Erdbeerfeld x3

30.12.2010 um 20:15 Uhr

>Jahresrückblick<

Wenn ich dieses Jahr in einem Wort zusammen fassen müsste wäre es das Wort ‚Abschied‘.
So oft Abschied nehmen, wie in diesem Jahr, musste ich noch nie. Einige waren traurig, andere eher weniger. Bei manchen war ich froh, endlich Abschied nehmen zu dürfen. Bei anderen war ich unendlich traurig. Es gab einige Abschiede, zu denen ich eher gezwungen war, andere die im Stillen passierten. Und ein paar waren auch irgendwie gar keine. Abschiede, die mich und vor allem dieses Jahr prägen sollten.

Doch dieses Jahr hielt mehr für mich bereit als Abschied nehmen.

Wundervolle Märchenmomente, wie sie schöner nicht hätten sein können. Freundschaften, die mich verzauberten. Tage, ja manchmal sogar Wochen, an denen ich nichts anderes tun konnte, als einfach nur zu grinsen und mein Leben zu genießen. Ein Geburtstag, wie er schöner nicht hätte sein können. Ja, die Volljährigkeit, die musste natürlich gefeiert werden. Vier Tage, mit den besten Leuten, die diesen Geburtstag zu etwas ganz besonderem gemacht haben. Mit dem besten Geschenk, das mir jemand machen konnte. Ein ultimativer Supersommer, mit den wichtigsten Menschen in meinem Leben. 5 lange Wochen. Erst hier, zwei Wochen mit meinem Bruder, den ich so lange nicht gesehen hatte. Dann 2 Wochen in meinem zweiten zu Hause, bei meinem Vater, bei meinen ‚anderen‘ Freunden, meiner anderen Familie. Und dann zwei Wochen in Holland, mit der besten Chaotenbande, die ich je erlebt habe. Es war eine schöne Zeit, die ich nie vergessen möchte.  Aber erst die Arbeit dann das Vergnügen. Bevor ich diesen Sommer endgültig genießen konnte, lagen harte Wochen vor mir. Der Prüfungsstress. Die Nachprüfung, trotz wochenlangem lernen. Doch dann durfte ich es endlich in der Hand halten: Mein Fachabitur. Doch da war auch wieder der Abschied. Ich musste mich von wundervollen Menschen trennen. Menschen, mit denen ich viel zu wenig Zeit verbrachte, wie mir erst viel zu spät klar wurde. Manche werde ich womöglich nie wieder sehen. Unsere gemeinsame Zeit war einfach zu kurz. Andere durfte ich erst nach dieser Zeit richtig kennen lernen. Dann die große Frage „Wie geht es jetzt weiter?“ Ja, was will ich jetzt machen? Große Enttäuschung, kein Studienplatz. Traum geplatzt. Für’s erste. Dann die Entscheidung, mich nützlich zu machen, ein FSJ- Freiwilliges Soziales Jahr. Ich fand diese tolle Einsatzstelle in der ich jetzt tätig bin. Bei der ich mit tollen Menschen zusammen arbeiten darf, wundervolle und beeindruckende Bekanntschaften machen darf und sogar zwei tolle Freundschaften aufgebaut habe. Doch selbst da wird der Alltag vom Abschied geprägt. Die Leute kommen und gehen. Sie werden es jeden Tag tun. Daran muss man sich gewöhnen, was mir immer noch sehr schwer fällt.

Doch es gab ein Erlebnis in diesem Jahr, bei dem ich endlich keinen Abschied mehr nehmen musste! ‚ER‘ zog endlich wieder bei uns ein. Und als er ankam konnte ich es noch gar nicht fassen- ich musste mich nicht wieder nach zwei Wochen von ihm trennen. Nein, diesmal nicht. Er sollte bleiben und das tat er tatsächlich. Er ist immer noch hier. Nur ein Zimmer weiter und keine 683,24 km Luftlinie. Und es fühlt sich wundervoll an.

Er hat in diesem Jahr auch so viel mit mir gemeinsam durchlebt, obwohl er so weit weg war.
Die zwei gescheiterten Beziehungen, den ganzen Stress und den Kummer, den ich ständig in meinem Herzen trug.  Aber er teilte auch die schönsten Augenblicke mit mir.

