Emotionen

30.06.2013 um 22:15 Uhr

Kuckuck !!!

Es ist der Morgen des 29.06.2013, Samstag.

Ich wache gegen 6:30 Uhr auf, gehe ins Bad und lege mich anschließend wieder zu meinem Schatz ins Bett. Es ist ein schöner Morgen. Ich kuschle mich an meine Süße an. Sie wird wach und genießt meine Streicheleinheiten.

Es ist etwa 8:00 Uhr. Wir unterhalten uns im Bett, sie lacht ... Plötzlich schaut sie mich erschrocken mit großen Augen an, springt auf, schaut kritisch das Bettlaken an und eilt ins Bad. „Scheiße“ höre ich es aus dem Bad flüstern. „Alles in Ordnung, Schatz?“ frage ich. „Ich laufe ein Bisschen aus, aber es riecht nicht nach Urin.“ antwortet sie. „Ist deine Fruchtblase geplatzt?“ frage ich erschrocken. „Ich weiß es nicht, ich habe nichts gemerkt, meine Hebamme sagte nur, dass man das Fruchtwasser nicht zurückhalten könne so wie Urin, und ich kann es nicht zurückhalten. Es riecht süßlich, aber ich habe keine Wehen“ sagt sie. „Ok, dann bleib ganz ruhig. Wenn es die Fruchtblase ist wirst du das schon merken. Und wenn noch keine Wehen da sind ist das ein gutes Zeichen. Ich werde erst mal Frühstück machen, in der Zeit rufst du deine Hebamme an, was du machen sollst, aber ich denk mal wir fahren nachher ins Krankenhaus.“ sage ich.

Während wir frühstücken ruft sie ihre Hebamme an, dacht ich’s mir doch. „Wir sollen dann in Ruhe ins Krankenhaus fahren.“ sagt sie. Nach dem Frühstück packt sie noch letzte Sachen ein, ich schnappe den Fotoapparat und wir fahren los. Im Krankenhaus angekommen sagt sie „Lass die Reisetasche noch hier, nicht das du sie wieder umsonst reinschleppst.“ sagt sie zu mir.

Kurz vor 11:00 Uhr. Nach einem ausgiebigen Frühstück, einer ruhigen Autofahrt und einer gefühlten Ewigkeit im *Rondell* der Entbindungsstation ruft die Ärztin meinen Schatz ins Untersuchungszimmer. Nach einer weiteren gefühlten Ewigkeit kommt sie zu mir: „Schatz, es geht los. Es war Fruchtwasser und der Muttermund ist schon 2cm offen.“

Während ihr das Zimmer gezeigt wird hole ich die Reisetasche und melde sie in der Notaufnahme an. Wieder im Zimmer angekommen packe ich ihre Tasche aus und warte, während sie den Einlauf bekommt.

Gegen 11:30 Uhr endlich im Kreißsaal angekommen wird das CTG angelegt. Es stellen sich kleine Wehen ein, die allerdings nicht mal das CTG erkennt. „Ich muss noch mal auf die Toilette“ sagt sie zur Hebamme. „Ja, gehen sie ruhig, und dann laufen sie ruhig noch ein Bisschen auf dem Gang herum, damit es mit den Wehen klappt“ sagte diese darauf.

Es war nun etwa 15:45 Uhr. Nach mehrmaligen Toilettengängen und erwartungsvollen Spaziergängen auf dem Stationsflur stellten sich endlich *richtige* Wehen ein. Doch der Muttermund wollte einfach nicht weiter auf gehen. Inzwischen war auch die Ärztin gerufen worden, da die Herztöne schlechter waren (von etwa 140 auf 90 bis 100 Schlägen pro Minute abgesunken). Sie untersuchte meinen Schatz: „Das Problem ist, der Gebärmutterhals muss noch etwa 1 cm zurückgehen, deswegen ist auch der Muttermund noch nicht weiter geöffnet.“

Als die Wehen schon intensiv und alle drei Minuten kamen, wollte mein Schatz noch mal auf die Toilette. Allein in diesem kurzen Moment bekam sie drei starke Wehen, bei denen sie sich jedes mal an meinen Hals klammerte und sich abstützte. Wieder im Entbindungsbett angekommen, nach mehreren weiteren Wehen und der *dehnenden* Unterstützung der Hebamme war nun auch der Muttermund etwa 5cm geöffnet. Das CTG wurde abgenommen und ein internes CTG angeklemmt, da mein Schatz zunehmend unruhiger wurde und die Herztöne kaum mehr noch hörbar waren.


Nun ging alles sehr schnell. Die nächsten Wehen waren die schlimmsten, aber auch die wichtigsten. Sie sollte während der Wehe ihr Bein an sich heranziehen und festhalten „Ich kann nicht“ schrie sie vor Schmerz und ließ es in der Wehe los. „Sie müssen aber, sonst machen sie dem Mäuschen ja den Ausgang zu“ sagte die Hebamme. „Ich will nicht mehr, ich will nach Hause“ schrie sie immer wieder. Dann sagte die Ärztin, dass ich das machen soll. Also zog ich ihr rechtes Bein an sie heran und hielt es mit meiner rechten Hand fest, mit der Linken hielt ich ihren Kopf so, dass ihr Kinn auf der Brust lag. Sie klammerte sich vor Schmerz an meinen Hals. Auf der anderen Seite stand die Ärztin und hielt das linke Bein von meinem Schatz hoch. Die Hebamme saß vor ihr. Nun ging es zum Endspurt.

Die nächsten beiden Wehen sollten unser Kind zur Welt bringen. Lautes Schreien meines Schatzes überlagerte sich mit dem Geschrei der Hebamme „Weiter, weiter! Drücken, drücken, drücken...“. Die Ärztin sagte zu mir „Halten sie das andere Bein auch noch, ich komme ans Kopfende.“  und dann ging es los. Die Hebamme schrie weiter, die Ärztin beugte sich über den Kopf meines Schatzes und drückte mit geballten Fäusten auf den Bauch meiner Freundin. Sie schrie. Niemals werde ich diesen Moment vergessen wie sie geschrienen hat. Wie abgestochen, aus Leibeskräften und von Schmerz erfüllt brüllte sie mit voller Kraft. Die Ärztin drückte weiter. Plötzlich war alles ruhig. Mein Schatz bibberte noch, die Ärztin ging herum zur Hebamme... geschafft. Unser Sohn war geboren. Überglücklich küsste ich meinen Schatz „Unser Baby ist da, du warst ganz tapfer, ich bin so stolz auf dich“. „Oh Gott, es tat so weh“ sagte sie zu mir. „Ich weiß, mein Schatz, aber jetzt ist es vorbei“

„Das möchte doch bestimmt der Papa machen“ sagte die Ärztin zur Hebamme und löste mich aus meinem Freudentaumel. Gemeint war die Nabelschnur, die ich stolz und mit großer Freude durchschneiden durfte. Nun wurde unser kleiner Mann auf Mamas Brust gelegt und zugedeckt. Überglücklich kuschelten wir drei. Für einen Moment blieb die Welt für mich stehen. „Hallo mein Kleiner, du hast Mama ganz schöne Schmerzen bereitet“ sagte mein Schatz überglücklich. Wir weinten, wie wir den kleinen Fratz in unseren Armen hielten. Es war atemberaubend, so wundervoll hätte ich es mir nie träumen lassen.

Jetzt, wo ich diese Zeilen verfasse, könnte ich wieder anfangen zu weinen vor Glück. Mein Herz rast und ich erlebe diesen schönen Moment noch einmal.

Nach einigen Minuten Glückseligkeit kam auch die Kinderärztin dazu: „Ich würde vorschlagen, dass wir den Kleinen erstmal wiegen und messen, dann werde ich auch gleich die U1 durchführen.“. „Sie haben geschnitten, stimmt’s?“ fragte mein Schatz die Hebamme. „Ja“ sagte sie „es musste sein, er musste schnell raus. Er hatte die Nabelschnur um den Hals, deswegen musste die Ärztin auch unterstützend von oben schieben. Wir werden jetzt erstmal ein Bisschen sauber machen, der Papa kann ja bei der U1 zusehen. Wie soll das Mäuschen denn eigentlich heißen?“.

„Phillip, und mit Zweitnamen Mathias“ kam um 17:48 Uhr zur Welt, 3200g schwer, 50cm groß und mit einem Kopfumfang von 34,5cm. Der stolze Papa schaute der Kinderärztin bei der U1 zu, während die Mama noch die Nachgeburt herauspressen musste.

„Wollen sie ihn noch mal haben?“ fragte die Kinderärztin die Mama. „Ach, lassen sie dem Papa ruhig den Vortritt.“ Sagte mein Schatz. „Na gut, dann können wir sie in der Zeit ja noch mal nähen.“ sagte die Ärztin. Und so wurde der kleine Phillip, schön kuschelig in ein Handtuch eingewickelt, dem Papa auf den Arm gelegt.

Nun wurde mein Schatz versorgt. Ich saß die ganze Zeit neben ihr, den Kleinen auf dem Arm. Sie genoss den Anblick des glücklichen Papas und des süßen Kleinen. Nachdem sie genäht worden war, konnte der Spatz auch endlich angelegt werden. Das war das schönste was ich je gesehen hatte. Der kleine wusste zuerst nicht recht, was er machen sollte. Doch nach einem Moment klappte alles super. Er suchte mit blinzelnden Äuglein Mamas Brustwarze und nuckelte. Wir waren überglücklich. Für die nächsten zwei Stunden kuschelten wir drei, das genossen mein Schatz und ich sehr. „Danke Schatz, dass du bei mir warst“ sagte sie zu mir. „Schatzi, das habe ich gern gemacht, und ich würde es wieder tun, es war schön, in diesen Stunden bei dir zu sein“. Anschließend machte ich meiner süßen noch ein kleines Abendbrot, welches ich in ihr Zimmer stellte. Sogleich wurde ich von anderen Frauen angesprochen: Hat alles geklappt? Wie war es? ... Stolz beantwortete ich alle neugierigen Fragen.

