach einem Himmelsschluss;

               Ich liebe dich durch einen Zauberbann.

               Dich lieb ich wie die Rose ihren Strauch;

               Dich lieb ich wie die Sonne ihren Schein;

               Dich lieb ich, weil du bist mein Lebenshauch;

               Dich lieb ich, weil dich lieben ist mein Sein.

               Mit dieser überwältigenden Liebeserklärung hat es Friedrich Rückert

               auf den Punkt gebracht.

               "Du bist mein Land" von Christian Morgenstern ist eines der

                schönsten Liebesgedichte die es gibt.

                DU BIST MEIN LAND

                Du bist mein Land,

                ich deine Flut,

                die sehnend dich ummeeret;

                du bist der Strand,

                dazu mein Blut

                ohn' Ende wiederkehret.

                An dich geschmiegt,

                mein Spiegel wiegt

                das Licht der tausend Sterne;

                und leise rollt

                dein Muschelgold

                in meine Meeresgrundferne.

 

                Jeder Schriftsteller schreibt über sich selbst, sein Leben und

                vor allem über die schönste Sache der Welt.

                Die Autorin Susanne Ulrike Maria Albrecht hat ein Faible für

                Lyrik. Viele ihrer Gedichte handeln von Liebe und von schönen,

                edlen Gefühlen ... Mit ihren traumhaften lyrischen Werken versteht

                sie es vorzüglich, den Leser zu beflügeln und anzuregen.

                Das hat sie mit ihrem Erstlingswerk "Weiße Hochzeit" auf sehr

                beeindruckende Art bewiesen.

 

                      Es ist wahr

                      von Susanne Ulrike Maria Albrecht

                      Seit wir uns lieben, ist alles ganz einfach, alles ganz klar.

                      Es ist wahr. Liebe in ihrer schönsten und reinsten Form.

                      Es ist wahr. Du bist zu mir gekommen. Auf die andere Seite des

                                          Spiegels.

                      Es ist wahr. Seitdem ist alles ganz einfach, alles ganz klar.

                      Liebe zu rein und zu schön, um sie zu erfahren.

                      Du hast sie mir gegeben.

                      Es ist wahr. Wir sind vereint auf der gleichen Seite des Spiegels.

                      Körper und Schatten. Eine Seele. Tag und Nacht.

                      Es ist wahr. Keine Lügen, keine Geheimnisse, keine Versprechen.

                      Keine Pein, keine Qual.

                      Es ist wahr. Wir gehören zusammen. Es ist wahr. Wir sind ein Team.

                      Wir sind Partner. Unzertrennlich und stark. Nicht zu schlagen.

                                       Es ist wahr.

                      Unsere bedingungslose Liebe ist unendlich, unsterblich für die

                                       Ewigkeit.

                       Es ist wahr.

                       Copyright Diskurs Verlag

                       Auszug aus dem Lyrikband "Weiße Hochzeit"

                       Diskurs Verlag

                       Albrecht, Susanne Ulrike Maria

                       Weiße Hochzeit//Lyrik

                       Taschenbuch, 39 Seiten

                       Erstausgabe 2010

                       ISBN 978-3-9812590-7-0

                       EUR(D) 6,00

                       http://www.diskurs-verlag.de/

 

             Friedrich Schiller:

             Es gibt keinen Zufall. Und was uns blindes Ungefähr nur dünkt,

             gerade das steigt aus den tiefsten Quellen.

 

             Das Spiel des Lebens sieht sich heiter an, wenn man den

             sichern Schatz im Herzen trägt.

 

              Ach, wenn du erfahren wolltest,

              wie ich dich liebe,

              so müsstest du mir

              eine neue Sprache schenken

              Johann Christoph Friederich Schiller

              Susanne Ulrike Maria Albrecht

              http://engel0311.jimdo.com/

   

 

    

 

    

 

  

                    

16.02.2011 um 14:32 Uhr

REIM, VERS&GEDICHT

 

                              REIM, VERS&GEDICHT

                              so schwer ist dichten nun auch wieder nicht.

                              http://www.gedichte-schmieden.de/

 

                    Diese bedeutungsvolle Website, deren Signet die zwei Störche sind

                    enthält alles zum Thema Dichten.

                    Auf dieser Internetpräsenz werden Sie sich sofort heimisch fühlen.