Dieses Jahr war ein ständiges Auf und Ab. Doch es endet, wie es angefangen hat bzw. wie das alte aufgehört hat- in völliger Ahnungslosigkeit, im Ungewissen. Aber ich werde das Beste draus machen.

Ich wünsche euch allen einen angenehmen Übergang in das Jahr 2011, ein gutes Jahr, in dem eure Wünsche, Träume und Hoffnungen erfüllt werden!

16.10.2010 um 16:37 Uhr

>Jeden Tag<

Seit 4 Jahren gehe ich die gleiche Strecke zum Bus. Morgens, mittags, abends und manchmal auch nachts. Und jeden Tag von morgens 8 bis abends 8 steht, entweder an den Garagen oder am Kiosk, der gleiche alte Mann mit seinem Rollator und trinkt seine Cola Light. Jedes Mal begrüße ich ihn, wenn ich an ihm vorbei gehe und er grüßt zurück. Es bestand noch nie eine wirkliche Kommunikation zwischen uns, nur 'Hallo' oder 'Guten Morgen/Tag'.

Für mich selbstverständlich geworden, dieser alte Mann gehört für mich einfach dazu. Er ist einfach immer da.

Jedoch heute durfte ich feststellen, dass es etwas besonderes ist.

Als ich heute wieder einmal in aller Eile, zum Bus ging, ging ich wieder an dem alten Mann vorbei und grüßte ihn, wie jeden Tag halt.

Er winkte mich diesmal aber zu sich heran, eine Geste, die ich noch nie bei ihm gesehen habe. Dann sha ich eine Rose und ein kleines Geschenk in seiner Hand. Er gab mir beides mit den Worten:"Ich danke Ihnen, dass Sie nicht wie die anderen einfach an mir vorbei gehen. Sie sind ein toller Mensch!"

Ich war mehr als verwirrt. Wieso war er dankbar? Es war doch nichts Großes dabei, jemanden zu grüßen oder? Eigentlich mag ich keine Geschenke, aber mir war bewusst, dass es ihm das Herz brechen würde, wenn ich es ablehnen würde.

Ich bedankte mich auch bei ihm, für das Geschenk und für seine Ehrlichkeit, jedoch war ich zu sehr in Eile, um den Bus zu bekommen, dass ich erst im Bus die Zeit gefunden habe, das Geschenk auszupacken. Eine Schachtel Zigaretten, der Marke 'Fair Play', die Zigaretten, die ich mir imme ran dem Kiosk hole. Dann bemerkte ich einen Papier, klein gefalten, womöglich ein Brief. Dann las ich so wunderschöne Worte:
"Ich danke, Ihnen dass Sie nicht so sind wie die anderen!
Dafür, dass Sie mich nicht so wie Dreck behandeln, wie die anderen!

Die Zigaretten habe ich Ihnen gekauft, wiel ich weiß, wie sehr sie im Stress sind, wenn sie mal eben schnell in den Kiosk hüpfen und ich dachte, ich schenke Ihnen ein paar Sekunden Zeit, um Stress zu vermeiden. Er tut Ihnen nicht gut- e rlässt sie so alt wirken.

Die Rose ist deshalb dabei, wiel ich einmal zufällig mitbekommen habe, wie Sie einer Freundin erzählt haben, dass Sie Rosne so sehr lieben, aber niemand Ihnen eine schenkt. Vielleicht bin ich nicht einer der Menschen von dem sie sich so sehr eine wünschen, aber ich möchte Ihnen trotzdem eine Freude machen.

Ich danke Ihnen!"

Danach war ich sprachlos und habe mri überlegt, wie ich mich bei diesem alten, einsamen Mann bedanken kann und ich habe überlegt, dass ich ihm eine Flasche Cola Light hole, weil er sie immer trinkt und mich demnächst einfach mal zu ihm stelle, um mich mit ihm zu unterhalten.

Ich glaube das wäre eine gute Idee...

07.10.2010 um 21:14 Uhr

>Das Gummibärchen Orakel<

Eigentlich habe ich dies nur aus Jucks und Dollerei gemacht, aber iwie...