Am Ende des Abends , ca. 20:00 Uhr, durfte der Papa den süßen Fratz noch waschen und anziehen. Traumhaft, wie dieses kleine, zarte Geschöpf dann in meinen Armen lag. „Den haben wir gut hinbekommen, Schatz“ sagte ich. Ich brachte beide noch auf ihr Zimmer und fuhr nach Hause, wo ich gegen 21:30 Uhr ankam.

 

Ein Tag, der so schön endete, wie er begonnen hatte. Die ganzen Ängste, ich würde es von Arbeit aus nicht rechtzeitig schaffen, alle hinfällig. Die Ängste, er könnte behindert sein, könnte krank sein, alle hinfällig. Die Bedenken, schaffe ich das, kann ich meinen Schatz unterstützen, mache ich nichts falsch, alle hinfällig. Dieser Tag, mit all seinen Strapazen, war der wundervollste in meinem Leben. Ich war froh, dass ich meinem Schatz beistehen konnte, war froh, dass ich dabei sein konnte.

Ich bin ein glücklicher und stolzer Papa! :-)

12.03.2013 um 13:44 Uhr

Das verflixte 7. Jahr

Und wieder ist eine halbe Ewigkeit vergangen, seit ich das letzte Mal geschrieben habe. Es ist viel passiert in der Welt und in meinem Leben, da weiß ich garnicht wo ich anfangen soll. Mein Schatzi ist nun schon eine Weile fest angestellt und hat sich super in das Team eingelebt. Die Kinder kommen langsam in die Pubertät und fangen an zu resignieren. Dazu kommt, dass der Vater immer öfter Späne wegen Kleinigkeiten macht... Ich habe letzten Monat mein Facharbeiterzeugnis bekommen. Lehre mit 1 abgeschlossen, Juhu!!! Nun bin ich für 12 Monate befristet und danach gibt es definitiv keine Verlängerung, tolle Aussichten... Seit Oktober letzten Jahres wächst ein kleines Würmchen in Schatzis Bauch. Seit einem Monat nun wissen wir auch, dass es ein Junge wird, das freut den Papa. Tja, und weil unser altes Auto viel zu klein war für so eine große Familie, mussten wir das natürlich auch ändern. Also haben wir uns Anfang diesen Jahres einen neuen Kompaktvan gekauft. So... Mehr fällt mir für den Moment nicht ein, aber ich möchte allen danken, die mir und meinem Blog auch nach so vielen Jahren noch treu geblieben sind. Viele Grüße an alle Leser

11.01.2010 um 12:17 Uhr

Und bald schon ist Jubiläum III

... ja, die Zeit ist wie immer schnell vergangen, hatte sogar fast schon vergessen, dass es diese Seite hier gibt. Aber jetzt bin ich erneut eine Woche krank geschrieben, und so habe ich mal wieder Zeit und Lust etwas zu schreiben. Mir geht es soweit gut, außer das ich mein Fieber nicht wegbekomme seit Silvester. Musste heut zum Spezialisten.. aber das ist wieder eine andere Geschichte und passt nicht hier her..

Ich habe mich in meiner Rolle als *Ersatz*-Papa gut eingelebt, wobei man längst das Ersatz- weglassen könnte, die Kids akzeptieren mich, nein, sie haben mich mächtig doll in ihr Herz geschlossen. Wenn sie Probleme haben, etwas erklärt haben wollen oder kuscheln wollen, kommen sie meist zu mir :-) Schatzi ist darauf ein bisschen eifersüchtig, aber das ist für uns kein Problem.

Habe Ende August meine Ausbildung begonnen zum Elektroniker für Betriebstechnik (in einer Ausbildungswerkstatt), leider komme ich durch die Pendlerei erst gegen 16:45 nach Hause und habe so unter der Woche nicht mehr viel von den Kindern, da ich vieles erledigen muss für meine AUsbildung und zusätzlich noch der Mann im Hause bin. Bis jetzt läuft es ganz gut, Kursbester!!! Das ist ein tolles Gefühl, zumal es mir auch nicht wirklich schwer fällt.

Aber zurück zu meinem Schatzi und mir. Es läuft gut, sehr gut sogar. Wir haben uns in die Situation gut eingelebt, der Altersunterschied ist hierbei kein Problem.. naja, für sie ein Bisschen, weil sie Angst hat, ich könnte mit einer jüngeren durchbrennen, aber das ist Blödsinn! Zur Zeit ist sie ein bisschen explosiv. Sie ist zum letzten Mal befristet worden und hofft nun, im August übernommen zu werden. ABer die Angst begleitet sie jeden Tag. STändig sagt sie "Schatz, ich hab Angst, was ist, wenn ich nicht übernommen werde?" Das ist Thema Nummer 1 in ihrem Köpfchen, abschalten kann sie eher selten.

Der Winter ist Mist, ständig ist es kalt, das Auto macht nur Probleme, und kaum hat man es freigeschippt kommt der Schneepflug und man kann von vorn beginnen.. Freude ^^ Ich will das es Frühling wird, damit man wieder raus kann, in den Park, das wäre schön. AUch wenn der Winter ein Gutes hat: Schatzi und ich kuscheln fast ausschließlich :D

In diesem Sinne, frohes Schneeschippen ^^

18.06.2009 um 12:18 Uhr

Und wieder ist ein Jahr vorbei..

Kinder, wie die Zeit vergeht. Ich kann mich noch daran erinnern, wie alles anfing, als wäre es gestern gewesen. Als ich sie das erste Mal sah, wunderschön, und ich war sprachlos, bis sie mich anlächelte und ich mich aufwecken musste, damit ich ein Wort aus mir rausbringe "Hallo" =D

Heute liegt unsere schönste aber auch schwerste Zeit schon etwas mehr als zwei Jahre hinter uns. Und was denke ich, wenn ich zurückblicke? Ich bereue nichts, garnichts. Ich denke, ich habe das getan was mir das wichtigste erschien und heute geht es mir gut. Den Bewerbungsstress hinter mir, das eigene Auto vor der Tür und ein Frauchen, bei der jeden Tag etwas anderes passiert und es nie langweilig wird. Auch wenn sie momentan etwas mit den Nerven am Ende ist, da sie nicht weiß ob sie verlängert wird, aber ich stütze sie dabei.

Nur leider ist bei uns schon so schnell der Alltag eingekehrt, wie wir uns öfter sahen. Aber neuerdings kuschelt sie sich früh nochmal zu mir ins Bett, wenn der Wecker geklingelt hat, dann steht sie auf, bereitet das Frühstück vor und während die Brötchen aufbacken kommt sie meist nochmal kurz zu mir um zu kuscheln. Es ist für mich das schönste des Tages. Aufzuwachen, und als erstes ihr wunderschönes Gesicht zu sehen.

Auch mit meiner Schwiegermutti komme ich gut klar, wir lästern auch ab und zu. Aber es ist immer etwas bedrückend, wenn ich daran denke, dass sie eigendlich Bedenken hat. Letztens waren wir zum Beispiel spazieren, mit den Kindern waren wir im Zoo, und die Kids wollten unbedingt bei den lustigen Affen bleiben. Die "Weiber" liefen immer weiter vor, während ich mich mit den Kindern bei den Affen vergnügte. Nach dreimaligem Rufen der Antreiberinnen kamen wir dann auch nach, und hinterher sagte mir Schatz dann "Meine Mutti hat sich über dich aufgeregt, sie sagte: Meinst du das es wirklich hält, guck dir an wie kindisch er ist, total unreif" Das hat mich dann schon geärgert, dass sie so denkt. Ist kindisch sein ein Zeichen von Unreife? Wohl eher nicht. Wenn ich meinen Vater so angucke habe ich viel von ihm. Er hat auch seine lustigen Momente, wo er nur blödsinn macht, und wird er als unreif bezeichnet? Aber naja, ich habe mir schließlich meine Freundin nicht nach der Mutter ausgesucht. Aber ich denke, das wird sich legen, wenn sie sieht, dass wir auch die Jahre überstehen.

Vor kurzem habe ich das Kinderzimmer von unserem Großen umgebaut. Er war auf Klassenfahrt und ich machte aus einem Hochbett ein Bett mit Stauraum darunter, einen Fernsehschrank und einen Schreibtisch. Die Hängeschränke aus meinem Zimmer bei meinen Eltern habe ich auch bei ihm angebaut. Er war total begeistert, und nun kann er beim Hausaufgaben machen auch aus dem Fenster träumen :-)

Ich hoffe ihr seid nicht all zu böse, dass ich nicht mehr oft schreibe, aber ich habe momentan viele andere Dinge im Kopf.

Liebe Grüße an euch alle ;-)

18.06.2009 um 11:59 Uhr

Neu Neu Neu

*Mal Werbung macht für seinen neuen Blog 'Bewegendes' und hofft auf Kommis* ;-)

08.01.2009 um 17:49 Uhr

Ich Lebe noch ^^

Erst einmal allen die das lesen ein gesundes neues Jahr 2009, auch wenn der Anfang durch die arktische Kälte etwas schwerer fällt hoffe ich, das es euch allen gut geht.

Ich meiner Beziehung läuft es normal, auch wenn wir uns sehr oft streiten, aber wir arbeiten an einer Verbesserung. Ich habe schon sehr viel in der Wohnung gemacht, nimmt langsam wirklich Gestalt an, so wie ICH sie mir vorstelle. Habe im Schlafzimmer an die Decke Windlichter-Laternen angehangen, 11 Stück, sieht traumhaft aus wenn man sie im Dunkeln anmacht. Ich bin stolz darauf, was wir bis jetzt geschafft haben, auch auf das, was wir durchgemacht haben und überstanden haben...