                    Und mit Freude (Störche stehen bekanntlich für Freude und Glück)

                    immer wieder gerne dort verweilen.

                    Frau Dr. Angela Jekosch ist die Betreiberin von

                    REIM, VERS&GEDICHT  http://www.gedichte-schmieden.de/.

 

                    Sehr gerne möchte ich an dieser Stelle noch auf ihre beiden

                    anderen fabelhaften Internetseiten

                    MYTHOS - WEB          http://www.mythos-web.de/

                    DIE GÖTTER              http://www.die-goetter.de/

                    hinweisen. Ein Besuch lohnt sich immer!

 

                    REIM, VERS&GEDICHT  http://www.gedichte-schmieden.de/

                    DIE GÖTTER               http://www.die-goetter.de/

                    MYTHOS - WEB           http://www.mythos-web.de/

 

        

14.02.2011 um 13:05 Uhr

FALCO

 

                                Titanic

                                Lyrics: FALCO

                                The unsinkable Titanic - Hey, oh, allright, oh

                                Sieht man um sich, was passiert,

                                wohin es geht's oder auch nicht,

                                hilft nur eines

                                Schampus, Kaviar, Noblesse im Gesicht

                                Let's deca-dance in jedem Fall,

                                die Smokingträger überall -

                                denn Nobel geht die Welt zugrund'

                                ob dieser oder jener Stund

                                Morbidity for you and me ... say

                                Die Titanic sinkt in Panik ganz allanig - aber fesch

                                mit all den Millionen Cash und all der teuren Wäsch'

                                Die Titanic sinkt in Panik ganz allanig - aber gut,

                                denn wer sich retten tut, der hat zum Untergang ka Mut

                                Decadence for you and me, decadence

                                In jedem Fall entscheid' ich mich,

                                egal, ob nobel oder nicht,

                                besser neureich sein als nie reich sein

                                und in Gesellschaft nicht allein

                                Let's deca-dance at all events,

                                im Walzerschritt zum letzten Tritt,

                                denn wer den Walzer richtig tritt,

                                der ist auch für den Abgang fit

                                Morbidity for you and me ... say

                                Die Titanic sinkt in Panik ...

                                The unsinkable Titanic

                                Die Titanic sinkt in Panik ...

                                Die Titanic sinkt in Panik ganz allanig (rep till fade)

                                FALCO, Johann "Hans" Hölzel

 

                           With Love and Admiration FALCO, Johann "Hans" Hölzel,

                                    19. Februar 1957 - 6. Februar 1998.      

                                The most famous Songwriter and Performer.

                                              A Great Poet.

                                        The Spirit Never Dies.  

 

                                Kann es Liebe sein?

                                Lyrics: FALCO

                                Am Tag danach sagst du, es wäre nichts gewesen,

                                Und so ein Wunder konnte doch auch niemals sein

                                Der Tag danach ist da, wir fallen aus den Wolken

                                Man trägt Gefühl und wenn dann trägt man es allein

                                Dann

                                Und wann,

                                Kann,

                                Kann es auch mal Liebe sein

                                Dann

                                Und wann,

                                Kann,

                                Kann es auch mal Liebe,

                                Kann es auch mal Liebe sein

                                Am Tag danach ist Vollbetrieb auf allen Sternen

                                Du siehst mich an und denkst es konnte niemals sein

                                Der Tag danach wir fliegen hoch in weißen Wolken

                                Man trägt Gefühl, die Zukunft holt uns heute ein

                                Dann

                                Und wann,

                                Kann,

                                Kann es auch mal Liebe sein

                                Dann

                                Und wann,

                                Kann,

                                Kann es auch mal Liebe sein

                                Dann

                                Weiß man

                                Was die Liebe kann

                                FALCO, Johann "Hans" Hölzel

 

                           

                                

14.02.2011 um 02:00 Uhr

AUF EINEM REGENBOGENFARBENEN LICHTSTRAHL von SUSANNE ULRIKE MARIA ALBRECHT

 

                               AUF EINEM REGENBOGENFARBENEN LICHTSTRAHL

                                 Ein Elfchen von Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

                                                         Du

                                                       Und ich

                                                 Wir werden getragen

                                    Auf einem regenbogenfarbenen Lichtstrahl

                                                        Himmelan

 

                                      Copyright Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

                                                     Friedrich Schiller:

                                      Solche wähle zu Begleitern auf des

                                               Lebens Bahn, die dein

                                         Herz und deinen Geist erweitern,

                                             Dich ermutigen, erheitern,

                                               Mit dir eilen himmelan.

