Ja, ihr lest richtig.... -.-
Ich bin am Dienstag Abend zu ihr gefahren, spontan, wir sind im Regen spazieren gegangen bei ihr im Park, haben Fange und Verstecke gespielt, so wir wie es oft taten. Es war schön. Bin wir uns unterhielten weil sie Zahnweh hatte: "Deine probleme sind auch meine" sagte ich zu ihr, aber sie sagte nur "Es geht dich doch garnichts mehr an" das hat mich verletzt, ich signalisierte ihr das, wir gingen beide in verschiedene Richtungen, beide traurig. Ich fuhr ihr mit dem Auto hinterher, sie stieg ein, aber der Streit ging weiter, bis oben in ihrer Wohnung, als wir uns versöhnten. In meiner Stimmung fragte ich dann "Was ist nun, kommst du zu meinem Geburtstag oder zu meinem Abiball?" Sie sagte "Ich weiß es nicht, ich weiß doch noch nichtmal wie ich mich entscheide. Und außerdem würden mich alle blöd angucken." Ich sagte zu ihr, das SIE meine Partnerin ist, und das ICH zu ihr stehe, vor allen Menschen, und ich lächle, wenn jemand uns schief anguckt...
Ich fragte sie erneut, ob sie mich will, sie sagte ja, aber auf die Frage "Warum stehst du dann nicht zu deinen Gefühlen, zu deiner Entscheidung und zu mir?" sagte sie "Ich weiß es nicht, ich weiß nicht was mit mir los ist"
Am nächsten Tag dann war ich allein, weil sie auf Arbeit war, ich hing vor dem PC, um mich abzulenken von meinen Gedanken, machte ein Bisschen Haushaltskram, um ihr Arbeit abzunehmen. Als sie nach Hause kam spielten wir mit den Kindern Brettspiele. Es war schön, so wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Abend, als die Kinder einen Film guckten saßen wir dann auf der Couch, kuschelten. Anschließend... ja, hatten wir Sex -.-
Und dann kam wieder alles hoch, was mich beschäftigte. Ich fing wieder an mit ihr zu reden. Ich sagte "Ich weile in letzter Zeit oft in Erinnerungen. Weißt du noch damals, wo du mich zum Bahnhof gebracht hast, und wir uns zugewunken haben, bis wir uns einander nicht mehr sehen konnten? Ich habe das Gefühl das alles hat sich verloren" Sie war aber bereits eingenickt. Sauer stand ich auf und ging ans Fenster. Sie drehte sich um, guckte mich giftig an und sagte "Musst du mit sowas immer abend um diese Uhrzeit kommen? Ich muss morgen früh zeitig raus, ich hab Verantwortung auf Arbeit, wann verstehst du das mal?" Und ehe ich weiterreden konnte stand sie auf und verschwand mit ihrem Bettzeug im Wohnzimmer. Ich ging hinterher, um mit ihr zu reden. Ich sagte ihr "Ich wollt euns den Tag heute nicht versauen, und außerdem ist es egal zu welcher Uhrzeit ich damit ankomme, du redest nie vernünftig mit mir darüber". Sie sagte "Aber du verstehst nicht das ich dir keine Antworten auf deine Fragen stellen kann, es sind immer die gleichen..." Ich unterbrach sie und sagte "Ich wollte etwas ganz anderes sagen, aber das scheinst du nicht zu verstehen" Ich ging aus der Stube ins Schlafzimmer, legte mich hin, dachte nach, ich hörte, wie sie immernoch wach war, und begann zu singen:
Ich mach die Augen auf, liege neben Dir, so wie jeden Tag.
Steh leise auf und hoff ich wekc Dich nicht,
Ich bin mal wieder viel zu spät.
Doch ich schau nochmal in dein gesicht, und ich glaub das könnt ich ewig tun
doch ich muss jetzt wirklich los...
Oh bitte sei so gut und träum von mir,
und übrigends:
Du bist besser als Liebe
Und du bist mehr, du bist mehr, du bist mehr, viel mehr,
und übrigends:
Du bist besser, besser als Liebe
Und das ist mehr, das ist mehr, das ist so viel mehr,
vielleicht mehr als ich verdiene...
Ich weiß garnicht mehr was hier vor dir war, alles hier bist Du
Du bist überall in diesem Raum, und atmest leise ein und aus.
Ich bleibe nochmal stehn und hör dir zu,
und ich glaub das könnt ich ewig tun
doch ich muss jetzt wirklich los
Oh bitte sei so gut und träum von uns....
(sie kam ins Schlafzimmer)
Und übrigends:
Du bist besser als Liebe,
Und du bist mehr, du bist mehr, Du bist mehr, viel mehr
und übrigends:
Du bist besser, besser als Liebe
(sie legte sich zu mir, umarmte mich, drückte mich fest an sich heran, ich fing an zu weinen und konnte noch unter Tränen halbwegs die letzte zeile rausbringen)
Und du bist mehr, Du bist mehr, Du bist so viel mehr.....