Ok, ich will ehrlich sein, es geht mir momentan nicht so gut. Jetzt, wo die Scheidung im vollen Gange ist ist sie sehr oft schlecht gelaunt. Streits sind somit vorprogrammiert. Sie verlang das ich ihr mehr Freiraum gewähre, doch will ich mich frei bewegen bekomme ich einen zornigen Spruch nach dem anderen um die Ohren gehauen. Auch vergleicht sie mich mit ihrem Ex. Letztes Wochenende hatten wir mit den Kiondern eine Schneeballschlacht gemacht. Sie stand dabei einen Meter von mir entfernt und warf mir mit voller Wucht einen Schneeball ins Gesicht. Ich konnte nicht rechtzeitig meine Augen schließen, also flog er mit frontal rein. Sand natürlich inklusive. Doch als ich versuchte mir den Sand aus meinen brennenden Augen zu reiben lachte sie nur. Nach einer zornigen Mine von mir merkte sie, das es ernsthaft wehtat und versuchte es mir zu erklären "ich dachte du würdest die Hand davor machen" als ich dann sagte "bitte lass mich kurz in Ruhe, sonst tick ich aus" fing sie nach nichtmal 20 Sekunden wieder an "komm schon, so doll war es nicht" worauf ich sie anmeckerte das es verdammtnochmal brennt. Sie nahm die Kinder an die Hand und ging weg. Sie ließ mich stehen. Ein paar Schritte weiter drehte sie sich zu mir um und sagte "mit meinem Ex konnte ich mehr Spaß haben" und ging weiter. Zu hause angekommen legte ich mich ins Bett und dachte nach. Ich fing vor Verzweiflung an zu weinen. Immer, in jedem Streit, sagte sie Dinge, die mich verletzten. Das weiß sie auch hinterher immer, doch was ändert es? Nach einer ganzen Weile kam sie zu mir ans Bett. Sie umarmte mich und sagte, das es ihr leid tut, das ihr die Sicherungen durchgebrannt wären... Naja, nun wo ich wieder bei mir zu Hause bin, sie vermisse, als hätte ich sie Monate nicht gesehen, ist sie nur genervt wenn ich anrufe "du rufst immer unpassend an"

Auf der anderen Seite ruft sie mich aber mehrmals hintereinander an, zwar nur sehr sehr kurz, aber ich höre wenigstens ihre Stimme. Ich weiß nur nicht, wie unsere Zukunft aussieht. Es tut gut, mal wieder hier zu schreiben.

Oh, da fällt mir auf, heute ist ihr Geburtstag ^^ Ich Musste heute nur das Krankenhaus anfahren, was in ihrer Stadt liegt, und somit hatte ich reichlich zeit. Sie hatte frei, weil sie viel erledigen musste, also habe ich ihr ein paar Fahrtwege abgenommen und sie begleitet. Es tat gut sie wieder zu sehen. Auch wenn sie mich schon lange nicht mehr so begrüßt wie früher..

Ich weiß das ich manchmal aufdringlich bin, das ich mehr Zuneigung und Liebe brauche als manch andere Menschen, aber ich bin nunmal so, und ich fühle mich mies wenn ich u wenig Geborgenheit bekomme. Ja, sie ist dadurch genervt und somit auch nicht mehr so überwältigt wenn sie mich sieht wie früher, aber irgendwo fehlt es mir schon sehr... aber naja...

Ich muss nun los, noch ein paar Dinge erledigen...

Hoffe ihr seid nicht sauer, wenn ich in der letzten Zeit kaum noch da war...

Trotzdem danke an alle die mir treu geblieben sind :-)

18.09.2008 um 17:42 Uhr

Neuigkeiten

Seit einigen Wochen nun geht es mir stetig besser. Unsere Beziehung festigt sich, endlich. Ich habe weniger Angst als vorher, aber dennoch ist sie da, und sie wird wahrscheinlich auch niemals ganz verschwinden, dazu habe ich zu sehr Angst haben müssen. Aber Angst ist ja bekanntlich auch etwas gutes, nicht wahr?

Ich bin glücklich so wie es ist. Ich habe meinen Zivildienst vorgezogen und hoffe anschließend eine Ausbildung zu bekommen. Sie ist verlängert worden, ein Glück, ich bin sehr zuversichtlich :-)

Kurz gesagt, es könnte kaum besser laufen. Ok, wir zanken uns öfters mal, aber dafür kommen wir genauso schnell auch wieder angekrochen :-)

Es ist so vieles passiert in der zeit, in der ich nicht geschrieben habe, aber jetzt wo ich darüber nachdenke fällt mir nichts ein, außer halt, das ich glücklich bin über ihre Entscheidung und das ich mich bestätigt fühle, da ich nicht locker gelassen habe sondern gekämpft habe. Jetzt weiß ich, wo ich die ganze Zeit hinwollte, denn jetzt bin ich an meinem Ziel angekommen, und genauso fühle ich mich uch, überglücklich :-)

Tut mir leid, wenn der ein oder andere vielleicht sauer ist, da ich kaum noch kommentiere, aber habe kaum noch Zeit ins Netz zu gehen, bitte verzeiht mir alle die das lesen.

Schatz? Auch wenn du das nicht lesen kannst, aber ich danke dir für alles was du mir gibst. Auch wenn du mir den Weg bis hier hin nicht einfach gemacht hast, aber es hat sich gelohnt. Denn nun habe ich dich für mich allein, mein Engel, und ich will nicht mehr von deiner Seite weichen, denn dDu bist die Frau, die ich von ganzem Herzen liebe :-*

29.06.2008 um 23:11 Uhr

Nächtliche Gedanken...

Ich sitze hier, weine, weiß nicht wieso, ich weine einfach bitterlich. Wieso? Kann es nicht unterdrücken, sehe selbst jetzt die Tasten kaum...

Woher kommt es, wieso jetzt? Wieso so plötzlich. Was ist mit mir? Ich habe Angst, Angst allein gelassen zu werden. Angst davor, das ich verlassen werde. Diese Angst explodiert in diesem Moment in mir. Ich könnte schreien, doch meine Stimme ist zu schwach dafür. Ich habe das gefühl schwach zu Boden zu sinken und doch so viel Kraft in mir zu haben, das ich sie selbst nicht aushalten kann...

Ich kann nicht aufhören zu weinen, muss irgendetwas tun, schreiben, ja, das tuhe ich gerade. Ich schreibe, um meinen Druck abzubauen. Um mich selbst auffangen zu können.

Habe sie gerade heulend angerufen um ihre Stimme zu hören, aber geholfen hat es nicht, auch ihre liebevollen Worte konnten mir meine Tränen nicht stoppen. Ich sehe alles verschwommen, doch ich schreibe weiter...

verdammt, was ist mit mir, es ist grausam... Ich will einfach nur schnell einschlafen und morgen aufwachen als ob nichts gewesen wäre. Einfach so. Ohne diesen bohrenden, zerreißenden Schmerz spühren zu müssen...

12.06.2008 um 16:47 Uhr

Nachricht von Ihr...

Ja, ich weiß, es war falsch das zu tun, aber... ich war am Sonntag bei ihr, wir haben geredet, ich habe ihr klar gemacht, das ich sie liebe, das es in meinen Augen nicht aus ist, aber das ich ihr zeigen will, was ihr fehlt, und das sie selbst gemerkt hat, wie sehr ich ihr fehle, unvergleichbar. Ich würde am Donnerstag zu meiner Schwester fahren, bis Montag, sie wohnt 600km weit weg. Und SIE fragte mich am Montag früh, ob ich nicht bleiben könnte, bis Mittwoch oder Donnerstag früh... Ich hatte aber Motorradfahrschule und nächste Woche ist schon die Prüfung...
Als ich dann Dienstag ins ICQ schaute las ich ihre Nachricht, die sie mir geschrieben hatte...

"Bin verzweifelt und heule. Halte  mich fest, bitte.

 

 Verdammt, ich weiss, selbst wenn ich es versuche, ich würde es nie schaffen, Dich aus meinem Herzen zu bekommen. 

 

Ich wollte mit Dir bis Donnerstag früh zusammen sein, weil man nie weiss, ob man sich noch einmal sieht. Das meine ich ehrlich Du bist was wundervolles. Ich kann das mit Dir gar nicht richtig beschreiben, Du bist das Beste, was mir je passiert ist. Du bist eine wunderbare Grosse Liebe mit vielen schönen Augenblicken, an die ich mich so gern erinnere, die aber auch so schmerzvoll sind, das es wehtut. Diese grossen Gefühle machen mir solche Angst, hatte im meinem früheren Leben versucht, immer meine Gefühle im Griff zu haben, hab mich nie so rchitig fallengelassen aus Angst. Ich wurde schon so oft von so vielen Menschen enttäuscht. Ich habe Angst, das uns der Alltag einholt, die zauberhafte Liebe kaputtmacht, das meine Gefühle, die im Chaos sind unsere Liebe kaputtmacht. Ich habe Angst, ohnmächtige Angst. Will einfach nur glücklich sein und ein Halt haben. 

Ich wäre gern nochmal mit Dir heute Abend durch die Stadt gelaufen, Hand in Hand. Bis zum Springbrunnen. Abert leider gehts nicht. So ich geh off. Werd heute zeitig ins Bett gehen. Ciau"

Es ist nur die Angst, nur diese verdammte Angst, die sie schon hat seit das mit uns *mehr* wurde, seit über einem Jahr. Ich weiß nicht, was ich noch tun soll....

07.06.2008 um 00:17 Uhr

Gedanken...