 


Rotes BärchenWeisses BärchenWeisses BärchenWeisses BärchenWeisses Bärchen

Ein rotes, vier weisse Bärchen
Ihre Liebe ist ein Labyrinth der Träume!
 
Eine ungewöhnlich seltene Kombination! Sie müssen ein ganz besonderer Mensch sein. Nicht jeder sieht das sofort. Vielleicht hat es niemand bisher recht gewürdigt. Bei Ihnen spielt sich alles Wichtige im Inneren ab. Und wer Sie kennen will, vor allem wer Ihre Liebe erkennen will, muss sehr genau hinsehen. Auf Ihre subtilen Gesten, auf die tiefen Blicke, die Fragmente Ihrer Andeutungen. Ihre Liebe ist tief - und ganz verhalten. Wenn man sie verfilmen würde, käme etwas für Cineasten zu Stande, etwas für Kenner. Und für Geduldige. Kein Action-Film. Denn wenn es Action gibt in Ihrem Leben, und das kommt manchmal mehr vor als Sie sich wünschen, dann wird Ihre Liebe verdeckt und droht zu verschwinden. So fein ist Ihre Liebe. So sanft. So edel. Kurz und gut: Mit Ihnen kann man überhaupt nichts anfangen! Ja, nun müssen wir mal raus mit der Sprache. Sie haben da ja eine extrem gedeckelte Kombination gezogen, Mensch! Gerade Zahlen bedeuten im Orakel immer ein Stocken, ein Stoppen des Flusses, ein Stillstand. Und Vier ist nun mal die höchste gerade Zahl, die im Gummibärchen-Orakel möglich ist. Da bewegt sich gar nichts mehr. Und wenn sich noch was bewegt, dann in Zeitlupe. Das kriegen die anderen gar nicht mit. Kennen Sie das? Dass die anderen gar nicht merken, was bei Ihnen alles abläuft an Träumen, Sehnsüchten, verborgener Leidenschaft? Und ob Sie das kennen. Das ist Ihr Leben. Das ist Ihr Lieben. Viermal Weiss bedeutet: Wunschbilder verdecken die Wirklichkeit bis zur Unkenntlichkeit. Vorstellungen übertönen die Wahrnehmung. Egal, was Sie im Äusseren tun: Innerlich treiben Sie dahin, verloren in einem Labyrinth der Träume. Hallo!? Huhu!? Hören Sie noch zu? Oder sind Sie schon wieder ins Unerreichbare weggedriftet? Die Gefahr besteht. Aber was heisst Gefahr? Es ist ja auch schön, fern der Erde durch die Wolken zu segeln. Oder sich in wohliger Melancholie zu verlieren. Da hat ein Partner eigentlich kaum Platz. Der ist irgendwie viel zu real, finden Sie nicht? Zu einer richtigen Liebesgeschichte mögen Sie sich gar nicht aufraffen, oder? Sie finden doch so eine gewisse Stimmung, die nach Liebe schmeckt, viel schöner. Noble Schwermut. Sehnsucht. Einsamkeit. Warten im Regen. Der Rauch einer Zigarette, der sich im Licht der Lampe kräuselt. Eine Melodie, die aus einem Fenster klingt. Die Silhouette Ihres angebeten Menschen. Ein Boot, das vorübertreibt, mit Ihrer grossen Liebe an Bord. Eben hätten Sie noch springen können, aber Sie zögern, und jetzt ist das Boot schon zu weit weg. Ja, es gibt eine grosse Liebe. Aber Sie mögen kaum daran rühren. Und vielleicht bleibt diese Liebe ewig ungelebt, die Sehnsucht unerfüllt. Vielleicht bleibt es beim Zögern, bei stillen Blicken und bei der unbestimmten Suche nach einer verlorenen Zeit. Ihre Liebesgeschichte ist übrigens verfilmt worden unter dem Titel "In the Mood for Love". Schauen Sie doch mal rein. Und wenn dann jemand neben Ihnen sitzt, probieren Sie es ruhig mal mit Händchenhalten. Sie haben nämlich dieses eine rote Bärchen, das einen fröhlichen Liebeskick verspricht. Auf den sind wir nun alle sehr gespannt.