Wir lagen uns im Arm, sie sagte "Ich Liebe Dich", ich erwiederte es. Wir sahen uns in die Augen. Dann fing ich an mit ihr zu reden. Wie genau ich anfing weiß ich nicht mehr, abes es war etwa so:
"Wieso stehst du nicht zu deiner Entscheidung, die du getroffen hast? Wieso führst du mit mir eine Beziehung, zu der du nicht stehst. Ich weiß, das du noch Gefühle für IHN hast, aber du weißt auch, das das normal ist nach einer langjährigen Beziehung, und du weißt auch, das er dir viel angetan hat. Ich habe manchmal das Gefühl, das Du dich schon entschieden hast, und das es deswegen keinen Sinn mehr macht für mich. Ich habe nvon Anfang an um unsere Beziehung gekämpft, er immer erst dann, wenn es zu spät war, und du bist wieder weich geworden. Ich weiß nicht, ob du damit nicht klar kommst, das du einem Menschen mehr bedeutest als alles andere und das er um dich kämpft, immer. Ich habe manchmal das Gefühlm das ich dich schon längst verloren habe. Ich habe dir oft angeboten das wir von vorn anfangen, ohne die Fehler zu machen, die wir in der Vergangenheit gemacht haben, aber du wolltest nie. Deswegen lässt du mir keine andere Wahl: Ich habe einfach keine Kraft mehr, allein für unsere Beziehung zu kämpfen, Wir müssen beide kämpfen, doch du tust es nicht. Ich hab das Gefühl mit ansehen zu müssen, wie mir unsere Beziehung aus der Hand gleitet, wie alles zerbricht, was wir uns aufgebaut haben. Erst kam das Hin und Her in deiner Ehe und mir, dann am Anfang unseres neuen Lebens wolltest du nur formellen Kontakt mit IHM wegen der Kinder, dann wurde es immer öfter. Du fingst an dich seiner Probleme anzunehmen, und hattest manchmal keine Zeit mehr für meine. Du fingst an, das erste mal mit ihm und den Kindern etwas zu machen, sagtest zu mir, das es selten der Fall sein wird, doch es wurde immer häufiger. Er kam euch unter der Woche besuchen, das gewöhnte sich auch ein. Dann schlief er bei dir, und es wurde immer öfter. Und jetzt? Wir stehen beide kurz vorm Zerbrechen. Ich kann bis heut nicht verstehen was da mit uns passiert ist, aber ich hab erkannt, das es so nicht weitergeht, und das es ein Ende haben muss. Ich will das du DEIN Leben zu allererst in den Griff bekommst. Ich werde Dich in Ruhe lassen. Ich werde aufhören, um Dich zu kämpfen, denn ich glaub, das wird das Beste für unsere Situation sein. Es bricht mir das Herz, aber so wie es ist geht es nicht weiter, und macht uns beide kaputt, das weißt du selbst. Ich will, das du dir im klaren wirst über deine Gefühle, deswegen gehe Ich. Ich kann mit dem Gefühl nicht leben, das es einen anderen Mann in deinem Leben gibt, und das du mich vor aller Welt verheimlichst. Es tut mir weh mit ansehn zu müssen, wie du uns weiter kaputt machst. Ich will das nicht mehr. Ich wollte Dich ganz, ich will dich nichtmehr teilen müssen wie damals. Das hat mir schon genug wehgetan. Ich will, das du dich entscheiden kannst. Und wenn du dich gegen mich entscheidest, kann ich es verstehen. Wenn nicht, möchte ich das du weißt, das meine Türen für Dich offen stehn. Du kennst mich, ich werde mir immer Hoffnung machen. Und ich werde Dich immer Lieben. Du bist etwas besonderes, aber sie Situation, in der wir gerade sind, schadet uns beiden. Deswegen will ich nicht warten bis es nicht mehr geht, sondern jetzt gehen, wo wir noch keine Wracks sind."
Wir haben beide geweint "Halt mich fest" sagte sie und umklammerte mich fest. Wir redeten, dann sagte sie "Ich möchte jetzt gern alleine sein, ich geh in die Stube schlafen" aber ich sagte "Nein, lass, schlaf du hier, ich schlafe in der Stube" ich hörte sie weinen, so sehr, wie sie es noch nich getan hat, Ich saß da, musst verarbeiten, was ich gesagt habe. Begriff Stück für Stück, das es vielleicht das absolute Ende war für uns zwei. Das ich sie und die Kinder nicht mehr sehen würde. Ich begriff, das ich gedade meine große Liebe sitzen gelassen habe. Aber ich hatte Hoffnung, das sie merkt was ihr fehlt, das habe ich ihr dann auch gesagt, als ich nochmal zu ihr ins Zimmer kam, wieso ich zu irh gegangen bin, weiß ich nicht, aber ich musste es tun. Ich hockte mich neben das Bett, wir redeten. Ich sagte, das es vielleicht besser ist, vielleicht macht es ihr ihre Entscheidung leichter, egal von welcher Seite her. Vielleicht mekrt sie, was sie verloren hat mit ihrem Verhalten... Wir hielten unsere Hand, dann wollte sie wieder allein sein.
