Farbfilm.

19.06.2010 um 23:29 Uhr

Problem!

Ja, ich habe ein Problem. Ein ziemliches sogar!

Heute musste ich mal wieder feststellen, dass ich einfach absolut nicht dazu in der Lage bin anderen Menschen (und vor allem denjenigen, die mir Nahe stehen) mit zu teilen, was mich an ihrem Verhalten oder an Dingen die sie sagen, gesagt haben oder aber eben überhaupt gar nicht erst sagen stört... 

Irgendwie habe ich zu viel Angst davor, dass ich jemanden verletze, dass jemand von mir enttäuscht sein könnte oder meinetwegen Kummer hat, so dass ich einfach schweige. Ich schweige und sage nichts, fresse alles in mich rein und fühle mich am Ende unglaublich erschöpft... ich werde wütend und erlaube mir aber gleichzeitig niemals zu expoldieren. Vielleicht ein paar Tränen lasse ich zu, aber das wars dann auch. 

Wahrscheinlich passiert das, weil ich es immer sehr ernst (zu ernst wahrscheinlich) genommen habe mit "zieh erst den Balken aus deinem eigenen Auge" oder "was du nicht willst, das man dir tut..." oder vielleicht liegt es auch an meiner äußerst vertrackten familiären Situation...Oder aber, was natürlich auch sein könnte: ich habe einfach einen am Sender, Sprung in der Schüssel, Luft im Kopf.

Auf jeden Fall schaffe ich es nicht meinen Mund in entscheidenden Situationen zu öffenen und (jetzt mal bildlich gesprochen) zu schreien. Mir schnürt die Angst vor der Enttäuschung oder Wut des Anderen sofort die Kehle zu und heraus kommt nicht mal mehr ein leises Krächzen.

Normalerweise bin ich wirklich ein äußerst geselliger Mensch, kommunikativ und vielredend. Aber in solchen Situationen schaffe ich es nicht. Nicht mal annähernd. Pff.

Nur mal zwei Beispiele am Rande: Nummer 1: seit dem ich in meiner WG-Wohnung lebe, putze ich. Ja, ich putze eigentlich jede Woche alles... die Küche, das Bad und den Flur, ja und natürlich mein Zimmer. Ich bekomme es nicht fertig gebracht meinen Mitbewohner darüber zu informieren, dass ich nicht seine Putzfrau bin und er sich eindeutig mehr am Haushalt beteiligen sollte. Seit Wochen nehme ich es mir vor ihn endlich mal darauf anzusprechen und dann jedes Mal, wenn sich eine Gelegenheit dazu ergibt zieh ich den Schwanz ein (ich bediene mich heute mal häufiger der Bildersprache) und überlege mir einen dummen Grund, weswegen gerade doch ein unpassender Moment ist. Ich hab Angst davor, dass er mir irgendwelche Vorhaltungen machen könnte und sich von mir angegriffen fühlt und das ich mit meiner Ansicht falsch liege...

Nummer 2: mein Bruder hat sich bei uns zu Hause, nachdem ich ausgezogen bin, einfach mal meinen Fernseher genommen und diesen durch seinen Kaputten ersetzt... ich hab mich nicht getraut was dazu zu sagen, was lediglich zur Folge hatte, dass er jetzt auch noch seinen kaputten Reciver gegen meinen Funktionierenden ersetzt hat! Daraufhin habe ich all meinen Mut zusammen genommen und ihn angesprochen und dabei hatte ich schon direkt ein schlechtes Gewissen... warum frag ich mich?? Schließlich waren das meine Sachen. 

So anhand dieser Beispiele kann man sehen, es ist nicht gut um mich bestellt, wenn ich mal den Mund aufmachen sollte... und viel schlimmer ist, ich schaffe es bei solchen Kleinigkeiten nicht und bei den Großigkeiten, die mir zu schaffen machen, da schaffe ich es schon gar nicht. 

Deswegen sitze ich jetzt auch hier...

 

 

 

17.06.2010 um 18:17 Uhr

Begegnungen

Manche Begegnungen, die wir so machen, können unser Leben ziemlich verändern. Dabei muss es nicht unbedingt eine berühmte Persönlichkeit sein, die wir treffen!  

Manchmal machen diese Begegnungen etwas lang Kaputtes in uns wieder heile, manchmal schmerzen sie sehr und manchmal hat eine Begegnung ein wenig von beidem. 

