A walk to remember

01.05.2007 um 16:26 Uhr

Morgen ist der Tag

Stimmung: Gut soweit
Musik: Glamourus

Wenn ich mir vornehme etwas zu tun, komme ich damit nicht wirklich weit, nur schrittweiße, bis fast gar nicht. Und ich würde mich mehr anstrengen, wenn ich könnte, aber ich will nicht... Mir gefällt ein Tag viel besser, wenn ich alles aufschiebe, bis zur letzten Sekunde, bis es fast zu spät ist, und dafür den ganzen Tag tue was ich will. Aus dem Fenster schaun und träumen, auf der Couch liegen und lesen, oder einfach mal nicht an morgen denken. Auch wenn ich mich am Ende des Tages wieder über zu wenig Zeit beschwere.

Und mit meinem Aufsatz hab ich immer noch nicht angefangen. Ich schiebs schon wieder vor mir her. Stattdessen denke ich gerade über den gestrigen Abend nach, lasse alles woran ich mich erinnere Revue passieren. Es war echt schön. Und lehrreich... Ich kann jetzt eine Bierflasche mit einer Colaflasche öffnen... ich weiß zwar noch nicht, was ich damit jetzt anfangen soll, aber vielleicht brauche ich das ja irgendwann mal^^

Es war vielleicht nicht der perfekte Abend, aber den hab ich eigentlich auch noch nie erlebt. Und ich hätte nicht zufriedener sein können, als ich mich heute morgen in seinem Bett schlafen gelegt habe. Ich hab die Augen geschlossen und das Kopfkissen hat nach ihm gerochen. Es ist mir fast peinlich das zu sagen, aber ich glaube in dem Moment war ich einfach nur glücklich... und ein wenig vermisse ich es verliebt zu sein... Und ich hab seit langem mal wieder richtig gut geschlafen, wenn man mal davon absieht, dass wir uns zu dritt eine Bettdecke geteilt haben und es ab und an ein bisschen kühl war^^

Und gerade eben hab ich mich schon wieder mit ihr gestritten. Das passiert zur Zeit fast täglich, ich versteh gar nicht, wieso wir immer aneinander geraten, ich will nur meine Ruhe. Und langsam gefällt mir die Aussicht, dass ich zwei Tage nicht da bin, dass ich sie zwei wunderbare Tage nicht sehen brauche, mir keine dummen Fragen stellen lassen muss. Irgendwie ein beruhigendes Gefühl. Weil ich momentan nicht mehr weiß, wie ich ihr sagen soll, dass sie in meinem Leben nicht mehr wirklich viel zu bestimmen hat... oberflächlich betrachtet. Ich frage mich, wann ich endlich soweit bin, damit aufhören zu können es ihr ständig recht machen zu wollen. Sie nicht enttäuschen zu wollen. Sie und alle anderen. Weil ich doch in erster Linie mir selbst verpflichtet bin.

Und morgen... ja morgen, da ist der letzte Tag. Der letzte Tag an dem wir gemeinsam in der Schule sein werden. Am Freitag hat er seinen letzten Schultag, aber ich bin Donnerstag und Freitag nicht da... morgen sehe ich ihn das letzte Mal, auf unbestimmte Zeit. Und ich hab mir so sehr ein Lächeln zum Abschied gewünscht. Eins von ihm, eins von mir, das ist mein stummes "Leb wohl". Aber morgen ist Mittwoch. Ein Tag an dem wir uns nicht begegnen. Aber es reicht mir schon, wenn ich ihn noch mal sehen darf. Und dann fahr ich zwei Tage weg und es ist vorbei. Ich hab dem Herz verboten zu hüpfen, zu springen und zu tanzen wenn ich ihn sehe und es hat sich daran gehalten... fast. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass es ein Abschied für immer sein wird. Aber das ist schon ok so, ich lasse ihn gehn, meinen Lächelfreund.

Morgen ist der Tag an dem ich mir mein Herz wieder hole, um es zu behalten.

01.05.2007 um 14:45 Uhr

Der verdrehte Schmetterling

"Ein Metterschling
mit flauen Blügeln
log durch die Fluft.

Er war einem Computer entnommen,
dem war was durcheinander gekommen,
irgendein Drähtchen,
irgenein Rädchen.
Und als man es merkte,
da war's schon zu spätchen,
da war der Metterschling
schon feit wort,
wanz geit.

Mit lut er teid."

Ach wie hab ich dieses Gedicht in der Grundschule geliebt... vor zehn Jahren... man man man vergeht die Zeit schnell. Und es war reiner Zufall, dass ich da eben drüber gestolpert bin^^

01.05.2007 um 13:44 Uhr

Smile

"How can i be down
when smiling faces all around say
smile smile smile"

01.05.2007 um 13:04 Uhr

So viel zu tun

Ich hab noch so viel zu tun für morgen... und ich will nicht, kann mich nicht dazu durchringen, endlich diesen unseligen Deutschaufsatz zu schreiben, wo ich doch Sturm und Drang Gedichte sonst immer ganz gut hinbekommen habe. Aber dieses Mal fliegst mir halt nicht zu. Und ich will nicht packen... will morgen nicht wegfahren... zwei Tage. Ich hab auf gar nichts so recht Lust. Will nur schlafen, schlafen, hundert Jahre lang, wie Dornröschen. Aber nicht mal das wird mir momentan gewährt

01.05.2007 um 13:00 Uhr

Nicht ganz da

Stimmung: nachdenklich

Es war ein wirklich toller Abend gestern. Aber irgendwas hat die ganze Zeit gefehlt... Und erst als ich wieder daheim war, hab ich gemerkt, dass ich es selbst war, die nicht ganz da war...