Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

07.03.2008 um 05:10 Uhr

Fußball

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

 

Fußball

Vierundvierzig Beine rasen
durch die Gegend ohne Ziel,
und weil sie so rasen müssen,
nennt man das ein Rasenspiel.

Rechts und links steh'n zwei Gestelle,
je ein Spieler steht davor.
Hält den Ball er, ist ein Held er,
hält er nicht, schreit man: »Du Toooor!«

Fußball spielt man meistens immer
mit der unteren Figur.
Mit dem Kopf, obwohl's erlaubt ist,
spielt man ihn ganz selten nur.

Heinz Ehrhardt

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenomichi schreibt am 07.03.2008 um 08:31 Uhr:Das ist ein Gedichr von mir ;-)


    FUSSBALL

    ZWEIUNDZWANZIG MÄNNER JAGEN,
    SCHREIEND, LÄRMEND, NACH DEM BALL,
    FUSSBALL IST’S SO STEHT’S GESCHRIEBEN,
    PLÖTZLICH KOMMT EIN MANN ZU FALL,

    NICHT DASS ER GESTOLPERT WÄRE,
    NEIN EIN GEGNER TRAT NACH IHM,
    TRITT NOCH EINMAL , UM ZU SICHERN ,
    DASS ER WIRKLICH UNTEN BLEIBT,

    DAMIT ER NICHT DEN SPIELER STÖRT,
    DER DEN BALL NACH VORNE TREIBT,
    DIESER BALL DER MUSS INS NETZ,
    WAS ANDERES ZÄHLT HIER NICHT,

    MAN KANN HIER VIEL VERLIEREN,
    ZUM BEISPIEL DAS GESICHT,
    NUR NICHT DAS SPIEL, DAS WÄRE,
    GANZ EINFACH FÜRCHTERLICH.
  2. zitierenbuchzeiger schreibt am 07.03.2008 um 23:01 Uhr:Toll ! Einfach toll !
  3. zitieren1mishou schreibt am 07.03.2008 um 23:54 Uhr:Hmmm Schoki :-)

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