Fair_Ground_06

01.05.2009 um 22:53 Uhr

26.04.2009: Brøndby IF - Odense BK 0:0

Das gute an größen Städten ist, das sie oftmals mehr als nur einen guten Fußballverein haben. So muss man nur lang genug in der Stadt bleiben und kann dann mehr als nur einen Verein sehen. So auch in meinem Fall in Kopenhagen.

 

Brøndby IF - Odense BK

Je mehr Leute ich nach dem Weg und der besten S-Bahn Stadion zum Stadion gefragt habe, desto mehr Meinungen bekam ich. Dabei ging ich in der Auswahl der Personen, die ich fragte systematisch vor. Erstmal musste die Person männlich sein und am besten auch noch das Bröndby-Trikot tragen. Da ich aber mindestens 3 Möglichkeiten für den Weg hatte und aufeinmal wenig Zeit (Das Nationalmuseeum ist auch sehenswert weil kostenlos) entschied ich mich (diesmal leider alleine) für die „Folge-den-Trikots-Variante“. Nur blöd, wenn dann die Hälfte der Trikotträger aus der Bahn aussteigt und die andere weiterfährt und am Bahnsteig wieder die Hälfte nach liks und die andere nach rechts läuft. Doch der erfahrene Stadiongänge hat in Google-Zeiten sich schonmal das Luftbild von der Stadionumgebung angeschaut und kann sich so grob an die zu laufende Richtung erinnern.

vor dem sielMehr oder weniger alleine versuchte ich den Weg von der Bahn zum Stadion auf eigene Faust zu finden. Als ich dann die ersten Gesänge und den Stadionlärm hörte wusste ich, dass ich richtig war. Doch es dauerte noch, bis ich das Stadion auch sehen konnte.

Am Stadion herrschte eine ausgelassene Stimmung, es war fast keine Polizei zu sehen und auch die Anzahl an Ordner war sehr gering.

Zum Glück hatte ich mein Ticket schon, es gibt bei Bröndby diesen „Ticket-Print-at home-Service“, echt klasse, jedoch wusste ich noch nicht, wo jetzt mein Platz war. Den ersten Ordner gefragt – kein Englischsprechender, der Zweite meint nur, dass dies der falsche Eingang ist. Tolle Hilfe.

Schlieslich hat's dann doch noch mit dem Eintritt geklappt, aber als ich den Block sehe, sehe ich einen überfüllten Stehplatzbereich, doch ich hatte mir für den selben Preis einen Sitzplatz gesichert. Oh, es gibt auch hier einen Oberrang. Also nicht's wie rauf.

bierUnterwegs wollen die Werbe-leute noch, dass ich das Ergebniss tippe, offiziell mit Geld im Stadion. Natürlich möglich, ich bin ja nicht in Deutschland.

Weil ich mich auf dem Weg zu meinem Platz wie ein Fremder angestellt habe und schonwieder spät dran bin (hab zu viele Fotos gemacht) müssen geschätze 20 und gefühlte 40 Leute für mich aufstehen und mich durchlassen. Sorry, excuse me...

Endlich sitzend, verschaffe ich mir erstmal einen Überblick über die Lage. Wirklich nettes Stadion, mit 20.263 leuten auch gut gefüllt und die Stimmung wirklich sehr gut, viele unterschiedliche und laute Gesänge der Bröndby-Fans schon vor dem Anpfiff. Unterbrochen werden die Gesänge nur zum Auspfeifen des gegnerischen Torwarts, der im ersten Durchgang seinen Kasten direkt vor den Heimfans hüten muss.

Zum Spiel: Torlos, 0:0. Auffällig die Videowand, die wichtige Szenen und Chancen wiederholt, dann aber bei der einzig stritigen Situation (Ball auf, vor oder hinter der Linie geklärt?) keine Wiederholung von sich gibt. Sonst ist Bröndby die besser Mannschaft, kann sich aber keine zwingende Chance erspielen und scheint auch mit einem Punkt zufrieden zu sein. So sehen es auch die Zuschauer und gehen schon deutlich vor dem Schlusspfiff nach Hause.

stadionAuch hier spielt wieder eine Ex-Lampe mit: Alexander Farnerud, auf dem Stadionblatt noch auf der Titelseite, im Spiel nur eingewechselt und dann untergetaucht.

Fazit: Besseres Stadionerlebnis, schlechteres Spiel, trotzdem hab ich mir hier dann noch meinen Schal gekauft.

Für alle Kopenhagenbesucher bleibt noch der Tipp: Schaut, ob auch in Malmö, Schweden zusätzlich noch ein Spiel stattfindet, ist nur 30 Minuten entfernt. Länderpunkt.


01.05.2009 um 22:49 Uhr

22.04.2009 F.C. København - FC Midtjylland 2:1

Zu meinem Kurzurlaub in Dänemark, war schon vor Beginn der Reise geplant, dass 2 Spiele besucht werden. Das erste war vom aktuellen Tabellenführer FC Kopenhagen, die den Viertplazierten FC Midtjylland empfingen.