Du hast immer versucht die Gefühle für mich zu unterdrücken, du hast mich nie all deine Liebe spühren lassen und jetzt, wo wir von vorne anfangen könnten, weil wir uns beide lieben, da kämpfst du nicht...
Du weißt nicht, was das für ein miesen Gefühl ist, mit ansehen zu müssen, wie du um uns nicht kämpfst aber einem anderen immer mehr die Chance gibst...
Ich Liebe Dich, und ich werde mich nicht gegen die Gefühle zu dir wehren, ich werde den Schmerz immer in meinem Herzen halten, weil er das einzige ist, was mir jetzt noch von dir bleibt, das einzige, was mich noch mit unserer Liebe in Verbindung bringt...
Der Schmerz der Trennung, das ist das, was ich in mir behalten möchte, solange es anhält, weil es mir zeigt, was für eine wunderbare Liebe es war und immer noch ist, und was es für tiefe Gefühle waren und sind...
Es zerbricht mir das Herz, jetzt nichtmehr kämpfen zu können, und es zerbricht mir das Herz, das du jetzt auch nicht kämpfen willst. Ich hätte nie gedacht, das unsere Beziehung mal so achtlos weggeworfen wird, ich dachte immer, das du alles dafür tun würdest, se zu halten, so wie du es mir einmal gesagt hast...

05.06.2008 um 21:33 Uhr

Qual der Einsamkeit

Ich sitze hier, zu Hause, ohne Sie, ohne ihre Stimme, ohne ihre Berührungen. Allein. Es fällt mir alles auf dem Kopf hier, aber weg kann ich nicht, zu groß ist der Drang zu Hause zu bleiben, ind er Hoffnung das sie anruft, das sie sich meldet. Damit ich weiß, wie es ihr geht. Damit ich ihre Stimme hören kann. Die Einsamkeit hier ist grausam, sie zerfrisst meine Seele. Es ist ein komisches Gefühl, alles verloren zu haben aber doch genau das wiedergewonnen zu haben. Weiß nicht, ob ich mich gut oder schlecht fühlen soll. Es ist einfach nur Leere in mir. Mein Herz hat Risse, die nur Sie wieder heilen kann, aber was, wenn sie es nie machen wird? Was, wenn es entgültig ist? Für immer? Was, wenn sie nicht sieht was sie getan hat die ganze Zeit, und was sie will? Was, wenn sie sich gegen mich entscheidet? Diese Fragen quälen mich, und ich will sie vergessen, und doch sind sie hier...

Ich blicke gerade aus dem Fenster, davor steht das Hirschgeweih, was sie mir zu unserer Anfangszeit geschenkt hat, als es noch ganz winzig war. Jetzt ist es riesengroß. Ich habe es mit Liebe gepflegt. Diese Pflanze wird mich immer an diese wunderschöne Zeit erinner. Und egal wie hard es war, egal wie ich leiden musste und egal was sie für ein Risiko eingegangen ist. Es war eine wunderschöne Zeit. Ich erinnere mich daran, wie ich nachts bei ihr war, nach 22 Uhr weil es sonst zu hell war, und früh wieder 3 Uhr gehen musste, weil es hell wurde, aber der Zug würde erst in zwei Stunden kommen, in denen bin ich dann immer mit Inline-Skates durch ihre alte Stadt gefahren, habe augenblicklich einen schönen Platz gefunden, wo ich mein Frühstück, was ich mir zurechtgemacht hatte, essen konnte und den Sonnenaufgang beobachten konnte. Einmal hat sie mir Kaffee mitgegeben in meiner Thermoskanne. Ja, diese ganzen Kleinigkeiten, es war für mich mehr. Weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber, auch wenn es nur Kaffee war, es war für mich etwas besonderes. Es steckte viel Liebe in dem was sie für mich tat, auch wenn sie nur eingeschränkte Möglichkeiten hatte, verständlich, aber mir ging es nicht darum, was sie tat, sondern wie sie es tat, und warum, weil sie mich liebt...

Ich vermisse diese Zeit, in der alles noch gut war. Ich vermisse die Zeit, auch wenn wir uns manchmal drei Wochen nicht gesehen haben und dann nur 3 Stunden von einander hatten, aber... ich vermisse diese Zeit, denn das war die zeit der großen Gefühle, von beiden Seiten. Ich weiß nicht, ob diese Zeit wiederkommen würde, wenn unsere Beziehung wieder aufblüht. Aber es wird einzigartig bleiben. Auch wenn es die Zeit der Heimlichkeit war, es war traumhaft schön,

so traumhaft schön, wie auch sie ist. Ich vermisse Sie sehr, denke die ganze zeit an sie, kann mich mit nichts ablenken, mit garnichts. Weiß nicht was ich noch tun soll. Jetzt geht ja die Temperatur wieder, das ich raus könnte, aber irgendwie will ich hier bleiben, bei Ihren Bildern, und bei allem, was mich an sie erinnert, und das ist ziemlich vieles...

Wenn du das lesen könntest, würde ich dir sagen:

Ich Liebe Dich über alles!

05.06.2008 um 19:28 Uhr

Es geht weiter... Aber nichtsaussagend ist es trotzdem...

Ein Hin und Her, seit ich es gestern beendet habe. Wir schrieben uns SMS hin und her:

Ich:"Ich bin in meinem Herzen fest mit dir gebunden.Du bist meine große Liebe.Ich hoffe,das du merkst,was dir fehlt,aber wenn nich,kann ich es verstehen.ILD"

Sie:"Bin leer und verzweifelt.Ich denke,das es besser ist,wenn wir keinen Kontakt mehr haben.Schnitt.Will,das du glücklich wirst.Das du besser über uns hinwegkommst."

Ich:"Wieso kämpfst du nich?Selsbt jetzt nicht,wo du das verloren hast was dir so viel bedeutet hat.Wieso?Wieso kämpfst du nicht?Wieso?Ich verstehs nich :'-("

Sie:"Würde ich,ich liebe Dich.Aber ich kann nicht,bin noch nicht soweit,muss es erst begreifen."

Ich:"Hab mich immer gefragt wieso du nich um mich kämpfst,wenn ich dir so viel bedeute.Der Gedanke macht mich fertig,ohne Dich zu sein.Aber du kämpfst nich"

Sie:"Nein,was soll das?Du hast es beendet,das tut weh"

Sie:"Ich werde viel nachdenken, habe nichtmal Lust, den Gewburtstag von (ihr Sohn) in (ihrer alten Stadt) zu feiern.Das würde mich an uns erinnern."

Ich:"Alles in meiner Umgebung erinnert mich an Dich.Alles tut so weh.Wach auf,bitte!"

Sie:"Du hast es beendet.Ich fühle mich billig und benutzt und schlecht,weil wir Sex hatten."

Ich:"Weil du nicht kämpfst,selbst jetzt nicht,das hat mich verletzt.Und der abend sollte ohne das Gespräch ablaufen,aber es ergab sich.es tut mir leid.denk jetzt an Dich"

Sie"Ich liebe Dich,ich liebe Dich,ich liebe Dich!!!"

Ich:"Wieso tust Du uns das dann an?Wieso hast Du undere Beziehung so auf die Probe gestellt und das zugelassen was passiert ist?Wieso kämpfst Du nicht?Ich Liebe Dich"

Dann telefonierten wir, ich kürze es etwas:

Ich:"Du hast dich völlig verändert, du warst früher liebevoller als jetzt, maulst mich nurnoch an. Klar hab ich auch manchmal gemault, wie mit dem Regal, aber du wolltest einfach nicht verstehen, das ich dir keinen billigen Mist kaufen möchte, sondern etwas was auch hält. Aber du hast imme rnur gesehen das ich maule. Und Wahrscheinlich bist du es nicht gewohnt das ein Mann um dich kämpft, denn ich war von uns beiden der einzige der es getan hat. Aber du hast es al *klammern oder bedrängen* verstanden. Einer allein kann eine Beziehung nicht aufrecht erhalten, es müssen zwei dafür kämpfen, aber da du nicht bereit warst musste ich es beenden. Du hast selbst mal gesagt *Es reicht nicht, wenn man in einer Krise kämpft, für die Liebe muss man jeden Tag kämpfen, damit sie besteht* aber das hast du in diesem Jahr nicht mehr gemacht, sondern hast ihn dich *umgarnen* lassen. Wieso hast du ihm nie gesagt, er soll aufhören dir Rosen zu schenken, dir liebevolle Nachrichten zu schreiben? Wieso hast du den Kontakt mit ihm so intensiviert? Ja klar, ich war auch oft sauer deswegen, aber einfach weil mir das wehgetan hat. ber jeder andere Mann würde in der Situation genauso reagieren und resignieren."

Sie:"Ja, das stimmt, früher warst du ruhiger, ausgeglichener, hast mich mit deiner inneren Ruhe angesteckt und hast mich immer wieder mit deiner gefühlvollen, sanften Art zur Ruhe gebracht... *seufz* ich weiß das ich viel falsch gemacht habe, und ich habe dir auch viel wehgetan. Jetzt weiß ich, wie du dich die ganze zeit gefühlt haben musst, die ganze zeit diese Schmerzen zu ertragen..."

Ich:"Wieso hast du ihn kämpfen lassen?"

Sie:"Ich weiß es nicht"

..............

Sie:"vielleicht hast du Recht, und es macht mir meine Entscheidung leichter"

............

Sie:"Ich melde mich morgen nochmal... ach nein, du meldest dich wenn du Lust hast. Wenn nicht muss ich es akzeptieren.......  Aber ich muss deine Stimme irgendwie hören..."

Ich:"Vielleicht ist es aber besser, wenn ich dich in Ruhe lasse, so hast du Zeit über alles nachzudenken, dir klar zu werden..."

.............

