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Jetzt bin ich wieder daheim und eine tiefe Zufriedenheit legt sich über mich. So wie jedes Mal. In den vergangenen Wochen. Und jetzt freu ich mich einfach nur auf morgen.
Jetzt bin ich wieder daheim und eine tiefe Zufriedenheit legt sich über mich. So wie jedes Mal. In den vergangenen Wochen. Und jetzt freu ich mich einfach nur auf morgen.
...dem unbekannten Herren, der heute seinen Zahnpflegetermin abgesagt hat, so dass ich meinen zwei Monate alten Termin drei Stunden vorverlegen konnte um heute alles zu erledigen, was ich vorhabe. Danke^^
Musik: Just for now
Langsam wird mir bewusst, welch gewaltigen Schritt ich getan habe. Es ist zu spät umzukehren. Nicht, weil es nicht mehr ginge. Sondern, weil ich nicht zurück will.
Gibt es so was wie chronischen Hunger?
Ich habs noch nie jemandem erzählt, aber wenn ich im Fernsehen über eine Folge von Pokemon stolpere, dann schaue ich sie mir an. Genauso wie ich am Pumuckl hängen bleiben würde, wenn er mir begegnen würde. Es gibt auch niemanden, der weiß, dass das letzte Einhorn mein Lieblingsfilm ist und dass ich bei jedem Disneyfilm eine Vorratspackung Taschentücher brauche. Märchen, hm? Vielleicht klingt das albern oder kindisch. Aber ich sehe nicht ein, warum ich meine Kindheit loslassen soll, nur weil ich erwachsen werde. Ich will nicht aufhören, die Welt mit Kinderaugen zu betrachten. Und manchmal frage ich mich: Wozu loslassen? Die Vergangenheit ist schließlich unser Fundament. Was wären wir ohne sie...?
Mir ist heute so nach rausgehen. Ich will spazieren gehen. Aber wo kann ich hier schon hingehen...?
Und seit einigen Tagen hab ich das Gefühl, dass da was zerbrochen ist, das nicht mehr repariert werden kann. Die Zeit ist vergangen, man kann sie nicht zurückdrehen oder nachholen. Es ist vorbei. Und ich glaube, ich habe begonnen eine andere Richtung einzuschlagen... allein...
"Si tu vis jusqu’à cent ans, je veux vivre cent ans moins un jour, pour ne pas avoir à vivre sans toi."
(Winnie the Pooh)
Und wenn ich am Ende eines Tages von fünf Leuten gefragt wurde, ob ich heute Abend etwas mit ihnen unternehme, dann werde ich immer ein bisschen melancholisch. So toll bin ich nun auch wieder nicht, dass man jeden Tag was mit mir machen muss, oder...?
Und wenn meine Mutter mich dann bei meinem vollen Namen nennt kann das zwei Dinge bedeuten. Es geht immer um etwas Ernstes, aber einmal kann es eine Standpauke sein, wegen... ein anderes Mal ist es so etwas wie Selbstoffenbarung, wenn sie versucht mir etwas mitzugeben. Ich stand heute mit ihr im Supermarkt und irgendwann kam dann ein Satz, der mit meinem Namen anfing. Und im ersten Moment ging ich hastig in Gedanken durch, was ich angestellt haben könnte. Und dann hat sie mich überrascht. Genau wie sie mich gestern überrascht hat, als sie uns erzählte, wie das erste Auto meines Vaters aussah und mir dann ins Ohr flüsterte, dass sie ja (eigentlich) immer einen Freund mit einem coolen, schicken Auto wollte. Und heute hat sie mich wieder erstaunt. Als sie sagte:
"Es ist Freiheit, es ist Unabhängigkeit, es ist das Geilste, was es gibt im Leben. Ich bestehe auf nichts, brauche nichts .Sie können mir alles nehmen. Aber nicht das. Nicht diese Freiheit. Merk dir das, denn jetzt bist auch du bald frei und ich muss dich gehen lassen."
Und manchmal sind es diese kleinen Dinge, für die ich dankbar bin. Wenn ich merke, dass ich ihr ähnlicher bin, als ich dachte. Dass auch sie mich vielleicht ein klein wenig mehr versteht, als ich annahm.
"Ich weiß... ich habs gefühlt..."
Und manchmal schaff ich es sogar noch meine Freunde in Erstaunen zu versetzen. Wenn alle ratlos sind und ich die rettende Idee habe. Und allesamt fanden sie genial. Irgendwas muss ich also können
... macht den Tag erst lebenswert"
(Und es war dieser Satz, der sich mir am meisten eingeprägt hat und den ich die ganze Zeit nicht vergessen konnte. Weil was wäre das Leben schon, wenn es ewig wäre? Und ich dachte mir, dass der Tod etwas Schönes sein muss. Pure, wahre, einzigartige Freiheit. Gute Nacht)
Manche Menschen können es sich einfach nicht vorstellen, wie grausam es ist, nicht weinen zu können. Ich, wo ich doch so nah am Wasser gebaut bin und Sturzbäche an Tränen weine bei einem traurigen Film oder einer einzigen Zeile in einem Buch, kann nicht weinen, wenn ich möchte, wenn ich es brauche. Das bedauere ich sehr, in eben diesem Moment.
Es war aufwühlend. Gedanken kamen hoch, die ich nie wieder denken wollte. Nun ist es doch passiert. Und ich muss damit klar kommen. Irgendwie...
Es gibt Filme, da möchte man das Ende eigentlich gar nicht wissen
Noch ein ganz ganz tolles Lied, wie ich finde...
"Loneliness is your only friend.
A broken heart that just won't mend
is the price you pay.
It's hard to take when love grows old.
The days are long and the nights turn cold
when it fades away.
You hope that she will change her mind,
but the days drift on and on.
You'll never know the reason why she's gone.
You see her face in every crowd.
You hear her voice, but you're still proud,
so you turn away.
You tell yourself that you'll be strong.
But your heart tells you,
this time you're wrong."
(...)
Musik: Love is a battlefield- Pat Benatar
"We are young
Heartache to heartache we stand
No promises, no demands
Love is a battlefield
We are strong, no on can tell us we're wrong
Searchin' our hearts for so long
Both of us knowing
Love is a battlefield"
Manche Dinge hat man nur einmal ausprobiert... und trotzdem werden sie zur Sucht...
Ich hab neulich gesagt, dass ab jetzt alles anders wird. Und das wird es. Wie ein Meilenstein im Leben. Weil ich die Dinge auf einmal, objektiver betrachten kann, ohne mir allzu viele Gedanken zu machen. Und weil ich mal den Mund halten kann, wenn es nichts zu sagen gibt. Es ist diese Unabhängigkeit, die mich frei sein lässt. Ich glaube, mir ging es im zwischenmenschlichen Bereich noch nie so gut^^