Orakel vom Donnerstag, 7. Oktober 2010, 20:46 Uhr

 

 

Wer dieses Orakel selber einmal ausprobieren möchte:
http://www.gummibaerchen-orakel.ch/home.html

01.10.2010 um 00:53 Uhr

>Wunderbare alte Freundschaft<

'Wer war das denn?'

-Das? Das war ein uralter Freund, den kenne ich seit meiner Geburt. Wir sind wie Bruder und Schwester groß geworden! Ach was, nein! Sogar noch enger.

18 lange Jahre kenne ich ihn jetzt. Er war meine erste Liebe, mein erster Freund, mein Bruder, er war, ist und bleibt für mich alles!

Eine gemeinsame Kindheit. Mit 4 Jahren die Hochtzeitsplanung :D Wie süß wir doch waren. Doch dann aufeinmal, kein Kontakt mehr. Unsere Eltern hatten sich aus den Augen verloren und dadurch auch wir.

Seitdem immer nur ein kurzes 'Hallo, wie geht's? Was machste?' auf der Straße. Und immer diese Sehnsucht nach der vergangenen Vertrautheit, nach der alten Zeit. Er hat mir doch so sehr gefehlt und ich war doch so stolz darauf, ihn schon so lange zu kennen. Ging es ihm denn auch so? Hat er auch freudestrahlend erzählt, wer ich bin?

Und dann, nach fast 10 Jahren, konnte ich endlich auf dem Stadtfest wieder mit ihm richtig reden. Mir war es aber auch zu kurz und ich hab mich so gefreut, als er meinte, dass wir uns unbedingt treffen müssen, um über die alte Zeit zu sprechen. Ich solle mich doch mal bei ihm melden.

Das habe ich gestern getan! Aus einer kurzen Nachricht im VZ wurde ein langes Messenger-Gespräch.  Und ich war so glücklich wie schon lange nicht mehr.

Irgendwann kam dieser eine kleine Satz, der mich so gefreut hat: 'Ach, dir kann ich doch alles erzählen!' Da wusste ich, diese Freundschaft hat nie geendet und wird es auch nie!

Im Laufe des Gespräches kam dann die Feststellung, dass wir uns sehen müssen, ganz dringend reden, über alles! Über damals, über heute und über die Zukunft! Wir hatten doch so viel von dem anderen verpasst. Zwar wusste man so ungefähr was der andere so treibt, aber nicht wie er gefühlt hat oder was wirklich aus ihm geworden ist.

Und heute hat er mich von der Arbeit abgeholt und wir sind uns in die Arme gefallen, als ob wir uns nie mehr los lassen wollten. Darauf folgte ein wunderschöner Abend, zwar nicht lange, aber einfach schön.

Wir haben geredet, als gäbe es kein morgen mehr! Und diese Vertrautheit, wie es sie damals schon gab, war wieder da. War sie überhaupt weg?  Wenn wir uns nicht schon seit Geburt an kennen würden, würde ich sagen, dass es war, als ob wir uns seit Jahren kennen würden :D

Und bald ist ein weiteres Treffen angesagt, für viele wunderbare Stunden, in denen wir unsere alten Videos gucken und uns die Fotos von damals anschauen werden.

Ich hoffe so sehr, dass diese Freundschaft mein ganzes Leben anhalten wird.

Aber ich denke, dass sie das wird. Schließlich besteht sie bereits mein bisheriges Leben!

Und ich freue mich so sehr darauf, in der alten Zeit schweben zu dürfen :)

23.09.2010 um 01:36 Uhr

>Ich-wäre-Stöckchen<

Ich nehm es mal mit ^.^ Gefunden bei angelmagia   <3

 

Ich wäre ...

