Vegetarisches – Literarisches – Fragmentarisches

09.11.2009 um 08:43 Uhr

???

von: buchzeiger   Kategorie: Zitate, allgemein

Kalligraphie_Freising_2

Oder auch nicht ...



07.11.2009 um 13:26 Uhr

Resteverwertung

von: buchzeiger   Kategorie: Dies und Das

DAS hab ich im Kühlschrank gefunden:

Kürbis, Tofu, Oliven, Gurke und Tomaten.
Passt irgendwie alles nicht so recht zusammen.

Zuerst also ein Kürbisragout mit frischem Thymian
von der Fensterbank und schwarzen Oliven:

Dazu gebratenen Tofu
mit feingeschnittenen Salbeiblättchen:

Und so sieht das fertige Essen aus:

Na, geht doch !

Und nun hat der Regen aufgehört
und man kann auch wieder zum Einkaufen gehen :-)

Foto(s): Brigitte Stolle

02.11.2009 um 04:30 Uhr

Wo laafst denn hi ?

Kalligraphie_Freising_3

01.11.2009 um 00:03 Uhr

Autoleins

von: buchzeiger   Kategorie: Dies und Das

Edsel:

 Ford OSI 1:

Ford OSI 2:

Mercury Marrauder und Mercury Turnpike:

Mercury Turnpike:

Ford Fairlane und Ford Edsel:

Foto(s): Brigitte Stolle

29.10.2009 um 04:44 Uhr

Turbankürbis

von: buchzeiger   Kategorie: Gemüse   Stichwörter: Kürbis

Bei so vielen leckeren Kürbissorten
fällt die Wahl schwer!

Der Turbankürbis

Fruchtform: halbkugelig, vorstehendes Mittelteil
Oberfläche: glatt, Grundfarbe rot / orange
Verwendung: für Suppen und zum Füllen

Deckel entfernen, Kerne und Fasern herauskratzen:

Fruchtfleisch herauslösen
(Achtung: Schwere Arbeit !!!
Muskelkatergefahr !)

Jetzt ist der Kürbis hohl.

Das klein geschnittene Fruchtfleisch mit Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen, Kräuter und fein gewürfelte Tomaten mitschwitzen, Gemüsebrühe dazugeben und weich kochen. Die Suppe mit dem "Zauberstab" pürieren und soviel Milch (oder Sahne oder Brühe) zugeben, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz hat. Nochmals aufkochen lassen und abschmecken mit Salz, Pfeffer und Muskat. Die heiße Suppe in den ausgehöhlten Kürbis füllen.

Die Kürbissuppe mit Zwiebelschlotten und gerösteten Sonnenblumen- oder Kürbiskernen bestreut servieren.

Guten Appetit!

Foto(s): Brigitte Stolle

Buchempfehlung !

28.10.2009 um 05:06 Uhr

Da Kuchenbuffet ist eröffnet !

Freie Auswahl !

Normannischer Apfelkuchen:

Rotes Fruchtküchlein:

Ischler Blätterteig:

Süßer Reiskuchen:

Apfeltarte:

 

Schwarzwälder Kirschtorte:

Kürbisvollkornminigugelhupf (was für ein langes Wort !):

Feine Honigwaffeln nach Art der Imkerin:
(Rezept im Buch auf Seite 136)
 - Klick !

Gewürzkuchen:

Herzkuchen:


Gugelhupf:

Bienenstich:

Käsekuchen:

Marmorkuchen:

Noch ein Bienenstich:

Apfelküchlein:

Käse-Kirsch-Kuchen:

Schon wieder ein Bienenstich:

Und noch ein Bienenstich:

Bienenstich - Was sonst?

Foto(s): Brigitte Stolle

27.10.2009 um 04:47 Uhr

Eselchen

von: buchzeiger   Kategorie: Tiere

Eselchen_6


Eselchen_1


Eselchen_3


Eselchen_4


Eselchen_2


Eselchen_7

Foto(s): Brigitte Stolle

26.10.2009 um 03:58 Uhr

Sonnenuhren - Schattenuhren

von: buchzeiger   Kategorie: Dies und Das

Sonnenuhr_1

 
 Vita similis umbrae
Das Leben ist wie ein Schatten.

 
Sonnenuhr_2

Lenet hora, celeriter anni
Die Stunde vergeht langsam, die Jahre schnell.

Sonnenuhr_3
  

Una ex his erit tibi ultima
Eine davon wird deine letzte sein.

 
Sonnenuhr_4

Omnes vulnerant, ultima necat
Alle (Stunden) verletzen, die letzte tötet.

 Sonnenuhr_5


Serius est quam cogitas
Es ist später als du denkst.