Seit ich nicht mehr zu Hause wohne, sondern in der Stadt lebe, hab ich viele neue Begegnungen gehabt. Meine Liebste ist allerdings ein Wiedersehen mit einem "alten" Freund!

Man stelle sich dazu ein sonnigen Frühlingsnachmittag am schönen Rheinufer vor. Ich hatte, ganz gegen meine Natur, beschlossen, dass es Zeit ist ein wenig Joggen zu gehen. Wie man bereits aus meinen früheren Blogeinträgen weiß, bin ich nicht gerade das große Joggingwunder und auch eher wenig ambitioniert, wenn es um den Laufsport geht... sagen wir es rund heraus, wenn es ums Laufen geht, bin ich eine ziemliche Bewegungslegasthenikerin und mute aus diesem Grunde meine Laufkünste Mitmenschen auch eher selten zu! 

Aber an besagtem Tage habe ich meine Wäsche in den Waschsalon gebracht und beschlossen, so lange die Waschmaschine läuft, werde auch ich mich bewegen und das laufend!

Also laufe ich langsam wie ein Faultier am Rhein entlang, höre Musik und versuche mich auf meine Atmung so konzentrieren (was ich eh nie schaffe), als plötzlich hinter mir, bzw. dicht nebem mir zwei Fahrradfahrer in die Bremsen gehen. Irgendwie fühle ich mich in diesem Moment ein bisschen beleidigt und laufe noch ein kurzes Stück weiter- also ich meine, gut ich bin langsam, aber man hätte mich durchaus überholen können!!

Allerdings wollten die beiden mich gar nicht überholen, denn zumindest der eine stellte sich als liebenswerter, alter, aus den Augen verlorener Freund heraus mit dem ich sehr lange in ein und derselbem Verein trainierte! (Ha und sogar einen wunderschönen Pokal haben wir zusammen gewonnen :))

Heute frage ich mich, ob unser Wiedersehen Zufall war oder aber, ob nicht all unsere Begegnungen, die wir im Leben machen, vorherbestimmt sind? Gut, wir leben zwar hier in einer relativ kleinen Stadt, aber dennoch gibt es mindestens 99.998 andere Menschen hier, die mir am Rhein hätten begegen können. Außerdem laufe ich nun mal wirklich nicht gerade oft und ich glaube es ist auch nicht unbedingt die Lieblingsfahrradstrecke vom lieben Mr.S., dort unten am Rhein entlang...

Egal aber ob Zufall oder Fügung, eines weiß ich mit Bestimmtheit: seit dieser Begegnung und den Begegnungen mit Mr.S. die auf die Erste folgten (und auf die hoffentlich noch sehr viele andere folgen werden), ist etwas lange in mir Kaputtes endlich wieder heile geworden! 

"Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen."                                                                                                                    Guy de Maupassant

 

 

15.06.2010 um 15:49 Uhr

Schande über mich!

Ja, Schande über mein Haupt! Wie sehr habe ich in den letzten Wochen meinen geliebten kleinen Blog vernachlässigt! Dabei kann er doch gar nichts dafür. Ich hatte nur einfach keine Zeit etwas "Ordentliches" zu schreiben... 

Oh Mann -ich gelobe feierlich: Besserung!!

Tja wie bereits erwähnt in den letzen Wochen ist so unglaublich viel passiert, dass ich gar nicht alles haarklein und detailgetreu wieder geben möchte... eine ziemliche Berg- und Talfahrt in den letzen Wochen wars so viel ist sicher!

Wichtig aber ist: ich bin durchgefallen. Jawohl, wovor ich mich die ganzen letzten drei Jahre so sehr fürchtete ist tatsächlich Realität geworden. Ich bin durch meine Abschlussprüfungen gefallen.

Adios - Diplom Verwaltungswirtin FH!