Sie:"Ich gebe dir jetzt tzrotzdem einen Kuss *schmatz* "

Danach ging es im ICQ weiter:

Sie:"Ich hätte Dich am liebsten heute früh, als ich neben Dir sass, geküsst... Musste mich zusammenreissen" ..... "Ich habe grosse Gefühle für Dich, und die werde ich immr für Dich haben"

Ich:"Wieso willst du mich dann nicht für Dich?"
Sie:"Es gibt eben Dinge im Leben, die ich oder jeder andere nicht versteht" 
Sie:"Werd die Zeit nutzen nachzudenken, aber eins weiss ich, du wirst mir fehlen, ganz doll" ..... "Warum hast Du Dich auch nur in mich verliebt??? Bring nur Unglück und Verderben"
Ich gab ihr einen Kuss über die Webcam
Sie:"Hmhm... Hab ich genossen"
Dann gab sie mir viele viele Küsse und schreib das hier
"Ich LIEBE DICH; ICH LIEBE DICH
ICH LIEBE DICH
ICH LIEBE DICH
ICH LIEBE DICH
"
Sie sagte dann noch:"Ich habe Angst davor, nach (wo sie früher wohnte) zu fahren, das erinnert mich so sehr an die angstvolle Zeit" ..... "Mir wird es mies gehn" ..... "Das schlimmste ist, Du fehlst mir" ..... "Ich vermisse Dich"
Und nun sitze ich zu Hause, heule ohne ein Ende in Sicht. Hoffe innerlich, das sie erkennt, das ich ihr fehle, das Ich die ganze Zeit das war, was sie wollte. Schließlich hat sie mir das am Anfang gesagt, und bevor das alles wieder anfing mit ihrem Mann... Ich vermisse sie so schrecklich doll, und das, obwohl ich heute früh erst noch da war... Ich könnte schreien, bei der Vorstellung, sie verloren zu haben...

05.06.2008 um 08:44 Uhr

Ich habe es getan... Meine Welt bleibt hinter mir zurück...

Ja, ihr lest richtig.... -.-

Ich bin am Dienstag Abend zu ihr gefahren, spontan, wir sind im Regen spazieren gegangen bei ihr im Park, haben Fange und Verstecke gespielt, so wir wie es oft taten. Es war schön. Bin wir uns unterhielten weil sie Zahnweh hatte: "Deine probleme sind auch meine" sagte ich zu ihr, aber sie sagte nur "Es geht dich doch garnichts mehr an" das hat mich verletzt, ich signalisierte ihr das, wir gingen beide in verschiedene Richtungen, beide traurig. Ich fuhr ihr mit dem Auto hinterher, sie stieg ein, aber der Streit ging weiter, bis oben in ihrer Wohnung, als wir uns versöhnten. In meiner Stimmung fragte ich dann "Was ist nun, kommst du zu meinem Geburtstag oder zu meinem Abiball?" Sie sagte "Ich weiß es nicht, ich weiß doch noch nichtmal wie ich mich entscheide. Und außerdem würden mich alle blöd angucken." Ich sagte zu ihr, das SIE meine Partnerin ist, und das ICH zu ihr stehe, vor allen Menschen, und ich lächle, wenn jemand uns schief anguckt...

Ich fragte sie erneut, ob sie mich will, sie sagte ja, aber auf die Frage "Warum stehst du dann nicht zu deinen Gefühlen, zu deiner Entscheidung und zu mir?" sagte sie "Ich weiß es nicht, ich weiß nicht was mit mir los ist"

Am nächsten Tag dann war ich allein, weil sie auf Arbeit war, ich hing vor dem PC, um mich abzulenken von meinen Gedanken, machte ein Bisschen Haushaltskram, um ihr Arbeit abzunehmen. Als sie nach Hause kam spielten wir mit den Kindern Brettspiele. Es war schön, so wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Abend, als die Kinder einen Film guckten saßen wir dann auf der Couch, kuschelten. Anschließend... ja, hatten wir Sex -.-

Und dann kam wieder alles hoch, was mich beschäftigte. Ich fing wieder an mit ihr zu reden. Ich sagte "Ich weile in letzter Zeit oft in Erinnerungen. Weißt du noch damals, wo du mich zum Bahnhof gebracht hast, und wir uns zugewunken haben, bis wir uns einander nicht mehr sehen konnten? Ich habe das Gefühl das alles hat sich verloren" Sie war aber bereits eingenickt. Sauer stand ich auf und ging ans Fenster. Sie drehte sich um, guckte mich giftig an und sagte "Musst du mit sowas immer abend um diese Uhrzeit kommen? Ich muss morgen früh zeitig raus, ich hab Verantwortung auf Arbeit, wann verstehst du das mal?" Und ehe ich weiterreden konnte stand sie auf und verschwand mit ihrem Bettzeug im Wohnzimmer. Ich ging hinterher, um mit ihr zu reden. Ich sagte ihr "Ich wollt euns den Tag heute nicht versauen, und außerdem ist es egal zu welcher Uhrzeit ich damit ankomme, du redest nie vernünftig mit mir darüber". Sie sagte "Aber du verstehst nicht das ich dir keine Antworten auf deine Fragen stellen kann, es sind immer die gleichen..." Ich unterbrach sie und sagte "Ich wollte etwas ganz anderes sagen, aber das scheinst du nicht zu verstehen" Ich ging aus der Stube ins Schlafzimmer, legte mich hin, dachte nach, ich hörte, wie sie immernoch wach war, und begann zu singen:

Ich mach die Augen auf, liege neben Dir, so wie jeden Tag.

Steh leise auf und hoff ich wekc Dich nicht,

Ich bin mal wieder viel zu spät.

Doch ich schau nochmal in dein gesicht, und ich glaub das könnt ich ewig tun

doch ich muss jetzt wirklich los...

Oh bitte sei so gut und träum von mir,

und übrigends:

Du bist besser als Liebe

Und du bist mehr, du bist mehr, du bist mehr, viel mehr,

und übrigends:

Du bist besser, besser als Liebe

Und das ist mehr, das ist mehr, das ist so viel mehr,

vielleicht mehr als ich verdiene...

Ich weiß garnicht mehr was hier vor dir war, alles hier bist Du

Du bist überall in diesem Raum, und atmest leise ein und aus.

Ich bleibe nochmal stehn und hör dir zu,

und ich glaub das könnt ich ewig tun

doch ich muss jetzt wirklich los

Oh bitte sei so gut und träum von uns....

(sie kam ins Schlafzimmer)

Und übrigends:

Du bist besser als Liebe,

Und du bist mehr, du bist mehr, Du bist mehr, viel mehr

und übrigends:

Du bist besser, besser als Liebe

(sie legte sich zu mir, umarmte mich, drückte mich fest an sich heran, ich fing an zu weinen und konnte noch unter Tränen halbwegs die letzte zeile rausbringen)

Und du bist mehr, Du bist mehr, Du bist so viel mehr.....

Wir lagen uns im Arm, sie sagte "Ich Liebe Dich", ich erwiederte es. Wir sahen uns in die Augen. Dann fing ich an mit ihr zu reden. Wie genau ich anfing weiß ich nicht mehr, abes es war etwa so:

"Wieso stehst du nicht zu deiner Entscheidung, die du getroffen hast? Wieso führst du mit mir eine Beziehung, zu der du nicht stehst. Ich weiß, das du noch Gefühle für IHN hast, aber du weißt auch, das das normal ist nach einer langjährigen Beziehung, und du weißt auch, das er dir viel angetan hat. Ich habe manchmal das Gefühl, das Du dich schon entschieden hast, und das es deswegen keinen Sinn mehr macht für mich. Ich habe nvon Anfang an um unsere Beziehung gekämpft, er immer erst dann, wenn es zu spät war, und du bist wieder weich geworden. Ich weiß nicht, ob du damit nicht klar kommst, das du einem Menschen mehr bedeutest als alles andere und das er um dich kämpft, immer. Ich habe manchmal das Gefühlm das ich dich schon längst verloren habe. Ich habe dir oft angeboten das wir von vorn anfangen, ohne die Fehler zu machen, die wir in der Vergangenheit gemacht haben, aber du wolltest nie. Deswegen lässt du mir keine andere Wahl: Ich habe einfach keine Kraft mehr, allein für unsere Beziehung zu kämpfen, Wir müssen beide kämpfen, doch du tust es nicht. Ich hab das Gefühl mit ansehen zu müssen, wie mir unsere Beziehung aus der Hand gleitet, wie alles zerbricht, was wir uns aufgebaut haben. Erst kam das Hin und Her in deiner Ehe und mir, dann am Anfang unseres neuen Lebens wolltest du nur formellen Kontakt mit IHM wegen der Kinder, dann wurde es immer öfter. Du fingst an dich seiner Probleme anzunehmen, und hattest manchmal keine Zeit mehr für meine. Du fingst an, das erste mal mit ihm und den Kindern etwas zu machen, sagtest zu mir, das es selten der Fall sein wird, doch es wurde immer häufiger. Er kam euch unter der Woche besuchen, das gewöhnte sich auch ein. Dann schlief er bei dir, und es wurde immer öfter. Und jetzt? Wir stehen beide kurz vorm Zerbrechen. Ich kann bis heut nicht verstehen was da mit uns passiert ist, aber ich hab erkannt, das es so nicht weitergeht, und das es ein Ende haben muss. Ich will das du DEIN Leben zu allererst in den Griff bekommst. Ich werde Dich in Ruhe lassen. Ich werde aufhören, um Dich zu kämpfen, denn ich glaub, das wird das Beste für unsere Situation sein. Es bricht mir das Herz, aber so wie es ist geht es nicht weiter, und macht uns beide kaputt, das weißt du selbst. Ich will, das du dir im klaren wirst über deine Gefühle, deswegen gehe Ich. Ich kann mit dem Gefühl nicht leben, das es einen anderen Mann in deinem Leben gibt, und das du mich vor aller Welt verheimlichst. Es tut mir weh mit ansehn zu müssen, wie du uns weiter kaputt machst. Ich will das nicht mehr. Ich wollte Dich ganz, ich will dich nichtmehr teilen müssen wie damals. Das hat mir schon genug wehgetan. Ich will, das du dich entscheiden kannst. Und wenn du dich gegen mich entscheidest, kann ich es verstehen. Wenn nicht, möchte ich das du weißt, das meine Türen für Dich offen stehn. Du kennst mich, ich werde mir immer Hoffnung machen. Und ich werde Dich immer Lieben. Du bist etwas besonderes, aber sie Situation, in der wir gerade sind, schadet uns beiden. Deswegen will ich nicht warten bis es nicht mehr geht, sondern jetzt gehen, wo wir noch keine Wracks sind."

