Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

12.01.2010 um 04:30 Uhr

Frühstück

Das Wort Frühstück reicht etymologisch bis ins
15. Jahrhundert zurück und bedeutete ursprünglich
das frühmorgens gegessene Stück Brot.

Das englische breakfast dagegen bezeichnet das
durch die erste Nahrungsaufnahme vollzogene
Fastenbrechen nach der Nacht.

Rosinenbrot mit Butter und Honig

Foto(s): Brigitte Stolle

 In Deutschland, Österreich oder der Schweiz
besteht das Frühstück üblicherweise aus
einem heißen Getränk
(Kaffee, Tee, Milch oder Kakao)
sowie aus Backwaren
(vornehmlich Brot und/oder Brötchen)
und verschiedenen Belägen und Aufstrichen
(Butter oder Margarine, Wurst, Käse,
Marmelade, Honig, Quark, Nuss-Nougat-Creme),
verschiedentlich auch aus einem Glas Saft,
einem gekochten Ei, zunehmend überdies
aus Müsli, Getreide, Joghurt oder Obst.
Eine Sonderform ist der Brunch, der Frühstück
und Mittagessen kombiniert,
zeitlich eher zum späten Vormittag eingenommen
wird und sich sprachlich aus englisch
breakfast (Frühstück) und lunch (Mittagessen)
zusammensetzt. Da es den Brunch häufig in Buffetform
mit reicher Auswahl gibt, ersetzt er meistens Frühstück
und Mittagessen und ist damit ideal für Spätaufsteher.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitieren1mishou schreibt am 19.01.2010 um 13:38 Uhr:Vielen Dank für die Belehrung, das ist interessant!

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