                                        Johann Christoph Friederich Schiller

 

Keine Elfchen, aber wunderbare Poesie finden Sie in Susanne Ulrike Maria Albrechts Gedichtband "Weiße Hochzeit". Diskurs Verlag, Albrecht, Susanne Ulrike Maria, Weiße Hochzeit//Lyrik, Taschenbuch, 39 Seiten, Erstausgabe 2010, ISBN 978-3-9812590-7-0, EUR(D)6,00. http://www.diskurs-verlag.de/.

http://engel0311.jimdo.com/

 

11.02.2011 um 20:45 Uhr

THE SUN AIN'T GONNA SHINE ANYMORE / WHEN I FALL IN LOVE

 

                              THE SUN AIN'T GONNA SHINE ANYMORE

                              Loneliness is the coat you wear

                              A deep shade of blue is always there.

                              The sun ain't gonna shine anymore

                              The moon ain't gonna rise in the skies

                              The tears are always clouding your eyes

                              When you're without love.

                              Emptiness is the place you're in

                              With no more to lose with no more to win.

                              The sun ain't gonna shine anymore

                              The moon ain't gonna rise in the skies

                              The tears are always clouding your eyes

                              When you're without love.

                              When you're without love.

                              Lonely without you baby

                              Oh I need you

                              I can't go on

                              The sun ain't gonna shine anymore

                              The moon ain't gonna rise in the skies

                              The tears are always clouding my eyes

                              When you're without love.

                          Words and Music by Bob Crewe&Bob Gaudio

 

 

                               WHEN I FALL IN LOVE

                               When I fall in love

                               it will be forever,

                               or I'll never fall in love.

                               In a restless world like this is,

                               love is ended before it's begun,

                               And too many moonlight kisses

                               seem to cool in the warmth

                               of the sun.

                               When I give my heart

                               it will be completely,

                               or I'll never give my heart. 

                               And the moment I can feel

                               that you feel that way too,

                               is when I fall in love with you.

                   Words by Edward Heyman, Music by Victor Young

 

 

                               LOVE CONSISTS IN THIS

                               Love consists in this, that two solitudes

                               protect and touch and greet each other.

                                                Rainer Maria Rilke

 

 

                                GREETING FROM AN ANGEL

                                Stars at the canopy of heaven

                                sparkle so bright

                                lend the night

                                a splendid garment

                                delirious with joy

                                life otherwise dream

                                free flight

                                effortless glide

                                on the wings to waft

                                a walk in the clouds

                                to jubilate

                                from gentle purplewing

                                embraced

                                there you are

                                so near

                                I can feel you all around me

                                HEAVENLY KISSED

                                     Susanne Ulrike Maria Albrecht       

  

 

 

                               

                                

                            

01.02.2011 um 18:52 Uhr

LIEBE oder MEIN NAME STEHT FÜR LIEBE von SUSANNE ULRIKE MARIA ALBRECHT

 

 

                              LIEBE oder MEIN NAME STEHT FÜR LIEBE

                                 von Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

                                       LIEBE

                                Warme schützende

                                       Hand,

                                Mir verlangt nach dir

                                       LIEBE

                                 Voll Dankbarkeit

                                Kommt mir dieses

                              Wort über die Lippen,

                                   Damit du die

                               Botschaft empfängst

                             Sterne am Himmelszelt,

                         Du denkst an mich und erfreust

                                Dich an ihrem Glanz 

                                   Auf deiner Haut

                                    Schmelzen die

                                    Schneeflocken,

                                   Ich denk an dich

                                  Und wünsch dir was

                                 Mein Name steht für

                                         LIEBE

 

                      Copyright Susanne Ulrike Maria Albrecht

 

            Noch mehr zauberhafte Gedichte über die Liebe finden Sie in

            Susanne Ulrike Maria Albrechts Lyrikband Weiße Hochzeit.

            Diskurs Verlag, Albrecht, Susanne Ulrike Maria, Weiße Hochzeit,

            ISBN 978-3-9812590-7-0, EUR(D) 6,00. http://www.diskurs-verlag.de/

 

                                   Friedrich Schiller:

                                  Allmächt'ge Liebe!