Wir haben beide geweint "Halt mich fest" sagte sie und umklammerte mich fest. Wir redeten, dann sagte sie "Ich möchte jetzt gern alleine sein, ich geh in die Stube schlafen" aber ich sagte "Nein, lass, schlaf du hier, ich schlafe in der Stube" ich hörte sie weinen, so sehr, wie sie es noch nich getan hat, Ich saß da, musst verarbeiten, was ich gesagt habe. Begriff Stück für Stück, das es vielleicht das absolute Ende war für uns zwei. Das ich sie und die Kinder nicht mehr sehen würde. Ich begriff, das ich gedade meine große Liebe sitzen gelassen habe. Aber ich hatte Hoffnung, das sie merkt was ihr fehlt, das habe ich ihr dann auch gesagt, als ich nochmal zu ihr ins Zimmer kam, wieso ich zu irh gegangen bin, weiß ich nicht, aber ich musste es tun. Ich hockte mich neben das Bett, wir redeten. Ich sagte, das es vielleicht besser ist, vielleicht macht es ihr ihre Entscheidung leichter, egal von welcher Seite her. Vielleicht mekrt sie, was sie verloren hat mit ihrem Verhalten... Wir hielten unsere Hand, dann wollte sie wieder allein sein.

Ich stand später noch einmal auf, sah, ob sie schläft, aber sie war wach, genau wie ich, die ganze Nacht. Ich stellte mit meinen Wecker 10 Minuten eher als ihren, damit ich sie wecken kann, mit einem Lied, was ich für sie singe. Ich weiß nicht wieso ich das tun wollte, aber ich wollte es, unbedingt. Als ich dann früh die Augen auf machte, noch bevor mein Wecker klingelte, saß sie neben mir auf der Couch, starrte mich mit leeren, traurigen Augen an "Hey" sagte ich "Wie lange sitzt du hier schon?" sie sagte "seit 10 Minuten oder so"

Ich machte Frühstück, weckte die Kinder, der Abschied, was sie ja nicht wussten, fiel mir verdammt schwer. Die kleine sagte noch zu mir "Mathias, ich vermiss Dich immer" Ich musste meine Tränen zurückhalten. Den großen nochmal umarmt, dann ging ich aus der Küche und gab dem inneren Druck nach, ich weinte, sehr doll, SIE kam mir hinterher, sie wischte mir die Tränen weg, ich ihr, wir sahen uns an, die ganze zeit "Pass auf Dich auf" sagte sie. Es tat weh, diesen Satz zu hören, denn es hat etwas endbestimmendes an sich. Das Zeichen dafür, das etwas ein Ende hat, das es heißt Abschied zu nehmen. Wir umarmten uns, weinten beide, hielten uns ganz fest. Ich ging aus der Tür, sah zurück, in ihre Augen, sie sah mich an, wir starrten uns eine ganze Weile mit traurigen Augen an, dann sagte sie "Ich Liebe Dich" es tat so gut diesen Satz zu hören, weil er viel Hoffnung verbirgt, anderer Seits hat es auch verdammt wehgetan, weil ich kurz davor war meine Entscheidung zu revidieren, aber ich blieb standhaft. Ich sagte "Ich Liebe Dich auch" und während wir uns anschauten schloss sie die Tür, bis wir nicht mehr durch den engen Spalt zwischen Tür und Türrahmen schauen konnten. Ich drehte mich zum Treppenhaus hin, bekam wieder einen Heulkrampf und ging langsam herunter. Ich stieg ins Auto, mit grauer, leerer Mine, mit schmerzendem Herzen, mit einem endlos starken Drücken in meiner Brust, als ob ich kurz davor bin zu platzen. Ich lies den Motor an und fuhr los, ich wollte fahren, damit ihc nichtmehr nachdenke, damit ich mich konzentrieren *muss* und nicht weine, die ersten paar Hundert Meter durch die Stadt konnte ich das Weinen nicht unterdrücken, aber nach dem Ortsausgang lies es allmälig nach. Kurz vor Ende meiner Fahr bekam ich dann eine SMS von ihr in der stand, das ich in mein ICQ gucken sollte, da sie eine Nachricht hinterlassen hat. Diese schreibe ich hier rein:

"Hi. Ich bin es nur,sorry. Ich liebe DIch. Aber ich weiss auch, das Du Recht hast. Bitte verzeih mir irgendwann meine Fehler. Es war die schönste Zeit meines Lebens und es wird immer in meinem Gedächtnis bleiben. Du bist was ganz besonderes. Ob Du es mir glaubst oder nicht: Du bist meine grosse Liebe. Áber es gibt Hürden im Leben. Die muss man überwinden. Ich weiss, das ich dafür zu feige bin. Ich  kann Dich verstehen, das ich Dich verletzt habe, weil ich nicht zu Dir gestanden habe. Mier würde es genauso gehn. Ich wünsche Dir viel viel Glück für Deine Zukunft, wenn es einer verdient hat, dann Du. Und ich wünsche Dir die Richtige Frau an Deiner Seite ( Irgendwann). Ich werde Dich nie vergessen. Muss jetzt aufhören, sonst fange ich wieder an zu heulen. Bis dann. Pass bitte auf DIch auf."

 Ich rief sie an, weil ich einfach etwas dazu sagen wollte. Ich wusste nicht, ob es richtig oder falsch war, aber ich wollte mit ihr reden: "Du wirst ewig in meinem Herzen sein, und innerlich hoffe ich, das du merkst was dir fehlt, aber wenn nicht, kann ich es verstehen. Es hilft dich sicher bei deiner Entscheidung und erleichtert dir somit deinen Alltag. Ich wollte immer nur Dich, und auch wenn es mir das Herz gebrochen hat, aber so ging es für uns beide nicht weiter. Ich Liebe Dich!"

wir telefonierten kurz, dann verabschiedeten wir uns. Und gerade bekomme ich eine SMS "Mir gehts scheiße, aber da muss ich jetzt durch. Du bist frei.bye"

Wer die Liebe, mit all ihren großen Gefühlen erlebt hat, der muss auch irgendwann die Schattenseiten sehen. Jeh höher man fliegt desto tiefer fällt man. Ich falle, und obwohl ich noch lange nicht auf dem Boden eingeschlagen bin fühlt es sich so an, als ob ich es in jeder Sekunde tuhe, so tief sitzt der Schmerz in mir.

ICH LIEBE DICH!

30.05.2008 um 19:23 Uhr

Die letzten Tage - Achterbahn

Und jeden Tag stelle ich mir mehr Fragen, als ohnehin schon im keinem Kopf herumschwirren...

Jeden Tag frage ich mich aufs Neue, ob es Sinn hat, ob es Hoffnung gibt, und ob sie sich nur etwas einredet, weil sie Angst hat verletzt zu werden... aber ich fasst nun die letzten Tage zusammen...

Es war letzte Woche nach meiner letzten Prüfung (2+) ... Wir telefonierten... "Ich fahre am Wochenende mit den Kindern und meiner Mutter zum Frühlingsfest" sagte sie noch zu mir... Samstag früh dann, der letzte Anruf, sie machte sich langsam fertig, das sie gegen Mittag loskönne... Ich startete meinen Rechner, ICQ, ihre Mutter war on, sie nicht... ich wunderte mich, rief sie an, Telefon rausgezogen.... Ich ahnte, was das bedeutet... schnell rief ich sie auf Handy an, keine Reaktion... Als ich wieder ins Zimmer kam blinkte eine eben eingetroffene Nachricht in ICQ, von IHR, sie war wieder offline und schreib "Ich fahre jetzt los, hab Telefon rausgezogen"

Ich schickte ihr eine SMS "Verheimlichst du mir irgendetwas?" sie schreib "Vertrau mir, bitte" ... und ich vertraute ihr... Kein Anklingeln von ihr, wie sie es sonst immer macht, wenn sie bei ihrer Mutter ist, keine Nachricht im ICQ, kein Anruf... keine SMS, nichts... Ich war am Boden, todtraurig, weil doch wieder die Angst in mir hochkam... wovor, werdet ihr gleich lesen -.-

Sonntag Mittag dann endlich ein Anruf von ihr... SIE war mit ihrem *noch* Mann und den Kindern auf SEINER Betriebsfeier.... ich bin aus allen Wolken gefallen "Das hab ich dir doch erzählt" sagte sie "Hast du nicht, sonst wäre ich ja nicht so geschockt, oder? Was verdammt nochmal willst du damit erreichen? Die Kollegen sehen euch wieder als Familie, toll" ... Sie: "Nein, die haben sich auch gewundert, aber wir haben gesagt, das wir nicht mehr zusammen sind" Ich: "Wieso bist du dann mitgefahren?" Sie: "Wegen den Kindern, ihnen hat es Spaß gemacht" Ich: "Ich hab dir vertraut, du hast es mir sogar noch geschrieben" Sie: "Das war darauf bezogen, das ich mt ihm nicht schlafen werde, und das weißt du das ich das nicht tuhe" Ich: "Es gibt auch andere Dinge außer Schlafen... Wieso hast du mir das verschwiegen?"