F.C. København  -  FC Midtjylland

Da ich nicht alleine gehen sollte und wollte hatte ich die wohl beste Begleitung, die ich mir wünschen konnte: Pimmichan . Auch wenn das Interesse für Fußball sehr gering war, vielleicht auch weil keine Kickers spielten.

Ohne Tickets machten wir uns auf den Weg, aber ein ausverkauftes Haus war auch nicht zu erwarten, hatte ich doch vorher per Mail bei dem Ticketservice angefragt.

Den Weg zum Stadion findet man recht einfach, wenn man die S-Bahn nimmt und dann den Leuten im Trikot hinterher läuft.

pato

Am Stadion machten wir uns auf Ticketsuche, liesen den Schwarzmarkt links liegen und wollten offizielle Tickets kaufen. Da wir den Verkaufsstand nicht finden konnten, fragten wir bei einem Einlassordner nach, der anstatt uns zu antworten einfach 2 Tickets in die Hand drückte. Dankeschön. Dann mal rein ins Stadion. Doch leider waren die Tickets für zwei unterschiedliche Blöcke. Also zurück zu dem freundlichen Ordner und nachfragen, vielleicht noch ein naives Gesicht machen und dann läuft die Sache. Wieder bekamen wir keine richtige Antwort sondern wurden einfach durch die Sicherheitsschranke durchgewunken. Dabei hatte jeder von uns einen Rucksack, u.a. mit Getränken, die nicht kontrolliert wurden. Alle anderen Leute wurden sogar abgetastet und mussten sämtliche Getränke abgeben. Auf den Tickets stand noch der Preis von jeweils 170 Kronen, was etwa 22Euro entspricht. Gekauft hätte ich wohl billigere Tickets;-) Die Platze waren dann auch nicht schlecht, auf der Gegengerade konnten wir im gesamten Oberrang uns Plätze suchen, weil das Stadion nur zu einem Drittel gefüllt war. Aber der FCK ist ja der Größte Club.

Das Stadion hat einen englischen Charakter, nah am Geschehen, alles Sitzplätze und es wird Bier getrunken. Dafür sind die Ränge sehr steil, so dass man nahe am Geschehen ist und auch eine gute Stimmung erzeugen könnte. (Konjunktiv)

spielZum Spiel: Die Art des Fußballs erinnert auch an England, hartes Spiel aber wenig Pfiffe des Unparteiischen. Im Spiel gab es 3 gelbe Karten, zwei davon für Schwalben und eine für Ball Wegschlagen. Die Fouls wurden gepfiffen, der foulende Spieler wurde ermahnt, der Gefoulte stand auf und spielte weiter.

Gute Chancen aus dem Spiel waren selten und so vielen alle 3 Tor nach Eckbällen. Auch der Ablauf der Tor war fast jedesmal identisch. Eckball – Chaos – Kopfballabwehr zum Gegner – Schuss vom 16er – TOR. Lediglich das letzte Tor, der Siegtreffer für den FCK war ein Kopfball direkt nach der Ecke.

Genau einen Spieler habe ich bei diesem Spiel schon gekannt: Jesper Grønkjær. Ex-Lampe und das sieht man auch. Völlig planlos über den Platz gerannt, keine gescheite Flanke geschlagen, an allen gefährlichen Aktionen unbeteiligt und folgerichtig auch ausgewechselt.

Nach dem Spiel machte ich mich noch auf die Suche nach einem Fanshop, um einen Schal als Souvenir zu kaufen, landete aber im Fitnesscenter, und konnte dort keinen Schal kaufen. Es hies es gäbe einen Schal überall in der Stadt, gefunden habe ich später genau einen: Hässlich+Teuer=nicht gekauft.

Fazit: Der Kommerz ist auch hier angekommen. Im Stadion wird neben Bier (natürlich unvermeidbar und richtig so) Popkorn und Lagnese Eis verkauft. Hinter dem Tor wird eine komplett verglaste VIP-Tribüne gebaut, um das Spielfeld flimmert eine LED-Werbetafel, es gibt für jeden Blödsinn einen Sponsor und der Fußball wird beim Fußball zur Nebensache.


02.10.2008 um 15:03 Uhr

27.09.08: SV Stuttgarter Kickers - Kickers Emden 1:1

Stuttgarter Kickers – BSV Kickers Emden

Zum ersten Mal überhaupt fand die Begegnung der Kickersmannschaften aus Stuttgart und Emden statt. Und die Ausgangssituation könnte unterschiedlicher nicht sein:

Die Emdener gut in die Saison gestartet und derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz, während die Stuttgarter miserabel gestartet auf dem letzten Tabellenplatz stehen und nun mit einem neuen Trainer versuchen das Feld von hinten aufzurollen.

Heute sollte schon ein Anfang gemacht werden.