 
Sonnenuhr_6

Nihil sum sine sole.
Ohne Sonne bin ich nichts.

 

25.10.2009 um 08:30 Uhr

Kalligraphie

Kalligraphie-Ausstellung in Freising

Kalligraphie_Freising_6

24.10.2009 um 12:25 Uhr

Rösti oder ufo-artige Erscheinung ?

von: buchzeiger   Kategorie: Abenteuer Küche

Ein Schweizer Rösti besteht aus vorgekochten, geraspelten Kartoffeln, die in der Pfanne wie Bratkartoffeln angebraten und danach zu einer Omeletteform zusammengedrückt werden.

Die Kartoffelmasse wird gesalzen und gewürzt nach Geschmack (z. B. mit gerieberer Muskatnuss, Pfeffer, Paprika oder wie hier, mit Majoran).

1. Schritt:

Die gewürzte Kartoffelmasse in Butter anbraten:

2. Schritt:

Die angebratene Masse zusammenschieben und -drücken:

Im Gegensatz zu einem Kartoffelpuffer, der seine Bindung
durch die Zugabe von Eiern erhält, wird bei einem Rösti der Zusammenhalt allein durch die knuprige Kruste erzielt. 
Entscheidend und nicht ohne ein gewisses Risiko
ist daher das Umwenden des Röstis, das
entschlossenes und zügiges Handeln erfordert.

3. Schritt:

Das Wenden des Röstis

Dies geschah hier in einer
affenartig
rasenden Überschallgeschwindigkeit,
sodass die Kamera kaum nachkam.

Zack !

Und zack !

Das Ergebnis entschädigt für alle Aufregungen:

Und schließlich das Finish:
Rösti Gärtnerin

 

Rösti Tessiner Art
(mit geschmolzenen Tomatenwürfeln und Käse überbacken)

Rösti mit Spiegelei:

Foto(s): Brigitte Stolle

03.10.2009 um 11:32 Uhr

Lona ...

von: buchzeiger   Kategorie: Kurioses

... das schöne Drahtseilwunder !

Drahtseilwunder von Karla II..

03.10.2009 um 00:16 Uhr

Aber wer hat schon gute Nachbarn ???

von: buchzeiger   Kategorie: Kunst und Künstler

Kalligraphie_Freising_1 von Ihnen.

21.09.2009 um 04:45 Uhr

Mosttrinker sind Naturschützer

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Mosttrinker sind Naturschützer

 Na, dann Prosit !

20.09.2009 um 08:10 Uhr

Gebackene Champignons

von: buchzeiger   Kategorie: Gemüse

 Das gab's gestern Abend.
Mal nicht im Bierteig,
sondern Mehl -> Ei -> Mie de pain (Semmelbrösel)
und anschießend in die Friteuse.
Knoooooooooooooooblauchquark dazu
und viel Salat, toll !


19.09.2009 um 04:25 Uhr

Gute Ratschläge, Tipps und Tricks ... kostenlos

von: buchzeiger   Kategorie: Kurioses

Aus der Reihe

"Gute Ratschläge, Tipps und Tricks ... kostenlos"



18.09.2009 um 04:05 Uhr

Was im Jahre 1789 ein Reisender ...

von: buchzeiger   Kategorie: Historische Rezepte

Was im Jahre 1789 ein Reisender in Südwestfrankreich
aus eigener Anschauung berichtete:

"Das Brot liegt mit einem Stück Butter in einem großen Holzteller schon bereit, und dann gießt man kochendes Wasser darüber: die Suppe ist fertig. Eine Knoblauchzehe und eine rohe Zwiebel, von der Köchin kleingekaut und dann hineingespuckt: das ist die Würze, der letzte Schrei der Küchenkunst. Die Suppe wird aufgetragen; sie ist exzellent. Gegessen wird sie mit einem Holzlöffel."

aus: Roger Vaultier "La gastronomie régionale
en France pendant la Révolution" (1940)

Bon appétit !

17.09.2009 um 04:10 Uhr

Ordnung muss sein ...

von: buchzeiger   Kategorie: Mannheim und Umgebung

Beinhaus
mit circa 20.000 Toten
aus den Jahren 1400 bis 1750



















Foto: Brigitte Stolle

16.09.2009 um 04:04 Uhr

gut gesse gedenkt em ewisch

Buchtipp von Karla Kunstwadl:

gut gesse gedenkt em ewisch


Kleine Geschichte der Stadt Mannheim
mit historischen Kochrezepten

von Rosemarie Günther und Patricia Pfaff

Klappentext:

Dieses Buch will Ihnen im besten Sinne des Wortes Vorspeise sein: Es will Ihnen Lust auf die Geschichte Mannheims machen, es will Neugier auf die Geschichte unserer Speisen wecken, es will Appetit auf die kurpfälzische Küche anregen, es will aber vor allem eins, Ihnen beim Lesen viel Freude bereiten. In diesem Sinne – Guten Appetit!

