Bethmännchen ...
... eine Weihnachtsspezialität aus Frankfurt.
Die Geschichte geht ungefähr so: Die Bankiersfamilie Bethmann hat sich seinerzeit einen Privatkoch aus Paris ins Haus geholt, einen Monsieur Gautenier, der an Weihnachten für die 4 Söhne der Familie (Moritz, Karl, Alexander und Heinrich) ein Marzipan-Konfekt kreiert hat, die so genannten Bethmännchen. Für jeden Sohn wurde vor dem Backen eine halbe Mandel in das Kügelchen gedrückt. Als dann der Sohn Heinrich 1845 verstarb, wurden die Bethmännchen mit nur noch 3 Mandeln hergestellt. Und so ist das bis heute geblieben.
Man kann die Bethmännchen mit Rum, Orangenlikör oder Ähnlichem machen, ich ziehe Rosenwasser wie im Original vor.




Auch trotz Heinrichs Tod würde ich die Bethmännchen mit 4 Mandelhälften bevorzugen, oder darf man das nicht, Buchzeiger??