Einfach ich

09.07.2006 um 22:48 Uhr

Es ist, wie es ist ...

Stimmung: kurz vom einschlafen ;)
Musik: ein vorbeifahrendes frisiertes Rasenmähermoped *lacht*

Es ist, wie es ist ... und so gesehen, ist es weder gut, noch schlecht. Auch kann es ned besser oder schlechter werden.

Es ist eben, wie es ist.

Alles hat seine zwei Seiten ... so auch mein momentanes Leben. Auf der einen Seite sehn ich mich mehr denn je nach DEM Menschen in meinem Leben, der es mit mir bis zum Ende gehen möchte, und auf der anderen Seite find ich mein Leben ohne Mann im Moment gar ned so übel. Ich brauch niemandem Rechenschaft ablegen, wo ich wann, mit wem, wie lang hingehe oder wann ich heimkomm oder irgendwo ankomm, noch muss ich jemandem erklären, warum ich grad allein sein will oder warum ich muffig oder zottig bin.

Und trotzdem vermiss ich genau DAS! Ich vermisse es, mein Leben mit jemandem zu teilen. Und gleichzeitig will ich mich für mich allein.

Blöde Situation *lacht sich selbst aus* ... naja, alle gaga, außer Mama ;)!

08.07.2006 um 03:15 Uhr

Eine Hochzeit und viele Gedanken

Stimmung: nachdenklich und ernst
Musik: totenstille in der wohnung

Ich war heute, bzw. gestern (wenn man nach der Uhrzeit geht) auf der Hochzeit einer meiner 3 besten Freundinnnen . Ich durfte Trauzeugin sein , worauf ich auch superstolz war und auch immer noch bin  (und es auch bleiben werde). Es war eine wunderschöne Hochzeit und auch den Tag mit den beiden, ihren Famlien und ihren anderen Freunden zu verbringen, war sehr schön. Es gab viel zu lachen und zu reden und natürlich flossen auch Tränen. Es war einfach nur ein wunderschöner Tag. Ich durfte ihr Glück mit ihnen teilen.

Doch nun, nun sitz ich allein in meiner Wohnung ... fühle mich einsam und allein. Ich denke über die Liebe, und ihr Sein und ihr Fehlen in meinem Leben, nach. Damit mein ich nicht die Liebe, die mir meine engsten Freunde oder meine Familie entgegenbringen, denn diese Liebe IST in meinem Leben. Sondern die Liebe, die einem von einem ganz bestimmten und besonderen Menschen entgegengebracht wird. Sie fehlt in meinem Leben ... und das tut manchmal sehr weh.
Doch ich hab auch keine Lust mehr, nach ihr zu suchen! Suchen macht keinen Sinn, es bringt nix und deprimiert nur letztendlich mit jedem "Fehlschlag". Nur das mit dem "Finden-lassen" funktioniert auch ned so wirklich. Somit steh ich momentan an einem Punkt, der mir mehr Kraft nimmt, als er mir gibt.

In den letzten Monaten hab ich einige Männer kennengelernt ... und immer wieder muss ich beobachten bzw. feststellen, dass jedes Mal der selbe "Film" abzulaufen scheint. Ich lern sie kennen, gehe nicht bei den ersten paar Dates aufs "Ganze", ich lass es langsam angehen ... und plötzlich scheinen sie jegliches Interesse an mir zu verlieren und melden sich nicht mehr. Als ob sie die Finger- oder die Ohren-Pest bekommen hätten und keine SMS mehr schreiben oder einen Anruf machen könnten. Da ich keinem nachlauf, läuft alles auf das Eine hinaus: Funkstille.
Mir ist klar, dass ein Mann, der es so kommen lässt, es nicht wert ist, auch nur noch einen Gedanken an ihn zu verschwenden. Und doch denk ich immer wieder darüber nach, ob ich etwas falsch gemacht hab oder ob ich etwas anders machen hätte sollen. Doch, was hätte ich anderes machen sollen, als ihnen zu zeigen, dass sie mich interessieren und ich mehr von ihnen wissen und sie besser kennenlernen möchte?
Ich weiß es nicht.

Und so drehen sich meine Gedanken im Kreis, wie bei einem Kettenkarussel und es kommt mir manchmal so vor, als hätte jemand vergessen, die Bremse bei diesem blöden Kettenkarussel einzubauen.