Karla Kunstwadl hat das "Steckrübenessen"
zu ihrem Lieblingsgericht auserkoren.

Zum Buch selbst gibt sie folgendes Statement ab:

Liebevoll gemacht mit vielen Abbildungen und Rezepten. Eine gelungene Mischung aus Geschichte(n) und Gerichten. Man möchte sich dem Herausgeber, Herrn Dr. Jörg Schadt, anschließen, der in seinem Vorwort gesteht: "Do kennd isch misch grad dabbisch esse."



15.09.2009 um 05:55 Uhr

Die zwölf Tierkreis-Charaktere

von: buchzeiger   Kategorie: Dies und Das

Die zwölf Tierkreis-Charaktere

gefunden in einem alten Kalenderbüchlein

"nach alten Quellen zusammengestellt,
nicht ernster zu nehmen als sie gemeint sind"

Der Wassermann

Wenn der Wassermann die Urne hebet, so ergießet sich ein wahrer Strom von Phantasie unnd Imaginatio der allersubtilsten Art, untermenget mit allerlei Kunstfertigkeit und Musomanie. Solche führet ihn denn nicht selten seinen noch unerleuchteten Zeitgenossen voran, welche ihn alsdann für einen ausnehmend raren Phantasten ansehen, besonders da sie ihn an allen Marktbuden des Geistes zugleich einkaufen sehen. Ist aber wohl zu leiden, und dem Rauschen seiner Urne hingegeben, kommt er besser durch als gedacht.

Die Fische

Die Fische hausen in Dämmertiefen, welche, von geheimnisvollen Lichtern unterklärt durchblitzet, sich im schlammigen Grunde verlieren. Träumerisch und ohne einige Tatkraft lassen sich diese von den Strömungen dahintreiben, beeinflußt von jeglicher im ständigen Wechsel der Stimmung. Siehe den Fisch voller Herz und mit reichlicher Seele, gütig und hilfsbereit, und häufig verletzt durch härtere Wesen, flüchten zum Reiche des Schönen, zu Künsten, Farben und Klängen. Neiget zu Narcotica und Toxica.

Der Widder

Was ein Widder werden will, das krümmet sich beizeiten. Tut’s aber nicht, um sich zu schmiegen, sondern weil er voller Wagemut und Kraft zum Stoß ansetzet und sei es mitten gegen die Wand. So es nicht glücket, lässet er’s fahren, und ficht’s ihn nicht an, daß er ein Neues probiere. Denn sein Schädel ist nicht nur hart, nein, auch anschlägig. Das Temperament reichet ihm für dreie, übereilet sich oft, ist aber ohne Arg, so er denn von Listigen getäuschet wird, wann sie ihm schmeicheln. Ist aber ein rechter Anführer. Laß ihn gewähren, so fährest du wohl mit ihm.

Der Stier

O siehe doch diesen Erdenknecht Stier, wie er also ruhig, fest und beharrlich einherstapfet seinem Ziele zu, das da heißet Besitz, Garten und Haus. Lässet sich’s wohl darinnen sein mit Weib und Kind. Behaget ihm auch gut essen und tapfer trinken, schauet wohl drauf, daß die Taler im Kasten stecken. Er planet voller Schläue, irrlichteriert nicht und lässet die Rede nicht überfließen plätschern als ein Zierbrunnen, maßen er allzeit ernsthaft und gründlich befunden wird. Wecke du ja nicht seinen Argwohn und Eifersucht, denn der Stier brauchet die Hörner und Hufe.

Die Zwillinge

Der Zwilling ist dir ein Springer oder eigentlich deren zwei, so jeder in einer entgegengesetzen Richtung hüpfen möchte, wo denn leicht bei allem Zappeln weder Boden noch Ziel gewonnen werden. Ist von schillernder Farb, hat aber an sich selbst nicht wenig Ergötzen, und was sein wendig Hirn auskochet, deß gehet der Mund hurtig über. Hochet und naschet allerorten, dahero er alles und nichts weiß, wohl registrieret und reichlich mitteilet. Das Neueste ist ihm nicht lang neu und eilet erfinderisch zum Allerneuesten. Tuet aber Nutzen, ist galant und unterhält die Leute.