Ich stand später noch einmal auf, sah, ob sie schläft, aber sie war wach, genau wie ich, die ganze Nacht. Ich stellte mit meinen Wecker 10 Minuten eher als ihren, damit ich sie wecken kann, mit einem Lied, was ich für sie singe. Ich weiß nicht wieso ich das tun wollte, aber ich wollte es, unbedingt. Als ich dann früh die Augen auf machte, noch bevor mein Wecker klingelte, saß sie neben mir auf der Couch, starrte mich mit leeren, traurigen Augen an "Hey" sagte ich "Wie lange sitzt du hier schon?" sie sagte "seit 10 Minuten oder so"
Ich machte Frühstück, weckte die Kinder, der Abschied, was sie ja nicht wussten, fiel mir verdammt schwer. Die kleine sagte noch zu mir "Mathias, ich vermiss Dich immer" Ich musste meine Tränen zurückhalten. Den großen nochmal umarmt, dann ging ich aus der Küche und gab dem inneren Druck nach, ich weinte, sehr doll, SIE kam mir hinterher, sie wischte mir die Tränen weg, ich ihr, wir sahen uns an, die ganze zeit "Pass auf Dich auf" sagte sie. Es tat weh, diesen Satz zu hören, denn es hat etwas endbestimmendes an sich. Das Zeichen dafür, das etwas ein Ende hat, das es heißt Abschied zu nehmen. Wir umarmten uns, weinten beide, hielten uns ganz fest. Ich ging aus der Tür, sah zurück, in ihre Augen, sie sah mich an, wir starrten uns eine ganze Weile mit traurigen Augen an, dann sagte sie "Ich Liebe Dich" es tat so gut diesen Satz zu hören, weil er viel Hoffnung verbirgt, anderer Seits hat es auch verdammt wehgetan, weil ich kurz davor war meine Entscheidung zu revidieren, aber ich blieb standhaft. Ich sagte "Ich Liebe Dich auch" und während wir uns anschauten schloss sie die Tür, bis wir nicht mehr durch den engen Spalt zwischen Tür und Türrahmen schauen konnten. Ich drehte mich zum Treppenhaus hin, bekam wieder einen Heulkrampf und ging langsam herunter. Ich stieg ins Auto, mit grauer, leerer Mine, mit schmerzendem Herzen, mit einem endlos starken Drücken in meiner Brust, als ob ich kurz davor bin zu platzen. Ich lies den Motor an und fuhr los, ich wollte fahren, damit ihc nichtmehr nachdenke, damit ich mich konzentrieren *muss* und nicht weine, die ersten paar Hundert Meter durch die Stadt konnte ich das Weinen nicht unterdrücken, aber nach dem Ortsausgang lies es allmälig nach. Kurz vor Ende meiner Fahr bekam ich dann eine SMS von ihr in der stand, das ich in mein ICQ gucken sollte, da sie eine Nachricht hinterlassen hat. Diese schreibe ich hier rein:
"Hi. Ich bin es nur,sorry. Ich liebe DIch. Aber ich weiss auch, das Du Recht hast. Bitte verzeih mir irgendwann meine Fehler. Es war die schönste Zeit meines Lebens und es wird immer in meinem Gedächtnis bleiben. Du bist was ganz besonderes. Ob Du es mir glaubst oder nicht: Du bist meine grosse Liebe. Áber es gibt Hürden im Leben. Die muss man überwinden. Ich weiss, das ich dafür zu feige bin. Ich kann Dich verstehen, das ich Dich verletzt habe, weil ich nicht zu Dir gestanden habe. Mier würde es genauso gehn. Ich wünsche Dir viel viel Glück für Deine Zukunft, wenn es einer verdient hat, dann Du. Und ich wünsche Dir die Richtige Frau an Deiner Seite ( Irgendwann). Ich werde Dich nie vergessen. Muss jetzt aufhören, sonst fange ich wieder an zu heulen. Bis dann. Pass bitte auf DIch auf."
Ich rief sie an, weil ich einfach etwas dazu sagen wollte. Ich wusste nicht, ob es richtig oder falsch war, aber ich wollte mit ihr reden: "Du wirst ewig in meinem Herzen sein, und innerlich hoffe ich, das du merkst was dir fehlt, aber wenn nicht, kann ich es verstehen. Es hilft dich sicher bei deiner Entscheidung und erleichtert dir somit deinen Alltag. Ich wollte immer nur Dich, und auch wenn es mir das Herz gebrochen hat, aber so ging es für uns beide nicht weiter. Ich Liebe Dich!"
wir telefonierten kurz, dann verabschiedeten wir uns. Und gerade bekomme ich eine SMS "Mir gehts scheiße, aber da muss ich jetzt durch. Du bist frei.bye"
Wer die Liebe, mit all ihren großen Gefühlen erlebt hat, der muss auch irgendwann die Schattenseiten sehen. Jeh höher man fliegt desto tiefer fällt man. Ich falle, und obwohl ich noch lange nicht auf dem Boden eingeschlagen bin fühlt es sich so an, als ob ich es in jeder Sekunde tuhe, so tief sitzt der Schmerz in mir.
ICH LIEBE DICH!