Hallo - neuer Lebensabschnitt! Zunächst einmal muss ich sagen, dass mich die Nachricht des Durchfallens getroffen hat wie ein Schlag. Buuuum! Und ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass man einen Durchfallbescheid definitiv nicht in einem Umschlag überreicht haben möchte auf dem "niceday" steht (Gruß nach Mayen)! Meine liebste Arbeitskollegin Erna (*Name geändert) musste mich sogar nach Hause fahren, da ich geschüttelt wurde von Weinkrämpen und geplagt war von chamäleonartigen Farbwechseln... Zu Hause angekommen wurde ich jedoch schon von der wunderbaren Hpunkt und wenig später auch von der genauso wunderbaren L. in Empfang genommen. Ich durfte heulen und lachen, hysterisch sein und die Farben wechseln und nach wenigen Stunden war ich bereits wieder "stabil", dank des prima Aufbaus durch die Beiden! Den Abend habe ich dann genutzt um mich mit dem wunderbaren, schönen Mr. S zu betrinken! Am Morgen wurde das natürlich mit einem schlimmen Kater bestraft und die Blutabnahme beim Arzt hab ich auch erstmal verschoben, aber alles in allem es ging mir wieder besser. 

Nachdem ich mir noch einen weiteren Tag des Selbstmitleides gegönnt hatte, habe ich beschlossen wieder nach vorne zu sehen! Und nun versuche ich zumindest die Anerkennung im mittleren Dienst zu erreichen und ich hoffe, dass dann im Oktober mein großer Traum endlich in Erfüllung geht: ein Studium, was ich wirklich machen möchte! Also auf, auf Daumendrücken :) 

So und da ich nun wirklich was lernen muss, verabschiede ich mich vorerst mit ein paar schönen Worten der lieben Sportis:

Doch mein Herz steckt im Kopf und mein Kopf steckt im Sand, darum kann ich mein Herz nicht richtig hören!

18.04.2010 um 14:05 Uhr

Stadt, Land, Fluss

Seit fast zwei Monaten lebe ich nun in der "Stadt", eine kleine Stadt zwar, aber im Vergleich zu den vorher 139 Einwohnern meines Ortes, groß genug für mich :)

Nach zwei Monaten also kann man auch ruhig ein erstes Fazit ziehen. Vorteile und Nachteile einer Stadt. Denn ja, es gibt sowohl als auch!

Fangen wir also mal an :)

Was mich vorallem positiv am Leben in der Stadt stimmt sind die Möglichkeiten die sich in einer Stadt bieten, vom kulturellen Angebot angefangen, bis hin zur schnellen Erreichbarkeit jeglicher Supermarktketten ist hier alles gegeben.

Hinzu kommt für mich dieses Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Ich muss meinen Eltern nicht mehr dauernd sagen, was ich mache, wohin ich gehe und wann ich wieder zurück bin. Ich wasche meine Wäsche selbst und darf folglich so viel Schmutzwäsche verursachen wie möchte. Und wenn ich bis morgens um Viere mit meiner Mitbewohnerin in der Küche sitze und Wein trinke und am nächsten Tag einen gehörigen Kater habe, dann ist das eben so!

Außerdem liebe ich dieses (wie Frau B. einmal so schön sagte) "Grundrauschen" einer Stadt, niemals habe ich das Gefühl, dass eine Stadt wirklich schläft und es gibt immer etwas zu sehen. Man kann sich aber auch einfach im Gewusel der Fußgängerzonenbesucher treiben lassen. Die Gedanken stehen dann still, nur ein Rauschen erfüllt den Kopf. Ein angenehmes Gefühl.  

Aber klar es gibt auch negative Seiten. Mir fällt es beispielsweise schwer wirklich abzuschalten oder mal in Ruhe nachzudenken. Selbst an vermeintlich stillen Plätzen kommt es mir laut und belebt vor. Wenn die Müllabfuhr morgens um fünf den Müll abholt, dann sitze ich kerzengerade im Bett. Alles ist so laut.

Deswegen freue ich mich jedes Mal riesig, wenn ich nach Hause komme in dieses winzige Dorf mit Wald direkt vor der Türe und Stille. Die Luft ist frischer, die Gegend stiller und ich freue mich, wenn die Menschen stehen bleiben um einen kurzen Plausch zu halten, weil "ich hätten dich ja bal nemmer erkannt, Könd wat bist du gruus woren"! Wäsche draußen trocknen, welch Luxus und überall grün und blau und weniger grau in grau.

Andererseits gibt es auch auf dem Land einige Nachteile. Hier kennt jeder jeden und wenn man etwas unternehmen möchte, dann ist man eigentlich auf ein Auto angewiesen. Regelmäßiger Busverkehr - Pustekuchen.

Man sieht, es gibt wie immer im Leben zwei Seiten einer Medaille ;)

Gut ist es, wenn man dann die Möglichkeit des Ausgleichs hat. Wird es mir in der Stadt zu hektisch und laut, dann geht es eben nach Hause und wird es mir zu Hause zu leise, dann gehts zurück in die Stadt!

