Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

25.06.2009 um 04:15 Uhr

Brezel - etymologisch

Brezel - etymologisch

Das Wort "Brezel" ist auf lateinisch "brachium" = "Arm" zurückzuführen.

Bereits im mittelalterlichen Klosterlatein existierte das Wort "brachitum", welches ein "Gebäck in Gestalt verschlungener Arme" bezeichnete.

Dadurch entwickelte sich althochdeutsch "brezita", mittelhochdeutsch "bræzte" – und im Laufe der weiteren Sprachgeschichte entstand unser heutiges Wort "Brezel".

Wie wär's mit einer Butterbrezel ...

Brezel

 
... einer hessischen Brezel
mit angemachtem Handkäs' ...


... oder einer bayrischen Brezn mit Obatzdem?

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenGalahad schreibt am 29.06.2009 um 19:27 Uhr:Das Wort haben die Amis übrigens geklaut - hier heißen die Dinger Pretzel. Schmecken aber irgendwie anders als daheim *lach*...
  2. zitierenbuchzeiger schreibt am 29.06.2009 um 19:39 Uhr:Hier schmecken sie leider auch nicht mehr so wie "daheim".
    Meist vorgefertige TK-Teiglinge" aus Schnellbacköfen.
    Schade !
    Ab und zu findet man aber doch noch was !
    Dann heißt's: Sich gleich draufstürzen :-)
  3. zitierenGalahad schreibt am 29.06.2009 um 19:43 Uhr:Jaaaa... das ist eines der ersten Dinge, auf die ich stürze, wenn ich mal wieder "dahemm" (im Saarland) bin. Nur der (DER! Der Saarländer sagt DER) Lyoner kommt noch vorher - sowas gibt es in Restdeutschland schon nicht, geschweige denn im Amiland.

    *Hungerhab*
  4. zitierenbuchzeiger schreibt am 29.06.2009 um 19:57 Uhr:Wie spricht der Amerikaner eigentlich den, die oder das PRETZEL aus?

    Das hab ich über "den Lyoner" im Netz gefunden:

    "Was den Thüringern ihre Leberwurst, den Schwarzwäldern ihr Schinken, den Nürnbergern ihre Bratwurst, den Münchnern ihre Weißwurst, ist nun den Saarländern IHR LYONER. „Saarländischer Lyoner“ wurde als geografische Ursprungsbezeichnung geschützt.

    Seit langer Zeit ist uns saarländischen Metzgern bewusst, dass unser saarländischer Lyoner besser ist als die bundesweit bekannte Fleischwurst.

    Wir haben immer wieder erfahren, dass Saarländer, die außerhalb des Saarlandes wohnen und dass Gäste aus anderen Bundesländern, wenn sie in das Saarland kommen, sich einen Vorrat verpackter Lyoner mit nach Hause nehmen.

    Ob es nun „Der“ Lyoner (Ring) oder „Die“ Lyoner (Wurst) heißt, darüber streiten sich die Geister.

    Wie der Name Lyoner entstanden ist, ist nicht klar überliefert. Ob ein französischer Metzger aus Lyon die Wurst hierher gebracht hat oder ein saarländischer Metzger in Lyon war und sie von dort mitgebracht hat ist unbekannt."

    Interessant !

    Nächstens musst du dir auch einen Lyoner mit ins Amiland nehmen :-)
  5. zitierenGalahad schreibt am 29.06.2009 um 20:22 Uhr:JA! JA! JA! Stimmt alles *lach*.

    Lebensmittel darf man hier nicht so ohne weiteres einführen - die müssen durch tausend Kontrollen und Prüfungen, wahrscheinlich würden sie den Ring aufschlitzen, um zu gucken, ob was drin versteckt ist *gg*

    Nee - das ist halt etwas, was zum Saarland gehört... wie Urpils, Schwenker und und und *smile*

    Die Amis sagen übrigens "Prätzl" zu den Brezeln ;-)

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