Ich bin hin und her gerissen zwischen diesen beiden Gefühlen. Diese Lieder, die ich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gehört habe. Die mich begeistern und an ein lange nicht besuchtes Zuhause erinnern... an Schnee und an unendliche Freiheit. An Sehnsucht und an eine lang vergangene Freundschaft. Und mit den Erinnerungen kommt der Schmerz. So unvermittelt und so heftig, dass mir ganz schwindelig wird. Diese Erinnerungen, die mich an eine beste Freundschaft erinnern, die es nie nie nie wieder geben kann. Ich vermisse sie von Zeit zu Zeit. Und heute mehr denn je... mehr, als ich ertragen kann...
Und wir konnten sie alle auswendig, jedes Einzelne. Wort für Wort...
"Dei´ hohe Zeit ist lang vorüber
und auch die Höll´ hast hinter dir,
vom Ruhm und Glanz ist wenig über,
sag´ mir wer zieht noch den Hut vor dir,
außer mir.
I kenn´ die Leut´,
i kenn´ die Ratten,
die Dummheit,
die zum Himmel schreit,
i steh´ zu dir bei Licht und Schatten,
jederzeit.
Da kann ma´ machen was ma´ will,
da bin i her, da g´hör´ i hin,
da schmilzt das Eis von meiner Seel´
wie von an Gletscher im April.
Auch wenn wir´s schon vergessen hab´n,
i bin dei Apfel, du mein Stamm.
So wie dein Wasser talwärts rinnt,
unwiderstehlich und so hell,
fast wie die Tränen von an Kind,
wird auch mein Blut auf einmal schnell,
sag´ ich am End´ der Welt voll Stolz
und wenn ihr a wollt´s
auch ganz alla -
I am from Austria"