Kurz nach der Stadionöffnung war ich schon im Stadion um mir noch ein paar Kickersmagazine zu sichern, weil es gab dort einen, für mich besonderen Bericht. Als ich meine Heftchen hatte, war noch genug Zeit für Gespräche mit den Kickersfans und teilweise wurde ich (positiv und auch negativ) auf eben diesen Bericht angesprochen…


Zum Spiel: Die Kickers mit einer Notelf, weil es zu viele gesperrte und verletze Spieler gibt, so nahm auch der ein oder andere Amateur auf der Bank seinen Platz ein. (Warum nicht ich, ich hatte doch auch Zeit und hab versucht mich über gute Leistungen im Fan-Team in die erste Mannschaft zu spielen…) Die Kickers von Beginn an mit einem neuen Gesicht, kein Angsthasenfußball mehr sonder auch mal nach vorne. Zwar fielen in der ersten Halbzeit keine Tore, doch es war das Netz vor der Gegengerade (und die dazupassende Choreo) schon vor dem Spiel gefallen.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich erfolgreicher, nach einem misslungenen Schuss von Vaccaro, war der Ball noch im Spiel und konnte durch eine Traut – Gambo – Schürg Kombination im gegnerischen Gehäuse untergebracht werden.

Nach dieser verdienten Führung waren die Kickers noch die bessere, spielbestimmende Mannschaft, doch sie versäumten es (mit der Riesenchance von Schürg) das vorentscheidende 2:0 zu machen.

So kam was kommen musste: Der Gegner wieder zurück ins Spiel. Durch einen sehr zweifelhaften Handelfmeter fiel das 1:1. Unser Elfmeterkiller Salz ahnte die Ecke und war gar noch mit den Fingern dran. Die Kickers wenig geschockt und versuchten wieder die Führung herzustellen, doch nach einem unnötigen Konter der Kickers aus Emden foult Deigendesch seinen Gegenspieler, diesesmal wirklich elfmeterwürdig, so dass Emden noch die Chance zum geklauten Sieg hatte. Doch diesesmal machte der Elferkiller Salz alles Richtig, wieder die gleiche Ecke und gehalten.

Da nichts nennenswerte mehr passierte blieb es folglich beim 1:1, mit dem wir leben können.

Fazit: Deutliche Leistungssteigerung, besonders Reis ist zu nennen und der erste Heimpunkt diese Saison. Die Hoffung ist ebenfalls wiedergekehrt.

21.09.2008 um 21:02 Uhr

20.09.2008: Rot-Weiß Erfurt - Stuttgarter Kickers 3:2

Wir sind weiter vom Pech verfolgt, und sonst auch vieles beim „Alten“:

RW Erfurt - Stuttgarter Kickers

Wieder auswärts mit den Kickers in einem halb leeren Bus, die FadSKi-Leute tun mir da echt etwas leid, organisieren einen Bus und bekommen den dann nicht voll.

Naja, wir haben in Erfurt gezeigt, dass man auch mit wenig Leuten schlechte Stimmung machen kann. Aber schlechte Stimmung, gutes Spiel. Die Kickers mal wieder verschlafen gestartet und nach 7 Minuten und 2 individuellen Fehlern laufen sie schon einem 1:0 Rückstand hinterher. Doch diesmal zeigen die Kickers wirklich Einsatz und Wille. Das 1:1 gelingt sogar aus dem Spiel heraus, nach einer Aktion, die nicht nach Zufall aussah...

Doch nach der Pause staunen die mitgereisten Fans nicht schlecht, die Kickers haben weitere Chancen, doch dann Ballverlust im Spielaufbau und wieder Rückstand mit 2:1. Der Schiri, diesmal wirklich kein Heim-Schiri, versucht auch sein bestes für die Kickers und gibt uns in der 88.Minute einen Handelfmeter, nach einer dummen Aktion der RWE-Verteidigers. Landeka nimmt das Geschenk zum 2:2 an, doch die Schlussminuten zeigen uns wieder, wo wir stehen. In der Nachspielzeit, noch der Siegtreffer für die Gastgeber und wir fahren wiedereinmal mit einer bitteren Niederlage nach Hause.

Mein Tipp im Tippspiel stimmte nach 90.Minuten genau, mit der Nachspielzeit, war alles dahin. Auch für Trainer Minkwitz, kann man nach seiner Beurlaubung sagen, „der Bart ist ab“ ;-)

Fazit: Ein Neuer muss es nun richten: Euro-Eddy Edgar Schmitt

Hoffen wir, dass auf den regen nun Sonnenschein folgt.

13.09.2008 um 23:17 Uhr

13.09.2008: Kickers – Erzgebirge Aue 1:2

Kickers – Erzgebirge Aue

SmeekesEigentlich kein schöner Tag: Leichter Dauerregen, der Blick auf die Tabelle und nur wenig Hoffnung auf ein Sieg. Ein wenig Hoffnung war noch geblieben (oder wiedergekehrt), weil noch schnell der Offensiv Spieler Orlando Smeekes verpflichtet wurde, der für Tore sorgen soll.

Doch nach 5 Minuten Spielzeit lagen wir schon (wieder) hinten mit 0:1.

Je länger das Spiel dauerte desto mehr stiegen meine Hoffnung auf ein guten Spielausgang wieder an, der Grund dafür war Smeekes, der für viele seiner Aktionen Extra-Applaus bekam.