                                  Allmächt'ge Liebe!

                                  Göttliche! Wohl nennt

                                  Man dich mit Recht

                                  Die Königin der Seelen.

                          Johann Christoph Friederich Schiller 

 

                  http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de

                                  http://engel0311.jimdo.com/

 

             

 

01.02.2011 um 17:06 Uhr

AM FESTE MARIA LICHTMEß

 

                                Durch die Gassen geht Maria,

                                In dem Arm den Sohn, den lieben,

                                Hält ihn fest und hält ihn linde,

                                Und ihr Auge schaut auf ihn.

                                Wie die Englein ihn gesungen.

                                Ihn die Hirten angebetet,

                                Huldigten die grauen Weisen,

                                Läßt sie still vorüber ziehn.

 

                                Aber Joseph ihn zur Seiten

                                Ist in Sorgfalt ganz befangen;

                                Prüfend frägt er alle Steine,

                                Ob ihr Fuß zu kühn sich wagt;

                                Weiß nicht, was er wird erleben,

                                Aber wunderbare Dinge

                                Haben aus des Kindleins Augen

                                Sich ihm heimlich angesagt.

 

                                O Maria, Mutter Christi!

                                Soll ich denn zu dir mich wagen

                                Mit dem schuldgepreßten Herzen,

                                Mit dem trüben Sünderblick! -

                                Die du hast gleich mir gewandelt,

                                Hast gesiegt, wo ich gesunken,

                                Weh, vor deiner lichten Krone

                                Bebt mein scheues Fleh'n zurück.

 

                                Doch du neigst dein liebes Kindlein

                                Und es reicht die linden Hände.

                                O mein lieber Herr und Richter

                                Bist du mein Erlöser nur?

                                Ach, wie hab' ich mich gefürchtet,

                                Und nun bist du lauter Liebe!

                                Alle harten Worte schweigen

                                Und dahin ist ihre Spur.

 

                                Liebster Herr, du hast geschaffen

                                Meine arme kranke Seele,

                                Wie den Reiz, den vielgestalten,

                                Der auf breite Straßen führt;

                                Und du weißt, daß wie vor Andern

                                Frischer Hauch in meiner Seele,

                                So mich auch vor Andern glühend

                                Jede Erdenlust berührt.

 

                                Hast du mir in Macht und Güte

                                Meine Seele rein gegeben,

                                Herrlich, groß und wohlgerüstet

                                Wie ein königliches Schloß:

                                Und nun liegt es in Zerstörung,

                                Graunvoll in der öden Größe,

                                Wie ein knöchern Ungeheuer,

                                Wie ein todter Meerkoloß.

 

                                Und da ich nach vielen Tagen,

                                Sonder Glauben, voll der Liebe,

                                Angstvoll prüfte seine Mauern,

                                Siehe da! sie standen fest.

                                O mein Herr, willst du mich hören,

                                Auftun deine Gnadenschätze:

                                Sieh', ich will getreulich bauen

                                Meines Lebens trüben Rest!

 

                                Muß mein Haus gleich stehen eine

                                Öde warnende Ruine:

                                Ach, nur dort kann sich gestalten,

                                Was so rettungslos zerstört.

                                Kann ich nur ein Stüblein bauen,

                                Ausgeschmückt mit stillen Werken,

                                Wo ich, Herr, dich kann bewirten,

                                Wenn ich bei dir eingekehrt!

 

                                Aus den Hallen tritt Maria,

                                In dem Arm den Sohn, den lieben,

                                Hält ihn fest und hält ihn linde,

                                Und auf dem ihr Auge ruht.

                                O, sie hat das Glück getragen

                                Durch neun wonnevolle Monde;

                                Was verkündet jene Frommen,

                                Trug sie längst im glühnden Mut.

 

                                 Aber Joseph stillen Schrittes

                                 Tritt nicht mehr an ihre Seite,

                                 Da das  liebe, liebe Kindlein

                                 Nun der Herr der ganzen Welt.

                                 Doch wie höher steigt die Sonne,

                                 Schleicht er leis' an ihre Schulter,

                                 Und er zupft an ihrem Mantel,

                                 Daß der Schleier niederfällt.

 

                                 Annette von Droste-Hülshoff

Anna Elisabeth Franzisca Adolphina Wilhelmina Ludovica Freiin von Droste zu Hülshoff