Allerdings und da bin ich mir jetzt schon sicher, wird dies nicht für immer so bleiben. Tief in meinem Herzen bin ich ein ziemliches Landei und weiß, dass es mich letztendlich aufs Land zurück ziehen wird .)

 

 

 

13.04.2010 um 15:01 Uhr

die Trainingshose hab ich schon an...

...heute muss ich dem inneren Schweinehund den Kampf ansagen!

Schon wieder ist es länger her, dass ich hier aktiv war. Es wird wirklich Zeit den inneren Schweinehund aus meinem Leben zu verbannen... der bremst ja so aus! 

Jeden Moment erwarte ich L. zum Laufen! Das wird was. Wahrscheinlich endet unser Laufprogramm in einem gemütlichen Rheinspaziergang, aber was solls :) Die frische Luft tut ja auch gut! 

Puuh und nach dem Lauf dann zurück an den Schreibtisch, meine Steuer wartet, meine Knöllchen wollen bezahlt werden und Lernen sollte ich auch unbedingt! Aber wird schon, bald ist es geschafft! 

Haha und dann werde ich mich freudig von dieser dämlichen FH und ihren unendlich schrecklichen Dozenten wenden:)

So hier noch ein schönes kleines Liedchen, hach ich hab mich ganz verliebt in dieses Lied ;)

 

31.03.2010 um 00:20 Uhr

Momente.

Es gibt Momente im Leben, in denen man sich wünscht, dass die Erde still steht, dass sich nichts mehr regt und nichts mehr atmet, weil dir selbst die Luft wegbleibt. Du möchtest nicht mehr weiter atmen, denn in diesem Augenblick weißt du, dass dir beim nächsten Atemholen schwindelig wird vor Schmerz und vorallem Einsicht, die wie abertausende kleine Nadelstiche in dein Herz dringen.

So einen Augenblick habe ich gerade hinter mir, alles tut weh und die Einsicht ist, dass ich mir sehr lange selbst etwas vorgemacht habe und nicht nur mir, auch noch genügend anderen. So zu sagen habe ich gerade festgestellt, dass ich eine der miserablesten Schauspielerinnen bin, die man sich nur vorstellen kann.  

Und mit dieser Einsicht, da bekommen einige Wörter eine ganz neue Bedeutung. Vorallem dieses hier: "Schlussstrich".

Bisher fiel es mir in meinem Leben noch nie besonders leicht mich von Dingen oder Vorstellungen zu trennen... besonders wenn sie gemütlich, bequem oder begeisternd waren. Weder von meiner Nuckel, die ich ca. bis zum 6. Lebensjahr verteidigt habe, noch von meiner Milchzahndose (welche nach Jahren wirklich keinen besonders schönen Anblick mehr bot), und auch nicht von meinen Barbiepuppen, die ich bis zum 12. Lebensjahr aufgehoben habe, trennte ich mich gerne... ungerne schmeiße ich Klamotten weg, auch wenn ich weiß, dass ich sie nie wieder tragen werde... lieber gebe ich sie vertrauensvoll in die Hände von L. oder aber ich behalte sie, auch wenn sie Löcher haben (Piratenstrümpfe - Ahoi)! Und meinen Stoffhund (mit einem wunderbaren, kreativen Namen einer Fünfjährigen) pflege ich auch heute noch in meinem Bett schlafen zu lassen. 

Als meine Mama mir sagte, dass es kein Christkind gibt, da habe ich das zwar akzeptiert, aber im Grunde genommen finde ich es heute noch traurig, dass es tatsächlich kein blond, gelocktes, kleines Kind gibt, das am Heiligabend durchs Fenster kommt und die Geschenke unter den Tannenbaum legt. Ich finde es auch schade, dass Pluto kein Planet mehr und der Rhein wohl doch nur 1230km, anstatt der bisher angenommenen 1320km lang ist.  

Mhh und ich könnte noch Dutzende weitere Beispiele aufzählen...

Um aber mal einfach auf den Punkt zu kommen: ich bin eine Schlussstrichniete. Und daran muss ich ganz dringend etwas ändern, es wird allerhöchste Eisenbahn, wie man doch so schön sagt!

Und in diesem Sinne, danke ich Alin Coen für ihre Worte, für ihr Lied.

Und morgen fangen dann tausend Jahre an!

