Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

28.12.2006 um 04:05 Uhr

Imker auf Wanderschaft

So gingen österreichische Imker im
19. Jahrhundert auf Wanderschaft:



Foto: Brigitte Stolle

Heute 'wandern' Imker bequem mit dem Auto. Um sicher zu sein, dass auch sämtliche Bienen 'zu Hause', also in ihrer Beute und nicht etwa auf Futtersuche sind, wird zum Wandern in den frühen Morgenstunden oder spät am Abend aufgebrochen. Das Wandern hat die Funktion, den Bienen neue Futterquellen zu bieten und so den Honigertrag zu steigern. Wichtig ist dabei, auf eine Entfernung von mindestens 3 km zu achten. Die Bienen würden sonst an ihren alten Standort zurückfliegen.

Gespenstergleiche Gestalten!

Hier werden Vorbereitungen zum
Bienenwandern getroffen.

Federzeichnung von Pieter Bruegel der Ältere
(Kupferstichkabinett, Berlin-Dahlem)

Und so wurde im alten Ägypten "gewandert":



Foto: Brigitte Stolle

Die Imker segelten mit ihren Schiffen auf dem Nil auf und ab
und ließen die Bienen an geeigneten Stellen an Land fliegen.

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