Artischocke mit Vinaigrette
Die Artischocke stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Sie war bereits im alten Ägypten als Heilmittel bekannt und die Römer beschrieben sie als Nahrung der Reichen.
Foto: Brigitte Stolle
Artischocken müssen gekocht werden. Eßbar sind die Blütenböden und der fleischige, untere Teil der Schuppenblätter, die nach dem Garen abgezupft und ausgelutscht werden können. Artischockenböden (auch Artischockenherzen) haben einen herben bis zartbitteren Geschmack. Zusammen mit Kräutern wird aus Artischocken auch ein Aperitif mit dem Namen Cynar hergestellt.
Volksmedizinische Bedeutung:
Artischocken wird eine appetitanregende, verdauungsfördernde, cholesterinsenkende und blutreinigende Wirkung zugeschrieben. Der in ihnen enthaltene Bitterstoff Cynarin regt den Stoffwechsel von Leber und Galle an. Außer als Gargemüse werden ihre Blätter in Säften, Tees und Tinkturen verwendet. Ihre medizinische und diätetische Wirkung wird auf den Gehalt an speziellen Flavonoiden zurückgeführt.