Folglich war es auch unser Neuzugang, der für den Ausgleich sorge, mit einem gelungenen Schuss aus der Ferne, direkt unter die Latte.

Danach hatten wir eigentlich mehr vom Spiel und bis zur 88. Minute sah es auch recht gut aus, doch dann wieder der Schock mit dem 1:2. Kopfballtor.

So ein Mist, ein Punkt wäre echt verdient gewesen, auch wenn mehr nötig gewesen wären...

Naja, wir haben ja noch den Orlando Smeekes, der hoffentlich seine Leistung (und Tor) wiederholen kann....


31.08.2008 um 21:44 Uhr

16.08.2008: JAPAN - USA 2:4 Frauen, Olympia-Halbfinale

Da ist man schon mal in Peking, bei den Olympischen Spielen und hat die Möglichkeit die Groundhopperstatistik ein wenig aufzubessern, mit einem neuen Länderpunkt, (+ Kontinentalpunkt) und einem neuen Wettbewerbspunkt. Das Problem nur, wie bekomme ich ein Karte für mein Wunschspiel Argentinien gegen Brasilien, das Herren Halbfinale im Workerstadium, Beijing. Die Schwarzmarktpreise sind eine Zumutung, unter 100 Euros geht nichts, und der Termin passt auch nicht so ganz, weil es noch die Einladung ins Deutsche Haus gibt.

patoAlso entscheide ich mich für die billigere Variante und zahle die Hälfte für das Frauen Halbfinale JAPAN gegen USA. Hauptsache ins Stadion kommen und 90 Minuten sehen.


Frühzeitig mach ich mich auf den Weg zum und ins Stadion um noch ein wenig Atmosphäre zu schnuppern. Aber die Fans beider Nationen sind nur sehr spärlich vertreten. In meinem Block sehe ich nur ca. 4 Leute, die ich als Nicht-Chinesen einordnen würde. Sie outen sich als Amis und somit bin ich wohl der einzigste, der mit Japan sympathisiert, denn die Chinesen sind der auf der Seite der Amerikanerinnen. „Based on history“bekomme ich als Erklärung. Na toll.

schwarze haareDoch es wird noch besser, denn die US-Girls sind auch das konsequentere Team, haben mehr Spielanteile und das größere Glück bei der Chancen- verwertung. Zwar geht Japan noch mit 1:0 in Führung, doch danach netzt USA 4 mal ein. In der Nachspielzeit noch der zweite Treffer für Japan, aber es ist schon zu spät. Die Amerikanerinnen feiern mit ihren Kindern und Baby den Einzug ins Finale, ich frage mich noch, wie das denn geht und die Japanerinnen verbeugen sich vor dem Publikum, als Zeichen des Dankes für die Unterstützung.

 

Nach dem Spiel wird man schnell aber freundlich aus dem Stadion gewiesen. „Thank you for your cooperation“ bekomme ich mal wieder zu hören, als ich den Forderungen der Volunteers nachkomme. Vor dem Stadion kann ich noch einem Volunteer zum Geburtstag gratulieren und bekomme dafür endliche diese farbigen Olympia-Armbänder geschenkt.


AnzeigeFazit: Für diesen außergewöhnlichen, aber einmaligen und einzigartigen Groundhopperpunkt habe ich gerne auch Frauenfußball in Kauf genommen. Ich hab zwar ständig während des Spiels gedacht, dass da ja sogar die Kickers spielen, aber das ist ja auch eigentlich nicht vergleichbar...

30.08.2008 um 23:52 Uhr

30.08.2008 SSV Regensburg - KICKERS 1:1

Nach 4 rosen in RegensburgSpielen standen wir nun wirklich schlecht da: 4 Niederlagen, 0:7 Tore und in der Tabellen stehen alle Mannschaften über uns.

Das sollte heute mit einem Erfolg geändert werden.

Um 9.00 Uhr fuhren 2 Busse mit Kickersfans los mit dem Ziel Regensburg. Man muss dazu sagen, dass alle Mitfahrer auch in einen Bus gepasst hätten, aber für mich kein Problem, ich habe meine Freude mit genug Platz in einer eigenen Sitzreihe.

Zum Spiel: Obwohl endlich ein Sieg her musste liefen die Kickers mit nur einer Spitze auf, was dann natürlich wenig Druck nach vorne bedeutete. Zwar gab es ein paar wenig Chancen doch die Besseren hatten die Gastgeber. Erst parriert Salz einen Elfmeter, wenig später rettet der Pfosten. So gebt's mit einem torlosen Remi zum Pausen Eis-tee.

Im Gästeblock, der durch die Sonne gequält wird, wird vereinzelt ein Mittagschlaf gehalten und Mancher verschläft folglich die restlichen 45 Minuten, die erst ab der 80.Minute sehenswert sind. Denn mittlerweile spielt eigentlich nur noch Regensburg schafft es aber nicht den Ball im Tor unterzubringen. Salz ist zu gut.

Bei einem Entlastungsangriff passiert das, auf dass die Fans so lange warten musste. Ein Tor für die Kickers !!! Geschossen durch Kapitän Rosen im Nachschuss, man könnte sagen, dass die Chance sogar rausgespielt und kein Zufall war.