Ein Streit darüber, das sie es mir angeblich gesagt hätte, das sie mit ihm mitfährt... "Ich wollte eine Situation wie jetzt vermeiden, und ich wollte nicht, das du dir das ganze Wochenende Gedanken machst, deswegen habe ich es nicht gesagt" Eine *kleine* Versönung, dann war wieder Funkstille... Im ICQ eine Nachricht "Ich werde dir ab jetzt nichts mehr verschweigen. Es tut mir leid, was ich dir alles angetan hab in letzter Zeit, du hast etwas besseres verdient. Ich denk an Dich, auch wenn du mir das jetzt sicher nicht glaubst"

Abend dann wollte ich ihre Stimme hören.... besetzt... Ich aktivierte den Rückruf, aber als es dann klingelte merkte ich, das sie nach Beendigung des letzten Gespräches wieder das Telefon rausgezogen hatte... Mein Herz begann wieder zu rasen... ich rief sie auf Handy an, 20 mal?! Sie schickte mir eine SMS "willst du mich jetzt kontrollieren?" Dann ging sie ans Handy... "Was soll das? ER schläft drüben auf der Couch, ich im Schlafzimmer, was soll deine Aktion?" Ich konnte es nicht fassen "Er schläft wieder bei dir?" Ich fiel aus allen Wolken, bekam einen Heulkrampf, brach zusammen im Flur, zitterte, konnte kaum atmen, ihre Worte verstand ich nicht, hatte einfach nur Schmerzen... sie rechtfertigte sich, das er was getrunken hätte.... Ich schrie sie an "Weißt du was? Du merkst echt manchmal nicht wie weh du mir mit deinen Aktionen tust, oder? Am liebsten würde ich mich jetzt ins Auto setzen und gegen nen Baum fahren!!! Weißt du wie ich mich grad fühle?" Sie sagte nur "Danke für die Erpressung" und wie es ihre Art nunmal ist legte sie auf... Ein Wechselspiel mit SMS und Telefon begann... Ich war am Boden zerstört...

Am nächsten Tag kam dann sie Aussprache mit ihr, ihre Rechtfertigungen, wieso er da war und wieso er da geschlafen hat "Ihr seid beide erwachsene Leute, und ER weiß wie viel man als Kraftfahrer trinken kann, also gilt die Ausrede nicht, er hat es geplant, und du hast es zugelassen, wiedermal" Es hatte mir einfach nur wehgetan... Die nächsten beiden Tage telefonierten wir nur einmal am Tag, und jedesmal musste ICH mir Vorwürfe machen lassen, das sie jetzt Angst hätte, das ich mir was antuhe "ich wollt dir damit zeigen wie sehr du mir wehgetan hast... ich hab das nicht ernst gemeint... Hab mich einfach beschissen gefühlt, nachdem ich das erfahren habe... Du weißt ich würde sowas nie tun." und sie sagte an diesen beiden Tagen "Du entfernst dich immer weiter von mir, merkst du das nicht? Du bist mir fremd geworden, ich hab das Gefühl ich kenne Dich nicht mehr"

Ich war fest entschlossen... Ich fahre Freitag zu ihr, überraschend, wenn es gut läuft, genieße ich noch die letzten, kurzen Augenblicke mit ihr, wenn die Stimmung schlecht ist, genieße ich es nicht, aber so oder so, ich hole meine Sachen, das wars, ich muss mir das nicht antun.... Doch dann, Mittwoch, ein Anruf "Würdest du heute zu mir kommen wollen? Wenn nicht kann ich es verstehen"

Also fuhr ich zu ihr, wir waren mit den Kindern im Park, die Kleine kann jetzt ohne Stützräder Fahrrad fahren, ich hab sie die ganze Zeit beobachtet und konnte mein überglückliches Lächeln nicht unterdrücken. Ich war so stolz das zu sehen. Es war ein ganz normaler Tag, wie immer, wir redeten nicht über das was geschehen ist, wir stritten uns nichtmal im Geringsten, wenn ich was sagte hörte sie darauf, es war, wie es sein sollte, ein Geben und nehmen. Sie kam an, das sie kuscheln will, was nicht so oft ist. Sie erwiederte mein "Ich Liebe Dich", das hat mich glücklich gemacht, was mir aber am meisten gut taten waren die Umarmungen, die *garnicht ihre Art* von Ihr kamen... Wir umartem uns lang, sehr lang, sie drückte mich immer fester an sich heran, so wie ich sie. Wir wollten uns kaum noch loslassen... Es war so wunderschön, das nochmal genießen zu dürfen. Am nächsten Morgen musste ich sehr früh raus, da meine Mutter das Auto brauchte, also keine lange Verabschiedung. Der Wecker klingelte, ich zog mich an und legte mich noch 12 Minuten zurück ins Bett, streichelte und küsste sie am Nacken und an der Schulter, das waren ihre empfindlichsten Stellen... Sie hat es genossen, drehte sich um, schaute mich mit ihren verschlafenen Augen an, auch wenn sie sie kaum aufbekam, wir küssten uns und umarmten uns, dann sagte sie das, worauf ich so lange gewartet hatte "Ich Liebe Dich" mein Herz zersprang fast vor Glück... Ich musste tief Luft holen, Ich konnte es nicht glauben, das SIE das gesagt hat, von sich aus, in dieser Situation...

Als die Zeit um war verabschiedeten wir uns "Du bist gemain, das du jetzt gehen musst, wollte das du mich weiterstreichelst"... Also fuhr ich nach Hause, mit den Gedanken völlig abwesend und den Kopf darüber zerbrechend, was in Zukunft passieren würde, was als nächstes kommen würde. Und mein Entschluss, den ich gefast hatte, meine Sachen zu packen, war wie weggewischt... Ich dachte nicht mehr daran, wollte es einfach nur noch so lange genießen wie es hält, dachte ich mir. Donnerstag Abend kam dann ein Anruf von ihr "Kannst du nicht nochmal herkommen? Es war so schön mit dir"

Auf diesen Satz hatte ich den ganzen Tag gewartet, also fuhr ich wieder hin. Wir kuschelten auf der Couch, genossen einfach nur unsere Zweisamkeit. Jeder wusste was der andere denkt, ohne ihn zu fragen. Es war ein komisches Gefühl, aber doch irgendwie vertraut... Wir genossen den Abend. Heute früh dann half ich ihr noch bei der Vorbereitung für ein Fest, wir lachten, alberten rum, neckten uns... Es war schön. Ich wusste nicht, ob es das letzte Mal sein würde, das wir unsere gemeinsam verbrachte Zeit so erleben dürfen, also genoss ich es in vollen Zügen, jeden Moment dieser beiden Tage wollte ich mir in meinem Herzen behalten...

Dann musste ich leider los. Ein inniger Kuss, eine innige Umarmung, dann ging ich runter richtung Fahrradkeller, wo ich auf sie wartete, um sie nochmal umarmen zu können :-)

Dann fuhr ich abermals nach Hause, aber diesmal ohne mir Gedanken zu machen, sonder irgendwie, leichtfüßig, glücklich, schwebend... ich war einfach gut gelaunt, machte das Fenster runter und war froh sie damals kennengelernt zu haben...

Und die generelle Situation jetzt? Unverändert. Manchmal kommt es mir so vor, wenn sie sagt "du weißt das wir auseinander sind" versucht sie sich in eine "Ich bin frei und kann meine Gedanken frei bewegen"-Situation zwängen will... ich weiß es nicht, ich weiß nur, das sie den Gefühlen zu mir nicht freien Lauf lässt, das merke ich in jedem Moment, der irgendetwas mit ihr zu tun hat...

Und ich hoffe und ich träume das es doch noch eine Zukunft mit uns beiden gibt...

06.05.2008 um 09:47 Uhr

Ist es noch zu retten?

Ich hab es nicht ausgehalten, nach dem ewig langen Telefonat am Sonntag, wo es hin und her ging, das telefonat meines letzten Eintrages... ich wollte nicht mehr hilflos zusehen, ich wollte Taten sprechen lassen...

Montag, nachdem ich kurz in der Schule war, gleich in den nächsten Blumenladen, einen Strauß Rosen zusammengestellt, nach Hause, essen, duschen und ab ins Auto...

Ich wusste wann sie Feierabend hat, musste mich aber beeilen, da sie Schuhe kaufen wollte... 5Km dann vor dem *Ziel* kan ihr Anruf:

Sie: "Sag mal, wo treibst du dich denn schonwieder rum?"

Ich: "Ach, irgendwo, wieso?"

Sie: "Hab grad bei dir angerufen, deine Mutti weiß auch nicht wo du bist"

Ich: "Ach ja? Hm... hab ich wohl vergessen nen Zettel hinzulegen"

Sie: "Weißt du was? Irgendwie würd ich mir wünschen das du jetzt hier wärst"

Ich: "Wirklich?"

Sie: "Ja und nein... ich wollte Dich ja eigendlich vergessen"

Ich: "Würdest du wirklich wollen, das ich bei dir wär?"

Sie: ".... Ja..."

Ich: "Gut, dann guck in 5 Minuten aus dem Fenster... und sei nich sauer, ich Liebe Dich"

Sie: *mecker mecker*... Tuuuuut

Ich hab aufgelegt :-)

Wir sind uns dann in die Arme gefallen, sie hat sich gefreut, das ich da war, konnte kaum aufhören zu strahlen... über zwei Wochen war es her, das ich sie gesehen hatte... es war traumhaft... sie war erstaunt wegen den Rosen, sagte "Du weißt das ich die nicht verdient habe". Ich sagte "Ich hab sie nun aber schon für Dich geholt, alsoooo?"

Wir haben gekuschelt, die ganze Zeit, und geredet... Sie hat es genossen, genauso wie ich... es war wunderschön... Wir haben geredet... viel... klartext...

Sie: "Ich habe Angst das du mir irgendwann wehtust, wir hätten das eher beenden sollen, es wird immer schwieriger für uns beide. Du bist noch jung und findest was besseres als mich, ich hab dich bei weitem nicht verdient"

Ich: "Hör auf damit... wieso willst du die Gefühle für mich *loswerden* was willst du damit erreichen? Das du unglücklich bist? Das du deine große Liewbe davonschickst?"

