Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

15.10.2007 um 04:05 Uhr

Eine arme Köchin aus Leimen -> norwegisch

von: buchzeiger   Kategorie: Limericks   Stichwörter: Leimen, norwegisch, Oddvar

Norwegisch lernen
mit Limericks !!!

- ein Gemeinschaftsprojekt von mir
und Oddvar aus Oslo.

Eine arme Köchin aus Leimen
verlegte sich einstens auf's Reimen.
Doch es ward zur Manie
und seither sieht man sie
psst ! - nur noch in gewissen Heimen.

Ei svært fattig jærbukokke fra Time
hun oppdaget at hun kunne rime.
Det ble til en mani
men det ga hun fa’n i
og nå bor hun på et visst hjem i Time.

Jæren ist ein Region in Südwest-Norwegen; dort liegt der Ort Time. Einen Einwohner aus Jæren nennt man jærbu, wobei „bu“ oder „bo“ „wohnen“ heißt. Jæren ist eine ländliche Region, wo man auch Bier braut; dazu braucht  der jærbu viel gjær (= “Hefe“).
Die arme („fattig“) Köchin aus Time entdeckte, dass („oppdaget at“) sie reimen konnte („kunne rime“). / Å gi fa’n i” ist ein etwas derber Ausdruck, heißt ungefähr „Darin gab sie den Teufel” und soll bedeuten, dass ihr ihre „mani“ so ziemlich egal war. „Fa’n“ ist ellipsisch für „fanden“ (= „Teufel“) Deshalb wohnt sie jetzt („og nå bor hun“)  in einem „gewissen Heim“ („visst hjem“) in Time.


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