Doch der Jubel hält keine 60 Sekunden, denn im Gegenzug fällt auch das Gegentor, ausgerechnet durch den Ex-Blauen Beigang. 1:1 ist dann auch der Endstand, was nach dem Spielverlauf auch gerecht ist.

Zur Halbzeit hatten wir uns noch darüber unterhalten, dass ein 1:1 in Ordnung wäre, aber wir hatten uns ein 1:1 nach Rückstand gewünscht.

Naja, auf der Rückfahrt wird auch der eine Punkt mit dem restlichen Freibier und Cola gefeiert, solange man feiern kann und nicht schläft oder krank ist...   

01.06.2008 um 20:06 Uhr

30.05.2008: SV Elversberg - Stuttgarter Kickers 0:2

Die ganze Woche schon war ich mega angespannt wegen diesem letzten Saisonspiel, wo die ganze Zukunft des Vereins auf dem Spiel stand. Dazu Angst, weil wir die Quali nicht selbst in der Hand haben, sondern noch auf Siegen gegen Reutlingen hoffen müssen. Glücklicherweise war ich die Woche vollbeschäftigt und völlig ausgelastet, so dass ich mir nicht zuviele Gedanken machen konnte. Aber als Kickersfan wurde ich dennoch häufig auf das „Endspiel“ angesprochen und merke wie meine Hände anfingen zu zittern. Am Samstag war es dann endlich soweit:
SV Elversberg – Stuttgarter Kickers

Aufstehen war auch nach nur wenigen Stunden kein Problem. Ich wäre mir wohl mein Leben lang böse, wenn ich den Bus bei so einem wichtigen Spiel verpassen würde. Also lieber rechtzeitig beim Treffpunkt aufkreuzen. Zu meiner großen Freude nahm mein großer Bruder Dennis auch an der Auswärtsfahrt teil, nicht nur als großer Bruder, sondern auch als richtiger Kickersfan.

Steinhaus Zur Abfahrt verteilten sich die 200 Kickersfans auf die 4 wartende Busse. Leider waren die Plätze im Doppeldeckerbus vorne und oben schon belegt, so mussten wir mit dem normalen Bus Vorlieb nehmen, hatten dafür aber einen coolen Busfahrer, der bei der Abfahrt ein kurzes und leises „Riskieren wir es“ von sich gab.

Im Bus bei den Kickers war die Anspannung und Nervosität deutlich spürbar, denn in den Bussen war es ruhiger als sonst, was bei uns auch an der neuen Kickers CD lag, die gespielt wurde und der man zuhören wollte. Mit einer Pause kamen wir gut 45 Minuten vor Spielbeginn an der Kaiserlinde in Elversberg an und trafen dort auf viele weitere Kickersfans. Auch die Haupttribüne war schon fest in blauer Hand.

ZaunsturmBeim Aussteigen aus dem Bus verteilte der FadSKi-Vorstand (Steffen) die Eintrittskarten, die vom Verein finanziert worden. So konnten wir auf das Anstehen am Kassenhäuschen verzichten. Vor dem Stadion sangen wir noch ein paar Lieder um uns dann rechtzeitig in das Stadion begeben.

Als die Mannschaft zum Aufwärmen einlief wurde heftig Beifall geklatscht und die ersten Lieder gesungen, was sonst nicht der Fall ist.

Doch die Anspannung stieg weiter, weil Gerüchte die Runde machten, dass Reutlingen evt. kampflos gewinnt, weil das Spiel in Siegen abgesagt wird. In diesem Fall hätten wir keine Chance auf Liga 3.

Das Spiel hatte noch nicht begonnen, da hatten Einer (ich nenn' keinen Namen) den Zaun zwischen den Zuschauerrängen und dem Spielfeld schon überwunden, weil sein großer Bruder seiner Aussichtspflicht nicht nachkam.

Zum Spiel wurden die Spieler freudig empfangen und bedingungslos von den Rängen aus unterstützt. Doch auch bei den Spielern war die Nervosität spürbar. Nach einem Angriff in der 2ten Minute lief lange gar nichts, außer den Gastgebern, die die Kickersabwehr und Tormann Yelldell ziemlich in Bedrängnis brachten. Aber die Abwehr hielt. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn wir in Rückstand geraten wären. Aber nach ca. 30 Minuten hatten sich die Kickers gefangen und die Angst wohl abgelegt, denn es wurde wieder nach vorne gespielt, wenn auch viele Angriffe im Abseits endeten. Die Erlösung dann in der 42. Minute: nach einem Freistoß vom wieder erstarkten Benda hielt Tucci sein Kopf richtig und köpfte das 0:1. Riesen Jubel bei Mannschaft und Fans. Der üblich Zaunsturm verursachte leider einen kleineren Zwischenfall, weil ein Vorsänger war durch die Masse, die plötzlich auf den Zaun drängte aus dem Gleichgewicht geraten und verließ den Zaun unkontrolliert auf der Spielfeldseite. Mit Schmerzen im Bein kämpfte er sich erst wieder in den Block und wenig später wieder auf den Zaun. (Vorbildlicher Einsatz!!!)