24.03.2010 um 19:00 Uhr

Das erste Eis

Frühling

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike

Oh je was habe ich dieses Gedicht in der Schule gehasst!  Aber, aber heute trifft es so zu! Heute ist ganz eindeutig Frühling ;) 

Es ist so warm draußen, dass ich glatt auf meine Jacke verzichten konnte und eben einen schönen langen Spaziergang durch die Stadt gemacht habe! (Obwohl ich eigentlich fleißig lernen sollte... aber die Sonne meinte: raus mit dir, genieß meine Strahlen! Und wer kann da schon wiederstehen?)

   Noch ist er nicht überall zu sehen der gute Lenz, aber zu spüren ist er eindeutig in der ganzen Stadt! Überall sitzen Menschen im Café, schieben Paare ihre Kinderwägen, Senioren ihre Rollatoren (falls so der Plural ist) und Gruppen von Teenagern rennen mit H&M Frühlingstüten durch die Fußgängerzone :) 

Und wie unbeschreiblich gut meine erste Kugel Eis doch in diesem Jahr geschmeckt hat! Trotz Entscheidungsschwierigkeiten bezüglich der Sorte ^^ (Rocher, Mozartkugel (wobei ich die gar nicht leiden kann), Zartbitter, Cookies, Stracciatella, Jogurth, Tiramisu und noch so viele mehr :D)   Die ersten Osterglocken hab ich auch erwischt, ja ja ich fühlte mich tatsächlich ein wenig wie im Urlaub! Kurzurlaub. Oder Kürzesturlaub...

Es gab sogar Hinterhofromantik mit verlassenem Basketball! Allerdings in einer besseren Gegend, als in der ich wohne :) Wobei das auch nicht weiter schlimm ist, denn sollte einmal Hochwasser sein, sitze ich hier im Trockenen und der Basketball lernt schwimmen, sollte ihn nicht irgendein Kind retten ;)

So und nun ist mein Kürzesturlaub vorbei und ich sitze wieder an meinem Schreibtisch und warte auf meinen Vormieter! Der Gute hat unsere Küche zerstört und soll nun mal schleunigst das Geld für die Reperatur vorbeibringen!! Mehr über Vormieter und Renovierungsstress ein ander Mal :)

23.03.2010 um 20:30 Uhr

1 Month

Tatsache. Einen ganzen Monat ist es her, dass ich meinen letzten Blogeintrag getätigt habe. Doch in einem Monat ist so viel passiert... ich hatte nicht wirklich Zeit und Ruhe mich hinzusetzen und ordentlich zu bloggen!

Mittlerweile bin ich also umgezogen! Ha, ja die schönen und lieben Männer haben meinen Umzug getätigt, trotz Schneefall!! Und ich brauchte nicht mal meine Zähne mit der doofen Zahnpasta zu putzen.

Eingelebt bin ich jetzt auch schon ganz gut. Habe wirklich eine wunderbare, superliebe Mitbewohnerin und mein Mitbewohner ist auch nicht übel. Einiges muss hier noch gemacht werden, damit die WG nicht mehr ganz so verkommen aussieht, aber kommt Zeit, kommt Rat... und so weiter! Dafür hatte ich schon viel Besuch von tollen Freunden und die erste Nacht ist auch durchfeiert ;)

Ansonsten spiegelt dieses schöne Lied hier gerade meine Lage wunderbar wieder:

Puuh ich bin im Moment einfach nur müde, überfordert und aufgeregt. Und hoffe sehr, dass sich das mit Beginn der Prüfungen endlich legt. Ich fühle mich leer und kann alle Eindrücke und Geschehnisse gar nicht so schnell verarbeiten, wie sie derzeit auf mich einstürzen... aber egal, genug gejammert an dieser Stelle :)

Jetzt werde ich noch ein wenig lernen und feierlich nehme ich mir vor wieder regelmäßiger zu blogen ;)

23.02.2010 um 17:19 Uhr

Konsumopfer

Ja, als etwas anderes kann ich mich leider gerade nicht bezeichnen. Doch zunächst schaut euch mal diesen Werbespot an :)

Es gab ihn leider nicht auf deutsch, aber eigentlich wird auch kaum gesprochen, von daher ist es ziemlich egal... achtet einfach nicht auf die fremdklingende Dame!

So alles gesehen?