Sie: "Manchmal muss man etwas großes auch aufgeben, weil es sein muss"

Ich: "Es muss nicht sein, und das weißt du"

Sie: "Hast du mal daran gedacht was in 10 Jahren ist? Da bin ich bei weitem nicht mehr so jung und knackig wie du. Dann wirst du dich nach einer jüngeren umgucken und mir wehtun... Liebe macht verletzbar, und so große Gefühle wie ich für dich habe würde es mich fertig machen."

Ich: "Hallo? Ich weiß worauf ich mich eingelassen habe, das weiß ich schon seit über einem Jahr, und seit diesem einen Jahr weiß ich auch das du die Einzige für mich bist, sonst hätte ich mir ja jetzt schon längst eine andere gesucht, bei dem Hin und Her, oder? Du wirst mich nicht so schnell los, siehst du doch, selbst jetzt halte ich noch zu dir. Du bist alles was ich jemals wollte. Nur Du machst mich glücklich, und keine andere kann dir das Wasser reichen..."

Sie: "Aber du schaffst es, das ich die Kontrolle über mich verliere, ich habe Angst vor solchen großen Gefühlen"

Ich: "Willst du etwa auf das alles hier verzichten? Auf das Kuscheln, die großen Gefühle? Die Leidenschaft? Die Küsse... willst du das alles wirklich missen?"

Sie: "....... Nein... aber ich babe Angst"

Ich: "Wenn du mir vertraust und mich wirklich kennst, dann weißt du das ich immer auf der Suche war nach der großen Liebe, ich wurde auch immer nur entteuscht in Beziehungen, ich weiß wie weh das tut, und das würde ich dir niemals zumuten, erst recht nicht wegen einer andere.... Verdammt, ich hab mich für ein leben mit dir entschieden, alles andere ist zweitrangig... Job? Drucker suchen sie überall, verdien ich zwar nicht ne Millionen mit dem Job, aber es ist ein guter Job, und ich habe überall Chancen in dieser Branche, ich brauch nur eine Bewerbung schreiben, die würden mich nehmen, also darum brauch ich mir keine Gedanken machen, ne gute Alternative habe ich... also bist DU das wichtigste in meinem Leben. Ich habe so viel Gefühle in diese Beziehung *investiert* und habe so lange so sehr um dich gekämpft, musste so vieles ertragen und so harte Zeiten durchmachen wie noch nie, und jetzt, wo wir beide am Ziel stehen, willst du aufgeben? Du wirfst unsere beziehung weg?"

Sie: "Ich werfe sie nicht weg... Ich liebe Dich ja, aber ich habe Angst, nochmal mich selbst zu verlieren und mein Herz dann misshandelt wird"

Ich: "Denkst du das wirklich von mir? Schätzt du mich so ein?"

Sie: "Nein... das weißt du auch"

Ich: "Also, was soll das dann??? Willst du wirklich alles missen, was wir zusammen erleben? Willst du wirklich, das alles aufhört, und das einzige, was wir noch haben, die Erinnerung sein wird? Willst du auf diese große Liebe verzichten, sie einfach aufgeben? Willst du all das missen, was uns glücklich macht? All die Zärtlichkeiten?"

Sie: "Nein, das will ich nicht, aber ich habe noch Gefühle für einen anderen Mann, das weißt du, und ich will dich nicht unnötig damit quälen"

Ich: "Gequält habe ich mich schon lang genug, als du noch bei ihm gelebt hast, das war Qual, jetzt, nach so langer Zeit, habe ich mich daran *gewöhnt* und es ist auch normal, das du nochj Gefühle hast, aber willst du uns deswegen aufgeben? Um zu ihm zurückzukehren?"

Sie: "Ich will nicht zurück zu ihm, verdammt, ich hab mich noch garnicht entschieden, und das weißt du"

Ich: "Ja, das weiß ich, aber willst du unsere Liebe wirklich wegwerfen? Aufgeben? Jetzt? Alles was war missen?"

Sie: "Nein..... aber gib mir Zeit, ja?"

Wie redeten sehr lange und intensiv, ich bin etwas zuversichtlicher als vorher, und ich mache mir wieder ein Bisschen Hoffnung... Ich meine, sie kann nicht ohne mich, genauso wie ich nicht ohne sie kann... sonst würde sie ja nicht jeden Tag anrufen, weil sie meine Stimme hören will...

Sie tritt kürzer, lässt ihren *noch* Mann auch nicht mehr zu ihr kommen um zusammen etwas mit den Kindern zu machen, sie will sich entscheiden, entgültig, will keinen mehr *hinhalten* und will sich ihrer Gefühle klar werden... Sie fühlt sich auch von ihm bedrängt, das hat sie ihm auch gesagt, und nun heißt es warten... ich weiß nicht wie die Zukunft aussieht, das ausschlaggebendste was mir passieren kann ist das sie zu mir zurückkommt, denn verloren... hab ich schon mein ganzes Leben...

Schönen Tag noch euch allen...

04.05.2008 um 18:43 Uhr

Telefonat am 1.5.

Sie sagte:

"Ich habe immer versucht die Gefühle für Dich im Zaun zu halten, damit ich die Kontrolle über sie nicht verliere und sie mich nicht aus der Bahn werfen. Ich habe Angst davor, mich so sehr zu verlieben, ich wurde schonmal entteuscht. Ich habe Angst vor solch großen Gefühlen. Ich hätte zu viel Angst, das du mir in ein paar Jahren wehtust"

25.04.2008 um 18:06 Uhr

Es ist entgültig...

Tagelang habe ich noch in Hoffnung gewogen, aber heute hat es wohl ein Ende

Seit etwa zwei Monaten brachte ER immer eine Rose mit, wenn er sie und die Kinder besuchen war, und er schrieb ihr fast täglich eine Ellenlange ICQ-Nachricht, mit Ich liebe Dich und vielem mehr... Sie hat ihm aber nie gesagt, das er das lassen soll... und jetzt, als ich auf Druck eine Antwort wollte, sagte sie

"Vielleicht wollte ich das, ich weiß es nicht"

Aber sie sagte auch "Ich liebe dich, ich weiß das, aber es geht nicht, weil ich Gefühle für *IHN* habe und ich dich nicht hinhalten will, dafür bist du mir zu schade"

Und vorhin sagte sie "Ich werde die Gefühle für Dich wegbekommen müssen... es geht nicht"

:'-( Meine Welt ist zerstört.... will sie alles wegwerfen, was bisher war? Ein perfektes Wochenende mit ihr und den Kindern, und einen Tag später dann das Aus? Von einen Tag auf den nächsten?

Ich versteh die Welt nicht mehr :'-(

Und das mitten in den Prüfungen... naja, Englisch heute lief besser als erwartet, wenigstens ein Lichtblick in diesen trüben Tagen :'-(

Ich liebe Dich trotzdem, und wenn ich ewig allein bleiben muss, ich geb die Hoffnung noch nicht auf

22.04.2008 um 10:02 Uhr

Dieses eine Wort...

"...Schluss..."

Es brennt wie Feuer in meinem Herz und in meiner Seele........

01.02.2008 um 22:26 Uhr

Sag mir was ist bloß um uns geschehen...?

Ich dachte, wir sind unsterblich in unserer Liebe, doch was momentan passiert, zerreißt alle meine Vorstellungen...

Ich dachte, wir hätten es geschafft, weg von allem, was uns schaden könnte, doch ich habe mich getäuscht...

So vieles, schreckliches, was ich versuchen muss zu verarbeiten, zu verstehen, zu akzeptieren und dann versuchen muss, damit umzugehen, damit zu leben, erstmal, bis es vorbei ist.

Doch wie wird es ausgehen?

Ich habe Angst, schreckliche Angst Dich zu verlieren...

Ich habe nicht die Kraft uns beide zu halten, bitte hilf mir und halte mich fest, denn Du bist alles, was ich will...

06.11.2007 um 21:29 Uhr

Der Stress ist vorbei!!!

Ja, es ist geschafft... Ich habe die Wohnung komplett gemalert, am 30. war nun der Umzug. Ich habe mit meinem Vater tatkräftig mitgeholfen, auch später beim Aufbau, wir waren jeden Tag dort, am Wochenende war ich dann bei ihr. Wir haben alles aufgebaut, nun fehlt nurnoch die Küche und die Couch im Wohnzimmer, dann haben wir es geschafft...

Ihr fiel das ganze schwer, verständlich, es tat ihr weh in der leeren, alten Wohnung zu stehen, alles so *aufzugeben*. Auch ich habe mich komisch gefühlt die Wohnung, die ihr sehr viel bedeutete und die ich nicht anders kanne, das letzte mal zu betreten.

Nun, hinterher, kommt bei ihr die Einsicht "wie hast du das nur alles so lange durchgehalten? So wie ich mit deinen Gefühlen umgegangen bin, das ganze Hin und Her. Es tut mir leid. Ich weiß selbst nicht was mit mir los war. Ich hätte es schon viel eher tun sollen. Aber irgendwie hab ich erst durch dich richtig den Mut gefunden"

Und ich kann IHN endlich aus meinem Kopf streichen, jetzt gibt es nurnoch Sie, mich und die Kinder, dir mit mir und mit denen ich super klar komme. Und ab jetzt schauen wir nichtmehr zurück, sondern nurnoch nach vorn und freuen uns auf unsere gemeinsame Zukunft.

Schatz? Ich bin so glücklich mit dir, und ich habe es nie bereut, mich in dich verliebt zu haben, und jetzt sehe ich, was ich für einen Preis bekommen habe, nach dem ganzen qualvollen Weg. Ich will nie mehr von deiner Seite weichen.

Ich liebe Dich so...