JubelDoch das 0:1 war noch nicht das höchste der Gefühle, denn wenig später erreichte uns die Nachricht von der Führung Siegens gegen die Reutlinger, die wir so überholen würden. (Torschütze: (ausgerechnet) Ex-Kickersspeieler Okpala --- Kullen-sei-Dank) Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und lies die Menge erneut jubeln. Mit diesen Spielständen ging's in die Kabine, bzw. in die Pause. Nicht nur die Spieler holten tief Luft, auf den Rängen wurde ebenfalls tief durchgeatmet. Wäre in der Pause Schluss, hätten wir die Quali geschafft. Diese Tatsache trieb so manchen gestandenen Kickersfans Tränen in die Augen. ( Sorry, man hat deine Tränen auch im TV gesehen, beim Interview mit dem Cast)

Die zweite Halbzeit wurde klar von den Kickers dominiert, die wohl erkannt hatten, dass das Wunder zum Greifen nahe war. Die Party im Block war in vollen Gängen, da erreichte uns erst die erste Schlechte Nachricht aus Siegen, Rot für einen Siegener-Spieler und wenig später die zweite, noch schlechtere Nachricht vom Ausgleich. Mist, wenn Reutlingen gewinnt, schaffen die Deppen die dritte Liga und unser Sieg wäre umsonst. Aber auch unser Sieg war noch nicht in trockenen Tüchern. Sportlich fair hielt Elversberg dagegen und jeder Strafraumsituation lies mein Herz schneller schlagen und mein Atmung geriet ins Stocken. Etwas beruhigt wurde ich wieder in der 65. Minute, als die Frau Schiedsrichter (wie sagt man dann??? - Schriedsrichterin und Hoyzerin??? ) auf Elfmeter für die Kickers entschied. Zurecht wie ich feststellte, ohne dass ich die Situation genau gesehen hatte.

Zweimal hatte ich in dieser Saison schon einen Elfmeter für die Kickers mit meinem Foto gefilmt, beide wurden verschossen. Ich verzichte also besser darauf, halte die Luft an als Vaccaro anläuft und falle fast in einen Schockzustand als ich sehe mit welchem Risiko dieser den Ball unter die Latte jagt. 2:0. Hier sollte also nichtsmehr anbrennen, jetzt muss nur noch auf Siegen gehofft werden.

pato denoIch laufe planlos durch den Block und versuche herauszufinden, was in Siegen los ist, weil ich selber keinen Kontakt nach Siegen habe. Die Unwissenheit macht mich fast verrückt und ich versuche die Anspannung mit schreien und singen zu unterdrücken, als plötzlich vereinzelnd wieder Freude aufkommt. Was ist los??? Wer weiß was??? Ist das sicher??? Stimmt das??? Ich bekomme vom 2:1 für Siegen zu Hören, was den Jubel erklärt und muss die frohe Kunde gleich weitererzählen und bekomme die Bestätigung. „Scheiße wir schaffen das“ schießt es mir durch den Kopf aber ich halte die Anspannung nicht mehr aus und schreie deshalb immer lauter. Eigentlich könnte das Spiel doch früher aus sein, dass ist ein Gefühl, wie wenn man auf das Ergebnis der Führerscheinprüfung wartet.

Dann wieder Jubel auf der Haupttribüne, von den Kickersfans. Ich juble einfach mal mit, weil ich an das 3:1 von Siegen denke. Auch hierfür gibt es wieder eine Bestätigung. Im Block wird schon das Spielende geplant Als den Ordnern klargemacht wird, dass wir gleich über den Zaun klettern werden, zeigen sich diese kooperativ und wollen das Tor zum Spielfeld öffnen. Leider erst 2 Minuten nach Spielende, deshalb werde ich die Schiedsrichterin „Bibiana Steinhaus“ wohl verpassen, und kann mich so nicht für die faire Schirileistung bedanken. Naja, mit den Spielern zu feiern ist wichtiger und besser.

Platzsturm

Beim Schlusspfiff bricht wirklich grenzenloser Jubel aus, Cerci schmeißt sein Trikot in den Kickersblock, die Spieler feiern, dann geben die Ordner nach und öffnen das Tor, wo ich mich klugerweise schon recht weit vorne aufgestellt habe. Deshalb bin ich auch einer der ersten, die auf das Spielfeld rennen, um mit den Spielern zu feiern. Ich umarme alle Kickersspieler und Fans die mir über den Weg laufen und kann es nicht fassen, dass wir das noch geschafft haben. Aber die Bestätigung bekomme ich zu sehen, denn die Spieler ziehen sich T-shirts über auf denen „drin“ unter dem Logo der Liga 3 steht. Sektdusche mit den Spielern und Gesänge werden angestimmt. Die Freude erreicht das Maximum, als ich auch noch von einem (meine 20) Lieblingsspieler ein originales Trikot überreicht bekomme. Benedikt Deigendesch ist extra nochmal in die Kabine gelaufen und hat das blaue Langarm-Trikot für mich geholt, welches ich sofort anziehe und bestimmt auch die nächste Woche tragen werde. Auf dem Rasen werden weitere Fangesänge angestimmt und die Mannschaft feiert und lässt sich feiern. Als diese wieder in der Kabine sind versuche ich noch ein Stück Rasen (den Elfmeterpunkt) auszugraben, was aber als nahezu unmöglich erscheint, da der Rasen sehr trocken und fest ist. Nach ein paar Erinnerungs- und Siegerfotos geht’s zum Parkplatz wo weitergefeiert wird bis zur Abfahrt, wo weitergefeiert wird, bis zur Ankunft, wo gewartet wird, bis die Mannschaft ankommt um dann noch bis tief in die Nacht weiterzufeiern... Erst in Degerloch und später bei Freibier im ADM-Sportpark.