Der Krebs

Gehet der Krebs nicht zwei Schritte zurück, wenn er einen nach vorwärts getan hat? Liebet über alles sein Gehäus und ziehet nach innen, so ihn die böse Welt verletztet, welches sie – wie er vermeinet – nur allzuoft tuet. Ist aber dennoch ein Wohlbeharrlicher, und ob er gleich viel seufzet und schwarzsiehet, so machet er seine Ding gleichviel recht wohl undkommet ganz stille zu dem Seinen. Liebet auch Weib und Kind und sorget für solche getreulich, tuet wohl im stillen, pfleget der schönen Künste viele und ist in summa nicht übel mit ihm hausen.

Der Löwe

Respekt vor diesem Löwen, der so kühn und selbstherrlich auftritt als ein König Nobel. Wird aber wie auch dieser umringet und getäuschet von Schmarotzern und Lobflötisten, die von seiner Großmut und Freigebigkeit tafellecken. Ist er doch voller Eifersucht auf seine Würde bedacht und schmecket ihm keine Speise so wohl als die Schmeichelrede. Ist aber gar gerecht, und wenn er auch lieber befehlet als selber tuet, so wird er’s den seinen nie knausern. Sein Zorn währt nicht lang, so du ihn nur anerkennest, wirst du einen heiteren und tapferen Herrn an ihm haben.

Die Jungfrau

Hier kannst du ein Zeugnis der Jungfrau einsehen, wie sauber, reinlich, ordentlich, zuverlässig, fleißig und sparsam diese sei, dazu noch von kluger Art und, was die Moral angehet, strenger als sieben Stiftsfräulein. Sie wird – ob Mann oder Weib – einen guten Hausvorstand abgeben und glaube, ihr Rechtsbuch trotzet jedem Revisor. O du böse Welt, welche doch da so eilfertig von besserwissenden Pedanten und selbstgerechten Prüden spricht, wo ein solcher Catalogus der Fürtrefflichen anzustaunen wäre. Blas du nur sorgsam das Feuerchen ihres Gefühles an und du wirst dich behaglich mit ihr finden.

Die Waage

So das Zünglein an der Waage richtig still stehet, sind Ausgleich und Gleichgewicht zur Stelle. Aber das Zünglein stehet bei denen nicht leicht still. Sind vielmehr wohlberedte und schmucke Leute voller Politesse und Galanterie zum Frauenzimmer und zu jedermann. Haben solche auch leicht Connaissancen und wissen fein politisch, wenn sie was an Karessen und Elogen hinstreuen. Solche lieben den Kampf nicht sonderlich oder das Harte, welches oft in der Wahrheit stecket, sind aber von schmeichelnder Stimme und raren Künsten.

Der Skorpion

Recket doch der Skorpion den Stachel ebenso oft gegen sich selbst wie gegen seine Feinde, an denen er nie Mangel hat, da er schroff sein kann, hart und dazu von böser Zunge. Quälet sich aber auch selbst mit Eifersucht und dunklem Hirngespinste, tappet im schwarzen Wirrgarten seiner Triebe, streitet wider Chimären und ist sich und anderen ein Rätsel. O des Kampfes und Umgetriebenseins so eines, welcher sich leicht an Arbeit übernimmt, so sein erfinderisch Ingenium ihm verschaffet und sein beharrlicher Wille endlich zwinget. Ist sehr bös oder sehr gut und muß sich letzteres sauer werden lassen. Glaub’s!

Der Schütze

Wenn du wie dieser Schütze halb Mensch halb Tier wärest, wie denn wolltest du selbst immer wissen, wohin deine vier Beine unter dir traben? Waren unter den Kentauren nicht von altersher teils weise und gerechte Leute, offenen Herzens und fromm, oder waren solche wiederum als mutwillig befunden, hitzig übereilet und schwerlich bezähmet in ihrem Freiheitsdrang. Sie lieben Wechsel und Tätigsein voller Zuversicht, hassen die Unaufrichtigkeit und suchen Gott. So er ihnen hilft, können sie weise werden.

Der Steinbock

Schau, wie der Steinbock so beharrlich Schritt für Schritt setzet, um langsam den Aufstieg zum erstrebten Ziele am Gipfel zu gewinnen. Mühsam ist der Weg und oft machet jener Halt, um zu sichern. Du kannst ihn zu einer Amtsperson machen, denn er ist ernsthaft, solide und nüchtern. Wohlverlässlich nimmt er seine Pflichten wahr, doch merke, Venus lächelt ihm nicht. Das machet, er ist zu trüb und dick in seinem Geblüte, dazu grillenhaft wie ein Schuhu und mißtrauet der Liebe, welcher er seine Innentüre verriegelt. Sitzet freilich öfters im Kalten und sehnt sich nach Wärme.

14.09.2009 um 05:30 Uhr

Gute Frage !

von: buchzeiger   Kategorie: Kurioses

Gestern von Ihnen.

(Karl Valentin)