Kandierung des Honigs
Kandierung des Honigs
– ein Qualitätszeichen
– ein Qualitätszeichen
Bei der Gewinnung ist der Honig klar und – je nach Sorte dick- oder dünnflüssig. Im Laufe der Lagerzeit beginnt er zu kristallisieren oder – wie es in Fachkreisen heißt – zu kandieren, d. h. er wird zunehmend fester. Dieser Vorgang hängt einerseits von der Art der Blüten ab (z. B. wird Kleehonig schneller fest, Akazienhonig oft Jahre lang flüssig), andererseits vom Verhältnis Traubenzucker zu Fruchtzucker. Je höher der Anteil an Traubenzucker, desto schneller setzt der natürliche Vorgang des Kandierens ein.
Die feine Kristallisierung ist übrigens ein Zeichen dafür, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt. Wird Honig beim Schleudern oder Abfüllen unsachgemäß behandelt, z. B. zu hoch erhitzt, werden die chemischen Strukturen zerstört, so dass ein Festwerden nicht mehr möglich ist.
Fest gewordener Honig läßt sich ganz leicht wieder verflüssigen, indem man ihn vorsichtig in ein Wasserbad mit maximal (!) 40 °C stellt. Höhere Temperaturen würden eine Schädigung der sehr empfindlichen Enzyme hervorrufen. Auch eine direkte Erwärmung (z. B. im Mikrowellengerät) sollte unbedingt vermieden.




auch ich habe mich in letzter Zeit über Honig etwas schlau gemacht.
Dabei stieß ich auf einige Informationen über einen Honig aus Neuseeland. Manukahonig heißt er.
Er soll angeblich auch bei manchen Krankheiten entzündungshemmend wirken.
Schmecken tut er gut, habe schon probiert.
Mal sehen, ob er auch wirkt...
Grüße aus München!
soJA: Genau, Rapshonig gehört zu denen, die schnell kandieren. Also: Vorsichtig erhitzen.
Eva: Ich habe gelesen, dass die entzündungshemmende Wirkung des Manukahonigs noch stärker ist als die von "normalem" Honig. Probiert habe ich den allerdings noch nicht.