 

Hoch leben die KICKERS.

Ich bin richtig stolz ein Kickersfan zu sein, deshalb singe ich auch nachts um 12 Uhr auf der Straße weiter, damit alle es mitbekommen: Kickers in Liga 3!!!

Ich komme spät nach Hause, aber es ist noch Zeit die ganzen Fotos anzuschauen und Videos vom Spiel runterzuladen.. So ein Tag sollte eigentlich niemals vorüber gehen, aber todmüde und überglücklich falle ich ins Bett und träume von Spielen gegen Dresden, Union, Offenbach und Jena.

Deige und patoFazit: Fußballparty pur, ein unvergessliches Ereignis, ein wahres (blaues) Wunder. Wir haben am letzten Spieltag überraschenderweise noch unser Saisonziel erreicht und deshalb gab's die ausgelassene Feier. Hätten wir schon vor 4 Spielen die Klasse klar gemacht, wäre die Feier wohl anders ausgefallen. Ich bin richtig stolz Kickers zu sein!!!

Vielen dank an Benedikt, für das (dein) Trikot. Das werde ich jetzt eine Woche lang tragen, und dann einrahmen und aufhängen.

 

P.S. Bernd Stromberg würde wohl sagen: „Ich fühle mich wie Jesus am Ostersonntag“, aber das passt echt zu diesem blauen Wunder!

25.05.2008 um 01:16 Uhr

24.05.2008: KICKERS - Lampen II 1:1

Wirklich viel ist geredet, spekuliert und gerechnet worden, vor diesem wichtigem Derby gegen die Roten aus Cannstatt:

SV Stuttgarter Kickers – vfb Stuttgart II

Auch ich konnte meinen Senf zu den Vorberichten abgeben.

Die ganze Woche schon wurde ich von Tag zu Tag nervöser, wenn ich an das Spiel denken musste. So war die FadSKi-Hautversammlung am Morgen genau richtig um früh auf Gleichgesinnte zu treffen. So wurde die Anspannung vor dem Spiel für mich erträglicher.

Nachwuchsfan 1Nachwuchsfan 2Zum Spiel fanden sich 7190 Zuschauer in Deutschlands schönstem Stadion ein, was dafür sorgte, dass ordentlich Gedränge in Stadion entstand, und viele Wege in den Blöcken mit Menschen verstopft waren. Jedoch waren die Kickers auf diesen Zuschaueransturm vorbereitet und konnten weiteres Catering organisieren, so dass bei prima Wetter Durst und Hunger großflächig bekämpft werden konnte.

Zum Spiel: Von Beginn an spielten die Kickers engagiert, mit dem nötigen Einsatz und kamen so auch zu ersten Annäherungen an des Gegners Tor. Mit der Dauer des Spiels verschafften sich die Gäste mit ihrer spielerischen Klasse ein leichtes Übergewicht, hatte mehr Ballbesitz und war auch im Spiel nach vorne gefährlicher. Die Nervosität war nicht nur bei den Fans zu spüren, sondern auch bei den (Kickers-)Spielen. Zur Halbzeit stand die 0 (Null) auf beiden Seiten, obwohl beide Teams ihre Chancen hatten.

Die zweite Halbzeit begann mit den gleichen Spielern wie die Erste, jedoch gleich mit einem herben Rückschlag für die Kickers. Ein unnötiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung lies den vfb-Stürmer frei vor dem Kickerstor auftauchen. Ein Geschenk, dass dieser gerne an nahm und zum 0:1 vollendete. Ein Schock, der die Kickers zum Handeln zwang, so wurde gewechselt, umgestellt und versucht wieder offensiver zu werden. Eine Niederlage wäre gleichbedeutend mit dem Abstieg. Dass wussten auch die Spieler aber dennoch gelang es nicht den nötigen Druck aufzubauen und auszuüben. Mit viel Glück wurden die Bemühungen doch noch belohnt. Ein Schuss von Deigendesch – Pfosten – Nachschuss Yildiz – Abgewehrt – Nachschuss Tucci - - - Tor. 1:1. Wir sind wieder im Spiel und im Rennen um Liga 3. Aber das Spiel ist noch nicht aus. Ein Sieg würde uns über den Strich bringen (wo wir hingehören), aber nicht wir haben die nächste Riesenchance, sondern die Gäste bekommen einen Elfer zugesprochen. Warum konnte ich nicht genau erkennen, mit meiner blauen Brille hatte ich ein Foul am Kickersmann Yildiz gesehen. Noch ist der Ball nicht drin, Die Hoffnung und das Vertrauen in Torhüter Yelldell sind enorm, so oft hat uns unser letzter Mann im Spiel gehalten und so viele Punkte gesichert. Also auch heute. Anlauf – Schuss – rechts – gehalten. Weiter geht’s, ein Tor wäre so wichtig, die Chance dazu bekommen wir noch mit Rosen, der leider im Abschluss nicht genau zielt und sein Ball geht vorbei. So bleibt's nach 90 Minuten und lächerlichen 15 Sekunden Nachspielzeit beim 1:1, was schon der Todesstoß für uns sein könnte.

