Alle meine drei ...
... Bienenvölker haben den Winter überlebt.
Gestern gegen 16 Uhr sind sie bei 18 Grad in der Sonne geflogen und haben Pollen eingebracht. Orangefarbenen. Weil sonst noch nicht so viel draußen zu finden ist, hab ich noch ein bisschen selbst angerührten Futterteig mitgebracht. Nur für den Notfall und als Übergang, falls die Vorräte nach dem langen Winter ganz und gar aufgebraucht sein sollten. Geöffnet habe ich die Kästen nämlich noch nicht. Das kommt voraussichtlich am Wochenende dran. Dann kann ich auch sehen, ob schon Eier und Brut da sind und ob also die Königin auch noch lebt. Das wird spannend! In jedem Volk sieht es anders aus und nach dem Winter ist es immer sehr aufregend, die Beuten zu öffnen, die Rähmchen zu entnehmen und die Situation einzuschätzen.
Und so sah es gestern aus:
Alles noch ganz kahl und trist, aber wenn's so weitergeht, wird die Natur in kurzer Zeit explodieren, dann sitzen meine Bienen mitten unter blühenden Apfel- und Kirschbäumen und können nach Herzenslust Nektar sammeln. In einem Vorgarten ganz in der Nähe habe ich eine meiner Bienchen auf einer Krokusblüte sitzen sehen. Es war ganz gewiss meine, denn sonst gibt es weit und breit keinen anderen Imker.
Rings herum hab ich einige Tütchen Bienenschmaus gesät,
das wird den Mädels gefallen:
Das Faulenzer-Dasein ist vorbei :-)
Ab sofort gibt es wieder viel zu tun
- für mich und die Bienen:
Bis es im Mai / Juni hoffentlich wieder so aussehen wird:




Päppel sie mal noch ein bisschen auf! :-)
Deine Schwarmerlebnisse kann ich bestätigen. Im letzten Jahr hatte ich einen, der sich so geschickt um gleich 3 Äste herumgeschlungen hatte, dass ich einen nach dem anderen absägen musste, weil erst auf dem letzten die Königin saß :-)
@aloneone:
Ich päpple !!! Und hoffe, dass die Natur sehr bald für genügend Nahrung sorgt. Heute war ich auf dem Friedhof und hab Blumen gepflanzt. Gleich haben sich ein paar Bienen eingefunden, um in die Blütenkelche hineinzukriechen.
@Pelegrina:
Im Winter sind sie auch in diesen Kästen, "Beuten" genannt. Sie bilden eine Kugel und wärmen sich durch Vibration ihrer Flügelmuskulatur. Das sind immer mindestens 25 Grad. Frieren tun sie nicht und ein langer harter Winter kann ihnen nichts anhaben, vorausgesetzt, sie haben genügend Winterfutter und sind auch sonst gesund.