Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

17.03.2010 um 04:10 Uhr

Frösche

von: buchzeiger   Kategorie: Tiere



J. W. v. Goethe:
Die Frösche


Ein großer Teich war zugefroren;
Die Fröschlein, in der Tiefe verloren,
Durften nicht ferner quaken noch springen,
Versprachen sich aber, im halben Traum:
Fänden sie nur da oben Raum,
Wie Nachtigallen wollten sie singen.
Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz,
Nun ruderten sie und landeten stolz
Und saßen am Ufer weit und breit
Und quakten wie vor alter Zeit.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenSeren_a schreibt am 17.03.2010 um 10:39 Uhr:Dieses Grün ist ne Wucht! :) Ich merke, wie sehr ich mich nach dem langen Weiß nach Grün sehne...
  2. zitierenPelegrina schreibt am 17.03.2010 um 16:51 Uhr:So langsam wird mir hier unheimlich: Ich liebe Frösche. Und gerade diese irren Laubfrösche. Andere gehen in den Zoo, wegen den Löwen, ich quetsch mir die Nase bei den Fröschen platt. Toller Frosch! Schöner Frosch! :o)
  3. zitierenbuchzeiger schreibt am 17.03.2010 um 17:57 Uhr:Das war in einem Freiluft-Bauernhausmuseum. Ich hab einen Apfel vom Baum gepflückt - und der Frosch saß da einfach so schlafend drauf. Eine nette Überraschung! Wir haben ihn auf den Baum zurückgesetzt und uns noch lange an diesem Erlebnis erfreut.
  4. zitierenPelegrina schreibt am 17.03.2010 um 18:03 Uhr:Wie schön. Kann ich nachfühlen. Da hätte ich auch sehr lange Freude dran. *lächel*
  5. zitierenaloneone schreibt am 18.03.2010 um 10:59 Uhr:Superschönes Bild - der Apfel und der kleine Frosch drauf!

    Ich mag Frösche auch! :-)

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