Nach dem Warten und Durchsagen der anderen Ergebnisse aus unserer Liga erkennt man, dass die Welt noch nicht untergegangen ist und wir noch eine Chance haben. Auf dem Weg, weg vom Stadion fragen Dennis und ich nochmal beim Schiedsrichtergespann bezüglich des Elfmeters nach und bekommen zu hören, dass es wohl ein Handspiel des gefallenen Spielers Yildiz war, was der Auslöser des Elfmeters war. Doch leider nimmt der Schiri Gagelmann auch mit meiner Erklärung, dass er erst gefoult wurde die Entscheidung nicht mehr zurück , naja, wurde eh nicht getroffen.

Deige, erkennt man doch Fazit: Für ein Derby muss noch mehr gekämpft werden. Danke an Pfullendorf, heute lieben wir euch, denn Dank euch sind wir noch im Rennen um die Liga 3. Jetzt haben wir noch eine Chance in Elversberg, sind aber vom Ergebnis Siegen vs. Reutlingen abhängig. Weiter kämpfen, Alles geben, gewinnen und dann hoffentlich feiern.

 

Hoffentlich zieht der Fußballgott nächsten Samstag ein blaues T-shirt an. Fröhlich

18.05.2008 um 19:11 Uhr

16.05.2008: KICKERS - SpVgg Unterhaching 2:0

Das erste von drei Finalen für meine Kickers, die alle gewonnen werden müssen war das Spiel:

Stuttgarter Kickers – SpVgg Unterhaching

VaccaroAuf dem Hinweg dachte ich schon, wenn man an der Anzahl der Kickersfans in der U7 eine Hochrechnung für die Besucherzahl machen kann, dann kommen heute bestimmt einige Zuschauer. Die Vorzeichen für eine gute Zuschauerzahl waren auch gegeben. In der Erwartung eines spannendes Spiels und bei (noch) gutem Wetter machten sich natürlich viele Blaue auf den Weg um die Kickers zu sehen und auch in diesem wichtigem Spiel zu unterstützen. Insgesamt sollten es 4300 Zuschauer werden, darunter natürlich die bekannten Nasen, aber auch viele neue"Gestalten".

Unterstützt von der guten Kulisse schickten sich die Kickers an, dass umzusetzen, was erwartet wurde, nämlich ein Sieg, denn alles andere bringt uns nichts. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten erste Chancen erarbeitet werden und bereits in der 12.Minute sprang etwas Zählbares dabei raus. Markus Mann mit einem „Schlawiner-Tor“ (Bild), ein Abstaubertor, das der Torwart fast noch verhindert hätte. Ich konnte erst jubeln, als der Schiri „Tor“ anzeigte. Prima so konnte es weiter gehen, doch die Hachinger hatten etwas dagegen und wollten sich mit einem guten Spiel eine Aufstiegschance wahren. So drückte Haching aufs Tempo um das Tor zu egalisieren, Chancen gab's auch, weil den Kickers der ein oder andere Fehler unterlief. Aber machte ein Kickersspieler einen Fehler, wurde dieser von einem anderen ausgebügelt. Oft war dieser Andere unser Tormann Yelldell, der uns mit tollen Paraden und Reflexen mal wieder im Spiel hielt. Petruso am ZaunGerade als die Gäste mal wieder Druck machten, gelang Deigendesch ein toller Pass auf Vaccaro, den dieser mit einem Lupfer zum 2:0 verwerten konnte. Mit diesem Spielstand ging's in die Pause. Hochzufriedene Kickersfans applaudierten schon nach 45 Minuten. Nach dem Wechsel lief's auch weiter gut, aber die guten Chancen wurden leider vergeben. Tucci und Rosen hatten beide das 3:0 auf dem Fuß aber da auch Haching nichts mehr reißen konnte blieb's beim verdienten 2:0 Heimsieg.

Der erste von 3 Schritten ist gemacht, was natürlich eine Erleichterung und Freude ist, aber es ist nur der erste von 3 Schritten. Noch haben wir nichts erreicht, und abgerechnet wird in 2 Wochen. Damit wir bei dieser "Abrechnung" auch noch feiern können müssen zwei weitere Siege her.

Fazit: Dieses Spiel hat Spaß gemacht, aber es bringt uns nur etwas, wenn die Kickers noch 2mal diese Leistung abrufen können.