ein Monat: Oktober

ein Wochentag: Mittwoch

eine Tageszeit: nachts

ein Planet: Venus

ein Meerestier: Seepferdchen

eine Richtung: Süden

ein Möbelstück: Bett

eine Sünde: am besten ist ja Sünden frei ;)

ein historische Figur: Elisabeth von Österreich-Ungarn

eine Flüssigkeit: Milch

ein Stein: Rosenquarz

ein Baum: Eiche

ein Vogel: Kanarienvogel, aber in Naturfarben

ein Werkzeug: Akku-Schrauber

eine Blume: rote Rose oder Tulpe

ein Wetter: Nieselregen

ein mysthisches Wesen: Elfe

ein Musikinstrument: Piano

ein Tier: Gepard

eine Farbe: pink! *.*

ein Gemüse: Möhre

ein Geräusch: Vogelgezwitscher im Wald

ein Element: Feuer

ein Auto: Mini oder Smart -g-

ein Lied: Return to innocence von Enigma

ein Film: Bärenbrüder

ein Buch: Die Elfen

eine Religion: neuapostolisch

ein Wort: Supercalifragilisticexpialigetisch

ein Körperteil: Augen

ein Gesichtsausdruck: freudestrahlend

ein Schulfach: Mathe

eine Cartoonfigur: Tweety

31.03.2010 um 03:09 Uhr

>Wuppertal stirbt<

Musik: Meelman- Wuppertal stirbt

Seit Tagen läuft dieses Lied bei mir Schleife und jetzt muss ich den Text einfach einmal auf meinen Blog schreiben, da der Text genau das aussagt, was ich über diese/meine Stadt denke...

 

Meelman- Wuppertal stirbt

 

Ich schlender durch das Tal, früher fühlte ich mich heimisch
Nun seh' ich Ruinen, und wünsch mir, dass es nicht einbricht
Uns're Stadt verwelkt, wie im Winter eine Rose
und was uns're Politik anfasst geht sicher in die Hose

Ihr wollt den Tourismus fördern, wofür mir der Sinn fehlt
Wer besucht das Tal schon, wenn sein Wahrzeichen still steht
Ihr beschwert euch über unsere schlimme Jugend
doch anstatt sie zu belehren, schließt ihr nach und nach die Schulen

In Wuppertal, (Wuppertal), hält es heut noch kaum wer aus
ihr schließt unsre Schwimmbäder, und anschließend das Schauspielhaus
An Wuppertal (Wuppertal) sieht man wie ne Stadt ausstirbt
Warum gibt es keinen, der den Bürgermeister rauswirft?

Dir scheint in deinem Rathaus die Sonne aus dem Arsch raus
und ich frag mich nur – wieso wirft keiner diesen Arsch raus?
Du denkst, du tust Gutes, doch du agierst so kopflos
Wenn wir alle wegziehen, dann bist auch du deinen Job los

Peter, bitte sag mir, was bringt uns ein neues Stadtportal
wenn hinter der Fassade nur ein Riesenberg aus Abfall lagert?
Wuppertal, weißt du noch, als alle in dir Froh waren?
Nun liegst du im Tiefschlaf, auf mich wirkt es wie ein Koma

Wuppertal, verzeih mir, aber ich kann nicht mehr lange bleiben
Ich hatte ne schöne Zeit, und das hier ist mein Dankesschreiben
Mein wunderschönes Wuppertal, bald bist du für immer stumm
aber du lebst weiter, in meiner Erinnerung

 

 

Für alle die sich es selber einmal anhören möchten, hier der Link:

 http://www.youtube.com/watch?v=RruHcSL8zAs&NR=1

10.03.2010 um 23:43 Uhr

>"Keine Sorge, dieser Abschied ist nicht für immer"<

Es war der 17. August 2004... Sie saßen im Auto, als er seiner Ältesten aufeinmal sagte, er müsse mit ihr reden. Was er ihr dann sagte verstand sie noch nicht so Recht- sie war ja auch erst 12. Er sagte ihr, er würde in einer Woche weg ziehen müssen. Weg von ihr, von ihrem Bruder und auch weg von ihrer Mutter. Sie konnte nicht verstehen wieso. Es war bis jetzt doch auch alles okay gewesen. Dass es was damit zu tun hatte, dass ihre Eltenr schon lange nicht mehr in demselben Bett schliefen, war ihr nicht klar. Er erklärte ihr, dass er ja keine Arbeit mehr hat udn hier in Deutschland nichts findet, aber in Österreich, da hat er sich mal erkundigt. Da bekommt er sofort einen Job. Sie verstand es immernoch nicht. "Mein Papa- in Österreich" Sie konnte und wollte es nicht verstehen. IHR Papa fährt ohne sie irgendwohin.

