Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

28.02.2008 um 05:08 Uhr

Créme Caramel - so aber nicht !!!

von: buchzeiger   Kategorie: Süßes

Hier sieht man ein Beispiel, wie eine
Créme Caramel
nach gängiger Lehrbuchmeinung
EIGENTLICH nicht aussehen sollte:

Zerlöcherte Schnittstellen !!!

Das Geheimnis und die Kunst sind
glatte Anschnittstellen.

Dies lässt sich nur erreichen, wenn die Masse der Backofenhitze nicht direkt ausgesetzt wird.

INDIREKT POCHIEREN
heißt das Zauberwort.

Genau genommen schmeckt das Ganze
aber mit und ohne Löcher gut !

:-) 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierentwentysixseven schreibt am 28.02.2008 um 09:20 Uhr:ich weiss garnicht, ob ich das jemals gegessen habe.... :o
  2. zitierenleo14 schreibt am 28.02.2008 um 20:25 Uhr:ICh glaubem, das schmeckt mit und ohne Löcher in den Anschnittstellen SUPER !!!
    ... obwohl ich es wahrscheinlich auch noch nie gegessen habe ... sowas wie Creme brulee ??
  3. zitierenbuchzeiger schreibt am 29.02.2008 um 16:36 Uhr:Der Unterschied ist der, dass bei der Créme Caramel die geschmolzene Karamellmasse zuerst ins Förmchen kommt, obendrauf die Royalmasse, die stocken muss. Danach wird das Ganze gestürzt. Bei der Créme brulée wird der Zucker nach dem Stocken auf das Dessert aufgetragen und erhitzt (entweder nochmals im Backofen, traditionell mit einem glühenden Eisen oder - ganz modern - mit einer Art "Brennstab"), bis er geschmolzen ist und die gewünschte Farbe erreicht hat.

    Ist also schon nahezu dasselbe.
    bruler = (ab)brennen

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