Ich weiß nicht, was mich dazu gebracht hat, diese überteuerte Zahnpasta (2,95 € die teuerste Zahnpasta meines Lebens) zu kaufen?! Ob es jetzt an den vielen Männern lag, die der hübschen Brünetten die Umzugskisten und Möbel in die neue Wohnung hochtragen, die Aussicht auf tatsächlich weißere Zähne, die Tatsache, dass ich in zwei Wochen selber ausziehe und mir von hübschen Männern die Möbel tragen lasse oder aber es die Schmerzmittel in meinem Körper sind, die mich zu so etwas hingerissen haben, ich weiß es nicht... Aber ich habe diese blöde Zahnpasta gekauft!

Ja, und ich habe tatsächlich versucht an weißere Zähne zu glauben. Zumindest bis ich mir damit die Zähne geputzt habe...  

Auf der Verpackung steht Folgendes: "Die neue Signal White now funktioniert mit blaumen Schaum, welcher die Zähne bereits nach nur einmal Putzen weißer scheinen lässt (...) Der Geltscherfrischegeschmack sorgt für ein angenehm frisches Mundgefühl. Das Ergebnis: ein sofort weißeres und strahlendes Lächeln"

Pah, kann ich dazu nur sagen. Ich hab sogar extra noch ne neue Zahnbürste verwendet und ganze fünf Minuten meine Zähne geschrubbt... und von wegen blauer Schaum! Ich hatte keinen. Wobei es ja wohl klar ist, dass wenn man mit blauem Schaum seine Zähne putzt und diesen anschließend ausspuckt, man aufgrund des fehlenden Blaus (dunkle Farbe und so...) annimmt, dass die eigenen Zähne weißer sind! Pff und von wegen Gletscherfrischegeschmack?! Woher bitte soll ich wissen wie Geltscher schmecken? Und wenn das hier Gletscher sein sollen, dann hab ich mir auf jeden Fall was anderes darunter vorgestellt....

Fazit mein Lächeln ist genauso wie vorher, meine Zähne sind nicht weißer und demnächst kauf ich wieder die billige Zahncreme aus dem unteren Fach!  

Wahrscheinlich besagt ein weiterer Verpackungsspruch eh schon alles: "Der Soforteffekt ist rein optisch und zeitlich begrenzt"

Jawohl, das ist er. So kurz, dass ich ihn gar nicht wahrgenommen habe... tja oder ich bilde mir jetzt einfach ein, dass meine Zähne eh schon so weiß sind, dass da keine Signal White now noch was dran verbessern könnte;)

In diesem Sinne ein fröhliches Zähneputzen :D

21.02.2010 um 01:14 Uhr

Anstatt der Füße

Eigentlich wollte ich jetzt meine liebste Fußgeschichte zum Besten geben. Aber hach, damit muss ich noch ein wenig warten... besser gesagt, ich schreibe sie erst, wenn ich diese Mittelohrentzündung los bin.... Feste vorgenommen habe ich mir das.

Dafür etwas anderes... Gerade eben hatte ich ein sehr schönes Gespräch mit meiner lieben Freundin Kpunkt! Besser gesagt, ich habe ihr mein Herz ausgeschüttet und sie musste einen riesigen Wortschwall ertragen und hat einfach zugehört. Das hab ich sehr gebraucht! Danke liebe Kpunkt :)

Während ich ihr also mein Herz ausschüttete kam mir ein Zitat aus einem meiner Lieblingsfilme in den Kopf. Garden State. "Kannst du dich an den Tag erinnern, an dem du gespürt hast, dass das Haus in dem du aufgewachsen bist nicht mehr dein Zuhause ist? Du hast da noch dein ganzes Zeug und alles, aber irgendwie ist das auf einmal kein richtiges Zuhause mehr."

Vielleicht ist dieses Zitat etwas hart formuliert, aber so in etwa fühle ich mich zur Zeit. In zwei Wochen ziehe ich aus und ich glaube es wird Zeit. Ich brauche etwas Abstand zu meiner Familie. So viele Dinge sind im letzten halben Jahr geschehen, wir haben unterschiedliche Vorstellungen und Ansichten und ich sehne mich danach etwas Ruhe für mich zu haben und vor allem etwas nur für mich zu haben. 

Und gleichzeitig stimmt mich das alles irgendwie traurig...mh welch gutes Zitat also. 

Ach ja, es wird Zeit, dass ich die Fußgeschichte auspacke ich merks schon!