Als der Tag gekommen war, war sie die einzige, die ihn zum Auto begleitet hat...

Eine Umarmung, ein Küsschen auf die Wange, eine Träne und ein paar Worte:"Keine Sorge, dieser Abschied ist nicht für immer..."

Dann fing der Ärger an. Sie wollte nicht wahr haben, dass ihr Papa nicht zurück kommt. "Er hat aber gesagt, er meldet sich" Kein Anruf. "Aber er hat gesagt, er kommt uns wieder besuchen..."

Langsam gab sie es auf, daran zu glauben und sich daran festzuhalten. Aber dann... kam Weihnachten.

Heilig Abend- die übrigen drei der Familie hatten sich schick gemacht, um auch ohne den Papa ein schönes Weihnachten zu haben. Dann aufeinmal klingelt das Telefon. Sie geht dran- es kann ja eig nur die Oma sein, die fragt wann wir rüber kommen.

"Hallo meine Große, ich bins Papa..."

Der Hörer glitt ihr aus den Händen und ihre Mutter musste fast mit ihr ins Krankenhaus fahren, weil sie den Verdacht auf einen Nervenzusammenbruch hatte.

So saß sie nun da, an Heilig Abend, weinend im Badezimmer an der Badewanne angelehnt. Der Abend war gelaufen. Er hatte es geschafft, sie alle durcheinander zu bringen.

Dann wieder zwei Monate nichts.

Ihr Geburtstag:

Den ganzen Tag über war die Wohnung voller glücklicher Menschen, die sich mit ihr freuten. Es kamen sogar Freunde von ihr, mit denen sie lange nicht mehr so viel Kontakt hatte. Es war einfach ein schöner Tag. Bis Abends dann wieder einmal das Telefon klingelte.

"Hallo Mäuschen, alles Gute zum Geburtstag..."

 

 

An der Stelle muss ich eine Pause machen und ggf. morgen weiter schreiben. So alte Erinnerungen wieder aufleben zu lassen ist ziemlich anstrengend und beansprucht gerade ziemlich die Nerven.

23.12.2009 um 20:00 Uhr

>Lieber Weihnachtsmann<

Lieber guter Weihnachtsmann,

morgen ist Weihnachten und ich habe dir noch gar keinen Wunsch mitgeteilt. Obwohl es jetzt zu spät ist und du mir bestimmt wieder irgendwas geholt hast, was ich nach 4 Monaten nicht mehr benutze, möchte ich dir meinen größten Wunsch schreiben.

Ich wünsche mir etwas, was man nicht mit Geld kaufen kann. Etwas, das mir keiner schenken kann.

Den einzigen Wunsch, den ich habe, ist, dass die Zeit zum 6. Februar ganz schnell  vorbei geht, damit ich meinen Bruder ganz schnell wiedesehen kann. Ihn dann endlich nach 171 Tagen wieder in meine Arme schließen und bei ihm sein kann.

Ach, lieber Weihnachtsmann, ich weiß, dass es viel verlangt ist, aber es ist mein einziger Wunsch zu Weihnachten:

Meinen Bruder wiedersehen...

03.12.2009 um 15:43 Uhr

>Egal was du gemacht hast, es hat mir den Kopf verdreht<

Wenn wir schreiben , wünsche ich mir, wir würden nie aufhören.

Wenn wir reden, wünsche ich mir, die Zeit würde stehen bleiben.

Wenn du an mir vorbei gehst, hoffe ich, du bleibst direkt vor mir stehen.

Wenn ich in deine Augen sehe, könnte ich darin versinken.

Wenn du mich umarmen würdest, wünschte ich mir, du würdest nie loslassen.

Wenn du mich berühren würdest, würde ich schweben können.

Wenn du mich küssen würdest,verschwände ich in eine andere Welt.

Wenn du mir sagen würdest, dass du mich liebst, würde ich wahres Glück kennen lernen.

 

 

 Geschrieben 2005

03.12.2009 um 15:17 Uhr

>Tränen geweint nur für Dich<

 Tränen geweint,

-,als Dank.

-, aus Angst, Dich je zu verlieren.

