Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

29.03.2007 um 04:10 Uhr

Hirse

Hirse

Aufgrund ihres nussigen Geschmacks und der kurzen Kochzeit von 20 Minuten ist die Hirse sehr beliebt. Noch dazu sind die Körner reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, besonders an Phosphor, Eisen und Fluor. Auch ihr hoher Kieselsäuregehalt – wichtig für Haut, Haare und Nägel – ist bemerkenswert. Die Kieselsäure wird vom Körper zum Aufbau seiner Strukturen benötigt, z.B. zur Einlagerung von Kalzium in die Knochen, zum Aufbau von Haut, Haar und Nägeln und zur Reparatur von Gelenken.

Schließlich ist die Kieselsäure ein wichtiger Betriebsstoff für das Gehirn (Aufbau und Denkprozesse). Durch Kieselsäuregaben können Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Nervosität, chronische Müdigkeit und Erschöpfung behoben werden.

Die Hirse enthält dreimal soviel Eisen wie Weizen. Täglich 50 Gramm Hirse decken den Eisenbedarf des Menschen. Eisen ist notwendig für die Blutbildung.

Dieses Getreide wird eine angenehme Überraschung für Sie sein
falls Sie es noch nicht kennen.

Grundrezept Hirse

Zutaten:

250 g Hirse
1/2 Liter Wasser oder Milch
1 Prise Salz

Zubereitung:

Hirse waschen, in kochendes Wasser geben, 10 Minuten köcheln und 20 Minuten quellen lassen.

Nach Belieben z.B. mit Sahne und Früchten verfeinern.

Hirse-Gemüse Eintopf

Zutaten:

2 Eßlöffel Öl
2 kleine Zwiebeln
250 g Hirse
1 kg gemischtes Gemüse (z.B. Kohlrabi, Möhren, Sellerie, Tomaten)
1 1/4 Liter Wasser
1 Prise Zucker
Salz
Basilikum, Reibekäse, Petersilie

Zubereitung:

Zwiebeln und Hirse in Öl anrösten, kleingeschnittenes Gemüse dazugeben, mit Wasser aufgießen und mit Salz und Zucker würzen. Den Eintopf ca. 30 Minuten kochen.

Mit Basilikum und Petersilie abschmecken und mit Reibekäse besteuen.

Buchtipp:

Kochen mit Hirse von Wolfgang Hertling

Und hier meine bunten Hirse-Paprikaschoten:


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