-, vor Freue, weil Du da bist.

-, als Entschuldigung.

-, aus Verzweiflung.

-, als Zeichen, wie sehr ich Dich liebe.

-, als Zeichen, wie sehr ich Dich brauche.

-, weil ich Dich angelogen habe.

-, weil ich meine Versprechen nicht halten konnte.

-, weil ich Dir nicht sagen kann, wie sehr ich Dich liebe.

-, weil du wegen mir unglücklich warst.

-, weil ich Dir so weh getan habe.

-, als Opferung für deine, meinetwegen geweinten Tränen.

-,weil ich Dich verloren habe.

-, weil ich nicht weiß, wie ich alles wieder gut machen soll...

 

 

Sehr altes Gedicht...

Geschrieben 2004

03.12.2009 um 15:03 Uhr

>Wieso? Sie... Ich...<

Stimmung: Bedrückt, beim aufräumen fand ich einen Ordner von 2004. Darin lag nur dieses eine Blatt
Musik: Rapsoul- Gott schenk' ihr Flügel

Wieso sind sie so?

Wieso lassen sie mich nicht einfach?

Wieso machen sie immer weiter, obwohl ich schon am Boden liege?

Wieso können sie es nicht bei einem anderen machen?

Wieso behandeln sie mich so?

Wieso jetzt, obwohl wir uns doch so gut verstanden?

Wieso sagen sie mir nicht einfach, was ihnen nicht gefällt?

Nein, das ist doch viel zu einfach!

Sie müssen natürlich hinter meinem Rücken reden!

 Sie müssen mich ausnutzen!

Sie müssen mich ausquetschen, obwohl es sie gar nicht interessiert!

Sie müssen immer ihre Kommentare machen!

Sie müssen mir Angst machen!

Sie müssen mich abwertend angucken!

Doch was ich will, wollen sie nicht wissen!

Ich will nicht, dass sie hinter meinem Rücken reden.

Ich will nicht fertig gemacht werden.

Ich will nicht mit ihnen reden.

Ich will nicht ausgenutzt werden, obwohl ich nichts habe.

Ich will keine Kommentare hören.

Ich will nicht abwertend angeguckt werden.

Ich will doch nur ich sein!

 

Sie lachen über mich, weil ich anders bin!

Doch leider fehlt mir noch die Kraft über sie zulachen, weil sie alle gleich sind!

30.11.2009 um 17:32 Uhr

>Die Geschichte eines Mädchens, dass die Liebe fand<

Es war einmal ein Mädchen, das aufgrund ihrer schulischen Laufbahn ein Jahrespraktikum zu absolvieren hatte. Sie ging in das Jugendzentrum, in dem sie als Kind gerne gespielt hat und fragte die Chefin, ob es möglich sei dort ein Praktikum zu machen. Einige Wochen später trat sie ihren ersten Arbeitstag an. Die Kinder die sie betreuen sollte waren sehr lieb und nahmen sie gut auf. Die Mitarbeiter eben so, doch es gab nur eine Mitarbeiterin, mit der sie sich besser verstanden hat als mit den anderen.
Eines Tages hatte das Mädchen ein Treffen mit einem Jungen. Sie wollte keine Beziehung sie sehnte sich nicht nach Liebe, sondern einfach nach Aufmerksamkeit und positiver Zuneigung. Sie erzählte der Mitarbeiterin von diesem Treffen. Sie freute sich, jedoch fing sie im gleich Satz an von ihrem Sohn zu erzählen. Sie erzählte, dass er seit einiger Zeit keine Partnerin hätte, weil seine große Liebe sich von ihm getrennt hat. Sie fragte das Mädchen, ob sie nicht mal mit ihrem Sohn zusammen feiern gehen möchte, da sie ab und an in die gleiche Disco gingen. Das Mädchen war etwas skeptisch diesem Vorschlag gegenüber, jedoch beneinte sie diese Frage nicht. Einige Minuten später bekam das Mädchen eine Sms, in der ihr das Treffen für den damaligen Abend abgesagt wurde. Sie war zu tiefst traurig. Nach anderthalb Jahren sehnte sie sich doch nur nach ein wenig Aufmerksamkeit und Zuneigung.
Am darauf folgenden Tag, es war ein Dienstag, bei der Arbeit, sahen das Mädchen und eines ihrer liebsten Kinder von dort, einen Jungen vorbei fahren auf Inlineskatern. Er fuhr zu schnell und deshalb hielt er sich an einem Verkehrsschild fest und drehte sich mehrmals um dieses Schild bevor er hinfiel. Das Mädchen und das Kind sahne sich an und wollten aufspringen und raus rennen um zu helfen. Jedoch als sie dies gerade tun wollten, stand der Junge wieder auf. Das Mädchen half dem Kind weiter bei den Aufgaben. Auf einmal war Lärm von dem Nachbarzimmer zu hören. Sie stand auf und wollte nach sehen, was diesen Lärm verursachte. Sie öffnete die Tür und da stand ihre Chefin und der Junge auf Inlineskatern vor ihr. Ihr Chefin grinste und stellte sie einander vor. Das Mädchen war ganz gebannt von seinem Anblick begrüßte ihn und ging zu den Kindern die wenige Schritte an einem Tisch saßen und spielten. Sie setzte sich dazu und der Junge blieb stehen, immer noch genau da wo sie sich vorgestellt hatten. Sein Blick schien an ihr geheftet zu sein. Plötzlich fiel ihm wohl etwas ein. Er ging in den Raum, in dem die restlichen Kinder und Mitarbeiterinnen waren. Bald darauf kam er wieder hinaus und dem Mädchen fiel auf einmal ein wen sie da vor sich stehen hatte. Den Sohn ihrer Mitarbeiterin. Sie konnte ihren Blick einfach nicht abwenden. Nach einiger Zeit verschwand der Junge wieder ohne sich zu verabschieden. Das Mädchen ging nach getaner Arbeit zu seiner Mutter, um ihr ihre Nummer für einen Messenger zu geben, damit sie diese Nummer ihrem Sohn gegen kann. Noch am gleich Abend schrieben der Junge und das Mädchen. Sie schwebten beide auf einer Wolke jedoch war es noch nicht die 7.
Sie sprachen darüber sich einmal zu treffen. Sie verabredeten einen Termin. Es war der 14. 11 2008. Um 17:15 wollten sie sich an einem Park in der Nähe treffen.
Sie war schon zehn Minuten früher als verabredet da. Sie war so aufgeregt. Es war schon dunkel. Sie interessierte sich nicht dafür, was er mit ihr machen wollte. Es war vereinbart, dass sie spazieren gehen. Endlich kam er den Weg zum Park hinunter. Ihr Herz klopfte. Er hatte ihr nicht gesagt, wie er sie begrüßen wollte. Auf einmal stand er vor ihr und umarmte sie. Er hielt sie so lange fest bis sie dachte ihr Herz würde platzen.
Sie gingen los. Beide wussten nicht wohin ihre Wege sie führen würden. Es war sehr dunkel und sie konnten im Wald kaum noch etwas sehen. Das Mädchen fürchtete sich, da nahm der Junge ihre Hand. Da fiel dem Mädchen ein wo sie waren. Sie führte ihn in den Garten, der schon seit Jahren ihrer Familie gehörte. Sie setzten sich in die Hütte und taten dies Arm in Arm. Sie unterhielten sich, lachten und auf einmal guckte er sie ernst an und fragte sie ob sie ihm dies erlaube. Er küsste sie und sie erwiederte den Kuss. Nach einigen Minuten gingen sie zurück aus dem Wald, da es sehr kalt wurde. Der Junge und das Mädchen wusste jedoch nicht wohin sie gehen könnten. Da beschloss das Mädchen zu ihr zu gehen. Sie hatte keine Angst vor dem Jungen. Ihr war es egal, was passieren würde. Sie wollte doch nur Zuneigung und ein wenig Aufmerksamkeit.
Als sie bei ihr ankamen, waren sie alleine.
In ihrem Zimmer waren sie so eng umschlungen, als seien sie sich ein Leben lang vertraut gewesen.
Und seitdem war es um die beiden geschehen.

Das Mädchen fand ihren Prinzen, doch leider verlor' sie ihn nach 10 Monaten...